Niederösterreich Dachgeschosswohnung, alles auf Strom!

Generell auch oder?
11 000kWh erzeugt, 6400kwh eingespeist. Rest 4600kWh.
Bezug 1800kWh + 4600kWh = 6400kWh - 750kWh Verluste = 5650kWh - 100kWh Akkuverlust = 5550kWh Last.

Natürlich sind die Werte die ich habe was ausgefranster. Aber kommt in etwa hin oder?

11 000kWh und ca. 900kWh Verlust, so pi mal Daumen. Sind 91,8% Gesamtwirkungsgrad.

Ich glaube ohne direkt WR-IN/OUT bezüglich der Batterie nochmal unabhängig zu messen ist es schwer an echte Daten zu kommen.

Laut meinem BMS bin ich bei 94% Wirkungsgrad.
Wenn man den Hausdaten von Victron glaubt (also irgendwelche mit Home-Assistant rausgequetschten Wechselrichter-Entitäten der Multis) bei 78% (mal bisschen besser, mal bisschen schlechter, je nach Lastprofil)
Da ist aber der EIGENVERBRAUCH der Wechselrichter dann auch korrekt mit eingerechnet.
Nicht nur die Wandlungsverluste.

Gut, 51,2V-System ist zudem natürlich immer deutlich ineffizienter als Hochvolt.
Ich kenne deinen Speicher jetzt nicht.

Aber meines Gefühls nach lügen die Anbieter bei den Effizienzwerten extrem gerne.
91,8% echter Gesamtwirkungsgrad im täglichen Anwendungsfall erscheint mir extrem gut.

Bei den Niedrigvoltsystemen dürfte alles was real über 80% geht schon super sein.
Und Hochvolt alles was in Richtung 90% geht.

Also reale echte gemessene Werte. Keine Hausangaben der WR-Hersteller.

Das ist aber nur mein Gefühl.

Wobei wir wieder bei Messwerten wären.

So ist es bei Wärmepumpen auch, weswegen Viele dort einen Energiezähler und einen Wärmemengenzähler einsetzen. Auch dort: Da wird zwar auch die Wärme gemessen, aber nicht immer "Kälte" (Wärmeentzug). Beispielsweise misst man dann 10 000kWh Wärme, weil das über den Wärmemengenzähler geflossen ist, zieht aber bei Abtauvorgängen nicht den Wärmeentzug ab um die Wärmemenge, die das Haus letztlich braucht, zu ermitteln. Die Folge ist dann aber ein höherer COP und eine höhere JAZ weil wenn bei (beispiel) 2000kWh Strom am Ende 8000kWh Wärme herauskommen, rechnet er das einfach als JAZ4. Würde man den Wärmeentzug mit einbeziehen, dann waren es (vielleicht) 2000kWh Strom und 7500kWh Wärme = JAZ3,75. Für das Haus wohlgemerkt egal, weil man sein Haus mit den 2000kWh warm bekommen hat. Aber dann eben kein geschönter Wert.

So ist es hier meiner Meinung nach auch. Ich müsste ohne CT-Klemmen messen, was dann tatsächlich erzeugt wurde von den Modulen, dann mit einem Messgerät was zum Haus geht als Verbrauch, und was ins Netz geht. Die Messgeräte verbrauchen dann ebenfalls was....

Es ist ein Felicity 15kWh 300A mit Feuerlöschgel. Der WR sagt bisher 4249kWh rein in den Akku und 3914kWh raus aus dem Akku. 92%, aber nur 92% rein/raus.

Aus diesem Link hier ist ersichtlich, dass man bei sehr niedriger Entnahme den Großteil des Verlustes einmal wegen Eigenverbrauch hat, und bei wenig Last:

Wenn also wie jetzt im Sommer nachts meine Klimasplits weiter laufen und die Grundlast "nur" 400W beträgt, werden 500W aus dem Akku entnommen. Der Wirkungsgrad ist jedoch dann nicht beziffert von der Akkuentnahme, weil das letztlich Verluste vom WR sind und nicht vom Akku.

