Nutzen statt abregeln: Kostenloses Überschußladen!

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:hand_with_fingers_splayed:

“Zum Netz” ist beim Gartenhaus die zusätzliche Einspeisung ins Inselnetz….

Auf jeden Fall nicht “koste es was es wolle” - denn was das mit sich bringt sehen wir ja aktuell. Da hilft es auch nichts die Schönungsmethoden, wenn sie denn angewandt werden, ander Länder zu verurteilen.

Ich bin in dem Bereich kein Profi, wiederhole mich aber gern, wenn sowieso gebuddelt werden muss macht es an den Gesamtkosten kaum einen Unterschied ob da nun Qerschnitte ein oder zwei nummern größer verlegt werden. Es MUSS ja SOWIESO gebuddelt werden. Allein Planungs und Genehmigungsverfahren dauern schon so lange, dass man es dann eben auch gleich richtig machen kann.

Je näher an die 100%, desto schwieriger wird es, korrekt. Ich finde es nur verrückt, wegen 3.4% der EE, die aufgrund der Netze nicht verteilt werden konnte, jetzt ne Vollbremse reinzulegen. Die Kosten dafür sind ja doch überschaubar, so die Größenordnung dessen, was uns die MwSt Reduzierung für die Gastro wert ist ... Das muß in einer sachlichen Diskussion denke ich auch nicht dämonisiert werden. Bei den Gaskraftwerken leisten wir uns ja jetzt in Zukunft wohl auch für sehr viel Geld reichlich Überkapazitäten, da bewußt Speicherlösungen diskriminiert wurden. Wenn die großen Netzleitungen stehen, wird das ja auch ne massive Verbesserung für die Stromverteilung zwischen Nord und Süd bringen.

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Wieso muss denn sowieso gebuddelt werden? Was ist mit dem gesamten Bestand? Soll das abgerissen werden?

Wo kommt denn 70² in die HAK? Und welcher Ortstrafo wird mit 20kV an 240² dreiphasig angebunden? Das wären >400A zulässige Strombelastbarkeit was bei drei Phasen und 20kV knapp 25MVA bedeuten würde. So ein Biest wa 6x4x4m groß.

Und dann nochmal:

Verzeih, aber was ist der Grund für die Anbindung der WB mit 10 oder 16² und was spielt das für den VNB für eine Rolle?

Das Alter der Leitungen, grundsätzliche Unterdimensionierung für die heutigen Ansprüche. Und mit heutige Ansprüche meine ich nicht das möglicherweise in 10 Jahren 90% BEVs unterwegs sind, sondern aus den einschlägigen Berichten und Zahlen geht ja hervor das es heute schon knapp wird.

Da bin ich bei dir. Das, was da im Moment von Frau Reiche diskutiert wird, kippt das Kind mit dem Bade aus.

Das aber die 3.4% der EE nunmal weder räumlich noch zeitlich gleichmäßig verteilt sind, ist aber auch nichts Neues. Da über sinnvolle Anpassungen nachzudenken ist nicht verkehrt.

Oliver

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Da bin ich bei Dir! Mehr Windkraft im Süden ist sicherlich sinnvoll, auch wenn die Erträge dort natürlich nicht so sind wie an der Küste. Auch Speicher sollten mit Blick aufs Ganze strategisch plaziert werden, nicht nach individuell höchster Rentabilität, wenn es da Zielkonflikte gibt. Mir geht nur das Gejammer und die politisch/mediale Ausschlachtung der überschaubaren Kosten der aktuellen und lokalen Überkapazitäten ziemlich auf den Senkel. Auf der fossilen Seite ist es offenbar kein Problem, großzügig Geld zu verteilen und die Kernkraftwerkbetreiber konnten sich auch recht günstig aus der Entsorgung freikaufen ...

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Der Vorteil bei Speichern ist auch, dass Deutschland und andere Länder schon ein sehr ausgebautes Gasnetz haben. Der Transport ist daher möglich.

So isses. Ohne richtig dicke Leitungen von Nord nach Süd wirds nicht gehen, da ja zudem die Offshore-Windernergiemenge im Norden noch mal mehr als verdoppelt werden soll.

Oliver

Wo kommt denn 70² in die HAK? Und welcher Ortstrafo wird mit 20kV an 240² dreiphasig angebunden? Das wären >400A zulässige Strombelastbarkeit was bei drei Phasen und 20kV knapp 25MVA bedeuten würde. So ein Biest wäre 6x4x4m groß.

Und dann nochmal:

Verzeih, aber was ist der Grund für die Anbindung der WB mit 10 oder 16² und was spielt das für den VNB für eine Rolle?

