Neue Mikrowechselrichter DB

Zum Vergleich was man ohne Probleme erwirtschaften kann:

Habe mir vor 2 Jahren ein Bundle aus 2 x JA-Solar 330 Wp Solarmodulen und einem HM-600 gekauft.

Hat im ersten Jahr bei meinem Stromkosten 187,49 € und im zweiten Jahr (hier fehlt nur der Dezember) 174,70 € erwirtschaftet. Sowohl Module als auch Mikrowechselrichter laufen ohne Probleme und werden gemäß meiner Einschätzung auch noch viele Jahre halten.

Gekostet hat es damals nicht 299 €, sondern 870 EUR inkl. Befestigungsmaterial (Aufständerung am Balkon). Da sieht man wie gering die Preise mittlerweile sind. Mein Balkonkraftwerk habe ich nach 3 weiteren Jahren wieder erwirtschaftet. Bin trotzdem super zufrieden.

Du wirst Deines schon nach 2 Jahren wieder raus haben, sofern Du eine einigermaßen gute Ausrichtung hast. Was sensationell wäre.

Also überlege nicht lange, sondern kaufe einfach ohne weitere Forderungen an die Community. Du musst nur entscheiden, ob Du bis zur Gesetzesänderung wartest und gleich ein 800 Watt-System kaufst. Die jetzige DB ist ausreichend für Deine Entscheidung.

Klar wäre eine vollständige unabhänige Marktübersicht super, die auch noch ständig aktuell gehalten wird. Und wenn man dann noch alles regelmäßig vermessen will, wird das schnell zum Vollzeitjob die nächsten Jahre.

Durchaus möglich, dass irgendjemand Lust darauf hat und so eine Marktübersicht aufbaut und pflegt. Auch gut möglich, dass sich dafür nie jemand findet.

Deshalb über das freuen, was da ist und sich das selber erarbeiten, was nicht da ist. Und wenn man Spaß an der Sache hat, dann baut mal selber was auf und stellt des der Community zur Verfügung.

Es gibt übrigens auch einen anderen Zugang zur Entscheidungsfindung, der etwas chaotischer ist. Funktioniert aber gut. Einfach in Foren lesen, was es so für Erfahrungen gibt. Dann hat man nach einigen Wochen recht klar, was man kaufen kann und wovon man die Finger lassen sollte.

So ist die Herangehensweise z.B. bei Linux. Da gibt es nur selten mustergültige Handbücher. Man muss sich alles aus vielen Quellen im Internet zusammensuchen. Bei Android ist es ganz ähnlich. Das hat man einfach bei vielen Technologien, die sich rasant schnell entwickeln. Bevor da ein Handbuch fertig ist, hat sich alles schon wieder geändert.

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Wo habe ich verlangt, dass andere einen "riesigen Aufwand" treiben sollen?

Ich habe im Gegenteil den Eindruck, dass ihr nicht an Zuarbeit interessiert seid.

Droht mir denn die Akkudoktor-Abmahnkeule, wenn ich Eure Ergebnisse in eine andere Tabelle übernehme?

OK - hier ein Versuch einer Datensammlung: https://docs.google.com/spreadsheets/d/1OJID39p2gh4v-WgWVIYwCo5bC_eKTamDtGTNg8POSg8/edit?usp=sharing

Ich gebe es leider nicht öffentlich frei, solange hier die Abmahnkeule droht. Fragt also nach Freischaltung, wenn ihr es lesen oder mit bearbeiten wollt. Ich denke, als "private" Datei darf ich die Akku-Doktor-Infos sammeln und auswerten?

@b21 Bin jetzt raus hier. Bei der DB geht es um getestete Wechselrichter und keine Marktanalyse. Die einzelnen Tests sind aufwändig, bedeuten also einen riesigen Aufwand.

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Am Testaufwand ändert sich nullkommnull ob ein Platzhalter dafür in der Tabelle existiert oder nicht.

Eine Auflistung ersetzt keinen Test.

Aber sie stellt eine Basis dar, wo schon einmal Datenblatt-Angaben aufgeführt werden, die man dann mit Testergebnissen ergänzen kann.

Jetzt fehlen noch Preise … welche kauft man denn jetzt für eine größere Anlage mit bis zu 32 Modulen an unterschiedlichen Plätzen?

