Bin grade ine wenig verwirrt, habe ein EFH mit 22 Modulen Süd 40 Grad und 15 Stk. Süd Garage ca. 30-40 Grad aufgeständert. Die Garage liegt direkt an meinem Haus und 3m vom Nachbarhaus weg, alo grade jetzt eingies an Verschattung was auch hier zu sehen ist (Uhrzeit des Screenshots 15:18Uhr):
Jetzt habe ich gedacht, Optimierer sei eine Lösung, so könnt eich zumindest eingies der Fläche noch “benutzen”, derzeit habe ich von den 15 Modulen grade mal soviel, wie aus einem guten Balkonkraftwerk! Das kann doch nicht sein, oder? Warum raten mir die Profis der Firma, die mir die Anlage im Januar 2023 verauft haben von diesen Optimierern ab? Ich wollte mir nun 15 BRC M600-E einbauen und dachte, ab jetzt wird alles gut
Habt Ih da reale Erfahrungen, die Ihr mit mir teilen wollt?
Bild von den Modulen wo man den Schatten sieht würde für eine Bewertung helfen.
Optimierer helfen je nach Verschattungs-Situation nicht viel mehr wie ein String WR mit aktiviertem Schatten Management. Ist das denn an?
Generell sind die Meinungen geteilt weil die Dinger fast so viel ein Solarmodul kosten und eben selten was bringen.
Der größte Vorteil ist die Einzelmodul Überwachung.
Das ist aber auch gleichzeitig der große Nachteil weil dann ein kaputter Optimierer alles lahmlegen kann.
Für super komplexe Schattensituationen sind Mikrowechselrichter wie es von Hoymiles etc. für bis zu 6 Module gibt deutlich entspannter.
Ich habe mal versucht, es mir einem Tool darzustellen, die Montage einer ActionCam würde länger dauern
Leider darf ich keine Links hinzufügen und habe nun keine Möglichkeit, Dir eine gescheite Antwort zu geben! Wenn es Dir nichts ausmacht, schaue mal auf meiner Homepage (Mein Vorname und Nachname durchgeschrieben mit .com), der neueste Artikel ist das kurze Video… bitte etwas Gedult beim ersten Laden.
Zum Thema Schatten: abgeschattete Fläche kann nur 20 % des Stroms.
Ohne Schattenmanagement kann daher der Wandler auf 20 % runter gehen, sobald mehr als 20 % der Fläche verschattet ist. Je nach schattenlage reicht auch weniger.
Zu der Frage des Titels: weil es halt von Größe und Fläche des Schattens abhängt, ob da noch was rauszuholen ist.
Wenn ich den Sonne Verlauf korrekt interpretiere scheint das Haus ab 15 Uhr ordentlich zu verschatten.
Wie schon erwähnt Bild vom Schatten kurz vor und dann alle 30 min wenn die Verschattung anfängt + Die genaue Spannungs und Stromstärke Kurve vom WR am besten noch mit der Leistung wäre Optimal um das beurteilen zu können.
Die wichtigste Frage die aber noch offen ist: Schatten Management. Ist das denn an?
Entweder im WR schauen bzw. und die Statistikkurven liefern.
Ob es sinnvoll ist deinen Wohnort mit uns zu teilen musst du wissen.
Ja man sieht wie ab ca. 15 Uhr das Dach vom Haus die Garage verschattet, das war schon vom Video auf deiner Webseite ersichtlich.
Dass bei nur einer Handvoll Module verschattet die Leistung so ein Keller geht ist definitiv nicht normal. Das kann aber auch an Verschattung durch Reihenabstand liegen und ab 15:18 Uhr die Sonne schon wieder zu tief steht.
Wir drehen uns ein bisschen im Kreis und ohne oben genannte Bilder und Statistiken kommt man hier nicht weiter. Sinnvoll wäre auch noch ein Datenblatt vom Wechselrichter und den Solarmodulen und ob die 15 Module in einem String (wovon ich ausgehe) verschaltet sind.
Puh, Strom und Spannung sehe ich leider nur live in der App, wird nicht zum loggen z.B. dem HomeAssistant oder so mitgeliefert, deswegen eher schlecht hier zu liefern.
