So, das kommt schon eher hin; für eine Partei.
Es addiert sich nicht mit jedem weiteren Platz, aber summiert sich gehörig.
Ich kann noch eine 4500€ in 2022 für ein in den 90ern grundsaniertes Einfamilienhaus nachreichen.
Eine relativ kleine PV Anlage ... mit halbleeren Dach.
Platzprobleme ? Hier sieht man wie in einem Zählerschrank aus 1998 (140cm hoch, 2 Parteien, 2 Zähler) im NAR auf Hutschiene 2 SLS, ÜSS und LSS für APZ und RfZ Elemente untergebracht werden können.
Ja, wegen den dicken SLS ist alles ziemlich eng, geht aber wenn man bzw. Eli will.
Untern rechts ist das neue APZ Feld. APZ-Feld heisst einfach Platz für eine Hutschiene und ein Montagefeld (also ein Alulochblech, wo man z.B. einen Router draufschrauben kann)
RfZ sollte in der Adapterplatte von 3-Punkt-Zähler auf eHz unterkommen aber der Netzbetreiber hatte zu dem Zeitpunkt gar keine kleinen eHz lieferbar, so dass da ein oller digitaler Dreipunktzähler gesetzt wurde.
Abgesehen davon, dass ich keine Cu-Schienen für SLS/ÜSS habe und 4 Leitungen L1-L2-L3-PEN vom HAK zum Zählerschrank habe ich einen Zählerschrank nach neuer Norm.
Als die 2000 € für den Zählerschrank fielen, haben wir nicht über Monsterzählerschrank bei PV, sondern den Austausch des ZS nur bei Einbau einer modernen Messeinrichtung gesprochen. Das kann dann doch auch ein kleiner sein. So habe ich es zumindest verstanden.
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Platzprobleme ? Hier sieht man wie in einem Zählerschrank aus 1998 (140cm hoch, 2 Parteien, 2 Zähler) im NAR auf Hutschiene 2 SLS, ÜSS und LSS für APZ und RfZ Elemente untergebracht werden können.[/quote]
Am Vorzählerbereich wäre es bei mir nicht gescheitert. ÜSS und SLS wäre da schon noch untergekommen.
Bei einem ~80cm hohen Zählerschrank für 2 Dreipunktzähler + Verteilerfeld von ~1970, bei dem im einreihigen OAR/AAR (mehr als eine Reihe über den Zähler gibts da nicht) nicht mal mehr die Abdeckungen passen, weil der nachgerüstete Notstromumschalter mangels TE über beiden Hutschienen (über Zähler 1 und 2) hängt ...
Das Teil war im Nachzählerbereich schlichtweg rappelvoll.
Dazu kommen noch die erheblich geringeren Reihenabstände. Nachträglich noch etwas an eine Reservesicherung anzuschließen, führt zum zerlegen des Verteilers.
Zwischen dem unteren Automat und der Phasenschiene der oberen Automatenreihe passt du mit keiner Kombizange durch.
Im OAR müssen zudem bei höheren Geräten (z.b. Zwischenzähler) AEH ohne Einführhilfe verwendet werden, sonst lassen sich die Adern nicht mehr ausreichend für die Abdeckung biegen.
Daher das ganze gleich in einen neuen Zählerschrank ausgelagert.
Nicht notwendig.
Eine moderne Messeinrichtung oder sogar Smartmeter wird dir sogar auf eine Zählertafel montiert.
Bei letzterem lediglich nicht auf Kundenwunsch möglich (ohne Erneuerung).
Aber man kann ja ein BKW anmelden und schon wird (idR) der rückwärtslaufende Ferraris ausgetauscht, egal ob Zählertafel oder nicht.
Größe und Aufwand (ohne zus. Reserve) zudem identisch.
Gibt zwischen BKW und 25kWp Anlage beim Zähler keinen Unterschied. Die laufen beide an einem Zweirichtungszähler, kein Erzeugungszähler mehr notwendig.
Es gibt (noch) keine Begrenzung der Modulanzahl/-leistung für "Balkonkraftwerke".
Noch nicht vom Gesetzgeber kann aber doch vom VNB kommen. Unser will nicht mehr als 2 Module.
