Thema Auslastung Ladesäulen, muss sagen in letzter Zeit sind die Säulen immer genutzt, ob beim Baumarkt oder bei BurgerKing... musste sich wohl erst herumsprechen, lange Zeit gähnende leere.
Wenn man sich die SC Belegungen in der App anschaut, immer gut was los da laut Karte. Auch beim B.E.N. im letzten Video war richtig was los am Ladeplatz, in der Nähe war auch was zum Einkaufen zu sehen, passt doch eigentlich...
Klar, irgend wann kommen auch die Bordsteine mit Ladeanschluss, aber das wird noch dauern. Braucht dann aber auch eine Regelung, "parken nur für BEV" damit die nicht fremd genutzt werden. Und mindest- Lademenge damit auch andere laden können.
Leider in englischer Sprache:
How Norway Built An EV Utopia While The U.S. Is Struggling To Go Electric | CNBC Documentary
Wir könnten natürlich de gleichen Ratschläge brauchen wie die USA.
Schöne Bilder z.B. bei 15:59 oder 16:31 !
Norwegen darf als Vorbild gelten.
Dort spricht man von der Lade-Angst, nicht (mehr) von der Reichweiten-Angst.
APP, Tarif und Karten Phobie ist das größere Problem
Rückblickend sieht man den größten Fehler in den Bezahlbarrieren und Zugangshürden.
Umsonst-Laden wird seltener und es gibt auch einen Gott neben TESLA Plug&Charge,
Die Bezahlung mit EC- und Kreditkarte bei transparenten Preisen hat nun Priorität.
Auf EU Ebene soll es Gedanken geben, Norwegen will da aber sehr viel schneller und zeitnah ran.
SolarHeini
ich kann's schon, sogar aus der Ferne ....
Es gibt bei Typ2 AC Steckern einen externen Befehl, damit das Auto den Stecker entriegelt?
Wie macht man das?
Tja "Er kommt mit zwei Autos" ist das aber trotzdem nicht.
Ich kann mit zwei Fahrrädern irgendwo ankommen.
@stocki1 Am eigenen BEV kein Problem, an fremden?
Danke für die Aufforderung dich künftig auch bei scheinbar normalen Rückfragen zu ignorieren.
Solltest du wirklich kognitiv so wenig fähig sein? Nein, das glaube ich nicht. Es muss Mutwille sein...
Die Blockiergebühren finde ich bei wichtig. Bevor es diese gab stand bei uns an der öffentlichen Ladestation an der Schule beispielsweise tagelang ein Elektroauto und hat blockiert. Nur ein Beispiel von vielen.
Blockiergebühren nach 4 Stunden bei AC-Säulen finde ich fair. Da kann man schon mal sein Auto umparken. Man könnte sich überlegen, diese im Zeitraum 00:00 bis 06:00 Uhr zu erlassen, weil zu der Zeit so und so kaum jemand neu laden will.
Ja und Nein.
Es kommt darauf an ob man Parkplätze in Ladeplätze verwandeln will oder Parkplätze mit einer Nachlademöglichkeit versieht.
Ob man Verbrennerfahrer gegen sich aufbringen oder hinter dem Ofen hervorholen will.
Ganz sicher wollen die Leute nicht zu Unzeiten Rangieren und die Parkplatzsuche von vorne beginnen.
In Oslo soll es 2000 öffentliche AC Ladepunkte kleiner Leistung an den Wohnhäusern geben. Anfangs und noch immer oft kostenlos.
Ist der Schwarm groß genug muss man dort auch 6-10 Stunden stehen um 50-100KM nachzuladen.
Die Zeichen stehen aber eher auf Mobilitätswende = Autos weg.
So schmerzhaft und umständlich wie möglich.
SolatHeini
So sehe ich das auch - prinzipiell ist die Blockiergebühr bei hochfrequntierten und raren Ladepunkten sinnvoll um das Parken zu verringern.
Aber es gitb eben auch Bereich, wo man typischerweise länger steht, aber das Auto nicht umparken kann oder will. Ala P&R oder Nachtparkplatz bei Hotels, Laternen im Wohngebiet...