Alle Module auf dem Tracker in einem String des E3DC S10 PRO. Dieses Gerät ist WR, Technik und Batterie in einem Gerät. Ich versuche weitere Info zu bekommen.
Ich dachte nur, Izhr seht den Schatten und sagt, na klar… Optimierer … ach wie naiv
Zur Adresse: spätestens bei der E-Mail Adresse und der damit öffentlichen TLD ist man im Impressum, da steht es alles … früher (zu meiner Zeit noch) stand das alles mal im Telefonbuch . Egal, hab nix zu verheimlichen.
Hi . Ich habe noch das Vorgängermodell , den BRC M 500 Optimierer . Ich habe die an meinem Oststring mit 9 Modulen und bin ganz Happy über die Ergebnisse die ich jetzt über 1 Jahr beobachten konnte . Hab mich ganz Bewusst gegen das Monitoring bzw Überwachung auf Modulebene entschieden aus Kostengründen .
Optimierer kommen aus einer Zeit wo die Module teuer waren, die Stringwechselrichter Probleme mit optimalem MPPT hatten und die Module selbst sehr anfällig gegenüber Schatten waren.
Da hat sich viel geändert. Wir haben mittlerweile Stringwechselrichter mit gutem Schattenmanagement, Halbzellenmodule, bessere Zellen (die auch bei Schwachlicht gut funktionieren), Bypass-Dioden (die gut funktionieren), etc.
Zudem gibt es kaum Nachweise, dass Optimierer noch viel bringen.
Dagegen haben diese viele Nachteile. Sind teuer. Wieder etwas auf dem Dach, das kaputt gehen kann. Und auf das Dach gehen ist in vielen Fällen teuer.
Klar bildet man seine Strings so, dass der Ertrag möglichst gut ist. Man packt nicht alles in einen String.
Warum sollte man heutzutage noch Optimierer einsetzen? Gäbe es heutzutage wirklich signifikante Vorteile von Optimieren, würde es unabhängige Tests geben, die dies nachwiesen und die Leute würden in Scharen Optimierer einsetzen.
Habe keinen einzigen nachvollziehbaren unabhängigen Test gesehen wo Optimierer bei Halbzellenmodulen wirklich signifikante Vorteile haben, die die Nachteile (Preis & potentielle Ausfälle) aufwiegen.
Nunja , da es auch noch WR gibt ohne Schattenmanagement , kann man mit Optimierer und bei Problemen mit Beschattung, Unterschiedlichen Modulen , verschiedene Neigungen, einen guten Ertrag erreichen. Und in dem Punkt stimme ich zu, wer auf Dach muss und einige Module demontieren muss um nach Defekten zu suchen, hat die A Karte . Da habe ich den Vorteil und komme frei zugänglich an alle Optimierer dran. Ich bin jedenfalls mit den Ergebnissen zufrieden und sehe im Dashboard wie und wann die Optimierer arbeiten, sie senken die Spannung und erhöhen den Strom .
Nach wievielen MWH auch immer ohne jedwelche Modulüberwachung, will ich auch zukünftig keine. Da ohne Optimierer ein String der weiteren PV im kW Bereich weniger Saft liefert, werkeln da ein paar BRC ohne Monitoring.
War einfach feststellbar - auf Anzeige Glotzen, mit und ohne BRC. Mit war drastisch besser.
Morgens gibt's Schatten rechts, abends links.....
Jetzt gibt's mehr Saft
Daten die mich interessieren erkenne ich am Kontostand. Das Interesse an unnützer Statistik ist sehr gering.
Tatsächlich meinte irgendwann ein String der alten PV weniger Saft zu liefern. Da Module nichts kosten, habe ich den String komplett ersetzt. Das war eine Reparatur, die Kosten reduzierten den Gewinn, was zu einer erhöhten Steuerrückzahlung führte.....
Schon blöd, daß jetzt auch noch etwas mehr Saft vom Dach kommt, gab die alten Modulmaße ja nicht mehr Die Kontostatistik meint - läuft.
