Nutzen statt abregeln: Kostenloses Überschußladen!

Dann muss der Anschluss aufgestockt werden.

Muss er nicht. 4x3,7KW = 14,8KW. Was nicht geht: 4x22KW. Siehe dein Beispiel mit dem DLE. Deswegen schreibe ich schon seit Jahren in diversen Foren, dass ich von einem DLE nichts halte. Der DLE lässt sich auch schwer mit einem Wechselrichter/Akku/PV kombinieren. Jeder Boiler ist besser, und zwar zentrale Boiler. Ein Boiler unter der Spüle in der Küche, und ein Boiler zum Händewaschen unter dem Waschbecken und ein Boiler für Warmwasser zum duschen/baden. Den kann man wunderbar mit PV-Strom beladen, den kann man wunderbar zeitlich steuern. Der hat ein sehr geringes Risiko für Legionellen (und dieses kann man bewusst selber steuern durch eigene Temperatursteuerung) wenn er oft genug durchspült wird. Es gibt dann keine Zirkulation, die ebenfalls Energie frisst, der Boiler hat die Verluste.

Und da reden wir noch nicht einmal von Brauchwasserwärmepumpen. Die es ebenfalls noch gäbe und, nur geschätzt, 50% bis 33% des Energiebedarfs an Strom gegenüber dem normalen Boiler hat.

Aber stattdessen mehr DLE, mehr E-Auto mit 22KW laden, Wärmepumpen mit Heizstab, damit man nicht mit NAT -12,3°C rechnet sondern mit NAT -8°C und den Rest mit Heizstab.

Solange PV Parks, private PV und Windräder weiterhin bei besten Bedingungen abgeregelt werden müssen macht es doch überhaupt keinen Sinn weiter auszubauen. Es fehlt zunächst der Kurzzeit und Langzeitspeicher der in gleicher Weise, oder schneller, michwachsen muss.

Exakt. Deswegen wäre es sinnvoll, wenn JEDER einen Akku zu hause hat. In der Küche nimmt das einen Unterschrank weg. Damit Peak-Shaving betreiben und Geld sparen. Am Herdanschluss für alle 3 Phasen.

Apropos Netzbetreiber; habe mal mit einem Monteur vor Ort mich unterhalten. Der hat mir ein paar interessante Daten mitgeteilt. Die entweder übers Dach oder in der Erde geführte Zuleitung zu den Häusern hat 70 mm2 Querschnitt, aber einzelne Drähte die verdrillt sind. Die 20 kV Zuleitung zu der Trafostation wird mit 240 mm2 Querschnitt -jew. pro Phase- angebunden.

Bezüglich Netzstabilität meinte er, dass sie kürzlich in einem Dorf (200Ew) das Netz neu ausstatten mussten, weil dort 10 größere PV Anlagen in Betrieb sind, die tagsüber deutlich mehr Strom einspeisen als der Ort selbst benötigt und diese nicht abtransportiert werden konnten.

Insgesamt müssen bei dem Ausbau der dezentralen Stromerzeugung viel mehr Faktoren berücksichtigt werden als blindlings überall alle Dächer voll zu machen und alles zur gleichen Zeit (dann wenn die Einstrahlung hoch ist) ins Netz zu drücken. Das Konzept muss dann sowohl örtliche Gegebenheiten berücksichtigen wie Infrastrukturelle Daten.

Wie bereits gesagt müssten auch für EEG Anlagen neue Konzepte her- zB. sind nach EEG 2010, für Anlagen, die bis Ende 2011 in Betrieb gingen noch Einspeisevergütungen, je nach Größe, von 29 bis 39ct für 20 Jahre festgelegt- und das bei kWh Preisen in der Solareinspeisehochphase von grob halb 11 bis halb 4 von nahezu Null bis zT negativen kWh Preisen.

Mal schauen etwas wie ein Gesamtkonzept mal auf die Beine gestellt wird.

Jetzt wo du mich zum Nachdenken gebracht hast, stelle ich fest, das DLE (21 oder 24KW) für Vermieter das beste ist, was sie einbauen können.

Ich habe es in einem 11 WE und es läuft völlig unproblematisch. Alle 20 Jahre mal einen für 300€ auswechseln ist nichts. Dafür etwas einfachere NK-Abrechnung, WW-Kosten den man nicht hinterherlaufen muß, keine Legionellenhysterie und Ausfallsicherheit wenn die heizung mal Proble macht. Selbst der mittelfristig erzwungene LWWP ist ohne WW einfacher zu händeln.

