Puh, es ist für mich immer extrem schwer etwas zu gliedern, ich fange an, und es nimmt meist kein Ende. Daher möchte ich das ein wenig auftrennen.
Da gibt es also Heizung, Warmwasser, Haushaltsstrom, Auto und PV-Anlage.
Ausgangssituation:
Die ehemalige Dachgeschosswohnung hatte ca. 70-75qm und verbrauchte eine nicht bezifferbare Menge an Holz für die zentrale Heizungsanlage, welche aber nur ab 18:00 - ca. 22:00 lief, und zwar nur dann, wenn eingeheizt wurde im Haus. Es gab auch einen Holz-Einzelofen hier der morgens bis Nachmittags lief. Wir haben uns an den Kosten des Holzes beteiligt aber mir fiel der immense Verbrauch auf. Es waren 32RM Holz. Das war für unsere DG-Wohnung und für die untere ca. 180qm Wohnung inkl. Garage und Abstellräumen. Zentrale Heizung unten und ein quasi permanent laufender Küchenofen. Desweiteren hatte die obere Wohnung einen Elektroboiler mit ca. 300l und Elektroheizungen weil eben nachts um ca. 1:00-2:00 die Heizungsanlage die Heizungspumpe ausschaltete um Warmwasser mit ca. 200l auf 65°C vorzuhalten. Die Heizung ist also reine An/Aus.
Wie geschrieben wurde mit den E-Heizungen mitgeheizt, das war das Erste was ich rauswarf. Dann wurde "clever" hier oben geheizt mit einem Holz-Küchenofen.
Ausgangslage Verbrauch:
2013: 2494kWh;
2014: 2694kWh, (ich zog hierhin nach Österreich und ab da wurde jeden Tag gekocht)
2015: 2600kWh,
2016: 2800kWh;
2017: 3133kWh;
2018 erfolgte Aufgrund der für mich nicht nachvollziehbaren Energieverbräuche der Holzheizungen ein Schnitt. Der Boiler gab den Löffel ab und wir stiegen komplett auf 2 Klimaanlagen um sowie auf 1 Elektroradiator im Schlafzimmer weil ein Holzofen im Schlafzimmer zu überdimensioniert war, und weil der Heizungsradiator nachts ausging und die Temperatur im ungedämmten Dach absurd fiel. Warmwasser machte ein Durchlauferhitzer.
2018 begann auch der Umbau der Wohnung.
2018: 7500kWh Strom (inkl. Heizung und Warmwasser) Der Holzverbrauch unten sank auf 28RM.
2019: 7500kWh Strom, Der Holzverbrauch sank durch Abtrennung der Garage und eines Abstellraums auf 24RM.
2020 war der Umbau der Räume in den Wohnbereich abgeschlossen. Neue Wohnungsgröße ist nun 150qm. Es sind 2 Räume dazugekommen, ein Bad und Dachschrägenbereich freigelegt.
2020: 11 000kWh weil auch Räume und Böden m.u. getrocknet werden mussten. Dazu die neuen Räume per Elektroheizungen geheizt.
2021: 9500kWh
2022: Dämmung und Einbringung der Fußböden inkl. Dämmung: 7500kWh
2023: 7500kWh (Multisplit-Klimaanlage kam dazu und sorgte dafür, dass wir nun permanent in der Wohnung heizen können und es warm haben im Winter und nicht mehr per E-Heizungen)
2024: 7400kWh
Dadurch, dass sich immer wieder neue Dinge ereigneten (Todesfall im Haus, Kinder im Kindergarten ständig krank, Corona und die Auswirkungen auf Baumaterial; Handwerker spinnen aus Hanf Gold; Kinder Schule etc. pp.) haben wir uns 2024 dazu entschlossen die PV-Anlage, welche 2023 gekauft wurde mit Wechselrichter und 20kwp, von einem Fachunternehmen einbauen zu lassen weil mir schlichtweg die Zeit fehlt. Wegen der Umstände wurde das dann ein Deye 12K mit 15kWh Akku und 15kwp. Das ist eine Rechtskiste. Leider war das Unternehmen ... nicht fähig genug. Deswegen habe ich ein Einspeiselimit in meiner Bezugsleistung welche in Österreich meist pauschal bei 4KW liegt. Ich kann also nur maximal mit 4KW einspeisen.
Dazu kam, dass wir einen Auto-Totalschaden hatten. Das sorgte dann für unser erstes E-Auto 2025. Es ist also ein wenig komplizierter jetzt mit der Berechnung. Für mich ist daher eher wichtig, wie hoch unser Verbrauch ist, also unser Bezahlverbrauch, und natürlich, was wir einspeisen können.
So sieht es momentan aus:
Seit März ist die Brauchwasserwärmepumpe angeschlossen. Ebenfallsdas E-Auto. Daten zum E-Auto hier:
https://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/1613342.html
Fazit:
Der Stromverbrauch wird von ungefähr bisher 7500kWh auf ca. 8500kWh steigen. Der Einkauf wird auf ca. 3000kWh sinken. Damit ersparen wir uns ungefähr 5500kWh was bei 30ct (inkl. aller Gebühren) 1650€ Ersparnis werden.
Eingespeist wurden bisher 3900kWh zu ca. 430€. Inkludiert ist eine Förderung in Österreich.