Außergewöhnliches Modul. Die Spannungslage ist allerdings sehr niedrig, nicht so optimal für Mikrowechselrichter. Die liegen noch tiefer, als bei den 54/108 Zellern.
Was ja überhaupt nicht gegen einen Speicher spricht. Wenn du eine leckere Pizza isst, sagst du ja auch nicht: "Was gegen die Pizza spricht, da hab ich ja nur eine halbe Stunde am Tag was von."
Wichtig ist, wie viel du sparen wirst und nach wieviel Jahren sich der amortisiert hat.
Müssen Speicher nicht auch regelmäßig voll geladen werden?
Was die Größe des Speichers angeht, hab ich als Faustformel was von 1 kWh pro 1 KWp gelesen. Und solche Speicher sind schwer zu finden.
Ich werd mal alles in eine Tabelle werfen und mir den ROI ausrechnen.
Oder gibts da schon entsprechende Rechner, irgendwo im Netz?
Btw, ist außergewöhnlich jetzt oprositiv oder negativ belegt?
PV Tool, direkt hier im Forum! Großer Vorteil eines Speichers ist auch, dass man dann den Strom von vier Modulen nutzen kann, auch wenn mehr als 800 Watt vom Dach/Balkon kommen.
Laut dem Tool wäre ein 0,5 kWh Speicher schon ausreichend. Aber gibts sowas überhaupt?
Eine kurze Suche im Netz hat nicht ergeben...
Anscheinend sind solche Kleinstspeicher nicht gerade gefragt.
Bei der Berechnung solltest Du aber auch einbeziehen, wie viel Strom Du aus dem Akku entnehmen willst / kannst
Meine Meinung zum Akku lautet so wie einst bei den Verbrennern:
Hubraum ist nur durch eins zu ersetzen… mehr Hubraum
Sprich - ich würde den Speicher immer deutlich größer dimensionieren - ich habe hier einen 16 kWh Speicher stehen, den bekommt man auch mit 4 Modulen und moderatem Verbrauch schon voll…. und kann dann laaaaange die gespeicherte Sonnenenergie anzapfen
Unter 2 kWh wirds kaum sinnvoll geben. Die Preise sind ja auch nicht so linear, wie das das Tool als Input will. Muss man mit realen Angeboten in einem bestimmten Berrich füttern.
Naja also wenn der Verbrauch immer sicher 400W gleichmäßig wäre, könnte man ein Panel nach -55° und ein Panel nach +55° ausrichten relativ steil und verbraucht was reinkommt. Ich halte das aber für recht unwahrscheinlich. Ich halte einen Speicher ab ca. 3kWh für sinnvoll, wenns auf längere Zeit nur bei den 2 Panels bleiben soll.
Was unser durchschnittlicher Verbrauch ist, dafür hab ich noch nicht genug Daten um das auszuwerten. Für den Sommer kann ich mir das noch vorstellen. Im Winter läuft aber die Wärmepumpe, die wird die komplette Leistung verbrauchen. Wirkt es sich nicht negativ auf den Speicher aus, wenn der dann garnicht mehr geladen wird?
900Wp sind nicht viel, da wird im Winter nichts zum Laden über bleiben (geh ich jetzt mal von aus, hab aber noch keinerlei Erfahrungswerte)
Ich möchte das Maximum / Optimum aus der Anlage rausholen, die ich jetzt habe. Wir wohnen hier nur zur Miete, und das auch noch befristet. Auf Garagendach kann ich wegen der Tragfähigkeit nichts stellen. Daher hab ich jetzt 2 Module (900 Wp) und einen WR mit 800W.
Wir haben eine Wärmepumpe, die im Winter laufen wird.
Die überschüssige Energie (wie heute etwa) würde ich gerne vermeiden. D.h. ich kann jetzt jeden Tag zur Mittagszeit ne Waschmaschine anmachen, oder aber eben mit nem kleinen Speicher arbeiten. Nur da ist eben meine Sorge, dass ich den durch das unregelmäßige Laden unnötig belaste / verschleiße (wenns sowas gibt).
