Niederösterreich Dachgeschosswohnung, alles auf Strom!

Puh, es ist für mich immer extrem schwer etwas zu gliedern, ich fange an, und es nimmt meist kein Ende. Daher möchte ich das ein wenig auftrennen.

Da gibt es also Heizung, Warmwasser, Haushaltsstrom, Auto und PV-Anlage.

Ausgangssituation:
Die ehemalige Dachgeschosswohnung hatte ca. 70-75qm und verbrauchte eine nicht bezifferbare Menge an Holz für die zentrale Heizungsanlage, welche aber nur ab 18:00 - ca. 22:00 lief, und zwar nur dann, wenn eingeheizt wurde im Haus. Es gab auch einen Holz-Einzelofen hier der morgens bis Nachmittags lief. Wir haben uns an den Kosten des Holzes beteiligt aber mir fiel der immense Verbrauch auf. Es waren 32RM Holz. Das war für unsere DG-Wohnung und für die untere ca. 180qm Wohnung inkl. Garage und Abstellräumen. Zentrale Heizung unten und ein quasi permanent laufender Küchenofen. Desweiteren hatte die obere Wohnung einen Elektroboiler mit ca. 300l und Elektroheizungen weil eben nachts um ca. 1:00-2:00 die Heizungsanlage die Heizungspumpe ausschaltete um Warmwasser mit ca. 200l auf 65°C vorzuhalten. Die Heizung ist also reine An/Aus.

Wie geschrieben wurde mit den E-Heizungen mitgeheizt, das war das Erste was ich rauswarf. Dann wurde "clever" hier oben geheizt mit einem Holz-Küchenofen.

Ausgangslage Verbrauch:
2013: 2494kWh;
2014: 2694kWh, (ich zog hierhin nach Österreich und ab da wurde jeden Tag gekocht)
2015: 2600kWh,
2016: 2800kWh;
2017: 3133kWh;

2018 erfolgte Aufgrund der für mich nicht nachvollziehbaren Energieverbräuche der Holzheizungen ein Schnitt. Der Boiler gab den Löffel ab und wir stiegen komplett auf 2 Klimaanlagen um sowie auf 1 Elektroradiator im Schlafzimmer weil ein Holzofen im Schlafzimmer zu überdimensioniert war, und weil der Heizungsradiator nachts ausging und die Temperatur im ungedämmten Dach absurd fiel. Warmwasser machte ein Durchlauferhitzer.
2018 begann auch der Umbau der Wohnung.
2018: 7500kWh Strom (inkl. Heizung und Warmwasser) Der Holzverbrauch unten sank auf 28RM.
2019: 7500kWh Strom, Der Holzverbrauch sank durch Abtrennung der Garage und eines Abstellraums auf 24RM.
2020 war der Umbau der Räume in den Wohnbereich abgeschlossen. Neue Wohnungsgröße ist nun 150qm. Es sind 2 Räume dazugekommen, ein Bad und Dachschrägenbereich freigelegt.
2020: 11 000kWh weil auch Räume und Böden m.u. getrocknet werden mussten. Dazu die neuen Räume per Elektroheizungen geheizt.
2021: 9500kWh
2022: Dämmung und Einbringung der Fußböden inkl. Dämmung: 7500kWh
2023: 7500kWh (Multisplit-Klimaanlage kam dazu und sorgte dafür, dass wir nun permanent in der Wohnung heizen können und es warm haben im Winter und nicht mehr per E-Heizungen)
2024: 7400kWh