Ich wollte eigentlich nichts zu den Boilern schreiben, weil das in diesem Thread grob OT ist. Ich hab eine Mietswohnung, recht frisch gekauft. Gasetagenheizung.

Das ganze “mach Boiler statt DLE” ist halt lebensfern weil die Rahmenbedingungen dir das diktieren. In die Wohnung bekomme ich keinen 150l Boiler einfach so eingebaut. Noch dazu wo ich auch noch eine Wärmepumpe einbauen muss.

Steckdosen sind Steckdosen. Da schaltet nix bedarfsweise ein / aus. Wenn man was bedarfsweise schaltet dann brauchts keine Leistunglimitierung auf 3.7kw. Dann macht man das anders.

Das ist halt Falsch. Nehmen wir an das ich in einen Ort Strom für 100000km Fahrleistung in einem gewissen Zeitinterval (z.B. 6h) bringen muss dann kann ich alle Autos gleichzeitig ungeregelt laden lassen (also die 3.7kw Idee) oder ich lade verschiedene Autos gesteuert hintereinander. Die Leitung in diesen Ort muss in beiden Fällen genau gleich groß sein.

Der unterschied ist das wenn ich mehr Zeit zur Verfügung habe nutze ich diese nicht mit den 3.7kw, gesteuert aber schon. Wenn ich mehr Strom zur verfügung habe kann ich Autos voller laden.

Das ist Ideologie und eben auch falsch. Es spielt beim E-Auto kaum eine Rolle wieviel Leistung das Auto hat. Der Verbrauch bleibt gleich. Er hängt in erster Linie von der Fahrgeschwindigkeit ab. Gleiches gilt übrigens fürs Gewicht. Wenn du den Verbrauch senken willst → schaff hybridfahrzeuge ab. Die brauchen mehr strom.

Der E-Corsa von uns mit 150PS (gibt nix anderes) braucht mehr Strom als der 500ps Tesla.

Die Gewissheiten die beim Verbrenner galten gelten so nicht mehr beim E-Auto.

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Wer diktiert dir denn DLE? Bei 3m Leitung und unter 300l Wasser hast du die Legionellen-Dinge nicht. Zudem kannst du dann auf “Es ist eingestellt auf 60°C” machen, und was der Mieter dann per Hand macht ist sein Bier.

In die Wohnung bekomme ich keinen 150l Boiler einfach so eingebaut.

Also in eine Mietwohnung darfst du nichts einbauen? Weil sie dir nicht gehört. Und nen vertikaler Boiler passt noch sehr oft.

Die Leitung in diesen Ort muss in beiden Fällen genau gleich groß sein.

Aber die Autos fahren im Schnitt 16km AM TAG. Es ist vollkommen egal ob das Auto heute geladen wird, morgen. übermorgen, ob auf der Arbeit, im Parkhaus, zu hause. Bei der Masse.

Es spielt beim E-Auto kaum eine Rolle wieviel Leistung das Auto hat. Der Verbrauch bleibt gleich. Er hängt in erster Linie von der Fahrgeschwindigkeit ab. Gleiches gilt übrigens fürs Gewicht.

Du meinst also, der Dacia Spring Motor mit 45PS ist genauso groß wie ein 200PS Tesla-Motor? Der Verbrauch ist gleich? Es kommt drauf an, wie schnell ich fahre?
Das Ding wiegt doch viel mehr. ca. 0,7 Tonnen mehr.

Mir gehört die Wohnung. Aber das bedeutet ja nicht das da alles geht. Es gibt einfach bauliche Gegebenheiten die, zusammen mit der Tatsache das ich das finanzieren muss, einen Rahmen vorgeben.

Der Platz im Bad ist begrenzt und durch die Gastherme blockiert. Wenn die rauskommt kann ich da einen 60l-80l Boiler unterbringen. Dann passt aber kein Pufferspeicher für die Wärmepumpe mehr. Am Ende kann der Hausanschluss übrigens noch dem DLE im Wege stehen. Das ist dann so.

Der Vorteil beim DLE ist eben auch das der Mieter so lange duschen kann wie er möchte. Der Boiler ist irgendwann leer und als Vermieter kann ich dann die Mieterbeschwerde “Wasser wird kalt” nicht mehr lösen.

Ja die fahren 16km am Tag. Im Durchschnitt. Der eine der sein Auto an der 3.7kw Dose nicht vollbekommt weil er 100km hat ist dann der Depp oder was? Ich verstehe die Logik nicht. Soll er sich 5 Autos kaufen damit er auf den Durchschnittswert pro Auto kommt?