Aber wahrscheinlich brauch ich einfach mehr Daten und muss mal rechnen.
Wie @jensdecker schon sagt, ein paar Monate wird man von dem Speicher sicher profitieren.
Leider bin ich in meinem Freiheitsgrad, was den Systemaufbau angeht, etwas eingeschränkt
Den Speicher könnt Ihr ja mit umziehen. Klar, wenn es dann ein eigenes Haus wird mit größerer PV, ist er natürlich irgendwo über … Beim Hoymiles MS A2 könnte man den vorhandenen WR weiter nutzen, auch wenn ich den Sinn diese Form der AC-Kopplung des Speichers nicht so recht verstehe.
Hab gerade noch etwas recherchiert. Es gibt soche AC Speicher. In Verbindung mit den aktuellen Verbrauchsdaten und einer Steuerung wie Home Assistant könnte ich einen Speicher dezentral irgendwo im Haus aufstellen, und bei Überschuss laden, bzw bei Mehrverbrauch entladen. Das klingt für mein Setting doch ganz gut.
Hat jemand damit Erfahrungen?
Im Winter kannst den Speicher auch einfach abklemmen und mit 50% Ladung überwintern lassen. Gerade wenn du eine WP hast, verbrauchst du darüber eh alles.
Kleine 2kWh Speicher gibts im Bereich 300-500 Euro, die lohnen sich in der Regel immer, weil sie sich in wenigen Jahren amortisieren. Wenn deine dauerhafte Grundlast >100 W ist, brauchst du sogar nicht mal einen Nulleinspeiseregelung, dann kannst du einfach konstant einspeisen.
Im Sommerhalbjahr schiebt der WR satt Strom ins Netz, aber das ist ja nur 6 Monate. Die restliche Zeit ist es zäh, und da braucht es PV Fläche. Also unter 4 Modulen würde ich nicht anfangen.
Und da man doch immer mal wieder mit Teilverschattung zu kämpfen hat, und wenn es nur die Wolken sind, ein WR mit 4 MPPT. zB die Hoymiles HMS 1600-4T. Das Ganze dann per Shelly PM an einen eigenen Leitunsgkreis mit eigenem LS angeschlossen. Diesen dann über DTU begrenzt auf 800W.
Moin, ich springe hier einfach mal mit den “Zug”, da die Überschrift perfekt zu mir passt
Ich habe seit ein paar Tagen einen Shelly Pro 3EM im Schaltschrank und nutze HA um ein bisschen “smart” zu sein bzw. die Daten zu visualisieren. Da das Energie-Dashboard noch etwas leer ist, würde ich gerne ein Balkonkraftwerk auf unsere Garage packen. Kurz zum Eigentum: freistehender Bungalow mit separater Garage.
Aktueller Stromverbrauch ~ 2.500kWh
Momentan beschäftige ich mich mit einer 2kWp-Anlage. Die Frage ist nun: mit oder ohne Speicher. Wenn ich den PV-Tool-Rechner nutze (und hoffentlich richtig bediene) amortisiert sich eine Anlage nach ~3,5 Jahren. Mein Schwager ist von der geringen Dauer überrascht. Als Preis ohne Akku habe ich 500€ angegeben (Module und Halterung von Hersteller X, Wechselrichter von APsystems z.B.) und Kosten je kWh-Akku 600€ (Hier habe ich mich etwas an Maxxisun orientiert und wollte lieber pessimistisch als zu optimistisch kalkulieren).
Habe ich etwas vergessen? Ist meine Eingabe falsch? Das Video von Andreas zum PV-Tool-Rechner gibt irgendwie andere Werte aus.
Ohne jetzt Deine konkrete Rechnung zu verifizieren würde ich Dir zum Akku raten, auch wenn es vielleicht 2-4 Jahre mehr braucht, bis es sich amortisiert, aber danach sparst Du halt auch mehr und es macht einfach Spaß, wenn man auch dann noch eigenen Strom nutzen kann, wenn die Sonne weg ist und man da keine Lücke im Energie-Dashboard hat