Da bring bitte mal ein konkretes Beispiel.
Der einzige mir bekannte Anbieter von zeitlich unterschiedlich teuren Tarifen ist Tesla. Und auch da steht vorher fest, wer von, was weiß ich, 12-18 lädt, der zahlt mehr als in der restlichen Zeit. Alle anderen Anbieter die mir so geläufig sind haben 24/7 fixe Tarife. Die sich leider unterscheiden, wenn ich Member in deren Hood bin oder eben nicht. Aber Schwankungen wie an der Zapfsäule gibt es da nicht. Schon bei LPG schwankt der Preis manchmal über Wochen nicht.
Da hast du Recht.
Es wäre sogar klug und vergleichsweise einfach dynamische Strompreise zu haben. Verglichen mit 40Milionen Haushalten. Der private Verbrauch soll sich verdoppeln ohne das gelobte SMARTgrid? Gedrosselte Wärmepumpen aber Hyperschall Laden zu jeder Zeit und ohne Koordination und eigentlich meist ohne Notwendigkeit.
Das absurde Bezahlkonstrukt macht das aber eher unmöglich.
Die müssten ja jedes mal einen Softwareupdate und neue AGBs raushauen, Preistafeln gehen ja aus technischen Gründen nicht. Die treu zahlenden Clubmitglieder kann man auch nicht stundenweise verprellen.
Die Überraschungsschwankungen sind ja nicht in der Tageszeit sondern in ein paar Metern Entfernung durch Roaming begründet.
LPG war immer sehr stabil habe ich über einige Jahre getankt.
Hier ein Beispiel
Noch eines (EON in Dänemark)
Der ADAC macht auch mit
und die Hier
Zugegeben das sind teilweise nur Versuche und auch nicht die BigPlayer am Markt, aber Tesla scheinen halt nicht die einzigen zu sein.
Da ich persönlich aktuell noch nicht voll elektrisch unterwegs bin, habe ich da keine direkte Erfahrung mit.
Hmm, merkwürdig finde ich, dass Deine Links zu 1 und 4 chatgpt in der Adresszeile anzeigen. Wie kommt das zustande?
Beim ADAC wählt man ganz bewusst einen dynamischen Tarif aus. Das ist wie beim Hausstrom.
Schwankungen wie beim Benzin würden mMn heißen, morgens um 6, wenn alle vor der Arbeit schnell noch tanken / laden ist der Preis hoch und am Abend ist er niedrig. Das passiert aber in der Form so nicht, sondern erst wenn ich gezielt über Tibber (ADAC) lade.
Beim E-Fahrer gibt es überhaupt keine Infos zu dynamischen Ladetarifen an öffentlichen Ladesäulen.
Weil mir ChatGPT die links rausgesucht hat, wenn du dem nicht vertraust kannst du ja die Überschriften der jeweiligen Artikel in einer Suchmaschine deiner Wahl eingeben, die Ergebnisse werden die gleichen sein.
Mit dem Mangel an natürlicher Intelligenz und dem Auftauchen der Künstlichen kommt evtl. etwas Licht in die Förderung des e Auto.
Ah, verstehe. Danke für die Rückmeldung.
Bei EnBw sind das aber nicht direkt dynamische Tarife. Vielmehr werden andere Anbieter mit aufgenommen, bei denen man als EnBw Kunde zu variablen Tarifen laden kann.
Also z.B. an der Tesla-Säule für 69ct, bei Ionity für 89ct. und bei Aral Pulse für 79ct.
Da ist nicht von unterschiedlichen Preisen zu unterschiedlichen Zeiten die Rede.
Aber sei es drum, so lange an der Säule oder besser in einer App, oder noch besser auf dem Display im BEV der Preis aktuell angezeigt wird, ist es ja wie beim Benzin.
Ob an der nächsten Tanke der Sprit 1,59 oder 1,69 kostet, das sehe ich aus erst aus geringer Entfernung.
Das sind doch keine variablen Preise.
Es geht darum, dass du an jeder nicht EnWB Säule mit der EnWB Karte oder App einen anderen Preis bezahlst. In der Regel einen sehr viel höheren Preis. Dinge auf welche die Menschheit gewartet hat.
