nein die beiden ventile sind einfach offen
der Rest macht die Schwerkraft und der Luftdruck, und da Monoblocks von Ingenieuren konstruiert wurden die den Katastrophenfall auf der Liste hatten sind ist der Wasser zu Kältemittel Wärmetauscher (roter Pfeil) immer senkrecht eingebaut mit einem Ablauf ganz unten.
Eine Alternative wären Absperrventile im Keller, wo man nur die Wärmepumpe draußen leerlaufen lässt, der ganze innere Heizkreislauf aber gefüllt bleibt. Dann hätte man nicht den großen Aufwand, dass ganze Heizungssystem wieder neu zu befüllen. Geht natürlich nur, wenn jemand Vorort ist, der innerhalb von ein paar Stunden die Dinger betätigen kann.
Und selbstverständlich ist das Frostschutzventil nur für die unbewohnte Hütte, für die Hütte mit technischen Analphabeten, für den absoluten Notfall, und dient in meinen Beiträgen hier nur um den FUD von da oben... zu relativieren.
Genau so hab ich das gelöst, aber lasst uns doch mal ein paar Szenarien durch Spielen Szenario 1 Bombe Platz vor meinem Haus bei -10° warum auch immer Strom Weg Hütte beschädigt problem Wasser ist glaub ich da das geringste Problem.
Szenario 2 -10° Stromausfall ok ich habe 80Kwh Speicher sagen wir der ist halb voll also noch 40Kwh Speicher ab 25kWh rest kapazität schaltet Home Assitant die WP aus um eben den Strom zusparen, bei -10° dauert 2-3 Tage bis das System soweit ausgekühlt ist das eventuell etwas einfrieren könnte. Bis dahin wei ich im Urlaub längst Bescheid und handele dem entsprechend.
Szenario 3 -10° die Welt geht unter......................................................
Ok ok ok, für mich bringt ein Frostschutzventil nichts, ausser unkosten, und Wartungsaufwand.
Und meist fahre ich im Winter eh nicht in den urlaub also kann ich auch handeln wenn es 3 Wochen -10° hat und dann der Strom Ausfallen sollte weil 2 Vögel sich an einer Stromleitung die Flügel gegeben haben und unser Dorf im Dunkeln liegt. Dann brennt aber bei mir noch Licht und die nachbarn scheuen verwundert, warum im meinem Kühlschrank noch Licht brennt, weil sich das da versteckt Nachts.
Das hat keine direkte zeitliche Dringlichkeit. Lt. Bundesverband Wärmepumpe dürfen keine neuen R32 Geräte mehr in den Handel gelangen. Bereits produzierte Geräte dürfen auch 2027 noch verkauft und eingebaut werden.
Zitat von dort:
"Inverkehrbringungsverbot | 01.01.2027
Ab dem 01. Januar 2027 dürfen keine Luft-Wasser-Wärmepumpen in Split-Bauweise mit einer Nennleistung von bis zu 12 kW in Verkehr gebracht werden, wenn der GWP des Kältemittels größer 150 ist. Sofern es die Einhaltung von Sicherheitsanforderungen erfordert, entfällt die GWP-Höchstgrenze. Die Anforderung richtet sich an Hersteller und Importeure.
Wenn Sie ein solches Gerät nach Inkrafttreten des Verbots über Ihren Großhändler oder Fachhandwerker erwerben können, fällt es nicht unter das Verbot und kann eingebaut werden."
Ich nehme an, die "alternativen Bedeutungen" kann man ausschließen?
Also wird wohl im Kern das gemeint sein, was ich gelb markiert habe???
Wen dem so ist, und damit sinngemäß ausgedrückt werden soll: "Die reine Panikmache von da oben" - dann finde ich das sehr schade.
Mir ist unverständlich, weshalb man die Dinge nicht einfach sachlich besprechen kann - was ja bisher der Fall war? (Und danke nochmal für die Erklärung und die Bilder).
Ich habe keine Ahnung von LWWP. Ich hatte zwar schon mal eine Wohnung, wo eine verbaut war. Dort hatte ich auch tw. kleinere Störungen behoben, aber nix wildes. Die war leider auch mal ausgefallen (in einem Winter) - was aufgrund Alleinheizung ein riesen Problem war...
Das ist sicher der "Idealfall" oder auch "Normalfall" ? - aber ich habe schon öfter selber Heizungen entleert oder war dabei. Es ist aus meiner Erfahrung raus und auch der eines befreundeten Klemptner´s gar nicht sooo sicher, dass das immer direkt auf Anhieb so funktioniert und quasi in einem Rutsch alles Wasser rauskommt
Selbst dann, wenn man mehrere HK gleichzeitig öffnet.
Und wenn ich mir die Bilder ansehe, dann muss das Wasser ja dennoch erstmal "hochfließen" - um dann letztlich wieder "weiter unten" austreten zu können aus der WP.
Zumindest lt. deinen Bildern ist der Ablauf auch nicht ganz unten.
