Neue Mikrowechselrichter DB

So wie für die Wechselrichter habe ich auch die Solarpanels zusammengetragen. Für Balkonkraftwerke besonders geeignet sind pauschal erst mal die mit 300 bis 500 Watt Peakleistung - oder schwächere in passender Zusammenschaltung, also eigentlich fast alle. Ein DMEGC Solar DM545M10-72HSW mit 545 Wp oder ein Longi LR5-72HIBD-535M mit je > 30 kg Gewicht mag am oberen Ende zuviel sein, alles unter 100 W zu klein, alles mit MC4 leichter anzuschließen.
Bisher hält sich aber die Leidenschaft arg in Grenzen, auf Google Docs selber mitzumachen. Ich kann dir daher auch die Daten als Excel-Datei mailen.
Die Akkudoktor-Datenbank zeichnet sich aus durch echte Tests. Da müsstest du z.B. beim Fraunhofer-Institut für Solare Systeme nach echten Messdaten suchen.

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@b21 danke für dein Feedback!

Die praxisnahen Tests und Erfahrungen (neben den technischen Daten) wären für mich am Interessantesten. Als Laie kann man die Themen "Qualität" und "Brauchbarkeit" nur schwer einschätzen und die individuellen Erfahrungsberichte sind manchmal sehr unterschiedlich.

bei mir wurden es gerade die Solarpanel Jolywood HD108N-435W-BF - da brauchte ich Hilfe für die Abholung und recht lange Montageschienen.

kleine Anmerkung weil es hier um eine DB zu Wechselrichtern geht:

Österreichs E-Wirtschaft (ist wohl so etwas wie eine Interessenvertretung) hat auf Link entfernt

eine Liste veröffentlicht, welche davon hierzulande gesetzeskonform sind und welche nicht.

Zumindest für mich war das ziemlich nützlich, da ich mir so die ganze Thematik rund um die Hersteller und die ganzen YouTube-Videos, wo alle ihre unterschiedlichen Meinungen kundtun, ersparen konnte.

@kurzer_besucher

Die Liste zeigt auf, dass sie alle Bestimmungen erfüllen und die nötigen Zertifikate haben und zulässig sind in Österreich.

Heißt aber immer noch nicht das sie gut sind oder generell zu empfehlen

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@b21 Christian aus Einbeck von "Der Kanal" hier. Ich habe keinen Kommentar bei You Tube gelöscht. Hattest du in deinem Kommentar eventuell etwas geschrieben was You Tube nicht gefällt, einen Link nach extern oder so? Wenn ja, dann entfern You Tube diese ohne Rückmeldung, auch der Videoinhaber sieht solche Kommentare nicht.
Wenn du deinen You Tube Namen mitteilst kann ich schauen ob ich deinen Kommentar finde.

ich weiß, das ist hier nicht am richtigen Ort, aber wie bekomme ich das dorthin wo es hin sollte?
Hallo @b21,
ich würde nie eine Anlage bauen, welche ohne Energiespeicher arbeitet.
Ich verwende je Panel einen Solarladeregler, eben wegen der elektrischen Trennung und Einzelregelung für jedes Panel.
Da ich nur mit 36 Volt Panels arbeite - eine Reihenzusammenschaltung für höhere Spannung sinnlos für mich wäre - anbei wie ich das gebaut habe.

Aktuell habe ich 1 HM-300, openDTU in Betrieb und 2 TW-415 Panels auf dem Balkon - leider sehr schlechte Lage trotz Südbalkon - waagerecht und voll in der Sonnenstrahlung nur um die 3 Stunden am Tag durch Balkonblickschutz an den Seiten.
Ich baue um auf 4x 250 Watt 36 Volt Panels und 2x HM-300. Alles läuft von den Panels über je einen Laderegler aktuell zu Akkupacks aus 4x 12 Volt zu 48 Volt 100 Ah AMG -Solar-Akkus und über 2 Ladereglerausgänge zu den Wechselrichtern.
Alles soll mal als Nulleinspeisung weiter vervollständigt werden.
Zwei Varianten sind dazu möglich. Wobei ich denke, der Kondensator könnte auch bei der Variante mit dem Überlast-/Unterspannungsschutz notwendig werden, damit das zuverlässigt funktioniert.