Obwohl ich es als Elektromeister natürlich einsehe, das es für das Netz großer Mist ist, wenn es alle machen.

Diese Idee mit dem Steckdosen oder der niedrigen Leistung bei e Autos ist grob falsch.

Sie versucht ein Regelungstechnisches Problem ohne Regelung zu lösen. Außerdem wird angenommen das Strom wie im letzten Jahrhundert aus fossiler Energie kommt.

Das Stromangebot schwankt aber und auch was die Netze an einen beliebigen Ort und Zeitpunkt abgeben können. Das alles erfordert Steuerung.

Wir haben jetzt in Deutschland so 4 % e Autos. Wenn wir die jetzt nur mit 3.7kw laden… was machen wir wenn es 8% sind? Auf 2kw gehen?

Leute das geht nicht.

Mein Auto hat übrigens heute Nacht von 1-5uhr mit 11kw geladen. Das ich diesen Ladestand jetzt gleich brauche ist gestern um 22uhr klar geworden. Ich will!!! diesen Netzanschluss so. Im Zweifelsfall bezahl ich auch dafür

1 „Gefällt mir“

Zumal auch beim Abregeln die Vergütung weiterläuft; sprich gemäß EEG muss der Strom gezahlt werden- zum Festpreis, egal wie der Markpreis zu dem Zeitpunkt ist- der hätte produziert werden können. Also ist der Markt zweigeteilt: der eine Teil bekommt einem festgelegten Preis, der immer gezahlt wird. Und der andere Anbieterteil muss sich dann die Zeiten vornehmen, wo der Marktpreis sich nicht auf dem allerletzten Niveau befindet um ein gewisses geschäftliches Interesse zu befriedigen. Dieses ist bei EE Lieferant per Vertrag festgelegt und darum besteht von dieser Seite auch kein Interesse an Speicherung- das würde nur ein Kostenfaktor bedeuten. Und dezentrale Speicher in den Haushalten, die genau die Energie aufnehmen könnten die entweder abgeregelt werden muss oder die Netze so belastet, dass mit aller Gewalt=negativer Strompreis Verbraucher zugeschaltet werden müssen um das Netz stabil zu halten, sind auch nicht vorgesehen.

Das ganze blinde Zubauen von Erzeugern, die pauschal gesagt alle zum gleichen Zeitpunkt liefern und alle zum gleichen Zeitpunkt in der Erzeugung ausfallen (regionale Unterschiede bei Wind, bei Solar geringe auch), kann nicht als Konzept betrachtet werden.

Bedenke, die 14,8kW kommen im schlimmsten Fall zu der vorhandenen Last noch dazu, die stehen nicht für sich alleine. Man spricht hier über ein Haus von 2010 mit geschätzten 240m² Wohnfläche, voll unterkellert, Keller bewohnbar. Ich kenne die Dimension der WP nicht, aber die gönnt sich sicherlich schon was.

Ich weiß nicht warum immer von 22kW die Rede ist, die haben sich kaum durchgesetzt. Wenn dann sind es an der WB eher 11kW und 44kW (4x11) hat der Anschluss nicht, also muss so oder so aufgestockt werden.

Am Ende spielt es aber auch keine Rolle welchen Fall ich für den Grund einer Aufstockung konstruiere. Es ist damit zu rechnen das aufgestockt werden muss. Wie soll das gehen wenn das Netz, aus Gründen am falschen Ende zu sparen, nicht dementsprechende Reserven hat?

Das der DLE eine hohe Spitzenlast verursacht ist ja klar, dass man die Spitze durch Veränderung der Technologie massiv dämpfen kann ist auch klar. Aber das DLE stand der Technik ist, kann nicht weg diskutiert werden.

Sehe ich gänzlich anders. Was soll bitte an einem Lagerort für u.U. stundenlang lauwarmes Wasser besser sein als an einer Durchlaufstrecke? Aus meiner Sicht haben beide mindestens das gleiche Risiko - den DLE schätze ich aber vom Risiko her geringer, genauer gesagt so gering wie bei einer Brauchwasser-Hygienestation ein. Aber das ist ein anderes Thema was hier eher nich her passt.