@pvstrom Bei mir wurde der alte Ferrariszähler gegen eine moderne Messeinrichtung ausgetauscht (an einer alten "Zählertafel").
Allerdings war das ohne Anmeldung einer PV-Anlage/BKW.
Wenn ich das regulär zu einem normalen Zählerschrank umbauen lassen muss kostet das eine Menge Geld. (Neuverkabelungen machen lassen durch Eli)
Dabei ist unter anderem das Problem das teilweise noch alte Nullung verlegt ist und teilweise schon regulär.
Da müsste ich dann schauen ob ich einen Eli finde der mich die Kabelverlegung selber machen lässt und dann nur noch den Anschluß im Zähler.
Der Zählerschrank alleine kostet schon um die 1000 an Material (vorverdrahtet) und da muss man auch einen finden der einen fertigen ZS installiert und nicht seinen eigenen für das doppelte oder mehr verkaufen will. Garantie hat damit ja nichts zu tun da der Eli nicht für die Fremdkomponenten haften muss sondern nur dafür das es fachgerecht installiert wurde.
Was der Netzbetreiber "will" ist wenig relevant. Interessant ist an sich nur, was er gerichtlich durchsetzen kann.
Er bekommt eine formlose Anmeldungen, seine Briefe werden mit "vielen Dank für die Eingangsbestätigung" beantwortet.
In den Elektriker-Gruppen wird seit einiger Zeit gegen die "Nestbeschmutzer" gewettert, die Anlagen abnehmen und anmelden die nicht von ihnen selbst aufgebaut wurden.
Gibt da inzwischen einige deutschlandweite Dienstleister für.
@ulli Bei mir wurde der ZS getauscht, weil eine PV aufs Dach kam. Und trotzdem hat es nur 1950€ gekostet.
Upps, hab ich tatsächlich "nur 1950" geschrieben?
Wollen können die viel, fordern auch, was du erfüllen musst, ist dann wieder was anderes.
Bei einer 50 Jahre alten Hauptverteilung ist sowas sicher ein guter Zeitpunkt und dann ist es auch ok dafür entsprechend Geld auszugeben wenn dann wieder 50 Jahre Ruhe ist. Aber bei einem 20 Jahre alten Zählerschrank der in astreinem Zustand ist und genügend Platz bieten würde die geforderten Dinge nachzurüsten ist das ganze einfach nur sinnlose Verschwendung von Geld und Ressourcen.
Ich denke, da ist ein wenig der Zusammenhang verloren gegangen.
[quote data-userid="28643" data-postid="183808"]Ich werde mir den Spaß erlauben, ein Balkonkraftwerk mit 36 Modulen anzumelden. Bzw. die Anzahl der Module geht die nichts an ![]()
Ich hab eh nicht vor einzuspeisen, wenn doch was raus geht ist der Akku zu klein und wird vergrößert. Was soll passieren... Wollen die mir den Strom abschalten? Dann ists eh ne Insel und ich kann auf alles Sch... ![]()
[/quote]
@whiz hat die Folgen auf Seite 7 sachlich beschrieben.
Anscheinend treten mache Leute gern als Großsprecher auf, ändern wird das allerdings nichts.
Ein Balkonkraftwerk, welches Du anmelden willst, ist keine Insel. Egal mit oder ohne Nulleinspeisung. Nulleinspeisung macht keine Insel.
Wie Du bei 25 Panels der BNetzA als auch dem Netzbetreiber klar machen willst, dass maximal 600 Watt eingespeist werden, bin ich gespannt.
Den Leuten bei der BNetzA und Deinem Netzbetreiber wird Deine Anmeldung nicht ärgern. Die werden dafür bezahlt. Den Ärger kannst Du bekommen, wenn die Anmeldung abgelehnt wird und Du zurückbauen musst.
@ulli Bei mir wurde der ZS getauscht, weil eine PV aufs Dach kam. Und trotzdem hat es nur 1950€ gekostet.
Upps, hab ich tatsächlich "nur 1950" geschrieben?
Thorsten, dann hatte ich das falsch verstanden und ich freue mich mit Dir zusammen über dieses außerordentliche Schnäppchen
.