Was mich an der Sache "stutzig" macht:
Wenn es doch so einfach wäre, eine Frostsicherheit ganz ohne Glykol etc. zu garantieren, dann würden die Hersteller das doch machen
Das wäre doch die beste Werbung, wenn ein Hersteller damit wirbt, dass die Dinger so konstruiert sind, dass selbst im tiefsten Winter bei -20° bei einem Stromausfall oder eben Geräteausfall "nix passiert" und im worst case nur aussen das Heizkreiswasser austreten kann. Und natürlich auch eine Garantie darauf gibt!
Da würden doch viele oder eher sogar die meisten Menschen gerne etwas mehr dafür bezahlen? Und wenn es so einfach wäre, würde es die Hersteller ja auch kaum was kosten?
Lt. KI ist das aber nicht der Fall. Denn lt. dieser bietet überhaupt kein Hersteller so eine Garantie. Die meisten schließen Frostschäden wohl pauschal von der Garantie aus, einige (die entsprechende Ventile einbauen) beziehen die Garantie wohl explizit nur auf eine nachweisbare Fehlfunktion von diesen Schutzeinrichtungen.
Ich mag das auch gar nicht unnötig in die Länge ziehen, aber aus meiner Sicht werden solche Ventile jedenfalls sinnvoll sein - weil sie zusätzliche Sicherheit bieten. Eine Frostschaden ausschließen kann man damit aber aus meiner Sicht nicht. Aber wie gesagt, ich habe auch keine Ahnung davon - ist nur meine Schlussfolgerung;)
Ich sehe da ehrlich gesagt auch keinen Grund, sich mit völlig absurden "Szenarien" lustig zu machen.
Wenn man sich - wie der TE @zepo2000 das vorhat - um viele Tausend € so ein Gerät kaufen möchte, dann ist es doch absolut legitim und verständlich, wenn man sich vorher Gedanken macht?
Und dazu zählt dich natürlich und insbesondere auch, dass man verhindern möchte, dass die teure Heizung (auf die man ja auch angewiesen ist) keinen Schaden nimmt
Es ist doch einfach nur Fakt, dass eine Monoblock mit Heizwasser ohne Frostschutz hier - mit sehr viel Pech - Schaden nehmen kann, wenn ungünstige Faktoren zusammenkommen.
Und da braucht es auch keine absurden Szenarien, da reichen ganz normale und täglich vorkommende Sachverhalte aus.
Es braucht keinen - zum Glück extrem unwahrscheinlichen - Stromausfall, um möglicherweise einen Frostschaden zu erleiden.
Der Frostschaden kommt ja dann zu Stande, wenn die Umwälzung des Heizwasser zu erliegen kommt. Selbst wenn die WP nicht heizt, reicht es (sowei mir bekannt) i.d.R. völlig aus, wenn das Wasser noch umgewälzt wird. Denn die anfangs noch vorhandene Wärme, aber vielmehr die später vom Hausinneren nach aussen transportierte Wärme kann dann sehr lange verhindern, dass das Gerät schaden nimmt. Selbst ganz ohne Frostschutzmittel oder Ventil.
Das Problem dabei: Das setzt voraus, dass das Wasser zirkuliert. Das tut es aber nicht nur dann nicht (mehr), wenn ein Stromausfall vorliegt. Das tut es auch dann nicht, wenn die Pumpe defekt ist oder die Steuerung.
Und das sind nun beides Sachen, die tatsächlich passieren und nicht mal sooo selten sind...
Ich hatte schon selber eine ausgefallene Umwälpumpe, aber auch eine ausgefallene Steuerung. Aber eben nicht bei LWWP.
(Aber gut, Stromausfälle auch - aber nie sehr lange)
Was bei einem Ausfall an der Heizung aber das Problem ist: Anders als bei einem Stromausfall, wird das ggfs. nicht diekt bemerkt und man muss sich dann selber darum kümmern, dass es repariert wird.
Es gibt keinen "Nottrupp" wie beim Netzbetreiber, der sich sofort auf den Weg macht, um die Leitung zu reparieren.
Viel mehr ist man dann darauf angewiesen möglichst schnell einen entsprechenden Heizungsfachmann zu bekommen, der das Gerät repariert. Das mag dann wenn es an der Pumpe liegt mit Glück noch schnell gehen (wenn er eine neue im Auto hat) - wenn es die Steuerung ist wird das aber nicht der Fall sein...
Aber klar: In dem Fall wird er ggfs. die Pumpe direkt anklemmen, um sich mehr Zeit zu verschaffen. Oder ev. sogar die WP entleeren und "auspusten"? Wer weiß.
Aber man ist halt darauf angewiesen, dass sich direkt sehr schnell jemand darum kümmert - wenn man das selber nicht kann.
Also insgesamt halte ich es für sehr unwahrscheinlich, dass so ein Monoblock in der Praxis "einfriert" und folglich Schaden nimmt (gewöhnlich Totalschaden, wenn der WT defekt ist?).
Das bedeutet aber halt nicht, dass es nicht möglich ist.