Na ja, es waren in 2025 gerade mal 3.5%, die abgeregelt werden mußten. An Entschädigungen dafür gabs wohl weniger als 500 Mio Euro, Rest für die Erzeugung hinter den Engstellen. Wie die große Masse an EE zur Vergünstigung der Strompreise beitragen, hat Andreas ja schon in Videos dargestellt. Wie hoch der Anteil der Kosten wohl ist, der durch die Verweigerung von unterschiedlichen Tarifzonen entsteht? Wenn vermeintlicher Windstrom zur Einlagerung nach Österreich verkauft wird, der dann in Wirklichkeit aus Gaskraftwerken stammt ...

Aber in Deutschland blockieren wir jetzt lieber den weiteren Ausbau der EE und von Batteriespeichern, damit es genauso langsam wird wie beim Netzausbau ...

regional ist es ja auch wenig sinnvoll EE auszubauen, die im Sommerhalbjahr in die Abregelung laufen und im Winterhalbjahr nichts zum steigenden Bedarf beitragen. Jeder der eine PV Anlage hat und im Januar über 200 kWh, also 6,.. kWh pro Tag produziert hat, der hebe die Hand…

Dass insbesondere aus diesem Grund immer mehr Gas verstromt werden muss, bringt zusätzliche Probleme auf die Gasspeicher- die Ende des Winters bei ca 20% Restmenge lagen und diesen Sommer mit Wegfall des “Str.-von-Hormus-Gases” auf dem Weltmarkt sehr schwierig bzw. teuer zu füllen sein werden. Da die UkrN und deren Verbündete auch immer mehr Energieanlagen in Ru durch Drohnen ua. außer Betrieb setzt, bringt das zusätzliche Engpässe auf dem Weltmarkt im Energiesektor.

Wie die EE zur VErgünstigung beigetragen haben ist sicher komplex und auch multikausal.

Leider ist am kWh Preis der weltweit an der Spitze liegt und die Industriebetriebe in die Abwanderung, Bäckereien zum Aufgeben,… bringt, das nicht zu erkennen für die Verbraucher.

Egal ob Tarifzonen, Anreize durch unterschiedliche konzeptionelle und regional ausgerichtete Programme, - es ist zwingend notwendig ein Stromnetz, welches immer mehr in Eingriffe und Redispatchmaßnahmen läuft, wo der negative Strompreisrekord von 50ct geknackt wurde- und nun bald auf 60ct pro kWh erhöht wird-, konzeptionell neu auszurichten. Egal ob es die von Dir genannten Batteriespeicher oder andere Formen der Speicherung: zB. Elektrolyseanlagen- diese. könnten ja auch mit dem jetzt abgeregelten Strom betrieben werden und die gewonnenen Energieträger später zur Verstromung genutzt werden….

Sprach der fossile Freund, um sein Geschäftsmodell zu sichern !

Das Gegenteil ist der Fall !

Es braucht regionale Überschüsse um diese in Langzeitspeicher umzuwandeln.

Bei einer Vergütung von 7 €ct/kWh sind heute Quartiersspeicher wirtschaftlich und morgen Langzeitspeicher, seien es Wärmelatenzspeicher oder H2-Speicher ist dahingestellt. In jedem Fall günstiger als in fernen eine Infrastruktur aufzubauen und dann mit Schweröl betriebenen Tankern nach DE/EU zu bringen.

Solange noch ein fossiles KW produziert haben wir nicht genug EE !

Und der kWh-Preis der vom Haushalt / der Industrie gezahlt wird, ist nun wirklich keine ehrliche Vergleichsreferenz, da andere Länder (i.e. FR) massiv AKW Strom subventionieren und erzählt, wir haben einen günstigen Strompreis - das Land ist kurz vor der Pleite !

Und dann die Erzählung, wir brauchen GigaWatt-Rechenzentren (da wurde wohl die KI befragt), wo soll dieser Strom denn herkommen ?

Das Konzept der "Zellularen Netze, VDE" behält seinen Scharm.

Ja, und andere Wolkenkucksheime.

Was es braucht, ist vor allem nicht irgendwo zuviel und woanders zu wenig, sondern ein Konzept, dass nicht nur in einer fernen Zukunft toll funktioniert, sondern auch zwischenzeitlich das Stromnetz nicht kollabieren lässt.