Dadurch, dass sich immer wieder neue Dinge ereigneten (Todesfall im Haus, Kinder im Kindergarten ständig krank, Corona und die Auswirkungen auf Baumaterial; Handwerker spinnen aus Hanf Gold; Kinder Schule etc. pp.) haben wir uns 2024 dazu entschlossen die PV-Anlage, welche 2023 gekauft wurde mit Wechselrichter und 20kwp, von einem Fachunternehmen einbauen zu lassen weil mir schlichtweg die Zeit fehlt. Wegen der Umstände wurde das dann ein Deye 12K mit 15kWh Akku und 15kwp. Das ist eine Rechtskiste. Leider war das Unternehmen ... nicht fähig genug. Deswegen habe ich ein Einspeiselimit in meiner Bezugsleistung welche in Österreich meist pauschal bei 4KW liegt. Ich kann also nur maximal mit 4KW einspeisen.
Dazu kam, dass wir einen Auto-Totalschaden hatten. Das sorgte dann für unser erstes E-Auto 2025. Es ist also ein wenig komplizierter jetzt mit der Berechnung. Für mich ist daher eher wichtig, wie hoch unser Verbrauch ist, also unser Bezahlverbrauch, und natürlich, was wir einspeisen können.

So sieht es momentan aus:

Seit März ist die Brauchwasserwärmepumpe angeschlossen. Ebenfallsdas E-Auto. Daten zum E-Auto hier:
https://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/1613342.html

Fazit:
Der Stromverbrauch wird von ungefähr bisher 7500kWh auf ca. 8500kWh steigen. Der Einkauf wird auf ca. 3000kWh sinken. Damit ersparen wir uns ungefähr 5500kWh was bei 30ct (inkl. aller Gebühren) 1650€ Ersparnis werden.

Eingespeist wurden bisher 3900kWh zu ca. 430€. Inkludiert ist eine Förderung in Österreich.

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Dann noch was in eigener Sache:
Ich interessiere mich immer noch weiter für Einsparungen von Strom, Wasser, Abwasser etc. pp. Gleichzeitig möchte ich uns aber einen gewissen Luxus aufbauen. Dieser Luxus ist ein Ausgleich für fehlende Flugreisen. Es ist einfach so. Während man auf die Rasensprengung im Garten verzichtet kann hier später auch gebadet werden. Und das würde ich gerne mit so wenig Wasser wie möglich OHNE auf den Komfort zu verzichten 1 Stunde lang in meinem eigenen Sud zu liegen.

Dazu möchte ich gerne wie beschrieben, sehr viel einsparen. Die Brauchwasserwärmepumpe wird eine Verbesserung gegenüber dem Durchlauferhitzer sein. Ich rechne mit einer Einsparung von 50%. Ich hatte angefangen mit 45°C Warmwassertemperatur, runter auf 43°C und bin nun bei 41°C angelangt. Das auch, weil momentan nur eine "Notdusche" also eine Fertigduschkabine existiert in der eine Dusche steht und geduscht wird, und die Kinder noch klein sind und nicht täglich duschen (wollen und müssen). Später wird es im Bad 2 Regenduschen (2x10l) + Brausearmaturen geben und 2x Regenduschen in einem extra Duschraum (1,4x1,4m) + Brausearmaturen. Das bedeutet es wird die Möglichkeit für 4 Personen gleichzeitig zum duschen geben. Außerdem soll eine Wassersparbadewanne eingebaut werden, leider habe ich da noch zu wenige gesehen, die ich gesehen habe passen mir nicht. Die Badewanne wird einen Deckel bekommen, welchen man beim baden zuklappen kann um Wärme in der Wanne zu speichern. Desweiteren bekommt sie eine Heizmatte zum nachheizen spendiert, damit man kein warmes Wasser nachschütten muss.
Zu guter Letzt wird sie wahrscheinlich noch 2 Armaturen bekommen, um schneller befüllt zu werden. So ist in max 5 Min die Wanne mit 200l voll (wird sicher kleiner, geht ums Prinzip). Diese Installation kostet nicht so viel, ist also Luxus, aber praktisch.

