Notstromversorgung mit Growatt MID 20KTL3-XH und SYN 100-XH-30 – Fragen zur Umsetzung

Hallo zusammen,

ich habe den Wechselrichter Growatt MID 20KTL3-XH und die Backup-Box Growatt SYN 100-XH-30.
Die beiden sollten eigentlich kompatibel sein – kann das jemand bestätigen?

Ist eine Notstromversorgung auch ohne Akkuspeicher möglich, solange die PV-Module genügend Energie liefern, um die Last zu decken?

Normalerweise sollten die beiden Fragen mit Ja zu beantworten sein, ist das so?

Leider war es nicht möglich, vorab detaillierte technische Informationen über den Aufbau der Backup-Box zu erhalten, sodass ich sie mehr oder weniger auf gut Glück gekauft habe. Growatt hat mir auf meine Anfragen per Email nicht geantwortet und im Internet wurde ich auch nicht fündig.
Mein Wechselrichter wird in der Garage montiert samt kleinem Unterverteiler, der Hauptverteiler befindet sich jedoch im Stiegenhaus. Eine Montage der Backup-Box neben dem Hauptverteiler ist für mich nicht umsetzbar.

Ich hatte gehofft, dass die Box hauptsächlich aus Leitungsschutzschaltern, Schützen und einer kleinen Platine für das Display und die Ansteuerung der Schütze besteht, die ich in den Hauptverteiler an den Hutschienen hätte integrieren können. Leider stellte sich heraus, dass die Platine deutlich größer ist als erwartet – in gewisser Weise also ein Fehlkauf.

Anstatt von Schütze befinden sich mehrere Leistungsrelais auf der Platine, darum ist diese so groß.

Wenn ich die Backup-Box in der Garage montiere, müsste ich bei einem Stromausfall vermutlich den Tarifschalter abschalten und den LSS für den Bypass in der Backup-Box manuell betätigen. Ist das so richtig?. Schließlich möchte ich die Wohnung am Notstrom betreiben können.

Daher meine Überlegung: Kann man die Notstromumschaltung auch mit einem manuellen oder motorisierten Lastumschalter realisieren?

Welche Möglichkeiten gibt es grundsätzlich für den Growatt MID 20KTL3-XH, eine funktionierende Notstromlösung zu realisieren? Hat jemand Erfahrung damit oder eventuell eine alternative Lösung?

Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe!

Hallo Hansi, hast du inzwischen deine SYN 100 Backup Box in Betrieb? Vieleicht kannst du mir helfen? Ich habe einen MID 11 KTL3-XH mit 15kWh APX Batterie und eine SYN 100 Backup Box. Alles ist angeschlossen, alles zeig Status Ok, in der App wird die Backup Box mit Status Ok angezeigt. Load wird über die backup Box vom Netz versorgt. Soweit so gut. Sobald ich aber einen Netzausfall simuliere, also Hauptschalter aus am Netzeingang, geht alles aus und nicht ist mit Notstrom. Es gibt bei youtube ein Video das genau das Problem mit einer Syn 50 zeigt. Nur leider gibts keine Infos für eine Lösung dazu. Hattest du auch das Problem? Und wenn ja wie hast du es gelöst.

Normal ist im Manual ein Blockdiargamm wie das System eingebunden werden soll.

Ich habe einen Growatt SPH7000TL3, da gibt es für den Notstrom am Inverter einen separaten Ausgang dort werden die "Not zuversorgenden Verbraucher" angeschlossen - das wars.

Hallo Schmidt,

ich habe die Backup- Box noch nicht in Betrieb. Der Wechselrichter ist auch erst einmal profisorisch in Betrieb.

Zu deinem Problem, hast du im Wechselrichter die BackupBox aktiviert?
Über den Growatt Server müsste das auch gehen.

Wir beide überprüfen alles Schrit für Schritt und ich hoffe dass ich dir helfen kann.

Lg Hansi

Hallo Berny,

in der Tat gibt es ein Blockdiagramm das den Anschluss zeigt.