@manfredo 32 Module und Mikrowechselrichter, das passt doch nicht wirklich zusammen. Mikro-Wechselrichter haben doch nur ein oder zwei Module dran, maximal vielleicht 4. Sprichst du also von 16 getrennten Anlagen?

Preise werden es wohl nicht in die Tabelle rein schaffen. Dort werden ja auch nicht mehr verfügbare Anlagen genannt, Testdatum fehlt.

Den aktuelleren Überblick versuche ich mit dem oben genannten Google Spreadsheet. Aber Tagespreise sind dort prinzipiell veraltet. Ich schaue selbst am liebsten auf

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(bei 36 Stück gibt es wohl den besten Mengenrabatt,154 €/kWp Stromerzeugung & -speicherung Solarmodule Preisvergleich Geizhals Deutschland)

Auf Amazon Affiliate Spam verzichte ich hier gerne.

@b21 Da kennt sich ja einer aus. :wink:

Man kann mit Mikrowechselrichter sehr wohl große Anlagen bauen. Es gibt Mikrowechselrichter die teils sechs Tracker haben oder aber vier und locker zwei Module pro Eingang verkraften (gerade unterschiedliche Ausrichtung bei Ost/West Anlagen) und die dreiphasig einspeisen und mehrere Wechselrichter sich kombinieren lassen.

Schau dir als Beispiel mal einen Hoymiles HMT-2250 6T, mit diesen (klar mehreren Wechselrichtern) ist die Anlagengröße kein Problem.
Mikrowechselrichter haben gerade wenn man unterschiedliche Ausrichten und auch Verschattungsprobleme hat einen enormen Vorteil, denn ansonsten brächte man ggfs zwei Stringwechselrichter und in den Strängen noch Optimierer (die dann ggfs Module raus nehmen).

Der Hoymiles HMT-2250 6T ist ein wunderbares Beispiel für einen dreiphasigen Mikrowechselrichter, für 6 PV-Module. Bleiben von den genannten 32 also noch 26 weitere übrig.

Jetzt mach' mir bitte mal eine Wirtschaftlichkeitsrechnung, um mit weiteren Mikrowechselrichtern eine ZULÄSSIGE Installation zu errichten. Denn auch wenn ich die hier genannte Nutzung EINES HMT-2250 6T für technisch völlig ok halte ist damit das VDE-genormte Maximum für ein Balkonkraftwerk schon weit überschritten.

Unter der Annahme, dass die genannten 32 PV-Module alle innerhalb einer einzigen Anlage zusammengekoppelt werden sollen kann ich mir das entweder bei zerklüfteten Dächern mit Abschattung durch etliche Gauben vorstellen - wo z.B. zeitgesteuert nur die einen oder anderen Stränge ans Netz gelassen werden. Ich kann es mir auch auf Tonnendächtern vorstellen. Aber ob eine solche Anlage wirtschaftlich sinnvoll zu betreiben ist, wenn man Großteile der Anlage deaktivieren muss?

@manfredo hat ja nur eine einzige Frage abgekippt und nicht mehr weiter darauf reagiert.

Aber ich lerne gerne von dir weiter: Sind Mikrowechselrichter überhaupt so konzipiert, dass man sie beliebig parallelschalten kann? Oder gibt es dort Rückwirkungen z.B. der nicht perfekten Sinusglättung, der Netzfrequenz-Abtastung, Überschwinger usw., wo eine Häufung parallelgeschalteter Mikrowechselrichter sich gegenseitig stört?

https://solarv.de/Deye-Mikrowechselrichter-SUN600G3-EU-230-0-Mwst schreibt für den Sun600G3-Eu-230: "Theoretisch gesehen können bis zu acht 600W Mikroinverter parallel geschaltet werden". Wie das technisch passt ist mir tatsächlich unbekannt. Mit der Funktion des Betteri®BC01 Netzanschlusses habe ich mich noch nicht befasst. Es geht eben über das typische Thema der Balkonkraftwerke für mich weit hinaus. Also lass' mich an deinem großen Wissen teilhaben.

@b21 Okey du hast es nicht verstanden. Keiner spricht bei Anlagen von > 5-6 Modulen von einer Anmeldung als "Balkonkraftwerk".

Mit dem Mikrowechselrichter lassen sich auch größere EEG Anlagen aufbauen und als "echte" Solaranlage mit dern entsprechenden Gesamtleistung und Einspeisevergütung anmelden.