Über eine Wärmerückgewinnung der Dusche habe ich nachgedacht, sehe aber die Fertiglösungen als entweder zu teuer, oder inpraktikabel an, da der Wirkungsgrad der BWWP davon abhängt, kühles Wasser nachzufüllen. Idee ist später jedoch, einen Abwassertank im Keller zu installieren, da drin eine Tauchpumpe, und durch einen Plattenwärmetauscher das geschätzte 25-30°C Abwasser zu filtern und durchzupumpen und das Kaltwasser vorzuwärmen. So kann noch ca. 20-30% der BWWP-Energie eingespart werden. Das vorgewärmte Kaltwasser fließt im übrigen in die BWWP weil zum Mischer wird es nicht klappen da durch die niedrige BWWP-Wassertemperatur kein Kaltwasser kommt.

Beleuchtung:
Nachdem ich noch einmal durch die Wohnung ging habe ich nachgezählt. Wegen Dachgeschosswohnung und keinem Fenster auf der Dach-Südseite (bewusst! weil sonst Sonne nur blenden würde, Wärme im Sommer reinlässt, Kühle im Winter) haben wir zur vollen Ausleuchtung der Wohnung ca. 40 Lampen installiert (Birnen). Diese reichten von 1000lm bis eine mit 2500lm (Küche bei Küchenzeile) und hatten unterschiedliche Wattstärken, waren aber alle schon LED. Das ging von 19W (2500lm) los und runter bis auf 7W 800lm runter. Weil wir aber am Tag sehr lang die Lampen eingeschaltet haben, haben wir uns nun doch für einen Umstieg entschieden.

Fazit wobei ich das kaum messen kann!:
Tausch von ca. 25 auf 7,3W mit 1500lm; Tausch von 14 auf 5,2W mit 1000lm, Tausch von 1 auf 11W mit 2500lm.
Die Gesamtleistung liegt jetzt bei 266W elektrisch wenn alles an WÄRE.
Die Gesamtleistung vorher lag bei ca. 400W wenn alles an WÄRE.

Die Einsparung existiert quasi nur im Winter, da im Sommer sowieso genügend Strom vorhanden ist.

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Überlegungen zur Heizungsanlage:
In den Plänen der Wohnung haben wir lange hin und her diskutiert. Die Luft/Luftwärmepumpen, mittlerweile sind es 5 x einzelne Splitgeräte (das Triple-Gerät wurde "auf Kulanz" auf 3 Einzelgeräte getauscht weil das Triple-Gerät unsere Räume überheizte!) laufen gut. Die zirkulierende Luft stört nicht. Dennoch habe ich am Anfang des Umbaus eine Luft/Wasserwärmepumpe eingeplant und eine Fußbodenheizung ist eingeplant. Dabei liegt der berechnete Verbrauch bei NAT ca. -10°C 5KW für die gesamte Wohnung. Laut Energieausweis, es müsste weniger sein.

Daher sind jetzt schon 3 Räume mit Fußbodenheizung belegt. Jeder Raum hat einen eigenen Heizkreisverteiler mit mehreren Heizkreisen. Jeder Heizkreis ist maximal 40m lang und sehr dünn. Das auch wegen dem Fußbodenaufbau. Laut Statiker geht im alten Hausbereich kein dicker Estrich + Fußbodenheizung. Sein Vorschlag war: vorhandenen, schadhaften Boden raus und neu.

Aufbau neuer Boden:
Da der Boden in ALLEN Räumen eine unterschiedliche Höhe hatte wurde von mir der alte Estrich erst einmal entfernt (immer Raum für Raum gearbeitet, geht nicht anders wegen den Kindern und weil wir hier wohnen). Dann kommt eine gebundene Schüttung mit Zement+recycleten Styroporkugeln dazu. Diese Schicht ist zum einen stabiler als nur Schüttung, gleichzeitig diffusionsoffen. Darauf 2x1cm Gipsfaserplatten. Darauf dann eine Noppenbahn und die Fußbodenrohre, darauf (und rein) ca. 3cm Anhydritestrich. Als Bodenbelag haben wir uns vollflächig und gänzlich für Fliesen entschieden. Staubsaugerfreundlich, Wärmeleitend, Putzfreundlich. In 3 Räumen ist das so erfolgt. Zudem wurde von mir (jetzt nach 50 Jahren des Hauses) die Böden seitlich von den Wänden mit Randdämmstreifen entkoppelt.

