"On the fly" Zellenaustausch und Erweiterung von 2p8s auf 3p8s

Wie die Verbindungen gemacht sind weiß ich leider nicht, Ich hatte die Batterie nicht offen.

0,6 V bzw. die erwähnten 640mV.
Sorry, das habe ich fasch, für eine Zelle gesehen, aua.
Sieht man das über den Block, und 25,2 V dazu dann ist das ganze schon ziemlich entladen. Da werde einzelne Zellen schon recht leer und hochohmiger.
Wenn alle Zellen im Bereich 3,3 3,4V sind dürfte es die Sprünge aber nicht mehr geben.

Wenn der Akku tatsächlich in einer 35 Grad oder höher steht dann sollte auch die Ladespannung um etwa 0,1 bis 0,2 V bei 8 Zellen abgesenkt werden.

Aha. Bei höheren Temperaturen niedrigere Ladespannung? Habe ich für Lifepo4 noch nicht gehört. Im Laderegler wird dich extra der Temperaturkoeffizient auf 0 gesetzt für Lifepo4.
Die Batterie steht sind's tagsüber ca 32 und nachts so 28 Grad.

Und ihr könnt euch vor vorstellen dass die Zellen keinen Schaden haben?
Ich müsste halt bis April voraus planen und Zellen aus China bestellen falls welche wahrscheinlich kaputt sind.

Wenn man an ein Datenblatt ran kommt, dort sollte genaues zur Tk stehen.
Es gibt leider sehr unterschiedliche Angaben dazu, aber immer negativ.

4 V sind nicht schön. Solange man am Ventil nix sieht denke gut gegangen. Ich würde die Zellen markieren, möglicherweise fallen sie im laufe der Zeit vorzeitig aus oder man sieht daß die Spannung dort auch vorzeitig zusammenbricht.

Das Ventil anschauen lassen ist eine sehr gute Idee!!! Damit könnte ich entscheiden ob ich neue Zellen bestelle oder nicht!

Heute Nacht waren die Zellspannungen wieder extrem weit auseinander: von 2670mV bis 3313mV beispielsweise, bei Gesamtspannung von 25.25 und Entladestrom von 4,5A.

Ich habe dann bewusst einen Reset der Batterie provoziert indem ich eine Brunnenpumpe gestartet habe. Die hat bei anfahren so 1200W gezogen (ca 600W wenn sie dauerhaft läuft). Die Batterie hat ausgeschaltet und danach waren die Spannungen wunderbar ausgeglichen: 3312mV min und 3316 max, Gesamtspannung hoch auf 26.51V bei Entladestrom von 2.6 A.
Entweder hat durch die Hitze beim Stromfluss etwas (kurzzeitig) zusammengeschweißt, oder das BMS hat einen Hau, oder...?
Ich kann die Pumpe leider nur alle paar Tage anschalten, der Brunnen hat fast kein Wasser und es dauert bis wieder genug Wasser nachkommt. Einen anderen starken Verbraucher kann ich online nicht starten.
Nun ja, ich werde versuchen einen Freund ins Haus kommen und sich die Batterie anschauen lassen. Er soll Busbars und Balanceranschlüsse nachziehen, Fotos von den Ventilen machen und mit Multimeter die Zellen durchmessen, am besten wenn ich Vergleichsdaten mit meinen online Messungen habe.

Ich danke Euch allen für Eure Tipps und mit aus der Glaskugel lesen. Wenn ich Infos von meinem Freund habe setzt ich ein Update rein.

Schön vorsichtig. Und max. (!) 5 Nm.
Also, schauen, wackeln, gucken zuerst!

ja, ich hoffe er ist kein Grobmotoriker... 5 Nm klingt wenig. kenne nur 120Nm vom Radmuttern beim Auto.

geht so ein Drehmonentschlüssel zum Anziehen? Dann würde ich dem das nach Mexiko bestellen.

Es gibt noch kleinere.

okay, hab einen gefunden für 1 bis 25 Nm.

