Ein Boiler in jeder Wohnung ist genauso unproblematisch. Die kosten ebenfalls nur 300€, sind aber in der Lage mit Balkonkraftwerken betrieben werden zu können. Jeder der Mieter kann dann frei entscheiden, welche Temperatur er fährt, im Haus gibt es keine Warmwasserleitungen mehr. Es gibt kein Problem mit stagnierenden Leitungen, keine Legionellenproblematik die den Hauseigentümer angeht. Eigenverantwortung des Mieters. Bei einem 150l Boiler sollte ich auch der Verbrauch in Grenzen halten. Der Boiler kann geladen werden, wann immer man möchte. Mit 150l kann man auch ne Badewanne füllen, man muss ihn nur heißer stellen.
Jede Wohnung ein DLE ist meiner Meinung nach eine immense Verschwendung, und guck nach. 12 Wohneinheizen, 12x21KW + nochmal die E-Autos laden. Was da an Leistung benötigt wird, es ist dermaßen immens und… unnötig.
@MalteS
Es ist egal woher der Strom kommt. Wenn einige Verbraucher wie eben Boiler mittags geladen werden, weil es mittags viel Strom gibt, entlastet das die Netze. Steckdosen überall sorgen dafür, dass man bedarfsweise ein/ausschalten kann, egal wo die Karre steht. Ob zu hause oder unterwegs. Die meiste Zeit steht ein Auto ungenutzt rum.
Wir haben jetzt in Deutschland so 4 % e Autos. Wenn wir die jetzt nur mit 3.7kw laden… was machen wir wenn es 8% sind? Auf 2kw gehen?
Das ist doch usus. Die 3,7KW können eben immer bereitstehen. Aber Leitungen verlegen für 22KW, 50KW , 100KW reißt die Straßen auf und bietet nur für wenige Autos eine Lademöglichkeit oder eine unterirdische Kupferfabrik… für was? Die Kiste steht eh die meiste Zeit rum.
Und das geht. Wenn die Kisten eben nicht nur mit Super-Tesla 200PS etc. fahren.
Ich will!!! diesen Netzanschluss so. Im Zweifelsfall bezahl ich auch dafür
Was doch mein Punkt ist. Du willst, also zahlst du. Uschi will in nem Wohnhaus mit 12 Parteien (beispielhaft) pro Zählpunkt 33KW (wenn schon der DLE 21-24KW frisst). Was das alles kostet, die Anbindung an den Trafo, die Leitungen etc. pp.
@HF_SPSler
Man spricht hier über ein Haus von 2010 mit geschätzten 240m² Wohnfläche, voll unterkellert, Keller bewohnbar.
Ich sehe keinen Widerspruch. Wenn jemand mehr Leistung will, kann er die doch bezahlen. Ein Problem sehe ich nur, wenn wir jetzt für dieses Haus ne 150KW Leitung legen müssen, weil die 4 nicht nur mit 11KW (laut dir) ihr E-Auto laden, sondern weil die 4 auch gleichzeitig duschen gehen und jeder mit nem 21KW Durchlauferhitzer (laut Uschi).
Wie soll das gehen wenn das Netz, aus Gründen am falschen Ende zu sparen, nicht dementsprechende Reserven hat?
Weil das Netz dann extrem teuer wird und großflächig Leistung bietet wie für einen Industriepark. Jeder Haushalt mit so nem Anschluss. Das ist einfach nur absurd teuer. Und wer wird es bezahlen? Die solch einen Anschluss weder brauchen, noch bekommen.
Was soll bitte an einem Lagerort für u.U. stundenlang lauwarmes Wasser besser sein als an einer Durchlaufstrecke?
Wenn der Lagerort oft durchspült wird gibt es keinen Lagerort sondern nur eine Verweildauer. Das WW kann dann erzeugt werden, wenn Strom da ist, nicht wenn man es jetzt sofort unmittelbar benötigt. Du kannst ja auch Eiswürfel im popeligen Gefrierfach mit 100W Leistung herstellen über einen gewissen Zeitraum. Oder du kaufst dir einen 20KW Kompressor, mit dem du On-the-Fly Eiswürfel herstellen kannst.
Und deswegen gehört das hier rein. Weil das Netz weniger belastet wird, wenn man viele kleine Verbraucher hat, gleichzeitig die Schwankungen im Netz durch Verbraucher reduziert, also den Verbrauch auf 24h egalisiert, und die Erzeugung ebenfalls egalisiert. Weniger zubau von Trafos, Leitungen, etc. pp. Der Boiler mag mehr verbrauchen, aber er kann selbst mit BKW den Tagesbedarf heizen. Der DLE kann das nicht.