Bisher wollte ich die LWWP ohne Pufferspeicher ausführen. Da ich aber gesehen habe, dass wir selbst im Winter noch Strom trotz des Akkus einspeisen, möchte ich einen Puffer an einem Dreiwegeventil parallel anschließen. Bedeutet: Wenn es Stromüberschuss gibt soll der Puffer erwärmt werden, auch übertemperiert.

Zur Heizungslogik:
Geheizt werden soll später nach dem Konzept:
Im Übergang reicht es vollkommen aus, mit den LLWP zu heizen. Räume sind sehr schnell warm, die Wände sind noch nicht sehr kalt.

Im Kernwinter soll es eine Kombination aus beidem sein. Die LWWP soll die Fußbodenheizung nutzen für eine Durchtemperierung aller Räume auf 18-20°C. Das sollte sehr wenig Vorlauftemperatur beanspruchen und daher der Wirkungsgrad hoch sein. Gleichzeitig soll dann in jenen Räumen in denen es wärmer sein soll die LLWP eingeschaltet werden. Es ist dann sehr schnell wärmer. Die Kombination soll dafür sorgen, dass beide im optimaleren Bereich laufen. Die FBH soll auch die Hausmasse nutzen können, wobei durch den dünnen Aufbau auch eine relativ zu normalen FBH flinke Reaktion erfolgen kann, beispielsweise wenn durch die Fenster der Boden von der Sonne erwärmt wird.

Nachtrag zu den Klimasplits:
Unser Stromverbrauch setzt sich natürlich auch durch Kühlung im Sommer zusammen. Dachgeschosswohnung wird auch mal warm, vor allem weil kaum was gedämmt ist im alten Hausbereich. Das wird sich nur insofern ändern dass die momentanen "Beschleunigungslöcher" (Luft-Undichtigkeiten im Dach direkt nach außen bis hin zur Zugluft) verschwinden, und eine Zwischensparrendämmung erfolgt.

Weitere Dämmmaßnahmen des Daches wie aufdoppeln oder noch Holzfaserdämmplatten etc. pp. sind alle von mir verworfen, weil die Kosten niemals in irgend einer Form die Einsparungen amortisieren würden. Im Zweifel wäre es noch günstiger die Nord-Dachseite mit PV zu belegen (diesmal selber), rein für den Winter, im Sommer überhaupt nicht zu gebrauchen der Strom. Damit noch mehr Diffusionsstrahlung reinkommt.

Die Idee lautet aber abzuwarten. Wenn in einigen Jahren oder in einem Jahrzehnt Tandem-Solarzellen herauskommen war der Plan das Süddach mit den neuen, effizienteren Modulen zu belegen, und die "alten" PV-Module aufs Norddach. Sie wären sonst über.

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Möblierung:
Durch die Fußbodenheizung werden alle Möbel entweder ca. 5cm aufgeständert durch Latten, dazu ein Abstand von 5cm zur Wand damit die Fußbodenheizung warme Luft durchziehen kann und so Konvektion entsteht. In den Dielen und im Wohn-/Essbereich wird es Drempelschränke geben, die unten und oben Lüftungsschlitze haben zum selben Zweck.

Kühlkonzept:
Außerdem soll mit der LWWP die Fußbodenheizung die Möglichkeit haben, minimal zu kühlen. Die Heizungsrohre sind mit 35mm gedämmt und können daher kein Schwitzwasser ausbilden, zudem isoliert die gebundene Schüttung den Rohboden, ergo Decke von unten die im Sommer wegen aufsteigender Hitze warm wird. Selbes wie beim Heizkonzept: Fußbodenheizung kühlt den Boden minimal, vielleicht installiere ich noch große, langsam rotierende Ventilatoren an der Decke. Und dann punktuell die Räume die einem zu warm erscheinen mit den LLWP.