Angst vor Kontrollverlust ist nicht mein Antrieb. Kontrollfreak - neee bloß nicht. Ich habe Vertrauen, zu Kollegen, zu meiner Familie und dann brauche ich nicht Gedanken an Modulüberwachung anstellen.
vielen Dank für die vielen Antworten. Ihr sprecht immer von „HEUTE“ braucht man das nicht mehr, aber wir reden hier von recht „alten“ Modulen und einer restlichen Hardware, die sich auch nicht um Schattenmanagement kümmern, faktisch also zusammen eine recht alte Technik, die mir im Januar 2023 auf das Dach und den Keller gebaut wurde, oder? Ich kann im Datenblatt der Q.PEAK DUO-G8 360W Module nichts von Dioden oder Management von Teil-Verschattung lesen, auch der WR von E3DC hat keinerlei Angaben dazu… also wer soll den Schatten nun effizient Managen, wenn nicht eine Intelligenz in der Mitte? Wie auf der ShadowMap zu sehen, habe ich selbst am Sonnenhöchststand Ende Juni sehr schnell eine Verschattung, die meine 15 Module (5 Reihen a 3 Module horizontal aufgeständert montiert) in die Knie zwingt (meine Interpretation der historischen Daten).
Wenn ich mir überlege, bei aufkommenden Schatten im Juni schon ab 13Uhr sind 2 Module betroffen und damit der Rest auf Minimum reduziert, könnte man nicht aus den verbleibenden 11-13 Modulen bei voller Leistung mehr rausholen?
Bei mir klappt es - zwei Module rechts und drei links mit Optimierer, steigerte mit Aktivierung des ersten am Modul im Schatten sofort deutlich erkennbar die Leistung.
Hab die dann zwischengesteckt und fertig, keine Wissenschaft draus gemacht.
Die BRC Optimierer sollten an die Module dran die mit Schattenwurf Probleme haben. Ich hatte mich für meine Ostseite mit 9 Module für eine Volloptimierung entschieden und habe alle Module mit dem M 500 ausgestattet, da im Tagesverlauf immer Beschattung auf einzelnen Modulen kommt. Die knapp 300 € für die 9 BRC M 500 sind es mir wert gewesen und an guten Tagen erzielt meine Ostseite mit 3,625 kWp jetzt bis 17 kWh , was 3 bis 4 kWh mehr sind als zuvor wo noch keine Optimierer eingesetzt waren. Anlage ist IBN 2022 und die Optis habe ich erst seit 8.03.25 im Einsatz.
Wir sind 2 Pers nahe der 60 , haben ein EFH aus Bj. 96 . Da wir eher noch Analog sind, ohne WP / WB , ist unser Strombedarf im Schnitt bei 200 bis 250 kWh im Monat . Wie im Anhang ersichtlich sind wir bereits ab Ende Februar ohne Netzbezug und von Januar + Februar sind die 70 kWh Netzbezug.
Meine 9 Trina Module an der Ostseite haben 34,4 V = 309,6 V , die 11 Trina Module vom Süddach haben 34,0 V = 374,0 V .
Aktuell ist es Trübe und Regnerisch hier. Im Anhang ist aber gut zu erkennen , dass auch bei diesen Defusen Lichtverhältnissen die Optimierer ( Mppt 1 ) die Spannung senken, dadurch den Strom erhöhen und den besten Ertrag zu erreichen. Im Vergleich die Spannung der 11 Module ohne Optimierer ( Mppt 2 )
Das Modul mit Schatten liefert zwar fast die volle Spannung, kann aber nur wenig Strom liefern. Da aber bei einer Serienschaltung das schwächste Modul den Strom begrenzt, werden alle Anderen gehindert, den Strom zu liefern, den sie könnten.
Der Optimierer leitet jetzt den Strom um das verschattete Modul herum indem es das kurzschließt. Dann können alle Anderen wieder ihren Strom liefern und Du hast mehr Leistung bei etwas geringerer Spannung.
Nach meinem Verständnis ist es ein DC-DC Wandler um auch die schattierten Module nutzen zu können, nicht einfach ein Durchleiten, was ne Bypass Diode ja auch leisten könnte?