Na dann ersetze mal âCO2â durch das Wort âAlkoholâ. Merks du was? Alkoholsteuern sind ebenfalls eingefĂŒhrt worden um den negativen Effekt des Alkoholkonsums zu minimieren. Es hĂ€ngt eben beides zusammen: Die Steuer und die Auswirkung. Ansonsten wĂ€re die Steuer nicht gerechtfertigt.
Ich wollte nur mal die Kriterien checken. Jetzt bin ich schlauer, hat sich bestĂ€tigt. HĂ€tte ich bloĂ was ĂŒber Festplatten geschrieben. ![]()
Soll mir egal sein, so wichtig ist mir das Thema nun auch nicht.
damit sich das hier etwas beruhigt, mache ich hier jetzt erst mal zu
Ja, gibt immer Interssengruppen, die ĂŒber die Politik versuchen einfluss zu nehmen, in der Schweiz sicher nicht anders als bei Gaskathi in D.
Das Argument im Benzin ist so viel Steuer drin, mag stimmen, aber im Strom ist auch viel Steuer drin, durch >50% effikiver aber am Ende insgesamt weniger. Damit wird Auto fahren so oder so teurer werden. FĂŒr Klimaschutz mĂŒssen wir die MobilitĂ€t Ă€ndern und nicht jedem anstelle vom Verbrenner ein BEV zugestehen. Die Politik muss es nur mal ehrlich kommunizieren.
Selbstfahrende Autos sind da die Lösung, braucht aber auch wieder eine weile in einem Autoland bis die Leute Umdenken.
Gerecht wĂ€re einzig eine Maut pro gefahrenem Kilometer. Dann ĂŒberlegen einige auch ob die fahrt notwendig ist oder nicht.
Mit PV, WP und BEV mit >60% Eigenversorgung und noch einem kleinen Garten mit Nahrungsmittelanbau kann man sich auch weiterhin sein Luxus Auto leisten bis die Robotaxis gerufen werden können.
Ja, mit der Investition von ca. 100.000 ⏠+ den Kosten fĂŒr das Eigenheim mit kleinem Garten bleibt locker noch was ĂŒbrig fĂŒr das Robotaxi. ![]()
Umdenken ist nicht das Problem.
Dazu muss es diese erst einmal in ordentliche Umsetzung geben. Wird es m.E. ohne Ănderungen an den StraĂen, ohne elektronische Schilder, ohne das Verbot, dass Kinder auf der StraĂe spielen dĂŒrfen, KlĂ€rung der Haftungsfrage, etc. so nicht geben.
Tesla hat sich selbst zum MarktfĂŒhrer ausgelobt und die AktionĂ€re sehen das auch so. Dabei schafft ein Tesla in DE noch nicht einmal die GeschwindigkeitsbeschrĂ€nkungen richtig zu erkennen. Das konnte mein BMW vor 7 Jahren mit Mobileye-Erkennung um Welten besser. Und da will Tesla autonom fahren ohne zu wissen wie schnell man fahren darf?
Autonomes Fahren: Das ist ein Hype, der aktuell kaum begrĂŒndet ist. Geht jetzt einigermaĂen mit viel technischem Aufwand in den USA in bestimmten Stadtgebieten. Ist eine tolle Sache, um die Aktienkurse steigen zu lassen.
Klar wird es das irgendwann einmal geben. Mir wĂŒrde schon ausreichen, wenn ich mit meinem Auto manuell zur Arbeit oder zum Einkaufen fahren könnte, dort vor der TĂŒr aussteigen könnte und das Auto sucht sich selbstĂ€ndig den Parkplatz. Da wo gerade etwas frei ist. Notfalls soll es eine halbe Stunde kreisen. Oder selbstĂ€ndig in eine normale nicht modifizierte Tiefgarage einfahren und dort zwischen den SĂ€ulen parken. Selbst das schaffen die Hersteller nicht.
Wenn du da mal nicht irrst. Die ganze MobilitÀt, nicht nur die der Privatleute, ist so was von im Hintern. Besserung ist auch nicht in Sicht, da der Irrweg mit massiven Geldern ja noch verstÀrkt voran getrieben wird, weltweit.
Elektro wird dem ganzen Irrsinn eher nochmal einen Schub geben, als ein Umdenken zu generieren.
Von daher âSchweizer Elektrosteuerâ ist gar kein schlechter Ansatz. Kraftverkehr auf der Strasse darf sich einfach nicht mehr rechnen, dann kommt das Umdenken evtl. von ganz allein.
Na dan viel spass wenn du nen Handwerker brauchst. Wie soll das werden?
Ich habe ĂŒber autonomes Fahren gesprochen. Das ist ein Hype. Nicht die Leute und das Umdenken ist das Problem. Das Problem ist, dass es keine ordentliche Lösung gibt.