Und im alltäglichen Leben geben wir für viele Dinge Geld aus, die sehr unwahrscheinlich - aber möglich sind. Insbesondere dann, wenn dann im unwahrscheinlichen Fall großer Schaden droht.
Ich kann das also sehr gut nachvollziehen, wenn man in diesem Punkt ein Split Gerät im Vorteil sieht und sehe es genau so. (Was nicht bedeutet, dass die Monoblock nicht auch Vorteile hat)
Den größten Nachteil der Split sehe ich im meistens deutlich höheren Preis.
Ok ,also nutzt man einen Reihenpuffer mit 100l und einen Plattenwärmetauscher innen. Also Luft-Glykol-Wasserwärmepumpe. Wenn im Außengerät und im Plattenwärmetauscher innen Glykol ist, dann kann es bei Ausfall nicht einfrieren.
Die Frage wäre, wie heizt man dann bei Stromausfall? Oder wenn die Anlage kaputt ist?
Der Verlust alleine durch die ganze Hydraulik wäre schon bei 10-15%. EInmal durch außen in den Plattenwärmetauscher, dann in innen den Plattenwärmetauscher, dann das Glykol zu Wasser, dann der Reihenpuffer.
Wenn man da wirklich Angst oder eher Sicherheit vor nehmen wollte, würde ich zu einem Split-Gerät greifen. Mit dem hat man dieses Problem nicht, weil gar kein Wasser draußen ist. Man benötigt dann aber eine Klimafachkraft. Wie teuer das im Vergleich ist, ist erst einmal unerheblich wenn einem jene Sicherheit wichtig ist. Bei Stromausfall hat man auch dann keine Heizung mehr. Aber 10-15% Wirkungsgradverlust sind nicht ohne.
@ redhot du schreibst ja Der Frostschaden kommt ja dann zu Stande, wenn die Umwälzung des Heizwasser zu erliegen kommt. Selbst wenn die WP nicht heizt, reicht es (sowei mir bekannt) i.d.R. völlig aus, wenn das Wasser noch umgewälzt wird. Denn die anfangs noch vorhandene Wärme, aber vielmehr die später vom Hausinneren nach aussen transportierte Wärme kann dann sehr lange verhindern, dass das Gerät schaden nimmt. Selbst ganz ohne Frostschutzmittel oder Ventil. da stimmi ich dir schon zu ja, aber ich sehe halt bei mir selbst wenn die WP nicht Arbeitet defekt geht wird sie alleine durch die Schwerkraft immer noch durch strömt , bei meinem system ist das etwas anders gelagert da ich eine zusätzliche im Bestand habende HK Mischer mit Pumpe habe und somit ein einfrieren wirklich erst nach Tagen beginnen würde.
Und was die KI dazu sagt naja KI ist nicht allwissend und nimmt nur das her was sie an Informationen bekommt ob die richtig oder Falsch sind prüft die KI nicht.
Wen keine Gefahr für Frostschäden besteht, kann man sich mit Heizlüftern (oder anderem Ofen falls vorhanden) über die Zeit retten und nach einer Lösung suchen - ohne SOFORT was tun zu müssen.
Nein kann man nicht, man ist ja nicht da.... Darum drehte es sich doch. Also muss es auch jetzt schon ein Konzept geben. Oder es gibt keins, dann muss es auch bei der Wärmepumpe kein Konzept geben.
Ich habe das jetzt auch mal durch eine KI gejagt und eine Möglichkeit gefunden, die aber Frickelei ist.
2 x 3-Wege Motorkugelhähne (12V)
12V Notpumpe
20l Glykol + Tank mit 2 Anschlüssen
12V GSM-Alarmmelder
Kleine Powerstation
Kosten ca. 500€
Idee: Wenn der Strom ausfällt, dann schaltet das 3-Wege-Ventil um. Alles was im Haus ist wird dadurch abgeklemmt. Die Pumpe pumpt das Glykol in die Wärmepumpe, vermischt sich mit dem dortigen Wasserinhalt. Per SMS bekommt man Nachricht: "Achtung, Stromausfall, Frostschutzschleife aktiviert".
Wenn man dann nach hause kommt, lässt man das Gemisch ab, spült die Wärmepumpe durch, und kann sie dann wieder normal nutzen (weil man beispielsweise das Warmwasser direkt durch sie erwärmt, sollte man das nicht tun könnte man das Gemisch auch einfach in den Wasserkreislauf lassen, den 20l Tank leeren und wieder mit Glykol füllen).
Zum Testen des Systems den 20l Tank mit Wasser füllen und ausprobieren.
Ich habe alles erreicht was ich wollte.
Das Internetz vergisst nichts, also werden Interessenten einer Monoblock Wärmepumpe den ängstlichen Beitrag da oben sehen und unten drunter informationen bekommen
Wie realistisch die Angst ist, und was man machen kann diese potentielle Gefahr zu beseitigen, sollte man sie als realistisch genug ansehen, und was sie kosten würden.
Es darf immer noch jeder sich eine Split-Wärmepumpen kaufen, das ist mir sowas von egal was er kauft