Netz -> Backup-Box - Inverter
- Notstrom

In meinem Fall habe ich 30m Leitungslänge vom Hauptverteiler bis in die Garage zur Backup- Box.

Die wichtigsten Geräte für die Notstromversorgung sind 2 Gefrierschränke, die gleich daneben stehen und der Kühlschrank mit Gefrierfach in der Wohnung.

Komfort hohe Priorität wäre, die Beleuchtung in der Wohnung auch am Notstrom zu betreiben.

Daher würde es Sinn machen die gesamte Wohnung auf den Notstrom Ausgang der Backup- Box anzuschließen.
Dazu müsste ich noch einmal 30m Kabel retour legen, was ich auch schon getan habe, was eine Gesamtlänge von 60m mit sich bringt + 5m Zuleitung vom Hauptverteiler bis zum Unterverteiler in der Wohnung.

Mir als Elektroinstallationstechniker gefällt eine 65m lange 10mm² Zuleitung ganz und gar nicht.

Daher hätte es mich interessiert, ob ich mit nur einer Zuleitung auskommen kann. Da ich diese Backup-Box nicht kenne weiß ich es nicht und muss nachfragen.

Sehr schade dass Growatt keine kompakte Hutschienenlösung auf den Markt gebracht hat.
Daher wäre es auch interessant, ob es kompatible Dritthersteller gibt?

Lg Hansi

Das würde mir auch nicht gefallen. Bei mir sitzt alles im Keller nahe beieinander. Wechselrichter zur Verteilung ca. 2m. Aber bei meinem SPH7000TL3 ist auch die Umschalterei im Wechselrichter. Ich hatte damals in der Verteilung umorganisiert und wenige mir wichtige Kreise auf Notstrom gelegt. Ich bin halt auf 3 x 2,3 kW beschränkt

Hi Hansi, ja ist alles aktiviert. Wie beschrieben ist auch alles im Status "funktioniert eigentlich" Die App zeigt die Backup Box als fehlerfrei an. Das grüne Blatt an der Backup Box leuchtet dauerhaft grün. Eigentlich alles tiptop nur bei Stromausfall schaltet der Wechselrichter ab und zeigt den Fehler 300, kein Netz. Das müsste ja dann nach 0,5 sek. von der Backupbox simuliert werden, macht sie aber nicht. Der Anschluss ist natürlich korrekt in der Backup Box. Das ist ja Idiotensicher beschriftet. Ich weiss nicht was ich noch machen könnte. Hab jetzt eine Schritt für Schritt Anleitung im Netz gefunden in welcher Reihenfolge, wie man die Geräte, Module, Batterie, Syn, einschalten soll. Aber kann mir nicht vorstellen das dies eine Lösung bringt. Da ich leider nicht am Installationsort Wohne komme ich nur ab und an dort vorbei um mal wieder was auszuprobieren. Was im Vorfeld seltsam war ist das ich erst versucht habe die Backup Box direkt am Wechselrichter zu aktivieren. In dem Fall kam immer der Fehler 609. Als ich die Box dann über die OSS Plattform aktiviert habe ging die Aktivierung ohne Fehler. Jetzt ist alles grün. Kommunikation, Netz, Load, alles läuft, nur der Umschaltprozess funktioniert nicht. Da die Backup Box nur 3x230V bereitstellt aber der Wechselrichter mit 400V einspeist dachte ich das evtl. der Nulleiter aktiviert werden muss um 3x230V vom Wechselrichter zu haben. Hab aber dann gelesen das die Aktivierung nur für einen Rundsteuerempfänger vorgesehen ist. Bin am Ende mit meinem Latein. LG

Die Frage kann ich dir beantworten. Du brauchst eine Leitung die das Netz zur Bckup Box führt und eine die den Load-Ausgang zum Haus zurückführt. Da du das Netz ja in der Garage hast, wenn der Wechselrichter bereits dort installiert ist, musst du es nur zurück ins Haus führen. Bleibt nur die Frage der Last und Querschnittsberechnung oder eben wenn es das Ganze Haus sein soll die 10mm². Auf der Growatt Homepage findest du den Schnellinstallationsplan zum herunterladen. LG

Servus Schmidthie,

Der Hauptverteiler ist im Stiegenhaus (nicht in der Garage), von dort habe ich mir eine 30m lange 10mm² Leitung bis in die Garage zum Wechselrichter (über einen kleinen Unterverteiler) gezogen.
Soweit funktioniert dieses minimal Setup bestehend auch WR und Smartmeter auch tadellos.
Die 10mm² Leitung versorgt auch die Garage.

