Neuer Zählerschrank für PV? Wann zwingend nötig? Alternative Lösungen?

Ich mach' nen Tragegriff dran und dann ist er auch nicht ortsfest :slight_smile:

Manche werden schon 48 kg heben können :sunglasses:

Rollen drunter und das Erdkabel vom Hausanschluss ausgraben lassen. :rofl:

Ist sinnvoll, geht sonst arg auf den Rücken.

Das mit dem Anmelden ist nicht einfach. Ohne Typenschild kann man gar nicht genau sagen was das Ding mit Rollen eigentlich ist. Könnte ein RC-Auto sein.

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48kg wird aber ein kleiner Batteriespeicher

... und unter der 800VA/960Wp Bagatellgrenze.
Somit quasi nicht erwähnenswert.

Das Thema Akku und Anmeldung läßt sich meiner Meinung nach elegant "vermeiden".

Es wird also Solaranlage oder BKW angemeldet ... Punkt und Ende.

Weit weg von der Solaranlage wird Jahre (oder Tage) später ein separates kleines und preiswertes Victron ESS System mit gewünschtem Akku installiert.

Das kann auf dem Dachboden, Keller, Garage, HWR oder irgendwo wo es niemand zu sehen bekommt sein. Es kann an einer beliebigen Stelle mit stromführender Leitung verbunden werden. Über einen Stromsensor in oder bei der Hauptverteilung kann es jederzeit überschüssigen Solarstrom aufnehmen und wieder einspeisen.

Also eine faktische Nulleinspeisung und Notstrombox, die jedoch keinerlei Zusammenhang mit der angemeldeten Solaranlage hat.

Theoretisch könnte man diese auch separat anmelden ... nun ja ... man könnte vieles ...

Super Tipp ! Das ist in etwa so als wenn man an seinem Auto Chiptuning betreibt weils wahrscheinlich eh keiner merkt. Geht in 99,99% der Fälle gut. Das Restrisiko mag jeder für sich selbst abschätzen.

Gängige Technik bei VW - und selbst als das aufgedeckt wurde, nahezu ohne Konsequenzen.....

Habe einfach mal 3kg/Zelle gerechnet und 16 Zellen = 48 kg und 48V :wink:

Bei 280 Ah/Zelle wären das ca. 14 kWh - so klein scheint mir das nicht.

Das nennt sich auch Risikobewertung :wink:

48kg bei 14kWh = 290Wh/kg .....

Der Vergleich hinkt massiv. Es gibt kein Gesetz, welches besagt ein Speicher nach deinem WR müsste angemeldet werden, dagegen gilt in Deutschland die StVO auf öffentlichen Straßen.

Mein Netzbetreiber schreibt ausdrücklich dazu ortsfest, also halte ich mich natürlich daran.

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Ich muß ja auch nicht angeben, ob ich eine Waschmaschine oder Kühlschrank betreibe - soweit kommt es noch! Dann wird eine Kühlschranksteuer eingeführt, es sei denn er ist hocheffizient, nachhaltig und klimafreundlich :sunglasses:

Wenn ich einen Rasenmäherakku über den WR lade, muß ich den dann auch anmelden? O.k. ist nicht ortsfest. Solange von Batterie nicht ins Netz eingespeist wird, geht das den NB m.E. überhaupt nichts an - wieso auch?

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Die Empfehlung lautete aber den Wechselrichter mit den Batterien irgendwo im Haus zu verstecken.

Mach doch mal eine Anfrage bei deinem Netzbetreiber ob deine 14kWh Batterie nicht mehr anmelden musst weil du Rollen drangeschraubt hast. :d

So eine Batterie wiegt eher was um 100kg.

EVE 280Ah wiegt 5,5kg . 5.5 x 16 = 88 und z.B. beim Seplos sitzen die Zellen ja auch noch in einem massiven Stahlgehäuse

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Da hatte ich wohl mit einer zu optimistischen Energiedichte gerechtnet :wink:

Muss ich nicht, ortsfest ist im Maschinenbau klar definiert.

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Fassen wir mal diesen Thread zusammen:

Zählerschrank ist nur sicher, wenn er ein bestimmtes Maß hat. Alles was so die letzten 100 Jahre verbaut wurde hat unzählige Leben gekostet.

Ich kann machen was ich will, wenn ich vom Netz gehe (Insel).

China Akkus sind ok, wenn sie ein Hersteller sonst wo zertifiziert hat und diese sich in einem schicken Gehäuse mit Hersteller Logo befinden.

Energiewende nur mit vielen sinnlosen Auflagen und so teuer, dass es doch nur die wenigstens machen, weil sonst die Netz Betreiber statt 10 Mrd. Umsatz nur noch 9 Mrd. machen? *Gewinn

Hab ich was vergessen? {green}:sweaty: {green}:wink:

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Eventuell daß wenn man diese Hürden genommen hat, für etwaig eingespeiste Energie dann überschwenglich viel Geld bekommt ?

Du wirst lachen, aber ich habe schon erlebt, dass der NB Zertifikate vom Chinesischen Wechselrichter nicht anerkennen wollte mit der fadenscheinigen Begründung “die Zertifikate von den China-Dingern sind doch sowieso alle gefälscht”.

Das ging dann doch mit massivem Druck und mit Setzung einer Frist und Androhung von Schadenersatzansprüchen.

Das doofe an der Sache ist, dass wenn du Pech hast, dich dann so ein Schnösel auf dem Kieker hat und du mit allen möglichen Unsinn schikaniert wirst.

Ein Kollege hatte schon mal den Fall, dass die anfingen einzelne Sätze aus der VDE Wort für Wort umzuinterpretieren wollen. Es ging um eine UV in der Garage, die mit 5x10qmm versorgt wurde und mit 35A im Zählerschrank abgesichert wurde. Der unfreundliche Herr vom Netzbetreiber war der Meinung, dass die Zuleitungen zu sämtlichen UV für 63A dimensioniert werden müssten (VDE 18015) und die 5x10qmm dann wegen der Länge nicht ausreichen würde. Aus diesem Grund wurde der Anschluss einer 11kW-Wallbox (war zu dem Zeitpunkt noch genehmigungspflichtig) abgelehnt. Wir sollten doch bitte mal kurz das ganze Pflaster wieder hochnehmen und 5x25qmm verbuddeln.