Ich vermute mal viele solcher Ladepunkte sind historisch in "Skandinavien" einfach schon da, weil man die Verbrenner im Winter warmhalten musste.
Kommt auf die Wallbox an - wenn es die eigene ist, sollte man Zugriff auf deren Api haben, dann kann man auch (an der Wallbox) entriegeln. Was dann das Auto macht ist vermutlich herstellerabhängig.
Es kommt darauf an, ob man mit dem Auto nach der Ladezeit die Ladesäule für andere blockiert. Dies ist in DE bei den wenigen öffentlichen AC-Säulen fast immer der Fall.
Insofern ist eine Blockiergebühr notwendig, weil sonst andere nicht laden können. Alles andere hat in der Vergangenheit nicht funktioniert. Keiner hat Lust umzuparken, wenn er nicht muss. Aus Höflichkeit machen das die meisten nicht. Bequemlichkeit siegt.
In Skandinavien ist die Situation historisch ganz anders als in DE. Dort hat man schon immer Unmengen von Steckdosen an Parkplätzen gehabt, um dort mit diesen bei den Verbrennerautos die Kühler zu wärmen, damit die Autos bei den niedrigen Temperaturen nicht einfrieren. Man ist damit auch gewohnt das Auto anzustecken, wenn man parkt. Die waren meist kostenfrei, weil die paar Watt die so eine Kühlerheizung braucht kein Problem waren. Jetzt hat man viele Lademöglichkeiten. Auch einer der vielen Gründe warum sich dort die Elektroautos besser verkaufen als bei uns.
dann wäre die Förderung doch dafür besser angelegt, es funktioniert doch.
Das wäre auch viel billiger umzusetzen. Die Gier einmal hinten angestellt.
Das Angebot weckt zur Abwechslung die Nachfrage.
P.S. Auch mit dem eAuto ist es mehr als angenehm enteist und vorgewärmt einzusteigen, ohne Reichweitenverlust im Akku.
Hi,
kann ich Dir nicht sagen,
ich spreche nur von DC da entriegle ich Blockierer wenn ich es mitbekomme und/oder sich andere beschweren.
mfg, stocki
Hi,
Blockiergebühr ist wirklich ein künstlich geschaffenes Unding, hat aber den Vorteil daß der Verursacher sofort über sein Zahlmittel (EC, Ladekarte) bestraft wird.
Einfachewr weil vorhanden ist die gesetzliche Regelung:
Parken ohne laden: So hoch ist das Bußgeld
Wer unberechtigt auf einem gekennzeichneten E-Parkplatz parkt, muss mit einem hohen Bußgeld rechnen. 55 Euro kostet es für Falschparker. Noch teurer kann es werden, wenn das Fahrzeug abgeschleppt wird.
Und ja, das gilt für alle Verkehrsteilnehmer!
Ich muß immer schmunzelt wenn sich E-Fahrer selbsterdachte Rechte zulegen
Gesetzliche Bestrafung funktioniert m.E. generell kaum. Man hält sich nur dann an die Regeln, wenn diese regelmäßig kontrolliert und geahndet werden.
Man sieht es ja bei der Geschwindigkeitsbeschränkung. Da halten sich viele nur kurz vor der Radarfalle dran. Bestraft werden diejenigen, die dies aus Unachtsamkeit mal vergessen oder sich nicht auskennen. Klar, bei Schulwegen, etc. wo Gefahr für andere besteht und das auch klar ersichtlich ist, sollte arg bestraft werden.
Aber wollen wir wirklich, dass in jeder Stadt riesige Mengen von Ordnungshütern herumlaufen, die kontrollieren und ahnden? Mag eine schöne Arbeitsbeschaffungsmaßnahme sein, macht aber m.E. keinen Sinn.
Insofern finde ich das Mittel der Blockiergebühr die richtige Wahl. Und man wird es ja wohl schaffen nach 4 Stunden umzuparken. Klar, macht keinen Spass. Mir auch nicht.