Eine zweite 10mm2 Leitung habe ich nun als Reserve mit dazu verlegt.

Der normale Vorgang wäre jetzt, diese Reserveleitung als Retourleitung, über die Backup Box als Notstromversorgung für die Wohnung zu nutzen.

Es ist nur eine Wohnung und Garage mit angebundenem Abstellraum, nicht das ganze Haus.

Besser wäre es gewesen die Backup Box im Stiegenhaus neben dem Hauptverteiler zu montieren, das habe ich aber aus optischen Gründen nicht gemacht, ausserdem wäre dafür die Zustimmung aller anderen Wohnungsbesitzer nötig gewesen und von einem hätte ich diese Zustimmung niemals bekommen.

Wenn die Backup Box im Stiegenhaus gewesen wäre, hätte ich eine 10mm² Leitung für den WR benötigt und eine weitere dünnere als Versorgung für Garage mit Abstellraum am Notstrom Ausgang.
Die Wohnung wäre dann weiterhin mit ca 5m 10mm² Leitung angebunden was schön kurz ist.

Mit meinem derzeitigen unvollständigem Setup, der Backup Box in der Garage, würde ich die übelst lange Zuleitung für die Wohnung mit ca 65m beziffern können, das wäre ein Graus. Hauptverteiler -> Garage > Backup-Box
Backup-Box -> Hauptverteiler > Wohnung

Ich kann mir ja mal die Backup Box montieren und inbetrieb nehmen und mich damit beschäftigen, was genau der LSS für Bypass in der Backup Box macht.

Ich hoffe meine Formulierung ist verständlich.

Was aber definitiv funktioniert ist:
Wenn ich die 10mm² Reserverleitung die ja schließlich auch im Hauptverteiler vorliegt und Notstrom von der Backup- Box bereitstellt, über einen manuellen oder automatischen Transferschalter, Vorangschalter, Notstromschalter. einbinde.

Das gewährleistet mir, dass die Wohnung bei vorhandenem Netz mit 5m Kabellänge am Hauptverteiler mit Energie versorgt wird und bei Netzausfall über die Backup-Box mit Notstrom und einer Leitungslänge von 65m (30m + 30m + 5m)
Vorteile: so lässt sich das realisieren, "leider aber nur umständlich".
Nachteil: sehr träge umschaltung oder nur manuelle Notstromumschaltung und wesentliche Kosten.

Lg Hansi

Hi Hansi, an der Syn 100 wir angeschlossen: Netz, Wechselrichter, mit Notstrom zu versorgende Verbraucher. Jeweils Dreiphasig. Dann noch die RS485 Kommunikation zum Wechselrichter. Zu deiner anfangs formulierten Frage, ob der Notstrom auch ohne Batterie funktioniert, würde ich ohne es 100% zu wissen, nein sagen. Die reine PV Versorgung ist viel zu instabil um die Last dauerhaft zu sichern. Du brauchst mit Sicherheit eine Batterie die das buffert und stabilisiert. Die 65m 10mm² Leitung ist zwar ärgerlich aber bei der zu erwartenden Last sicher machbar. Hast du mal Kurzschlussfestigkeit und Leitungsverluste nachgerechnet? Ist sicher halb so wild wenn du mit 32A B absicherst. Die Leitungsverluste liegen sicher über ner Norm aber da es Verluste sind die allein du trägst, sehe ich hier kein Problem. Die anderen Konstrukte mit Handumschaltung sind sicher auch machbar aber meiner Meinung nach schon wild. Du hoffst sicher das du mit dem Bypass Schalter das Problem lösen kannst aber das wird nicht funktionieren. Zum einen musst du die drei Phasen vom Netz in der Synbox auf Load umschalten. Brücken mit dem Bypass würde bedeuten das Netz erkannt wird und somit kein Notstrom bereit gestellt wird. Zum anderen musst du die Hauptsicherung im Haus entfernen, sonst versorgst du die ganze Strasse mit deinem Notstrom. Wenn du nicht zu Hause bist rettest du damit deine Kühlware nicht. Ist ja sehr viel händisch zu schalten, was man auch nicht jedem verantworten kann. LG

Irrtum meinerseits ....