EE sind die Zukunft, ohne Frage. Sinnlos alles mit PV zuballern ist es nicht.

Oliver

1 „Gefällt mir“

mit Verlaub, aber das klingt nach TakaTuka Land..irgendwas machen, hauptsache viel.

Ein Boiler in jeder Wohnung ist genauso unproblematisch. Die kosten ebenfalls nur 300€, sind aber in der Lage mit Balkonkraftwerken betrieben werden zu können. Jeder der Mieter kann dann frei entscheiden, welche Temperatur er fährt, im Haus gibt es keine Warmwasserleitungen mehr. Es gibt kein Problem mit stagnierenden Leitungen, keine Legionellenproblematik die den Hauseigentümer angeht. Eigenverantwortung des Mieters. Bei einem 150l Boiler sollte ich auch der Verbrauch in Grenzen halten. Der Boiler kann geladen werden, wann immer man möchte. Mit 150l kann man auch ne Badewanne füllen, man muss ihn nur heißer stellen.

Jede Wohnung ein DLE ist meiner Meinung nach eine immense Verschwendung, und guck nach. 12 Wohneinheizen, 12x21KW + nochmal die E-Autos laden. Was da an Leistung benötigt wird, es ist dermaßen immens und… unnötig.

@MalteS
Es ist egal woher der Strom kommt. Wenn einige Verbraucher wie eben Boiler mittags geladen werden, weil es mittags viel Strom gibt, entlastet das die Netze. Steckdosen überall sorgen dafür, dass man bedarfsweise ein/ausschalten kann, egal wo die Karre steht. Ob zu hause oder unterwegs. Die meiste Zeit steht ein Auto ungenutzt rum.

Wir haben jetzt in Deutschland so 4 % e Autos. Wenn wir die jetzt nur mit 3.7kw laden… was machen wir wenn es 8% sind? Auf 2kw gehen?

Das ist doch usus. Die 3,7KW können eben immer bereitstehen. Aber Leitungen verlegen für 22KW, 50KW , 100KW reißt die Straßen auf und bietet nur für wenige Autos eine Lademöglichkeit oder eine unterirdische Kupferfabrik… für was? Die Kiste steht eh die meiste Zeit rum.

Und das geht. Wenn die Kisten eben nicht nur mit Super-Tesla 200PS etc. fahren.

Ich will!!! diesen Netzanschluss so. Im Zweifelsfall bezahl ich auch dafür

Was doch mein Punkt ist. Du willst, also zahlst du. Uschi will in nem Wohnhaus mit 12 Parteien (beispielhaft) pro Zählpunkt 33KW (wenn schon der DLE 21-24KW frisst). Was das alles kostet, die Anbindung an den Trafo, die Leitungen etc. pp.

@HF_SPSler

Man spricht hier über ein Haus von 2010 mit geschätzten 240m² Wohnfläche, voll unterkellert, Keller bewohnbar.

Ich sehe keinen Widerspruch. Wenn jemand mehr Leistung will, kann er die doch bezahlen. Ein Problem sehe ich nur, wenn wir jetzt für dieses Haus ne 150KW Leitung legen müssen, weil die 4 nicht nur mit 11KW (laut dir) ihr E-Auto laden, sondern weil die 4 auch gleichzeitig duschen gehen und jeder mit nem 21KW Durchlauferhitzer (laut Uschi).

Wie soll das gehen wenn das Netz, aus Gründen am falschen Ende zu sparen, nicht dementsprechende Reserven hat?

Weil das Netz dann extrem teuer wird und großflächig Leistung bietet wie für einen Industriepark. Jeder Haushalt mit so nem Anschluss. Das ist einfach nur absurd teuer. Und wer wird es bezahlen? Die solch einen Anschluss weder brauchen, noch bekommen.

Was soll bitte an einem Lagerort für u.U. stundenlang lauwarmes Wasser besser sein als an einer Durchlaufstrecke?

Wenn der Lagerort oft durchspült wird gibt es keinen Lagerort sondern nur eine Verweildauer. Das WW kann dann erzeugt werden, wenn Strom da ist, nicht wenn man es jetzt sofort unmittelbar benötigt. Du kannst ja auch Eiswürfel im popeligen Gefrierfach mit 100W Leistung herstellen über einen gewissen Zeitraum. Oder du kaufst dir einen 20KW Kompressor, mit dem du On-the-Fly Eiswürfel herstellen kannst.