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Der momentane Wert:

Im September verbraucht: 21,4kWh

Im September eingespeist: 625kWh

Da mittlerweile auch das Notebook mit HomeAssistant funktioniert bin ich weiterhin daran bestrebt die Auswertungen ab Januar 2026 hin zu bekommen. Dann kann ich nachvollziehen welche Klimasplit wann wie was wo verbraucht. Ab jetzt beginnt hier die Heizsaison, damit auch unser Stromeinkauf. Ich bin gespannt, ob meine prognostizierten 3000kWh Strombezug p.a. mit heizen und E-Auto erreichbar sind.

Wir haben in jedem Fall durch die sehr große PV-Anlage mehr Einspeisung als Bezug. Wobei es noch krasser aussehen würde, wenn wir kein Einspeiselimit hätten. Wir warten jetzt auf das neue österr. ELWG ab. Dieses bestimmt, was Einspeisen kosten wird und wie sich das bei uns auswirken wird. Die wahrscheinlichste Lösung wird ein größerer Akku sein, der dann nur abends/nachts/morgens einspeist. Dieser würde dann auch im März dafür sorgen, dass nichts bezogen wird.

Ich bin jetzt auf den Oktober gespannt.

Einige Werte aus dem HomeAssistant:

Gesamt Batterieladung: 2396kWh

Gesamt Batterieentladung: 2187kWh

Gesamt Energieexport: 5586kWh (davon 5441kWh seit Januar)

Gesamt Energieimport: 2669kWh (davon 1344kWh seit Januar)

Gesamt Lastverbrauch: 8168kWh (kann nur geschätzt werden, ca. 6168kWh /Anzeige nur am Deye direkt verfügbar)

Gesamt Produktion: 12200kWh (s.o. ca. 11200kWh)

Gesamt Verluste: 927kWh (kann ich nur komplett schätzen, dieses Jahr 800kWh)

Da ab jetzt von mir jeden Monat die Werte abgelesen werden, wird es genauer werden. Die genaueren Daten habe ich seit Juli und werde sie in eine Tabelle einpflegen die ich dann erweiter.

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Desweiteren habe ich einmal das PV-Tool mit angepassten Werten benutzt:

Das PV-Tool lässt einen jede Stunde einen Watt-Wert eintragen. Ich habe es so gehandhabt, dass von abends 22:00 bis 6:00 weniger verbraucht wird, was bei uns so zutrifft. Am Tag ist es mehr. Ansich müsste da das Kochen mittags rein, das ist mir aber zu aufwendig (noch). PV-Tool spuckt dann mit diesen theoretischen Werten mit unserer PV-Anlage und einer Einspeisebegrenzung von 4000W folgendes aus:

Und das deckt sich meiner Meinung nach sehr gut mit dem, was wir haben. Wir haben zwar etwas mehr eingespeist, der Akku aber nach 3 Jahren amortisiert, größerer Akku wäre für die direkte Nutzung nicht wirklich sinnvoll und würde die Amortisation verzögern. Kalkuliert aber nicht mit, dass wir dann im Sommer zeitversetzt mehr einspeisen könnten.

Leider lassen sich, bei meinem Libre-Office in Kombination mit dem PV-Tool.csv die Formeln nicht speichern! Er hat also nach dem speichern meine Formeln zum Autoausfüllen gelöscht und die Werte direkt in die Zelle geschrieben. Das ist unschön, denn so kann ich in den Feldern E2 bis P2 den Verbrauch nicht mehr passgenau anpassen und müsste dann wieder die ganzen 8700 Werte neu berechnen…..