Es ist auch nicht egal wann geladen wird. Wir haben manchmal viel Strom und manchmal wenig. Das ganze berücksichtigt die Energiewende nicht.

Ja es kann nicht sein was nicht sein darf. Einfache Google Suche:

  • Dacia Sping WLTP Verbrauch 12.4kw/100km
  • Tesla Model 3 WLTP Verbrauch ab 13kw / 100km

Der Tesla hat dann aber nicht 200PS. Sondern 200kw.

Was baucht denn euer Spring auf 100km? Ich berichte mal:

Ioniq6 10.000km <12kWh/100km 151PS Cw-Wert ultragut, 0,21 oder so in etwas

EV6 17.500km <18kWh/100km 325PS Cw-Wert mäßig, 0,28 etwa

Gewicht in etwa vergleichbar

Ich verstehe nicht was du mir sagen möchtest. Es gibt auch jetzt Tankstellen und es gibt Autobahntankstellen. Dass sich jeder zu hause nen 100l Tank hinstellt ist eher unüblich und war auch unüblich. Du kannst also unterwegs auftanken wenn du es brauchst, und wenn du viel fährst schnell und teuer bei der Autobahn auftanken.

Und wenn dann punktuell Schnelllader vorhanden sind, dann kann man doch schnell laden. Aber eben nicht überall und in Masse.

Ja, es kann nicht sein:

https://www.spritmonitor.de/de/uebersicht/198-Tesla_Motors/1582-Model_3.html

https://www.spritmonitor.de/de/uebersicht/113-Dacia/1958-Spring.html

Von 163 Springs mit einem Durchschnitt von 14,52kWh und 874 Teslas mit durchschnittlich 18,66kWh Verbrauch. Also reale Daten gegenüber den WLTP….

@thorstenkoehler
14,5kWh auf 100km. Liegt an der Örtlichkeit. Auf und ab, also Hügel hoch, hügel runter. Landstraße. Mit einem Kia Picanto durchschnittlich 6,5l auf 100km. Wie andere Autos auf dieser Strecke abschneiden kann ich natürlich nicht sagen.

Hügel rauf, Hügel runter rekuperiert ca. 60%, ist also nicht so dramatisch. Meine Werte stammen jeweils von den BC der Fahrzeugen und wurden teilweise durch mich und teilweise durch den Vorbesitzer “erfahren”. Wir sind inzwischen in vielen Punkten weit im OT.

Ach so viel Spaß das hier auch macht aber ich muss jetzt los.

Den realen Verbrauch von diesen zwei Autos zu vergleichen ist halt Äpfel mit Birnen vergleichen. Ist halt auch wieder falsch.

Und zwar deshalb: Vor allem geht der Luftwiderstand in den Verbrauch ein. Quadratisch. Sprich mehr Durchschnittsgeschwindigkeit, mehr Verbrauch.

Die Dacias laufen im Regelfall in der Stadt bei Stadtgeschwindigkeiten. Klar bei der Akkugröße und der Leistung. Nichts dran auszusetzen. Bei mir ist mein “Dacia” ein E-Corsa. Läuft nur in der Stadt

Die Teslas fahren auch die weiten Strecken. Bei Autobahngeschwindigkeit. Heute 300km. Letztes WE 600km. Nächstes WE 600km

Nimm den Nutzer, gibt deren Daten in dieses Tool ein und schon bekommst du die Werte die du hier zitiert.

Kannst du vergleichen. Sagt aber nix. Deswegen gibt es WLTP. Auch wenn man den Kritisieren kann

Es geht ja immer noch um kostenloses Überschussladen oder eben eine Strategie, den Strom, der ansonsten teuer entsorgt werden muss, verwerten zu können.

Und das könnten wir, wenn der Großteil der Fahrzeuge, und der Großteil fährt im Durchschnitt 15,5km, ans Netz hängen. Und das können wir, wenn eben beispielsweise Boiler am Netz hängen und zu bestimmten Zeiten Warmwasser bereiten. Für persönlich gehört das zum Thema, aber ihr könnt gerne einen Mod fragen (außer mich, weil ich bin hier subjektiv drin) ob das noch passt.

@maltes
Also weil die Dacias nicht so schnell sind, verbrauchen sie, würde man den Tesla fahren, mehr.

Da stimme ich dir zu! Es macht ja auch Sinn. Ein Wagen der nur 200km fahren kann, und ein Wagen der 600km fahren kann, dass der Anwendungsbereich ein anderer ist. Selbst wenn, es geht nicht um: “Was ist wenn nun alle nen Tesla am Tag 600km fahren.” sondern um: Wie bekommen wir den Strom unter? Und den bekommen wir unter mit Massenhaft Akkus und Lastverschiebung.