Ob es wirklich Sinn macht, das jeder ein eigenes Auto besitzt und damit fĂ€hrt ist dabei etwas ganz anderes. Statt autonome Autos, die es real nicht gibt, wĂ€re ich eher dafĂŒr öffentliche Verkehrsmittel auszubauen und auch fĂŒr lĂ€ngere Strecken zu nutzen. Aber das will der Steuerzahler halt nicht. Klar, in GroĂstĂ€dten wie Berlin, MĂŒnchen oder Paris funktioniert das. Da stellt man sich an die Haltestelle und zwei bis fĂŒnf Minuten spĂ€ter kommt der Bus oder die Bahn.
Wenn ich aber die doppelte oder dreifache Zeit brauche, um zur Arbeit zu fahren, weil jedes Umsteigen ein Problem ist und der Bus an jeder Milchkanne hÀlt, ist meine Geduld erschöpft. Da investiere ich halt in ein Auto.
Könnte man alles lösen, aber dafĂŒr wĂ€ren immense Investitionen notwendig, da halt nicht alle in einer GroĂstadt leben. Und die will keiner zahlen.
Genau da muss das Umdenken ansetzen. Aber nicht den Verkehr ausbauen, sondern die Arbeit wieder zurĂŒck zu den Menschen bringen.
Einfach mal 100Jahre zurĂŒck schauen und das damalige Konzept in die Moderne fĂŒhren.
Energie kam aus den FlĂŒssen, die Bahn fuhr bis ins letzte Seitental, jedes Dorf hatte sein Gewerbe mit Gleisanschluss, fĂŒr das leibliche Wohl sorgten BĂ€cker, Bauern und der ortsansĂ€ssige Fleischer, der Handwerker kam maximal aus dem Nachbarort.
âŠund am Ende ist das dann auch immer alles noch die Frage: Was will ich? Also nicht nur was âbraucheâ ich, sondern das âwas will ichâ gehört schon auch dazuâŠ
Denn fĂŒr mich persönlich ist das schon eine Art âLuxusâ, wenn ich zu jeder Zeit ins eigene Kfz steigen kann und einfach dort hin fahren wo ich hin will. Dazu reicht mir mein praktisches (weil viel Platz) 15 Jahre altes Allrad Vehikel völlig aus ![]()
Wenn ich daran denke, das âaufzugebenâ und stĂ€ndig auf Ăffi, Taxi usw. angewiesen zu sein - no way⊠Aber es ist nat. ein enormer Unterschied, ob man am Land wohnt und viel bzw. fast alle Sachen am Haus etc. selber macht oder in der Stadt in einer Wohnung mit Hausmeisterdienst ![]()
Letztlich finde ich halt immer besonders bedenklich, wenn (so scheint es) die arbeitende Bevölkerung immer besonders in die Pflicht genommen wird⊠Aber ich weiĂ, da gibt es eben viele davonâŠ
Also eine gewisse Art von gerechter Aufteilung wĂ€re sicher nicht verkehrtâŠ
Lothar, bist du etwa so ein Kommunist von dem der Ganteför immer Angst hat?
Ja, frĂŒher war alles so viel besser ![]()
Zum GlĂŒck sind die Zeiten vorbei.
Oliver
da zitiere ich nochmal das schweizer wef aus davos:
du wirst nichts besitzen und glĂŒcklich sein.
Es sollte aber nicht teurer als ein Benziner sein.
P.S. In der Schweiz gibt es keine Subventionen und der Strom wird Brutto immer teurer.
Ja eh.
Dummheit und Ideologie sind keine guten Ratgeber, um eine technische Aufgabe zu lösen. Ăsterreich könnte eine kilometerbezogene Abgabe leicht einfĂŒhren fĂŒr sĂ€mtliche Fahrzeuge. Der Kilometerstand wird eh bei der jĂ€hrlichen Untersuchung abgefragt.
damit bleibt die Frage der gefĂŒhlten Gerechtigkeit ĂŒber.
km x Gewicht x Umweltlast x Faktor = Strassenabgabe? Oder irgendwie anders?
Naja was heiĂt gefĂŒhlt. Wenn wir davon ausgehen, dass das Gewicht signifikant ist, weil damit mehr Reifenabrieb einhergeht, dann muss JEDES schwerere Auto/Fahrzeug nach Gewicht immer mehr bezahlen. Also auch FahrrĂ€der, Moped/Mofas/Traktoren/schwere Maschinen. Je mehr man die StraĂe kaputt macht, umso mehr bezahlt man. Je mehr Reifenabrieb, umso mehr zahlt man. Je mehr AusstoĂ, umso mehr zahlt man.
Nur mal als Relation:
Ăsterreich E-Auto 33PS , 1t = 66⏠p.a. Autosteuer
Ăsterreich 70PS ca. 100gr COÂČ ; 1t = ca. 200⏠p.a. Autosteuer
Ăsterreich 120PS ca. 140gr COÂČ ; 1,5t = ca. 600⏠p.a. Autosteuer
etc. pp. So ist es jetzt.
Geb ich das fĂŒr Deutschland ein, 1500ccm Hubraum, 140Gr COÂČ kommt da raus: 126⏠Kfz-Steuer.