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Interessante Optionen beim PV-Tool, wenn man auf die erweiterten Einstellungen geht … Hab die bislang irgendwie immer übersehen und durch Deinen Beitrag drauf aufmerksam geworden. Na ja, bei uns aktuell kein Handlungsbedarf. Fehlt noch ein Erdkabel vom MFH zur Garage, um bei den Schwiegereltern auch was sinnvoll mit PV machen zu können. Und dafür müßte erst ein Baum weg, der jetzt geschützt ist und die anderen beiden Eigentümer beim Geld für den Weg und die Fällung zustimmen …

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Oktober wurde nun geheizt. Bilanz war dennoch positiv (nicht geldtechnisch):

Einige Werte aus dem HomeAssistant für Oktober:

Batterieladung: 290kWh

Batterieentladung: 273kWh

Energieexport: 158kWh (laut Netzbetreiber 154kWh)

Energieimport: 81kWh (laut Netzbetreiber 84,8kWh)

Lastverbrauch: 748kWh

Produktion: 849kWh

Verluste: 86kWh

Werte von den Klimaanlagen wurden nicht am 01.10.25 durchgeführt daher kommen da erst Daten für November. Selbes mit E-Auto und BWWP.

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Nun November:

Batterieladung: 169kWh
Batterieentladung: 169kWh
Energieexport: 49kWh
Energieimport: 545kWh
Lastverbrauch: 894kWh
Produktion: 469kWh
Verluste: 70kWh

WZ Klima: 92,5kWh
Kü Klima: 37kWh
KiZ Klima: 159kWh
SZ Klima: 139kWh
GZ Klima: 83kWh

Klima Heizen gesamt: 510,5kWh

BWWP: 19kWh
E-Auto: 119kWh

Morgen dann die Grafik vom Netzbetreiber. Wird immer erst einen Tag später aktualisiert.
Es scheint vielleicht zu klappen mit den 3000kWh im Jahr. Aber jetzt kommt der Dezember. Weihnachten. Plätzchen backen. Silvester.

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Ihr habt bei einer Heizung, die 4 Stunden im Winter lief einen Bedarf von 32 rm Holz, bzw. 65.000 - 80.000 kWh/ Jahr? Und dann baut ihr euch eine Elektro-Heizung ein? Ich habe gerade versucht zu verstehen, worum es in dem Beitrag geht.

Unten wird von 8:00 - 20:00 mit Holz in der Küche geheizt. Und dann wurde abends der 19KW Kokskessel angeworfen mit Holz. So von 17 - 23:00? Mal 22:00. Oder um 2:00 noch was nachgeworfen. Oder um 3. Vielleicht gar nicht weil vergessen. Und wir waren mit an dieser “Heizung” angeschlossen. Zudem hatten wir einen Holzofen, der ebenfalls nicht permanent lief. Nun nicht mehr.

Ich habe das Verhältnis nicht verstanden. Wenn ihr vorher 80.000 kWh /Jahr nur zum heizen gebraucht habt, dann sind es jetzt bestenfalls umgerechnet 2000 kWh im Monat?

Vielleicht nur ein Missverständnis, aber der Wärmebedsrf hat sich nicht geändert und zahlenmäßig passt das überhaupt nicht zusammen.

Die Abgrenzung ist nicht gegeben. Das Haus hat vorher 64 000kWh im Jahr benötigt aber ohne eine genau Zahl zu kennen wie damit geheizt wurde, wieviel verschwendet, wie hoch die Temperaturen.

Von diesen 64 000kWh wurde ein Teil für die ehemalige Dachgeschosswohnung benötigt. Wieviel kann ich nicht erschließen da niemals separiert wurde. Was ich weiss ist, dass nach unserer Abtrennung 28RM verheizt wurde. Dann hatte ich vorgeschlagen die Garage nicht mehr zu heizen, es sank auf 24RM. Dann eine Abstellkammer die auch dran war. Sank auf 20RM. Dann wurde auf mein anraten das WW nicht mehr mit der Heizung hergestellt, weil WW dafür sorgte, dass der 1000l Tank auf 60°C bleiben musste. Nun läuft WW über einen E-Boiler und die Heizung wurde am höchsten Punkt des 1000l Tanks angeschlossen. 16RM. Dieses Jahr kamen 3 Heizkörper dazu weil der Gang ein wenig kühl war und auch beheizt werden sollte. Dazu ein elektrischer Mischer der die Vorlauftemperatur begrenzen kann (noch nicht Außenfühlergesteuert). Da sind wir momentan bei 4RM für die Küche und die Heizung. Abschätzen kann ich es nicht, vielleicht sind es dann nur noch 12RM Holz. Nur für unten im EG.