Meine Grundlast sinkt unter 20 Watt, Normalfall ist ca. 90 Watt am Tag und 45 Watt in der Nacht.
Aktuell, da wolkig (ohne Fleischbällchen) fahre ich mit 60 Watt. Die Akkus werden leicht wieder aufgeladen. Laderegler Eingang 1,6 Ampere - Ausgang 1,2 - 1,3 Ampere
Wenn kein elektrisches Gerät bei mir läuft

und manuelle Regelung wenn ich mein Frühstück zubereite - 1,5 Minuten Microwelle 1350 Watt frisst die, dann wird noch die Senseo (Kaffee) und der Airfryer (Brötchen aufbacken) genutzt
Da liefere ich was aktuell möglich ist zum Netzbezug dazu:

Bilder von der OpenDTU-onBattery
Wer nicht erzeugten Solarstrom verschenken will, sollte an eine Eigennutzung denken. In meiner Verwandschaft wird ein 10 kW Anlage für privat und eine 30 kW Anlage für die Firma betrieben. Alles mit Speicher und Nulleinspeisung.
Wenn zu viel Sonne und der Speicher voll, dann wird die Energie zum Aufheizen des Wasserboilers verwendet.
Die Heizung läuft mit Wärmepumpe.
Ja, alles nicht gerade preiswert zu bekommen, aber damit lohnt sich der Aufwand.
Wenn die Anlage auch für mich noch nicht perfekt ist, denn dann wären Solarpanels mit Sonnenkollektoren kompiniert verwendet worden, das Wasser als Wärmespeicher und den Betrieb der Wärmepumpe.

Ok, dafür benötigt man neben dem entsprechenden finanziellen Dingen auch Platz für einen großen Wärmespeicher mit Wasser.

Also, bei parallel Schaltung von Panels an einem Laderegler bekommst du genauso viel Leistung von den Panels umgesetzt wie mit mehreren , hast aber nur die Verlusts von einem. Diesbezüglich bringen Einzelladeregler keinerlei Vorteil.

Danke, das wäre eine logisch wirkende Erklärung - ich hatte den Link zur Datenbank selbst genannt.

@stier52r043 Am einfachsten ist, wenn der Zähler rückwärts laufen darf. Gerade bei der geringen Leistung von Balkonkraftwerken halte ich das sogar für eine praxistaugliche und förderwürdige Idee - die Gewinne der Netzbetreiber halte ich in dieser Höhe für Selbstbedienungsmentalität, wo sie auf die paar Megawatt gesamter Balkonkraftwerk-Leistung durchaus verzichten könnten.

Da sich aber kaum jemand an diese Leistungs Beschränkung hält, geht das Argument ins Leere.

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Aus welch gesicherter Quelle beziehst du diese Behauptung? Da die gängigen Mikrowechselrichter begrenzt sind dürfte ein Aushebeln der Beschränkungen für die meisten nicht möglich sein.

Das Thema heißt hier Mikrowechselrichter Datenbank.

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Ich finde den weiteren Verlauf der Diskussion hier unter diesem Thema auch ungeeignet.
Aber gerade die letzten Beiträge passen thematisch besonders gut hierher: Mikro-Wechselrichter ist ja schon fast ein Synonym für die Leistungsbeschränkung. Beschränkung auf 800 W.

Wahrscheinlicher ist allerdings, dass ich bisher nicht die richtige Definition des Begriffs "Mikro-Wechselrichter" kenne - denn die zugehörige Datenbank nennt auch einen Hoymiles HMT-2250-6T mit 2250 Watt (dreiphasig), SUN 2000 G3-EU-230 (2000 W), HERF-1600 und SUN 1600 G3-EU-230 (1600 W), HM-1500 (1500 W) usw.

Gibt es eine allgemein anerkannte Definition des Begriffes? Es gibt ja wohl offensichtlich auch den Grenzbereich der Definition zum "Modulwechselrichter".

@b21 das ist doch ganz einfach: "Mikro" bedeutet "klein".

Z.B.: Mikrochip, Mikrochirurgie, Mikrofaser, Mikroskop, Mikrowechselrichter

@blindwiderstand Also ist es ein Mikrowechselrichter, wenn ich ihn nur unter dem Mikroskop betrachten kann? Wenn er nur wenige Mikrometer groß ist? Bei welcher Gehäusegröße ist der dann nicht mehr Mikro? Ich finde die Dinger alles andere als Mikro, aus gutem Grund: Bei Wirkungsgraden deutlich unter 100 % entsteht doch deutliche Abwärme, die über Gehäusekühlung abgeführt werden muss, je größer je besser.