@txgtgx Eigentlich war die 64 Jahre alt und es bleibt bei allgemeiner Panikmache, was so ein ZS-Wechsel kostet. Im MFH bestimmt mehr, im EFH?
Angebote einholen und vergleichen.
Als Beispiel aus der Baumfällerbranche, Ne >10m Birke, Stück um Stück, fünf Angebote, der günstigste 750 mit alles, hat keine zwei Stunden gebraucht, der teuerste wollte 2500 mit alles.
snip
Der Beitrag von whiz ist falsch. Niemand muss der BNA oder dem Netzbetreiber hinsichtlich der Modulleistung überhaupt etwas klar machen, siehe VDE-AR-N 4105.
Ich melde mich, wenn wir erste Angebote vom Eli haben. Ggf. werde ich vorab noch mit dem NB sprechen, habe da zumindest einen Bekannten, der bei dem Verein arbeitet, wenn auch in der Gas/Wasser-Branche. Könnte aber sein, dass die auch nur Dritte beauftragen, das Ganze dann abzunehmen und man hat dann keinerlei Einfluß.
Meine Erfahrung ist schon, dass die meisten Elektriker nicht unter Auftragsnot leiden, im Gegenteil. Wenn einer dann Sonderwünsche zum kleinen Preis hat wird das nichts. Man wird wohl lange suchen müssen.
Nochmal zum Punkt 4adriges Kabel vom HAK (bei uns Garage) bis zum ZS (bei uns im Keller). Ich fürchte, bei uns ist die Hauptleitung auch nur 4adrig, da kommen also L1,L2,L3 und N am HAK an, diese 4 Adern laufen hoch zum ZS. Im Keller gibt es eine zentrale PA-Schiene, die am Ringerder/Fundamenterder angeschlossen ist und im ZS werden N und PE zusammengeklemmt. In die Unterverteilungen laufen N und PE dann immer getrennt. Was macht es für einen Unterschied, wenn der PE schon im HAK hergestellt wird? Damit würde die Gesamtleitung zur Erdung nur noch länger und hätte damit eine höhere Impedanz - was ja gar nicht gewünscht ist. Welche Norm fordert da unter welchen Prämissen eine 5adrige Hauptleitung mit PE aus dem HAK?
@paddy72 Ich mag mich täuschen, aber ich meine vom HAK zum Trafo auf der Straße geht eh nur eine vieradrige Leitung. Jedenfalls ist bei uns die Zuleitung ins Haus auch nur vieradrig.
Zum Sinn des Austausch darfst Du keine vernünftige Antwort erwarten. Sofern Du nicht zwischen HAK und ZS die Leitung anzapfen willst ist das lax, wo die Aufteilung des N im HAK auf N und PE im ZS erfolgt. Aber das geht ja noch weiter: Wir hatten im HAK immer schon 50A Sicherungen und es war ein 10mm² unter der Decke, also völlig frei, verlegt. Strombelastbarkeit 60A.
Ursprünglich gab es neben den üblichen Großverbrauchern, Herd, WM... noch einen Durchlauferhitzer. Den haben wir damals rausgeworfen und der dickste Brocken war seitdem der Backofen.
War aber wg. der dicken 8kWp-Anlage auf dem Dach nicht mehr gut genug und es wurde 5*16mm² verlegt. Strombelastbarkeit 80A, Absicherung, rate mal, Rischtisch 50A. {green}:scared: Ziemlich lächerlich, aber ohne gab es keine Anmeldung.
Nochmal zum Punkt 4adriges Kabel vom HAK (bei uns Garage) bis zum ZS (bei uns im Keller). Ich fürchte, bei uns ist die Hauptleitung auch nur 4adrig,
Ich habe nicht alles gelesen, aber das einfachste wäre doch einen zweiten HAK im Keller in der Nähe des ZS zu setzen, falls sich jemand quer stellt und die PE Trennung nicht im ZS haben will. Es macht aber eigentlich keinen Unterschied.
Der Beitrag von whiz ist falsch. Niemand muss der BNA oder dem Netzbetreiber hinsichtlich der Modulleistung überhaupt etwas klar machen, siehe VDE-AR-N 4105.
Haha, kannst Du das belegen? Ich finde das nicht in der VDE-AR-N 4105.