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Hallo zusammen, jetzt war mein Freund vor Ort und hat die Batterie aufgemacht um die Verbindungen der Zellen zu testen und nachzuziehen.
Es sieht schlimm aus... die Zellen sind nicht mit Busbars verschraubt, sondern genietet. Kupfer mit Alubeschichtung die sich löst. Ich setze gleich ein paar Bilder rein. Die Balancerkabel sind gelötet und diese Verbindungen sehen auch nicht gut aus.
Hat jemand schon mal solche Zellverbindungen gesehen? Wie kann ich das gegen vernünftige Busbars mit Schrauben tauschen?
Ich weiß nicht ob in den Aluterminals der Zellen überhaupt Gewinde sind, sehen konnte man keine Gewinde.




Ob da in die Gewindebohrungen rein genietet worden ist? Muss ich die ausbohren und neue Gewinde schneiden? Stelle ich mir gefährlich vor...
Hat jemand einen tipp wie ich das richten kann?
Locker wären keine Kontakte wenn man dran rüttelt, meint mein Freund. Er hat auch mit einem Multimeter die Zellspannungen gemessen und das hat gut mit dem übereinstimmt was ich online auslesen kann. Auch nicht so ermutigend wenn man bedenkt dass ich manchmal über 4V Zellspannung lese...
Mein Freund hätte auch einen aktiven Balancer rumliegen. Ich glaube es ist ein einfacher von Heltec, einer der immer an ist. Den würde er mir für ein paar Tage anklemmen. Macht das Sinn?

Die schwarzen Teile auf den Busbars soll Sillikon oder ähnlicher Klebstoff sein, keine Verkohlungen. Immerhin...

Was soll dieses Silikon?
Zerlegen würde ich da erst mal gar nix.
Erst Übergangswiderstand messen.
Ob Alu Kupfer bei hoher Luftfeuchte dauerhaft ist ? Eventuell sollte Silikon Probleme an den Übergängen verhindern.

Die 4 V sind jedenfalls problematisch und dürften gar nie sein.

Es wurde dir längst von 3 P abgeraten.
Bau einen neuen 1 p mit eigenem BMS.

Den Fehler suchst du im zu hohen ladestrom, in der zu hohen Ladespannung, in fehlendem balancing und beim möglicherweise mittlerweile kaputten bms.

keine Ahnung was das Silikon soll. Vielleicht war damit die Kunsstoffplatte von oben drauf geklebt? Kann nur Spekulieren.

Übergangswiderstände misst man mit einem normalen Multimeter? Einfach in zusammengebauten Zustand zwischen den Zellpolen messen die theoretisch auf gleichem Potential sein sollten?

der Ladestrom war nur in der Bulkphase, 2 Stunden am Morgen mal etwas über 20A. Out of Balance sind die Zellen sicher sehr. Oder sie sind teilweise defekt. Das BMS ist auch verdächtig, sollte ja bei so hohen Spannungen ausschalten. Ich habe jetzt die Defaultwerte von der Xiaoxiang BMS App für "LIFEPO4 normal" laden lassen. Da ist OVP bei 3.6V. Zeichen dass das BMS hinüber ist? Sollte ich ein neues BMS kaufen?

Ja, ich habe auch nicht mehr vor den Pack zu erweitern. Würde nur gerne die seltsamen genieteten Verbindungen gegen solide Verschraubungen tauschen. Aber ich habe Bedenken bei dem Versuch die Pole zu beschädigen.

Übergangswiderstand mit Voltmeter prüfen.
Da braucht man entweder bekannten einigermaßen konstanten Ladestrom oder Laststrom. Wenn pro Verbindungstelle bei 10(20)A etwa 10 (20)mV oder gar mehr abfallen läuft was grund falsch, das wären dann 1 Milliohm. vor allem wenn es starke Unterschiede bei den einzelnen Zellen gibt. Also z. B. Zelle zu Winkel oder Winkel zu Schiene bei möglichst geringem Mess Abstand. Mann will ja nicht den Widerstand der Schiene usw. mit messen.
Da sind jetzt keine großen Klötze also wird die Verbindung auch billigst, also hochohmiger sein. Einigermaßen gleichmäßig (+- 30%) sollte sie trotzdem sein.

Unter dem Silikon ist vielleicht noch eine Niete die versiegelt würde.

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