Hi,
lohnt nicht darüber nachzudenken solange der Grundtenor vorherrscht "einer wird die Ladestation schon hinstellen die wir dann nutzen wie wir es wollen" und frecher Weise, sorry aber so ist es, dem Betreiber ganze 5 Cent "Gewinn" pro kWh zugesteht.
Aus dem Nähkästchen geplaudert kostet incl. aller Aufwendungen eine Ladestation rund 100.000,00 EU's, damit meine ich keine 22 kW Spielzeuge sondern Stationen ab 150 kW.
stocki
Die Energieversorger sind eine Sache. Die machen so oder so Profit.
Primär geht’s ja um die Aufrechterhaltung der deutschen Automobilindustrie.
Das wird aber so oder so nicht gelingen, egal was man nun an Förderungen auf den Weg bringt oder nicht.
Der Weg ist doch längst vorgezeichnet und es lässt sich höchstens in die Länge ziehen.
Ich bin überzeugt, dass es falsch ist den gewohnten Vorgang des Tankens nachäffen zu wollen.
Ein wichtiger Unterschied zum Verbrenner ist, dass E-Fahrzeuge Teil der Lösung eines Problems sein können. Das stehende BEV kann, soweit es angeschlossen ist, dringend benötigter Speicher sein.
Überschüsse und Nachtstrom kumulieren und speichern, ob man damit später fährt oder kocht ist egal.
Für 1.000.000€ kann man dutzende Stellplätze mit einen Typ 2 Stecker versehen und 2..8kW abgeben. Mit geeignetem Lade-Management zu gegebener Zeit.
Das müsste man anbieten, das Kabel muss baumeln, dann wechselt der Verbrenner auch.
Wir haben schon Kita- und Schultaxi, jetzt auch noch Ladetourismus?
Die Leute wollen zum Laden nicht im Auto sitzen, sie wollen anstecken und vergessen.
Das Ding muss es dann alleine richten, ohne jetzt dabei zu sein.
Den HPC Wahn wird früher oder später die Realität und Physik (nochmal teuer) korrigieren (müssen)
SolarHeini
Auf dem Firmenparkplatz braucht man keine 150kW Ladestationen, um das Auto in 20 Minuten aufzuladen! Das Auto steht da 8 bis 10 Stunden - da reicht eine einfache 11kW Wallbox für 500,-€ (+Installation).
Da könntest Du leider recht haben. Trotzdem: wenn man es nicht zumindest versucht etwas zu retten, dann hat man bereits jetzt verloren. Aber es muss wahrscheinlich deutlich mehr passieren, um den Abstieg der Autoindustrie zu vermeiden.
Es gibt keine "Strompreise für alle".
Siehe das Merkblatt stromkostenintensive Unternehmen 2024:
"Die Besondere Ausgleichsregelung ist eine Ausnahmevorschrift, wonach stromkostenintensive Unternehmen und weitere Berechtigte zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit eine Begrenzung der Umlagen auf Strom erhalten können."
Dann gibt es noch Industriestrompreise und Haushaltskundenstrompreise. Mengenrabatte und und und. Der Bürger ist genau jener, der am meisten zahlt. Während er nur 25% des Gesamtstrom und Gesamtenergiebedarfs verbraucht. Wohlgemerkt, das Stromnetz auf Niederspannungsebene ist großflächiger und daher teurer weil verzahnter als die höheren Netzebenen.
Es gibt Aussagen, die Kalkulation einer Ladesäule ist in 2 Jahren durch und dann druckt sie nur noch Geld... meinst warum gerade so viel gebaut werden... wird wohl nicht mehr lange dauern, die Auslastung sinkt bei teuren Anbietern und sie müssen nachziehen... wie bei den Tankstellen. Nur warum die Markttransparenzstelle die Zahlen nicht erfassen und veröffentlichen will, mit ein (lobby)rätzel.
Jetzt ist wild West Manier angesagt, wie immer, wenn etwas neu ist, entweder es fängt sich oder es muss eingeschritten werden.
Hi, lachlach, sorry,
woher kommt die Aussage?
der Planungsprozess dauert ca. 3 Jahre, dann stellst Du die Dinger hin und spielst Lotto:
kommt einer oder 4 oder 6 oder 20?
Laden die jeweils 20 oder 50 oder 100 ?
und, und und und ...
alles eigenes Risiko
irgendwie muß die Investitionen ja wieder rein kommen, danach kommt der Gewinn ....
mfg, stocki
Wie schaffen es denn die anderen bzw. warum ist es in Deutschland so kompliziert?