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Ich habe gerade bei mir nochmal einmal in die Daten reingeschaut.
Da du dann ja wie es scheint auch ein 51,2V-System hast scheint das ggf. etwas vergleichbar zu sein. Ich hab 2x17kwh mit 314AH-EVE-Zellen und JK-BMS und 3x5000er Multiplus Victron.

Ich hab 2026
2871,4kwh über den Wechselrichter in die Batterie rein
2.186,6kwh über den Wechselrichter aus der Batterie raus
-> 76,15% Gesamtwirkungsgrad

Laut BMS der Batterie
2.616,3kwh sind in der Batterie angekommen
2.437,1kwh sind aus der Batterie entnommen
-> 94,6% Batteriewirkungsgrad

Der Shunt der zwischen Wechselrichter und Batterie noch dazwischen sitzt kommt auf

2.631,1kwh vom Multiplus zur Batterie
2.534,5kwh von der Batterie zum Multiplus
-> 96,3% Batteriewirkungsgrad

Die beiden letzten Werte messen aber nur das was zwischen Wechselrichter und Batterie passiert ist. Und nicht zwischen Wechselrichter und AC-Seitig.

Die Wahrheit ist vermutlich wie bei Allem dann immer irgendwo dazwischen.
Ich müsste es eigentlich auch nochmal ganz genau überwachen.

Nur Werte mit 90% können real bei einem Niedervoltsystem halt nicht stimmen.
Werden aber natürlich gerne so angezeigt weil es besser aussieht.

Genau wie du es mit den Wärmepumpen ja auch sagst.
Die Onecta-Werte der Klimageräte sind ja möglicherweise auch nicht richtig weil die ja auch die Außengeräte messen und nicht das was im Raum ankommt.

Ist mir nur aufgefallen, darum dachte ich ich sag mal kurz was.
Ich guck bei Victron weil es da geht schon, dass ich über Home-Assistant wann immer die Wechselrichter nicht benötigt werden diese schon in einen Standby zu schalten weil es 30 Watt spart.

Ich könnte vermutlich beim Laden noch 1-3% Wirkungsgrad holen weil ich halt fast immer mit 10,5KW die Batterien lade in den Mittagsstunden um mal ein bisschen was positives für das Stromnetz zu tun. Stichwort Netzdienlichkeit. Führt natürlich hier zu weit.

Finde es einfach Schade, dass die Systeme keine realen Werte anzeigen weil die Hersteller das ja schon durchaus umsetzen können müssten. Wenn sie denn wollten :slight_smile:

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Genau. Batterie-Wirkungsgrad ca. 92% und beim Rest ist es aber wirklich kompliziert. Wenn du immer misst was aus dem Akku kommt und was zu den Verbrauchern kommt es darauf an, wieviel du entnimmst. Siehe oben, da sind dann beispielsweise bei 400W LOAD ca. 500W entnommen. Also 80%. Ergo 92% vom Akku * 80% sind wir bei deinen 73,6% sofern eben nur 400W LOAD. Bei mehr Load ist zwar auch mehr Verlust aber der Anteil an Eigenverbrauch des Deye ist geringer. Dann sinds 80% oder so um den Dreh als Gesamtwirkungsgrad mit dem, was vom Akku kommt.

Kann man also ganz schwer sagen. Ja, das HÄTTE man programmieren KÖNNEN wenn man GEWOLLT HÄTTE. Aber wie bei den Wärmepumpen, das will man halt nicht. Manche Hersteller von Wärmepumpen haben auch nur 200W Wärmeabstände, oder bei der Auflösung des el. Stroms etc. pp. Das alles verfälscht ungemein. Für einen groben Überblick reicht es dann. Da sind bei mir halt ca. 50-70kWh Schwund von knapp 11 000kWh erzeugt. Wo auch immer sie hin sind. Vielleicht wurde weinger erzeugt. Vielleicht mehr Verluste. Ich kann auch die 11 000kWh nicht belegen. Sind nur dessen Messwerte (oder eben Schätzwerte).

Es kommt dann auch darauf an, ob die Kiste das macht, was sie soll. Bei mir ist das bisher so. Ja, ca. 100kWh Netzbezug könnte ich mir sparen indem ich irgend eine Manipulation der CT-Werte machen würde. Oder an der Firmware herumspielen.