Erzähl mal was von deiner Weisheit.

Servus,
Hatte die Tage keine Zeit für ein kurzes Antwortschreiben.

Natürlich habe ich AC Seitig A1, A2 und A3 berechnet, aber eben nur mir dem jetzigen Betrieb ohne der Backup- Box, mit nur 30m Zuleitung vom Wechselrichter. Da hätten 6mm² schon gereicht.
Auch DC Seitig die mögliche Leerlaufspannung im Winter. Auch die Thermische Trennung habe ich eingehalten, sämtliche Normen und Vorschriften habe ich berücksichtigt :slight_smile:
Es soll ja möglichst alles sicher und langlebig sein. Das nehme ich sehr genau, möchte mir auch nichts nahsagen lassen wenn einmal etwas ist...

Der LSS wird dann in der Tat noch angepasst und der Kurzschlußstrom zur Überprüfung berechnet. Einen LSS 32A Type B glaube ich auch dass ich den nehme.

Zu guter letzt wenn alles fertig ist, kommen auch die Verteilerpläne, Schaltpläne und Berechnungen in die Dokumententasche. Auch ein Feuerlöscher darf nicht fehlen.

Bei Netzausfall einspeisen darf natürlich keinesfalls passieren.
Im Normalfall würde dadurch der Wechselrichter in die Knie gehen, wie du schon geschrieben hast die ganze Nachbarschaft und weit ausgeholt Trafostation und und und.
Im schlimmsten Fall gäbe es Wartungs oder Reparaturarbeiten und da würde dann Lebensgefahr bestehen.

Dafür bin ich auch dass bei einer Notstrom Umschaltung alles automatisch gehen muss, macht keinen Simm wenn man alles händisch bedienen muss oder jemanden, einen Leihen erklären muss was zu tun ist. In meinem Fall ist das eben wirklich nicht gut zu lösen.

Der WR schaltet bei fehlendem Netz dieses weg, startet dann und versorgt den Notstromstrang.

Es wird Netz zum WR/Umschalter gelegt - von da kommt dann der Notstromkreis.....

Ich hatte mir das nur pheripher angeschaut, es gab andere Aufgaben zu lösen, die der Solateur nicht in den Griff bekam.

Jedenfalls musste ich die Netzversorgung am SLS unterbrechen und "durfte" der Umschalterei beiwohnen - .....

Das war dann auch an sich transparent und verständlich. Eine Netzeinspeisung über Notstrom ist nicht möglich, es sei man macht da alles falsch.

Dann sollte man besser die Finger von soetwas lassen. Den LSS am Umschalter hatte ich mir auch angeschaut, der hatte eine Bewandnis. Ist mir leider entfallen, da war aber irgendetwas mit/wegen Bypass ??????

War aber nur ein Nebenschauplatz - meine Zeit begrenzt um mir diese Details einzuprägen, oder mich damit näher zu befassen.

Immerhin - mit dem letzten Handgriff funktionierte das Ding zumindest - in letzter Sekunde.

Das war völlig ungewiss - die Dokumentation ist ein wenig Lückenhaft :zany_face:

Sehr auffällig ist die extrem hohe WR Temperatur. Der Growatt Service meint - das sei normal. Die Temperaturen lagen teilweise um 70°C.

Der Lüfter lief da noch nicht .......

Das wäre msl interessant, ob das so bestätigt werden kann ???

Hi Vavuum, die Wechselrichtertemperatur kann ich bestätigen. Bei mir aktuell um die 60° bei ca. 7kw Leistung. Im Batteriebereich liegen diese bei ca. 50° bei 1,3kw Ladeleistung.