Mikrowechselrichter haben einfach den Vorteil, dass man pro 1-2 Module eigene MPPT Tracker besitzt, was sinnvoll sein kann, wenn man eine Anlage baut mit unterschiedlichen Standorten, ggfs aufgrund von Walmdach vier Ausrichtungen und zusätzlichen Verschattungsproblemen. Hier kommt du mit Stringwechselrichtern nicht weit, bräuchtest mehrere und benötigst noch zusätzlich Optimierer die ggfs einzelne Module rausnehmen und dann bist du ganz schnell bei Kosten die über der Anlage mit Mikrowechselrichter sind.

Richtig, eine Anlage mit > 6 Modulen (faktisch bisher eher max. 2, höchstens 4 Module) ist kein Balkonkraftwerk mehr in diesem Sinne. Die klassische Anwendung von Mikrowechselrichtern sind aber doch genau jene Balkonkraftwerke!?

Ist dort aber eine Vielzahl von 8 oder mehr Mopdulwechselrichtern der richtige Ansatz? Verwendet man dort nicht üblicherweise Wechselrichter mit höherer Leistung und mehreren Eingängen?

...und gleichzeitig aber der Frage, ob und wie man das zulässigerweise aufbaut. Genau danach hatte ich dich ganz konkret gefragt. Bringst du dazu auch die Antwort?

@b21 Weiß nicht woher du faktisch max 2 Module für ein Balkonkraftwerk hernimmst. Heutige Angebote haben oftmals vier Panele und heute ist es defacto nicht begrenzt und soll zukünftig auf 2000 Wp begrenzt werden.

Warum sind Mikrowechselrichter nur für Balkonkraftwerke? Steht nirgends beschrieben, dass Sie nur dafür verwendet werden dürfen.

Wofür brauchst du 8 oder mehr Modulwechselrichter? 8 * 6 Eingänge (wir lassen mal 2 Module pro Eingang weg) sind 48 Module.
Wie oben schon gesagt, gerade wenn du viele Ausrichtungen hast und Probleme mit Verschattung, sind die größeren Modulwechselrichter im Vorteil.
Gibt ausreichend Beispiel, findest du auch bei YT, die ihre Anlage aufgrund dieser Thematik von String auf Modulwechselrichter umgebaut haben.

Du kannst die Anlage ganz normal aufbauen und diese ist auch zulässig, warum sollte Sie das nicht sein? Ganz ehrlich verstehe ich nicht mal deine Frage dabei.
Wenn es dir darum geht, ob mehrere Modulwechselrichter Probleme auf einer Phase machen, die hättest du bei paar Sekunden weiter denken dir selbst beantworten können, denn dann dürfte es generell keine geben, da alle Haushalte ab dem letzten Trafo auf den den selben drei 230V Phasen unterwegs sind.

Die bisherige Regelung betraf Balkonkraftwerke bis max. 600 Watt. Bei Panels mit typisch 300 bis 400 Watt Leistung sind das faktisch nur zwei Module - und genau so sieht so ziemliches jedes Foto eines installierten Balkonkraftwerks aus.

Zwei Panels, die kann man in Serie an einem Eingang oder parallel an zwei Eingängen anschließen. Deine vier Panele sind also entweder sehr schwachbrüstig - z.B. Kleinmodule, die man sich auf's Caravandach kleben kann. Oder die Anlage wird mit viel Luft nach oben überdimensioniert.

Die in der Datenbank genannten Modelle haben eine mittlere Ausgangsleistung von 640 Watt, ein oder zwei Eingänge, 10 bis 20 V Eingangsspannung.

48 Module, sechs Eingänge, 8 Module je Eingang - das sind für mich eben keine Anlagen mehr mit Mikrowechselrichter. Die bisher getesteten Modelle haben 1 oder zwei Eingänge. 48x400 W, das ist eine Anlage mit fast 20 kW!

Ja, im Niederspannungsnetz hängen alle Balkonkraftwerke hinter dem selben Trafo parallel dran. Aber dort hängen auch alle Verbraucher, alle Leitungsimpedanzen mit dran, wie auch eine Vielfalt unterschiedlicher Mikrowechselrichter mit ggf. leicht unterschiedlichem Modulationsverhalten.

Bei einer eigenen Anlage mit 32 oder gar 48 Modulen würde wohl eine Vielzahl gleichartigen Aufbaus unmittelbar nebeneinander einspeisen. Da lautete meine Frage: funktioniert das problemlos?