Norwegen nenne ich jetzt nicht, um gleich dem Wasserkraft-Argument den Wind aus den Segeln zu nehmen.
Aber Schweden z. B.
Da findest du an den meisten Tankstellen unglaublich viele Ladestationen. Unkompliziert und in kurzer Zeit kann dort jeder den Akku laden.
Da gibt’s noch mehr Beispiele.
Man muss das halt auch wollen, es funktioniert ja woanders auch.
Die Industrie muss es aber schaffen, staatliche Hilfen … was sollen die denn überbrücken?
Morgen läuft ja nicht die Rettung vom Produktionsband.
Viele Ausreden, teurer Standort usw.
Tatsächlich hat man sich aber einfach die Butter vom Brot nehmen lassen.
Die deutsche Industrie hat auch Fabriken in China, Osteuropa usw.
Nützt trotzdem nichts.
Die Entwicklung hat so ein Tempo aufgenommen (Akku, Software usw.), da spielen wir keine Rolle mehr.
Genauso vergeigt wie die Solarindustrie.
.. meinst warum gerade so viel gebaut werden... wird wohl nicht mehr lange dauern, die Auslastung sinkt
Auch ein (lobby) Rätzel!
Die stellen HPC an HPC mit wahnsinnigen Anschlusswerten AKA extreme Investition- und Fixkosten. Was läuft da schief?
Alle Anbieter konzentriert am gleichen Ort. In der Fläche und wohnungsnah passiert nichts. Diese Ladeparks in der Pampa sind standortbedingt die meiste Zeit leer. Gepaart mit der Idee diese nicht jedem (zum gleichen Preis) anzubieten. Es gibt keinen Wettbewerb trotz räumlicher Nähe, Abo und Tarif Getto sei Dank. Ortstrafos der Größenordnung "Kleinstadt / Industriebetrieb" und armdicke Kupferadern um längstens 3,4,5 Stunden täglich aberwitzige Spitzenlasten im Netz zu produzieren.
Nur warum die Markttransparenzstelle die Zahlen nicht erfassen und veröffentlichen will, mit ein (lobby)rätzel.
Jetzt ist wild West Manier angesagt, wie immer, wenn etwas neu ist, entweder es fängt sich oder es muss eingeschritten werden.
Rate 'mal. Wie sollte sich das blödsinnige Tarifdurcheinander überhaupt abbilden lassen?
Aufzeigen würde man bestenfalls wie bekloppt das Ganze ist.
Und, nein. Das ist nicht neu, das geht schon Jahre so.
SolarHeini
Aber Schweden z. B.
Da findest du an den meisten Tankstellen unglaublich viele Ladestationen. Unkompliziert und in kurzer Zeit kann dort jeder den Akku laden.
Schau mal hier:
INSANE queue for EV charging is HILARIOUS (and tragic) | MGUY Australia
so ab 2min30. Wenn man auf Schnelllader setzt. .... oder nur solche hat.
SolarHeini
Na gut ist eine Momentaufnahme - man kann auch sagen es gibt zu wenig Schnelladepunkte. Wenn ich in einer größeren Stadt nur eine Tankstelle hinbaue habe ich das gleiche (ja der Durchsatz wäre größer, Stau gäbe es trotzdem).
Ich sehe aber auch, das uns einfach eine Menge Schnarch-Lader an Parkplätzen fehlen. Ich will auch nicht warten (auch wenn es nur 15-30min sind). Von daher immer laden wenn man gerade eh steht.
Die Kombination macht es - bin ich unterwegs brauche ich Schnelllader, stehe ich eh viel braucht es günstige AC Lader. Zur Zeit konzentriert man sich zu sehr nur auf die DC Lader - bei AC passiert gefühlt zumindest nix. Man hört nur noch wenig über Laternenladen etc. Überall dort wo das Auto >4Stunden Steht gehört so etwas alternativ hin (einen Teil der Plätze). Dort darf es dann auch keine Blockiergebühr geben.
Seh ich genauso. Wir bräuchten an jeder Ecke Steckdosen die sich freischalten lassen und dann mit dem Haustarif geladen werden können. Dann nur maximal 2,5KW und Sense. Man ist auffer Arbeit kann laden. Man ist einkaufen kann laden, man ist aufm Parkplatz kann laden. Und wenn man viel fährt kann man an Schnellladern laden. Oder sich nen Schnelllader zu hause hinsetzen wenn die Infrastruktur das hergibt.
