Neue e Auto Förderung

das siet bei mir anders aus mein 20 jahre alter honda der mit lpg gelaufen ist würde jetzt 10eur /100km kosten.
bei meinem e auto habe ich wegen dem hohen verbrauch im winter gerade 9eur/100km im winter und 7eur im sommer bei öffentlicher ladung um die 60ct.

wenn der alte verbrenner noch läuft lohnt sich ein e auto niemals
und selbst wenn der alte verbrenner kaputtgeht kauft man einfach einen anderen gut erhaltenen.

ich zahle für meinen e auto strom nichts (milchmädchen rechnung)
und selbst da muss ich 10 jahre fahren damit die kosten erst wieder drin sind.

das problem ist nur der 20jahre alte verbrenner hätte nicht mehr 10 jahre durchgehalten und man will ja auch mal was neues fahren mit elektrischen fensterhebern ohne kurbeln und mit klima anlage und so ...

Ja.
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in den Niederlanden bei Shell und FastNet 62ct DC auf der Autobahn,
in den Niederlanden 43ct an der NoName (LMS?) AC Säule einer Agrarkooperative.

Vergesst doch einfach die Diskussion ob sich ein EV lohnt. Da findet jeder der will eine Argumentation in die Richtung, die er bevorzugt.

Wir fahren seit vielen Jahre rein elektrisch - nicht ganz... - wir haben (noch) einen >60Jahre alten V8 Oldtimer. Für mich lohnt sich ein EV schon aufgrund der Laufruhe und (bei Bedarf) Sportlichkeit. Rein finanziell war das EV, wenn ich es mit gleicher Ausstattung und Motorleistung vergleiche, bei uns etwas, aber nicht super viel teurer als ein vergleichbarer Verbrenner - wäre eben Sportwagen/Reiselimo gewesen.

Beim Kleinwagen - keine Chance bisher da um Preise zu diskutieren - das wird noch ein paar Jahre dauern bis es die gebraucht oder neu mit vernünftiger Reichweite (~200km +) und günstig in Auswahl gibt. Die ersten aus China werden bald kommen - aber ob man die mag oder was die Zölle dazu sagen who knows.

Wer hochfrequent lange Strecken >>500km fährt kommt um einen "Diesel" noch nicht wirklich herum - ja es gibt ein paar wenige EVs die können 500km, aber mit AB Anteil und etwas zügiger fahren eben nicht. Man macht halt die Effizienz bei Tempo >90 kaputt. Ich brauch das 1x im Monat - dann lade ich halt 20min unterwegs und für den Rückweg parkt das Auto eh an einer Ladesäule.

Das mit dem Tankgutschein - nett gemeint aber in der Praxis eher schwierig umzusetzen, wenn man es für alle nutzbar machen will. Ansonsten bleibt es halt bei der VW, Benz... Karte.

  • Ladepreise an öffentlich Säulen transparenter machen und unabhängig von Abos wäre schick. (auch wenn es mich als 95% daheimlader nicht wirklich betrifft - für Urlaub und 1x im Monat ist es finanziell verkraftbar).
  • Strom insgesamt günstiger machen macht für alle Sinn.
  • Leasing halte ich zwar in der Regel nichts von, aber wer Angst hat heute die Technologie von gestern zu kaufen mag sich mit Leasing anfreunden.

es muss sich ja auch nicht lohnen, ich finde nur die argumentation interessant wie sehr man versucht es so darzustellen dass es sich finanziell zum alten verbrenenr lohnt (wenn dieser noch gut ist)

ist ja mit allem so wenn man will das sich was lohnt dann hat man nur begrenzt optionen

wenn man sich was leisten will und es auch finanziell kann, einfach machen.
geld ist eh nichts wert, erst wenn man es gegen ware umtauscht

Zu einem funktionsfähigen Gegenstand, mit dem man obendrein noch zufrieden ist, dürfte sich die Anschaffung eines gleichartigen neuen Gegenstands nur sehr selten rechnen.
Darum geht es bei der Förderung doch auch nicht. Man muss(te) keinen Verbrenner still legen, um an Fördergeld zu kommen. Die Zulassung auf den eigenen Namen reichte für den Anspruch aus.

Ja
Genau deswegen mit klaren Regeln, also z.b.
max. 30k Anschaffungspreis Brutto
Min. 50 kWh Batteriekapazität nutzbar
Min. 300km Reichweite mit Nutzlast XY kg
Garantie min. X Jahre auf SOH XY %
Leergewicht max. XY kg

Leider gibts bei den meisten Förderungen keine solche Regeln. Ganz im Gegenteil, da rechnet man mit höheren Preisen um Auftragslage und letztendlich auch Steuereinnahmen anzukurbeln. War gut an der Wallboxförderung mit überteuerten 900€ Wallboxen oder an kfw 442 mit völlig überteuerten Heimspeichern sichtbar.