Könnte das Mikro womöglich auch vom Mikroprozessor her kommen, da frühere Wechselrichter noch kein Maximum Power Point Tracking geboten haben? Spekulativ, aber nicht ausgeschlossen...

Die Publikationen von Prof. Krauter, Paderborn, sind leider nicht öffentlich zugänglich - vielleicht hätte er eine Definition des Begriffs zu bieten

https://ris.uni-paderborn.de/record?cql=keyword="Microinverter"

Solar inverter - Wikipedia definiert den micro-inverter als Modulwechselrichter. Unsere Balkonkraftwerke sind in der Regel also Doppel-Mikrowechselrichter, richtig? Ist ein Modulwechselrichter mit zwei Modulen in Serie am Eingang kein micro-inverter mehr? Oder liegt die Grenze bei vielleicht ca. 60 V Leerlaufspannung des Moduls, eine Betriebsspannung bis ca. 50 V? Einzelne Module wie das DAH Solar DHM-T60X10/FS(BB) nennen ja schon 455 W, 62,2 V Leerlaufspannung, 52,60 V Nennspannung STV, bei 2,16 qm Fläche - und damit mehr als die Serienschaltung zweier schwächerer Module.
Ich denke, die Grenzen sind fließend und folgen technischen Verbesserungen. Dass aber nirgends eine Definition des Begriffs zu finden ist wirkt auf mich überraschend, da doch jeder davon redet.

Letztendlich ist das doch alles das gleiche. Es geht um Wechselrichter, die von ihrer Leistung her 1-2 Module abdecken. Ob man damit jetzt mit zwei dutzend der Dinger eine 10kWp-Anlage baut, oder mit einem ein 600W-Balkopnkraftwerk, an dem aber 2kWp Module dranhängen, ist doch dem Wechselrichter völlig egal.

Oliver

Selbstbedienung? Sie bedienen sich nicht selbst. Die Stromanbieter kaufen Strom zu den Preisen an der Börse ein und müssen zusätzlich pro kWh an die VNBs die Netzentgelte zahlen. Die VNBs habe das Geschäftsmodell, dass Sie pro kWh ein Entgeld bekommen, um die Netze zu betreiben. Für die VNBs wäre es vermutlich besser, sie bekämen pro Kunde einen festen Monatsbetrag. Das wäre für die VNBs gut, aber für Verbraucher würde es bedeuten, dass man auch bei geringem Strombezug monatlich viel zahlen muss. Sehe schon die Schlagzeilen: Arme bezahlen für die Umweltverschmutzer.

Selbstbedienung macht Derjenige, der einen Ferraris-Zähler hat und zu geringen Strompreisen an der Börse den Zähler rückwärts drehen lässt und Strom verbraucht, wenn der Strom im Einkauf teuer ist.

Was spricht dagegen, dass man sich bei einem Balkonkraftwerk einen Speicher kauft und damit in DE bei vielen Balkonkraftwerken eine große Speicherkapazität aufbaut.

Klar macht das bei einem einzelnen Balkonkraftwerk nicht viel aus. Aber die Intention ist ja, dass wir in DE durch viele Balkonkraftwerke viel Strom erzeugen. In diesem Fall bedeutet das dann für die Stromanbieter und VNBs viel Verlust. Und bei vielen Balkonkraftwerken mit Speicher eine große Kapazität.

Die Diskussion ist aber ziemlich akademisch. Die VNBs werden schon aus Eigeninteresse dafür sorgen, dass in den nächsten Jahren die Ferrariszähler verschwinden. Die VNBs, die es nicht tun, erhöhen halt einfach die Netzentgelte. Das trifft dann die Kunden, die keine Balkonkraftwerke ohne Ferrariszähler einsetzen. Ist das fair?

Hi,
ich suche geeignete Wechselrichter mit 2-4 MPTT max. Ausgangsleistung 800W, max. Eingangsleistung: 2000W, es sollten max. 4 Module abschließbar sein. WLAN Option wäre schön.
Kann mir da jemand einen Tip geben?

@kapitannemo Da kenne ich keinen einzigen.

  • SolaX Power X1 Mini G4 0.8K geht bis 800 W Ausgangsleistung und bis 1600 PV-Leistung.

  • Goodwe GW700-XS und GW700-XS-11 gehen bis 500 V Eingangsspannung, bei bis 700 W Ausgangsleistung