Mal noch ne andere Frage, Meine Ladeverluste lagen mit 10kWh Batterie bei ca. 20%. Nun habe ich ein weiteres 5kWh Modul dazu installiert und die Verluste sind auf ca. 30% angestiegen. Wie liegen bei dir die Verluste zwischen Laden und Entladen? Bei den Temperaturen am Gerät wird ja doch einiges verheitzt.

Soweit ich den grünen/gelben Balken der Shine App traue, sind die Verluste "gigantisch" .....

Wie kann ich den Wirkungsgrad in % anzeigen lassen ?

20kWh Akku und 20kWP - 25kW WR

Ist noch um Aufbau - wenn fertig 29kWP

Wir haben mises Wetter, die Temperaturen habe ich über die "ShinePhone"- App unter "meine Geräte" - "Wechselrichter" - "alle Parameter" ausgelesen, wie macht ihr das?

Die Umgebungstemperatur ist ca 13°C.
Gerade bei 1,3KWh die generiert werden
Temp 1 - 35,3°C
Temp 2 - 48,3°C
Temp 3 - 35,3°C
Temp 4 - 0°C
Temp 5 - 35,3°C

Neulich waren es etwa 6KWh...
Temp 1 - 38,8°C
Temp 2 - 51,3°C
Temp 3 - 35,3°C
Temp 4 - 0°C
Temp 5 - 35,5°C

Mich würden die einzelnen Temperatursensoren interessieren, ist ja nichts beschriftet.
Auch im Hochsommer als die volle PV-Leistung generiert wurde war der Wechselrichter nur handwarm und auch die Kühlrippen fühlten sich nicht viel wärmer an.

Dass der Growatt original Akkuspeicher recht viele Verluste hat, habe ich schon vermutet, schließlich besitzt dieser einen DC-DC Wandler.

Ich hab leider auch nur die Balken in der App und muss daraus die Verluste errechnen. So richtig trau ich den Daten auch nicht die dort angezeigt werden aber wie schon erwähnt. Wenn die Wechselrichter so heiss werden muss die Energie dafür ja irgendwoher kommen. Nun ist es ja so dass die Geräte mit Batterie nie Zeit finden mal abzukühlen, so jedenfalls bei mir, und 24/7 arbeiten.

Hansi du scheinst ja noch keine Batterie angeschlossen zu haben. Deshalb wohl auch die niedrigeren Temperaturwerte. Die Temperaturen nehm ich auch aus der App. Eine genaue Zuordnung welches Bauteil gemessen wird habe ich leider auch nicht, nur halt welches Gerät.

Das mit dem DC DC Wandler klingt plausibel für die Verlusterklärung. Zumal bei mir die Stringspannung unter Last nur bei knapp über 400V liegt. Muss also hochtransformiert werden was bestimmt einige Verluste verursacht. Vavumm mit welchen Stringspannungen läuft deine Anlage?

Der WR meint 560 ... 680V

Hab die Temperatur gemessen - über 70°C
Dann "irgendwann" springt erst der Lüfter an.....

Da sehe ich eher die Gründe, für die hohe Temperatur - schlechte Kühlung.

70°C sei normale Betriebstemperatur :rofl:

Blende ich das aus - läuft der Growatt unauffällig. Bleibt das so die nächsten Jahrzehnte - wäre alles ok.

Hab keine Temperaturwerte ausgelesen, macht auch nur Sinn bei 20kW oder was maximal möglich ist - nächstes Jahr.

Bis dahin wird eine zusätzliche Kühlung installiert.

Die Verluste sind "in meinem Fall" vermutlich noch nicht relevant. Es ist noch nicht absehbar, wann der Bezugszähler sich eventuell "bewegt".

Wie diese ermittelt werden könnten - unklar.

Hallo Vavuum, also du hast die Temperatur selbst gemessen?
Infrarot Thermometer, Fühler, sonst irgendwie? An den Kühlrippen?

70°C finde ich auch nicht so toll.
Wie hoch ist deine Umgebungstemperatur?