Und deswegen gehört das hier rein. Weil das Netz weniger belastet wird, wenn man viele kleine Verbraucher hat, gleichzeitig die Schwankungen im Netz durch Verbraucher reduziert, also den Verbrauch auf 24h egalisiert, und die Erzeugung ebenfalls egalisiert. Weniger zubau von Trafos, Leitungen, etc. pp. Der Boiler mag mehr verbrauchen, aber er kann selbst mit BKW den Tagesbedarf heizen. Der DLE kann das nicht.

1 „Gefällt mir“

Fast nix. Irgendwie fehlt dir etwas das Verständnis für die Größenordnung, die das vorhandene Stromnetz eigentlich so bewältigt.

Oliver

Dann nenn doch konkrete Zahlen und rechne das für EFH, MFH und Wohnhäuser aus bei um die 83,6Mio. Menschen. Ich lass mich da gerne belehren.

Darum geht es doch gar nicht !

Als vor Jahren gezeigt wurde, wieviel Dachflächen vorhanden sind, hieß es: Das reicht nie im Leben für DE.

Und Heute: Kommt die Panik wegen "zuviel PV" !?!?

Niemanden, kann man/Fr. Reiche es recht machen, insbesondere wenn bei 100% EE die fossilen Geschäftsmodelle den Bach runter gehen läßt !

Woher kommt die (German) Angst vor zuviel PV/Sonnenenergie ?

  • Frühe Erfahrungen mit dem Sonnenbrand ? :wink:
  • PV läßt sich einfachst skalieren
  • PV ist extrem günstig: 5 - 7 €ct/kWh
  • Fast (alle) Arten von Dächern, Parkplätzen usw. sind geeignet
    und:
  • die Erträge sind planbar, über Tage im voraus
  • Wind dagegen ist stochastisch, aber wird genauso gerade im Winter benötigt.

Ideale Voraussetzungen um planbares zu ermöglichen - wenn es denn erwünscht wäre:

  • Dezentrale Latenzwärmespeicher
  • H2 Erzeugung
  • Konzept: Zellulare Netze
  • und vieles mehr ...

Lassen wir uns den Diskurs nicht vorschreiben, sondern diskutieren wir die Möglichkeiten und deren zielgerichtete Umsetzung !

Nutzen statt Abregeln !

1 „Gefällt mir“

genau

Die Auflösung in mehrere Gebotszonen an der EEX würde das Problem entschärfen. Regionale Akku´s ob auf Mikro Ebene in jedem Haushalt oder auf welcher Netzebene auch immer werden das Überschussproblem beseitigen.

Denkbar wäre es doch auch, dass die PV Ausschreibung in Zukunft weitere Modalitäten erhalten, wie PV 24/7. Wer den Zuschlag erhalten will, muss die Tagesernte speichern und dann über 24h verteilt einspeisen, o.ä.

Damit nimmt man "Druck" aus dem Netz und sichert die Versorgung. Kostet zwar "extra" ist aber nützlicher als kostenloser Strom an öffentlicher Wallboxen als Stromsenke.

2 „Gefällt mir“

Alles prima, und alles Fantasie. Wenn’s Langzeitspeicher gäbe, hätten wir all die Probleme nicht. Gibts aber nicht. Und das hat nichts mit „nicht erwünscht“ zu tun, sondern schlicht und einfach mit der banalen Realität.

Etwas mehr Realismus täte der ganzen Diskussion sehr gut.

Oliver

1 „Gefällt mir“

:man_raising_hand:

3 „Gefällt mir“

Selbst meine kleine Anlage hat mehr als 200kWh im Januar produziert, davon allerdings fast 90% in der zweiten Monatshälfte.

Was möchtest du mit deiner Frage erreichen?

Oliver

Das mit dem "Realismus" ist auch so ein deutsches Problem und per se "rückwärts gewandt".

Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu
beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer. (Antoine Saint-Exupéry, franz. Flieger und Schriftsteller, 1900 Lyon, Frankreich - 1944 Île de Riou, Frankreich)

Oder übersetzt: 100% EE ist keine Fantasie, sondern eine Notwendigkeit. Die Techniken (aka: Langzeitspeicher: Sandspeicher, thermische Speicher, H2, etc.) und Ingenieure haben wir.

1 „Gefällt mir“