Und warum? Weil jetzt wenn einmal am Tag der 1000l Tank auf 80°C durchgeheizt wurde nur 42°C VL durch die Heizkörper gepumpt werden. Das war bei Minusgraden draußen. Und das hält der über nacht und am morgen sind noch so 35°C drin. Auch das lassen wir einfach weiter durchpumpen. Ich gehe davon aus, dass wir noch auf knapp unter 40°C VL bei Minusgraden kommen wenn permanent geheizt würde weil dann die Hausmasse genutzt werden könnte. Das bedeutet, dass das ganze Erdgeschoss für irgendwann einmal Wärmepumpen-Ready ist. Unter 40°C VL bei Minusgraden ist nicht schlecht.

Der Hersteller des Kokskessels hatte mir im übrigen geschrieben, dass er “nicht wisse” welchen Wirkungsgrad der Kessel bei reiner Holzfeuerung hat. Immerhin ist das ein Kokskessel. Bei Koks hat er, ich will nicht lügen, 85%. Das heißt bei Holz wird es weniger sein, 75%? Also jedes Vierte Holzscheit aus dem Fenster. Damit blieben mir , kopfmäßig, 10RM, knapp ca. 20 000kWh. Mit einer Wärmepumpe wären das bei JAZ3 ca. 6700kWh, also 2010€ Heizkosten. Jetzt mit 3 mal im Jahr Rauchfangkehrer und jedes 2te Jahr Abgasprüfung + Holz + Anzündholz + und der verfluchten Arbeit ist es nachher billiger. Geht aber erst einmal nicht, weil der Küchenofen so oder so weiterlaufen soll. Mal sehen wie lange das noch geht. Wenn es nicht mehr geht, es ist nun sogar ein Heizkörper in der 27°C warmen Küche installiert. Hydraulischen Abgleich habe ich gemacht. Küche hat noch Luft nach oben.

Vielleicht dann nochmal so:

Nach den ganzen Umbaumaßnahmen oben, sind es oben 150qm beheizte Wohnfläche, manchmal ein Raum weniger weil das Gästezimmer nicht permanent beheizt wird. 2500kWh fürs heizen.

Unten sind von 180 ca. 40qm abgetrennt worden (Abstellraum/Garage) von der Heizung, und WW über einen Boiler (WW für jene 1 Person). Theoretisch 6700kWh fürs heizen, geschätzte 500kWh für Warmwasser.

Also knapp 10 000kWh Strom pa. wären möglich, von ehemals 64 000kWh in Form von 32RM Holz.

Habe gerade festgestellt, dass die Wassermenge, die durch den Wärmemengenzähler läuft, nicht für eine vernünftige Messmöglichkeit der Wärmemenge ausreicht. Beim Duschen werden ca. 7l Warmwasser (420l pro Stunde) pro Minute entnommen. Der Wärmemengenzähler für 2,5m³ ist zu groß dimensioniert. Die Werte sind nicht schlüssig (zu niedrig/zu wenig Verbrauch).

Werde beim Weiterbau der Wärmepumpe den 2,5m³ gegen einen 1,5m³ tauschen und gucken ob es dann geht.

PS: Momentan sieht es so aus bei Strom:

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Die Erfahrung mußte ich mit meinem WMZ hinter der BWWP auch machen. Insbesondere viele kleine Entnahmen verfälschen das Bild total, da die Sensoren den Temperaturanstieg nicht schnell genug mitbekommen und die Samplingrate auch viel zu langsam ist. Alleine für die Dusche mag es mit nem kleineren Zähler vielleicht gehen. Bei Dir sind auch die gemessenen Volumina aktuell zu niedrig?