Das Geld wird nicht dafür bezahlt, dass der Staat Leute bezahlt und herumschickt, sondern kommt den Ladesäulenbetreibern zu Gute, die einen Verlust haben, weil jemand nach dem Laden nicht umparkt und ihm Ladegebühren entgehen.
Da ist dennoch etwas faul?
Wer wollte denn sein Auto in der Pampa an einen DC Lader parken?
Mit einfachen und preiswerten BEV kommt man zum Teil aber schon in das Cold-Gate. Manchmal kann man nicht ungestraft vollladen.
AC ist mehr faul. Die Städtischen hier erlauben 2 Stunden ohne Blockiergebühr.
Wenn sie nicht leer sind, sind sie meist für ein (städtisches?) Carsharing reserviert. Diese Wagen stehen aber auch wie Blei 24/7 rum.
"Die flächendeckende Verbreitung von Ladestationen der Stufe 1 in Norwegen hat wahrscheinlich einen viel größeren Einfluss (auf die Akzeptanz von E-Fahrzeugen, Anm. d. Red.)", erklärt Lance Noel vom Center for Sustainable Energy in San Diego gegenüber der DW. Level-1-Ladestationen sind Ladestationen mit geringerer Leistung, die in Haushalten, Unternehmen und Schulen eingesetzt werden.
Noel betont, dass andere Länder gut daran täten, "über billigere und sichtbarere Wege nachzudenken, um E-Autos in die Gesellschaft zu integrieren", anstatt sich auf eine schnellere, öffentliche Ladeinfrastruktur, bekannt als Level 2 und 3, zu konzentrieren.
Du verpackst Deine Beleidigungen in schönen Worten. Das ändert aber nichts am Tenor.
Den Fall, den Du da beschrieben hast, den mag es ja geben. Das ist aber doch nicht der Regelfall. Die Ladepunkte an Supermärkten oder sonst wo in der Stadt, die ich bislang gesehen habe, und ich bin viel in der Stadt unterwegs, die zeichnen sich durch Fluktuation aus.
@stocki1 Die Ladepunkte die durch Entriegelung frei werden sollen und hier im wesentlichen thematisiert werden, das sind doch AC-Punkte oder habe ich was überlesen? An einem DC-Lader halte ich Blockiergebühren nach vergleichsweise kurzer Zeit auch für sinnvoll. Am besten noch nach dem System, je länger nach Ladeschluss je höher. von 10 oder 20 auf 80% schaffen von wenigen Ausnahmen wohl die meisten BEV in unter einer Stunde. Dann noch 15min. Karenzzeit und ab da geht es ans Portemonnaie. Und zwar so deutlich, dass Parken auf gebührenpflichtigen Parkplätzen in der Umgebung wesentlich günstiger wäre.
Ein eingefrorener DACIA Spring braucht auch schon einmal 15-20min und von 7 gegen 15kW Ladeleistung zu krabbeln. Nicht ohne jenseits 60% wieder einzuknicken. ![]()
Ein Laderlebnis kleiner Haarescheiden oder kürzer als die Schlange an der Discounterkasse fesselt dich aber auch wieder an die Karre. Die stehen dann falsch oder laden zu schnell.
Ein Extrembeispiel, weil
- Der AC nur 6,6kW kann und
- DC auch nur 30kW verpackt.
Den an den DC-Lader zu stöpseln ist fast schon unverschämt. Insbesondere da ein Vorkonditionieren nicht vorhanden ist und damit diese Probleme systemimmanent sind.
Ist halt eher ein Billigteil, auch wenn der Preis nicht so niedrig ist, wie man das von den Verbrennern gewohnt ist.
Gur dann sollte auch AC angeboten werden.
90% im Jahr macht er aber brav >30kW bis 80%
Ich bin so unverschämt und lade DC.
Rechts und links geschaut sieht es für viel mehr Geld nicht immer viel besser aus.
Wozu der Hype, die fraglichen Lader sind doch 12 Stunden täglich ungenutzt.