Meiner Meinung nach taugen Schnelllader am Supermarkt für viele Leute
Wir haben einen Supercharger am Rewe vor Ort. Damit bekommst du das Auto wärend eines Einkaufs geladen. Das ist keine Meinung sondern Erfahrung
Alle Parkplätze mit AC Ladern auszustatten halte ich für illusorisch. Das sind zu viele
Alle Parkplätze mit AC Ladern auszustatten
Es geht nicht um alle - dort wo man eben wirklich länger steht. An Plätzen wo man typischerweise nur <~30min steht, macht es in der Masse keinen Sinn. Für 30min steck ich nicht an einen AC Lader an (aber ich kann auch jeden Tag daheim laden).
Die Parkplätze meinte ich.
Gegenwärtig macht sowas keinen Sinn. Gibt nicht genug eAutos für
Meine Erfahrung aus meiner Familie und 50000 km letztes Jahr mit 2 eAutos. Es findet sich immer was zum Laden aber:
- Das finden ist nicht immer einfach
- Meist findet sich ein Ladepunkt der gut zum Tagesplan passt. Aber den zu entwickeln kompliziert das Leben
- Den besten Tarif in dem Dschungel zu finden nervt.
- Laden an den AC Säulen ist ein Graus. Fährt man hin und es ist unklar ob frei. Rausfinden wie man die Freischalter, sich mit dem Handy durch Webseiten klicken, Kreditkarten Infos eingeben Kabel ziehen und die Probleme lösen kotzt mich an. Da ist zu viel Stadtwerke Provinz im Spiel
Aber im Gegensatz zur landläufigen Meinung finde ich das es genug Ladeinfrastruktur gibt. Zumindest für meine Usecases
Gegenwärtig macht sowas keinen Sinn. Gibt nicht genug eAutos für
Henne Ei Problem, wenn man es simpel und in der Masse machen würde wären die Lader nicht mehr so teuer und könnten auch ohne massive Auslastung schon mal da stehen. man kann ja auch mal mit kleiner Abdeckung anfangen und die Infra vorbereiten (Anschlüsse).
Was mich eben stört ist wenn man zB am P&R Bahnhof nur einen Schnellader hinpappt (evtl. 1-2 AC Säulen aber nur 4h zugelassen). Da stellt sich dann keiner dran, der mit der Bahn zur Arbeit fährt. Über die AC Preise und Komplexität der Tarife brauchen wir nicht diskutieren - ist echt ein Murks.
Es gibt ausreichend Infra für den heutigen Bedarf, wenn man Planen mag. Aber man muss eben noch suchen und planen - dass muss besser werden.
Fahre ich z.B. nach X mit >200km Entfernung, bei dem es direkt keine Ladesäulen, hat,würde ich gerne für ~4-10h das Auto zum Laden an eine AC Säule stellen. D.h. Ladeleistung kann niedrig sein. Ist aber nicht ausreichend AC in der Nähe (5-10min walk) vorhanden. Also muss ich auf dem Rückweg an einem Schnellader für 30min stehen. Ja es geht, aber unnötig und nervt.
Was mich eben stört ist wenn man zB am P&R Bahnhof nur einen Schnellader hinpappt (evtl. 1-2 AC Säulen aber nur 4h zugelassen).
An einem P&R Parkplatz auf dem Land brauchst du vermutlich kaum Lademöglichkeiten. Die Leute laden Zuhause im EFH
In der Stadt ist das anders
Kommt halt auf das Einzugsgebiet an. Primär hängt das an der Wohnsituation. Im städtischen Wohnblock ist das am schwierigsten umzusetzen
Die eine Lösung wird es nicht geben
Henne Ei Problem
Ja, sowas in der Art sehe ich bei den großen Supermärkten.
Beispiel Kaufland bei mir mit geschätzt 800 Parkplätzen auf 2 Ebenen.
Nahezu immer gut besucht.
Es gibt am letzten Zipfel des Parkplatzes 1x22kW-AC 29 Cent und einmal 50kW-DC 49 Cent.
Paßt eigentlich gut. Kleine EV nehmen den günstigen AC und wenn mal schnell viel rein soll, oder großer Akku, nimmt man den DC. 24/7 zugänglich.
Aber Probleme ohne Ende. Mal für Tage defekt, gelegentlich mal besetzt, oft dann doch frei und dabei dann defekt ohne das es in der App angezeigt wird.
Faktisch klappt es jedes zweite mal nicht dort zu laden. Und da hat man dann irgendwann keine Lust mehr auf Roulett.
Würden die einfach ein paar mehr Säulen, an 2-3 Stellen dort hinbauen, würde das mit Sicherheit viel besser funzen und angenommen werden. Leistungsmäßig sicher kein großes Problem bei den kleinen Ladern.