Einzig ausschlaggebende ist letztdenlich der Anschaffungspreis für den Endkunden. Der muss deutlich runter damit sich das auch für Normalnutzer ohne Rekordfahrleistungen lohnt (bei Neuanschaffung)

Strompreis das gleiche.
Runter mit Steuern und Abgaben sowie Bürokratie. Die Rechnung für WP/BEV/Speicher sieht gleich besser aus, wenn fehlende eigene Erzeugung günstig aus Post EEG Anlagen aus der Nachbarschaft bezogen werden kann. Österreich ist uns in dem Punkt schon meilenweit voraus. Da spielt es keine Rolle ob meine eigene PV oder mein eigener Speicher an einem ganz anderen Netzanschluss hängen.

Oder ob noch alles an der gleichen Stelle im Regal liegt ...

Die Fokussierung auf den Anschaffungspreis ist mir zu kurz gesprungen. Ich würde da auch eine Grenze setzen, aber zusätzlich das Einkommen berücksichtigen. Damit nicht der Spitzenverdiener mit staatlicher Förderkohle (Stichwort des Volkers Förderung für flammneue BEV, PV mit Speicher und WB) noch ein BEV für den Nachwuchs oder das Dienstmädchen :wink: anschafft und nachher nicht mehr genug für den bedürftigeren Teil der Bevölkerung übrig ist.

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den günstigsten Preis je nach Kombination, aufsteigend. Wenn die Betreiber es so kompliziert machen, sollen sie auch die Daten liefern.

hattest du nicht gerade geschrieben du lädst selten extern und setzt die hohen Kosten an? Ja, Ladepreise und kartenwirwar sind abschreckend für Neulinge, mehr noch als der hohe BEV Preis.

Habe für mich ausgerechnet, mit MY würde ich locker 1000€ p.a. sparen, dabei habe ich schon jetzt mit dem Verbrenner minimale Reparaturkosten, weil ich alles zum EK bekomme. Mit Werkstatt wären es noch mehr Ersparnis. THG Quote nicht mal mitgerechnet. Bei Tesla 1500km, was auch immer das in kWh sein mag?

Nö, da meine PV Anlage sich schon alleine durch meinen Verbrauch in 10 Jahren rechnet, mit BEV noch schneller oder halt zu den 7,8ct von entgangenen Verkaufspreis. Sind bei 6tkm p.a. 100€ Kosten... Auf Urlaubsfahrt kostet die kWh meintet wegen 1€, fällt doch nicht auf, zumal mit dem Verbrenner kostet da der Sprit auch wesentlich mehr an der Ax

Der dann was koste, weil der Vorbesitzer froh ist ihn los zu bekommen, weil die Reparaturkosten explodieren? Die meisten Verkaufen ihr älteres Auto dann, wenn es Kosten verursacht, ansonsten fahren sie es bis es nicht mehr will. Habe ich auch gemacht.
Gibt genug, die sich ein neues Auto meist leasen, weil nach 3 Jahren auch bei Verbrennern die Gefahr steigt, irgend was geht eh kaputt. Ist doch nix mehr auf Langlebigkeit gebaut. Da läuft der Riemen im Öl und löst sich auf... alles gewollt.

ob die sich aber ein neues Auto kaufen bezweifele ich, wenn der Neuwagenkäufer eins kauft, gibt es irgend wann ein gebrauchten auf dem Markt, durch geringeren VKP sinkt auch der Gebrauchtwagenpreis. So die denke. Aber wie so oft geschrieben, Förderung geht in andere Taschen. Strompreise runter und der Weg zur E-Mobilität und sonstigen Stromnutzung ist breit und einladend. Es wird immer zu kompliziert gedacht. Frankreich stützt seinen Strom aus massiv, das darf aber nicht zu 1:1 Heizungen führen...

Die bessere Frage wäre "wie bilden wir die Bevölkerung, dass sie das Wahlkampfgewäsch der Politiker als Lüge erkennt".
Die Gesetze danach werden von der stärksten Lobby diktiert.

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Nur simple Gemüter nehmen das Wahlprogramm für bare Münze. Um Mehrheiten zu bekommen braucht man aber auch diese. Das ist wie bei der Partnerwahl, deine Frau wäre auch lieber mit George Clooney verheiratet, aber man muss halt nehmen, was man kriegen kann. Sie wird das aber nie zu dir sagen. Sieh`s mal so rum.
Eine Diktatur hat aber auch gewisse Nachteile :wink:

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Na dann besteht die Bevölkerung wohl zum großen Teil aus simplen Gemütern. Es ist eben so, dass man lieber die Hoffnung auf besseres - oder einfach was anderes - wählt als die harte Realität mit entsprechenden Maßnahmen und Konsequenzen für einen selbst. Das driftet aber wohl zu stark in die Politik ab.