Die Spritpreise kannst du z.B. bei CleverTanken.de ansehen und jeder der sich einer Tankstelle nähert sieht den gleichen Preis.
Darum geht es doch nicht bei dynamischen Tarifen. Als Kunde von A zahle ich bei B mehr oder weniger wie bei A, das ist variabel.
Dynamisch meint doch nach allgemeiner? Überzeugung, dass es einen preislichen Unterschied macht, ob ich morgens um 5 oder um 11 lade und vielleicht auch noch, ob ich 30 oder 180kW aus der Säule ziehe.
Oder bin ich auf dem sprichwörtlichen Holzweg?
Das was clevertanken macht, dass wäre doch genau das Mittel der Wahl. Alle Anbieter müssen ihre Preise dahin melden und im Auto wird mir bereits bei der Routenplanung angezeigt, wo ich zu welchem Preis wie schnell laden kann.
Ja. Das Bundeskartellamt ist dagegen.
Und das System ist so, dass sich die Preise nicht abbilden lassen, weil es keinen einen Preis gibt. Du willst doch keinen 60" Monitor in der Windschutzscheibe um das auch nur auszugsweise darzustellen.
Ein Schelm wer Böses denkt ...
Dann bieten sie dir APPs als Abhilfe für den eigenen Unsinn.
Quasi Scheuklappen.
Was hat das mit der Größe des Bildschirms zu tun?
In einer Entfernung von X km entlang meiner Route, X in der App im Auto einstellbar, werden mir Lademöglichkeiten angezeigt. Das Auto weiß eh wo ich bin und kennt den Ladezustand. Dann kann ich entweder eine auswählen die mir genehm erscheint, preislich, Entfernung zur Route, oder was auch immer.
Teilweise macht das Auto das ja bereits. Wenn die Distanz zum Ziel die aktuelle Reichweite übersteigt schlägt mir der Routenplaner eine Ladesäule entlang der Route vor. Würde er den Preis und die Leistung der Säule kennen, letztere einfach farbig dargestellt, je heller je mehr und in der Markierung den kWh- oder Gesamtpreis der Ladung eingeblendet. Welche Säule würde ich dann wohl wählen?
Nennt man Gewinnoptimierung. ![]()
Ja, wie in der DDR. Ein Telefonanschluss für 2 Häuser...
Das Auto weiß aber nicht wie du zu bezahlen gedenkst, welcher Preis für dich gilt und ob du da überhaupt bezahlen kannst,
Es muss dir unzählige Optionen anzeigen oder du brauchst diese App die dir die Hälfte der Säulen nicht anbieten kann/will.
Mit Dynamischen Tarife meine ich, den preislichen Unterschied in Abhängigkeit der Tageszeit, so wie es jetzt an der Tankstelle ist. Jeder zahlt den gleichen Preis zur selben Uhrzeit(An dieser einen Tankstelle). Bei den Ladensäulen scheint es tatsächlich nur bei Tesla so zu sein, die Anderen u.a. von mir verlinkten Betreiber testen das aus oder unterscheiden wieder zwischen Fremdkunden und eigenem Kundenkreis.
Trotzdem scheint es beim Laden für mich als hätten wir uns da zurückentwickelt. Beim Tanken fährst an die Tanke ran, siehst den Preis, Rüssel reinhalten und dann per Bankkarte oder Bar bezahlen.
Beim Laden brauch ich eine APP, oder eine Kundenkarte und dann sehe ich nicht mal den Preis. Mal eben Stecker rein, KK davor halten und fertig ging bei vielen Säulen nicht, auch wenn das für neue mittlerweile Pflicht ist.
Es kommt immer wieder das Argument Sprit müsste viel teurer werden, dann würden auch mehr Menschen auf E-Autos umsteigen. Aber vorher sollte das Laden doch einfacher werden. In meinen Augen ist das auch ein Grund warum Tesla gerade am Anfang so erfolgreich war. Stecker rein glücklich sein.