Was du postulierst, das ist für mich noch immer nicht der typische Anwendungsfall von Mikrowechselrichtern, umso weniger von den in der Datenbank beschriebenen Modellen.

@b21 Die bisherige Regelung begrenzt nur die Wechselrichterleistung auf 600 Watt, die Modulleistung war egal. Ich hab selbst eins BKW mit 2,4 kWp angemeldet gehabt.

Wie viel Zeit im Jahr bringen die Module ihre volle Leistung? Gerade für den Selbstverbrauch sind Ost West Anlagen sinnvoll und um da auch die Leistung inkl ein wenig Schelchtwetter Reserve zu haben, sollten mal mindestens vier Module verwendet werden und ja klar hier spricht man von Overpanelling was man aber auch bei großen Anlagen macht (mehr Modulleistung als Wechselrichter, da die Peakleistung selten erreicht wird).

Kannst du lesen? Du sprachst von 8 oder mehr Wechselrichter und ich fragte wofür? Bei 6 Eingängen (wie dem HMT-2250) und 8 Wechselrichter kommt man auf 48 Panele und ich schrieb dabei wir lassen mal mehr als ein Modul pro Eingang außen vor. Mit dir zu schreiben ergibt wenig Sinn, wenn du nicht lesen kannst und alles verdrehst.

Ja das funktioniert problemlos. Schau dir mal die Unterlagen von Hoymiles dazu an. Für die neuen Wechselrichter gibt es extra T-Stücke um diese zusammen zuschalten.

Es ging um die Frage von @manfredo ob es möglich ist größere Anlagen an mehreren Plätzen mit Modulwechselrichter zu bauen und ja es ist möglich und deine Antwort darauf einfach viel Unwissenheit zeigte (Modulwechselrichter sind nur für 2 max 4 Module)....
Hier sprechen wir aber nicht von typischen Balkonkraftwerken, hierfür braucht auch niemand einen Mikrowechselrichter der Dreiphasig einspeist.

Die Datenbank nennt für den APsystems EZ1-M eine vorsichtige Empfehlung [:+1:].

Leider finden sich dort dann keine weiteren Infos. Nur bei Blick in die detaillierteren, versteckten Merkmale in der Tabelle findet man als Anschlussnennung "Klemmen".

Ist das so richtig? Oder ist das dem geschuldet, dass APsystems hier wohl einen eigenen, proprietären Steckverbinder verwendet?

https://file.apsystemsema.com:8083/apsystems/apeasypower/resource/APsystems%20EZ1%20Accessories%20Summary.pdf

Ich finde hier keinen passenden Ersatz, sondern bestenfalls fertig konfektionierte Kabel (die in der von mir benötigten Länge nicht lieferbar sind). Daher also einfach: Stecker abzwicken und Aufputzverteilerdose setzen? Oder Gehäuse aufschrauben und innen Schuko-Kabel anschließen?
Oder BC01-Stecker-/Buchsenpaar kaufen und montieren?

Wie typisch sind hier eigentlich proprietäre Steckverbinder? Denn für den EZ1-M scheint es mindestens zwei verschiedene Systeme zu geben

Hier zwei verschiedene Steckertypen am Schuko-Kabel, beide angeboten für den EZ1-M

Mich wundert ein bisschen, warum der Hersteller Enphase nicht in der MWR-DB nicht vorkommt. Gibt es hierfür einen Grund?

@merlin52 Vllt weil viele der Mikrowechselrichter kein Relais verbaut haben und man bei Enphase zum Betrieb in der EU immer zusätzlich ein externes Relais (Q-Relais) benötigt und hier man nicht von Plug&play sprechen kann?

Dürfen die ohne Relais überrhaupt als Balkonkraftwerk verkauft werden?

@b21 Habe ich mich nie mit beschäftigt.

Sie haben ein entsprechendes NA-Schutz Zertifikat mit dem entsprechenden externen Relais, das aber als Hutschiene ausgelegt ist und somit ist das ganze System eher für eine Festverkabelung und nicht für Stecker ausgelegt.

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Die neue Mikrowechselrichter DB ist eine tolle Sache. Vielen Dank dafür!

Frage:
Gibt es auch für Solarmodule eine Datenbank?
(Speziell auch für Solarmodule welche bei Steckersolargräten (600 VA) verwendet werden.)