Ich habs nachgeschaut. Wenn angefangen wird zu duschen ist in 5 Sekunden das WW warm und wird auch richtig angezeigt im WMZ. Dennoch passt die angezeigte Wärmemenge in kWh Wärme nicht mit der Berechnung der entnommenen Liter beim nachrechnen überein. Laut dem WMZ wurde weniger Wärme entnommen. Vielleicht glättet sich das noch weg. Theoretisch kann ich die Wärmemenge über die entnommenen Liter berechnen. Wenn dieser Wert denn stimmt. Schwer nachzuvollziehen. Ich muss demnächst mal einfach 10 min laufen lassen (das Warmwasser, beim Anderen klappts schon noch!) und gucken ob er da auch 70l anzeigt bzw. 0,07m³.

Hab mal geguckt, die Datenaufzeichnung ist nicht 100% bei mir.

Oben Leistung, unten Volt/Ampere. Sieht komisch aus. :wink: 36x410W. Sind 18+18 angeschlossen.
Eine Reihe in der Länge des Daches: 12Stk. + 6 Stück darunter, und eine Reihe mit 12Stk. + 6 Stück darüber. Ich nehm mal an da sind immer 9 zusammen in Reihe. Das deckt sich mit den ca. 360-410V . Da zieht im Winter wegen niedrigem Sonnenstand der Baumschatten der Nachbarsbäume drüber.

Nun Dezember:

Batterieladung: 69kWh
Batterieentladung: 60kWh
Energieexport: 3kWh
Energieimport: 955kWh
Lastverbrauch: 1129kWh
Produktion: 251kWh
Verluste: 67kWh

WZ Klima: 118kWh
Kü Klima: 70kWh
KiZ Klima: 196kWh
SZ Klima: 198kWh
GZ Klima: 119kWh

Klima Heizen gesamt: 701kWh

BWWP: 19,6kWh
E-Auto: 114kWh

Es hat funktioniert! Es waren unter 3000kWh Bezug dieses Jahr.

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Januar:

Batterieladung:116kWh
Batterieentladung: 107kWh
Energieexport: 21kWh
Energieimport: 1077kWh
Lastverbrauch: 1405kWh
Produktion: 429kWh
Verluste: 69kWh

WZ Klima: 230kWh
Kü Klima: 93kWh
KiZ Klima: 271kWh
SZ Klima: 250kWh
GZ Klima: 150kWh

Klima Heizen gesamt: 994kWh

BWWP: 25,5kWh
E-Auto: 111kWh

So sah es dann aus. Der Peak an einem Tag ist auch wegen laden des E-Autos. Dadurch hat sich nun unser maximaler Peak im Jahr gegenüber dem Vorjahr verändert. Letztes Jahr lag dieser bei 44kWh an einem Tag. Das war dann dem Durchlauferhitzer geschuldet. Dieses Jahr sind es diese 59kWh.

Auf 24h heruntergebrochen würde bei uns im Winter ein Netzanschluss von 3KW Leistung ausreichen. Gehe ich noch von 2 E-Autos aus, und dem nicht gleichzeitigen laden, können wir so bei unter Anderem -10°C Außentemperatur die Wohnung warm halten, das Warmwasser bereiten, kochen, waschen, 1 E-Auto laden (dann im Wechsel). Maximal sind bei 3KW am Tag 72kWh möglich.

Im Vergleich zu Januar 2025, da hatten wir 719kWh Bezug.

Und dann noch als Anmerkung:

Wie man sieht, wir haben laut Netzbetreiber 1054kWh Strom bezogen. Heizen hat mit Splitklimas 994kWh betragen. E-Auto 111kWh.

Das bedeutet, die PV hat, theoretisch, unseren Hausbedarf decken können. Tägliches kochen, Spülmaschine, Waschmaschine, Warmwasser. Würden wir statt das E-Auto einen Verbrenner fahren, und statt mit Klimasplits mit einem Brennstoff heizen, würden wir keinen Strom kaufen müssen.

Unser Strom kommt immer noch aus der nahe gelegenen Anton-Kittl-Mühle, ein Wasserkraftwerk in 60km Reichweite von uns.

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