Hallo zusammen,
ich plane im Sommer nächsten Jahres meine Ölheizung gegen eine Wärmepumpe auszutauschen und würde mich über eure Erfahrungen freuen.
Zu meinem Haus:
- Einfamilienhaus
- Aktuell ca. 1300-1400 Liter Heizöl pro Jahr inklusive Warmwasser
- Viessmann Niedertemperaturkessel Baujahr 2002
- Außenwand mit 14 cm Dämmung versehen
- Fenster innerhalb der letzten 5 Jahre erneuert
- Oberste Geschossdecke mit ca. 30 cm Isoflock gedämmt
- Etwa 10 Heizkörper im Haus
- Bei -10 °C Außentemperatur fährt die Heizung aktuell ca. 55 °C Vorlauf
Verschiedene Heizlastrechner kommen auf etwa 6 kW Heizleistung für die Wärmepumpe, was für mich auch plausibel erscheint.
Die Außeneinheit würde ich gerne neben der Garage auf einem Betonsockel aufstellen. Um in den Heizungsraum zu gelangen, müssten die Leitungen durch die Garage geführt werden (ca. 5Meter Leitungslänge), vermutlich unter der Decke entlang.
Nun stellen sich mir mehrere Fragen:
Split oder Monoblock?
Ursprünglich tendiere ich zu einer Split-Wärmepumpe, da die Leitungen durch die Garage geführt werden sollen und die Rohre dadurch etwas schlanker ausfallen würden.
Für die Inbetriebnahme hätte ich jemanden mit Kälteschein und entsprechendem Gewerbe an der Hand, sodass das kein Problem darstellen sollte. Die restlichen Arbeiten würde ich größtenteils in Eigenleistung ausführen.
Mich würden eure Erfahrungen interessieren:
- Welche Technik würdet ihr bevorzugen?
- Gibt es Vor- oder Nachteile, die man im Alltag wirklich merkt?
- Würdet ihr bei dieser Aufstellung eher Split oder Monoblock wählen?
Pufferspeicher nötig oder nicht?
Ich habe bereits mit der Software GeoT*SOL gerechnet.
Dort wird ein Heizungs-Pufferspeicher vorgeschlagen, wenn keine Fußbodenheizung sondern nur normale Heizkörper vorhadnen sind. Ich lese allerdings oft, dass moderne Wärmepumpen möglichst ohne oder nur mit einem sehr kleinen Pufferspeicher betrieben werden sollten.
Wie sind eure Erfahrungen?
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Ca. 10 Heizkörper vorhanden
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Reicht das Wasservolumen vermutlich aus?
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Ist ein Pufferspeicher erforderlich oder eher kontraproduktiv?
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Wie wird das ganze genau berechnet ?
Warmwasser
Geplant ist ein 200-Liter-Trinkwasserspeicher.
Wir sind ein 2-Personen-Haushalt und tagsüber meistens außer Haus. Der Warmwasserverbrauch ist eher gering.
Sollten 200 Liter ausreichend sein oder würdet ihr etwas anderes empfehlen?
Wärmepumpen-Empfehlungen
Habt ihr konkrete Empfehlungen für eine Wärmepumpe im Bereich um 6 kW?
Wichtig wären mir:
- gute Effizienz
- möglichst leiser Betrieb
- vernünftiger Preis
- möglichst wenig Probleme im Alltag
Gerne auch Erfahrungen mit Geräten von Panasonic, LG, Daikin, Samsung, Vaillant, Buderus oder anderen Herstellern.
Förderung würde ich natürlich mitnehmen. Nach meinem bisherigen Stand würde ich dafür einen Energieberater einbinden, der die notwendigen Unterlagen erstellt.
Vielen Dank für eure Erfahrungen und Tipps!