Ganz generell glaube ich die EVs werden sich durchsetzen - Förderung braucht es nicht, macht es aber schmackhafter (und wenn es nur Psychologie ist etwas günstiger zu bekommen ala Supermarkt Sonderpreise).

Die Anzeige wird größer als die Ladesäule.
https://www.stadtwerke-neuss.de/sites/default/files/downloads/pdfs/Energie-Privatkunden/Strom/Ladekarte%20der%20Stadtwerke%20Neuss/Preis%C3%BCbersicht-Ladekarten-Tarife-01.01.23.pdf

Du kannst natürlich auch nach Österreich auswandern;
Neues Gesetz 2025 gegen Wucherpreise

oder einen langen Atem haben ...
schon seit vier Jahren mahnt Mr. Q

Ja, so ist es.

Oh je, was für eine traurige Überzeugung. Wie muss sich ein Mensch fühlen, der sowas über seinen Partner denkt?

Ich wünsch dir wirklich bessere Erfahrungen, die diese These widerlegen.

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Diese Erkenntnis ist nicht so revolutionär, wie du denkst. Ich erinnere an die deutsche Folklore: "Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob man nicht doch was Bessres findet". Aber die Operettenwelt ist heimeliger, das stimmt :wink:

Naja, die Glocke wurde schon oft Mißbraucht. :slight_smile:
Aber selbst dort ist es optimistischer formuliert.

Und das Sprichwort stammt wohl eher aus der zeit der Zwangs und Zweckehen.
Die sind ziemlich sicher vorbei denk ich.

Außerdem: Was hast du denn für ne Meinung von meiner Frau?

Die bessere Bildung und der höhere sozioökonomische Status moderner Frauen bedeutet nicht, dass auf die Optimierung bei der Partnerwahl verzichtet wird, im Gegenteil. Daraus folgt sogar ein zunehmendes unfreiwilliges Zölibat in bestimmten Kreisen.
Aber lassen wir es gut sein :wink:

Mir ging es darum, Achtung Plattitüde, dass sich der Zahnarzt nicht mit Steuerzahlerkohle noch ein BEV versüßen lässt, der Industriearbeiter oder die Krankenschwester das dagegen möglichst durch die Förderung schafft.
Aktuell wird ein Dienstwagen BEV mit 0,25% als geldwerter Vorteil besteuert, so lange der Anschaffungspreis < 70.000 und vermutlich ab 2025 < 95.000€ liegt. Das halte ich für völlig übertrieben und solche Übertreibungen würde ich gerne ausschließen wollen.
Das sich die Frisörin kein BEV neu kaufen wird, aber auch keinen Golf, z.B. ist mir auch klar.

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Das ist so clever einzureden, dass man den Betreiber des Ladepunktes nicht mit einem gültigen Zahlungsmittel bezahlen darf.
Dazwischen muss ein Bezahldienst, ein Roamingdienstleister, eine Clubmitgliedschaft und eine Karte oder App geschaltet werden.
Wenn keine neuen Kunden dazukommen, muss man die vorhanden bindend auf die Ladepunkte aufteilen.
Das Zuständige Amt hält eine bundesweite Anbieterübersicht mit Preisauskunft für riskant !!
Ganz miese Abzocke.

Grüße
SolarHeini

Bzgl. E-Auto Förderung möchte ich auch mal auf die Diskussion unter diesem Thread hinweisen.
Ich denke, dass man relativ einfach eine E-Auto Förderung erreichen könnte ohne gleich Abermilliarden in die Hand nehmen zu müssen. Man muss es nur intelligent genug anstellen.

Ist das denn der richtige Weg in einer freien Marktwirtschaft?

Strompreise werden mit immensen Nebenkosten belegt, um dann gleichzeitig Fördergelder für erneuerbare Energien zu verteilen.

D. h., die Strompreise zahlen alle, also auch die einkommensschwache Alleinerziehende Mutter / Vater, die Förderung bekommen dann die besser gestellten Eigenheimbesitzer.

Die Steuern für asiatische E-Autos werden signifikant erhöht (höherer Endkundenpreis), um dann E-Auto Käufern z. B. einen 100 € Gutschein zu geben.

Den deutschen Autobauern soll geholfen werden. Allerdings liegen die Haupt-Absatzprobleme in den wichtigsten, den chinesischen und US-Amerikanischen Märkten. Wie soll das also gehen?

Der CO2 Ausstoß, ob nun schlimm oder nicht, sinkt weltweit gesehen auch nicht.

Und diejenigen, die maßgeblich für dieses ganze Chaos verantwortlich sind, wollen jetzt mit der gleichen Strategie weitermachen um etwas zu retten.

Mein konstruktiver Vorschlag: Den Bürgern nicht so massiv in die Tasche greifen und etwas gegen die Quasi-Monopolbildung im Lebensmittel- und Energiebereich unternehmen. Dann hat man mehr Geld und kauft auch mal ein E-Auto.

Verrückte Zeiten jedenfalls.

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