Wenn "die Säule" den Preis melden muss, dann natürlich vollständig, also für alle Roamingpartner. In der App wähle ich meine(n) Partner aus und die App wählt daraus den günstigsten Preis. Das geht bei EV-Map ja auch. Ich kann einstellen, welche Verbünde ich sehen will, dann werden alle anderen Säulen ausgeblendet. Oder ich lasse alle zu und sehe bei der Auswahl, was ich für eine bestimmte Strommenge zahlen muss und wie lange der Ladevorgang mit genau meinem BEV dauern wird.
Kein Hexenwerk, es fehlt halt an einer "Meldestelle" für die Ladestrompreise die sich übers Netz abfragen lassen.
Wäre natürlich einfacher, wenn alle Säulen, nicht nur die neuen seit 7/23 oder wann das war, EC-Kartenzahlung fressen müssten. Dann gäbe es nicht so viel Durcheinander.
@hoschy
Das meine ich ja auch mit dynamischen Tarifen. Das gibt es mWn so nicht, mit der Einschränkung bei Tesla, s.o.
Was ich auch nicht verstehe: Wieso ist das elektrisch Fahren teurer als mit Benzin?
Mein kleiner Smart verbraucht im Winter gute 20-25kWh auf 100km. Wenn ich mir nicht den Arsch abfriere und die Heizung auf 18 Grad stelle, gute 30kWh.
Komfort ist das nicht.
Das kostete mich dann im Schnitt 22,25€ nur an Energie pro 100km.
Bei 7 Liter Benzin (die ein normaler Smart garantiert nicht braucht), dürfte der Liter Benzin dann mehr als 3€10 kosten, damit ich überhaupt mal auf 0 bin...
Ich habe übrigens nichtmal die Ladeverluste eingerechnet!
Letzte Woche, +3 Grad. Akku auf 100%, von der Ladung abgestöpselt, losgefahren. 3km bis zur Autobahn. Dort dann 25km mit 90 zum Ziel. Nach 5 Stunden wieder zurück.
Bei 55km Tageskilometerzähler sprang die Anzeige auf hv-Reserve.
Die Heizung war die gesamte Wegstrecke über aus.
Das Ding hat nen 17,6 kwh Akku...
die Bezahl- und Roamingdienste haben es aber schön warm.
Nicht das sie dir einen Gegenwert liefern.
Willkommen im Club.
Wenn du eine funktionierende Ladekarte oder App einfach so benutzt dann ist das Risiko mit dir.
Mit EC&KK bist du meist eh der Angeschmierte und du musst meist noch rumAPPen obendrauf.
Das mit dem SMART scheint mit komisch viel Verbrauch?
Wenn du jetzt jede Nacht 10std mit 1,8kW zu 29ct/kWh zuzeln könntest ( und auf Arbeit wieder ) wäre es noch erträglich und du könntest warm losfahren.
Auf wahlloses DC Laden angewiesen bist du aufgeschmissen.
Das ist üppig, zumal man den doch auch mit zwei Teelichtern beheizen kann?
Aber 30kWh? Du musst auch die Fenster zumachen.
Nein, das war nicht nett.
Mir fehlt aktuell der Vergleich, da wir seit mehreren Wochen nicht mehr BEV gefahren sind. Ohne Heizung lag der Ioniq6 bei deutlich unter 15kWh, auch bei BAB-Betrieb, da allerdings im Bereich <=110km/h auch wenn es kein Tempolimit gab.
Mal andersrum gefragt: Warum tust du dir das an?
Da ist ein Taxi oder Uber schon günstiger, vermute ich.
Strom ist halt ein äußerst lukratives Geschäft.
Eine Handvoll Anbieter teilen sich den gesamten europäischen Markt. Und der Staat verdient fleißig mit.
Aus meiner Sicht kam auch daher der Gedanke, alle möglichst schnell zur Wärmepumpe zu drängen, mit viel Angst und Panikmache.
Umweltschutz geht anders, im Vordergrund steht meiner persönlichen Meinung nach der Ansatz, möglichst viele in die E-Abhängigkeit zu treiben. Ist die Wärmepumpe, der Umbau und das E-Auto erstmal angeschafft, kommt man aus der Nummer nicht mehr heraus. Man muss zahlen was verlangt wird.
Es ist momentan mein einziges Auto.
Bin gerade auf der Suche nach einem geeigneten "neuen" Verbrenner.