Neue e Auto Förderung

Keine Schuko Steckdosen. Typ2 Kabel oder die übliche wandseitige Buchse.
Sicher keine Ladeziegel im Matsch.
Einfach so wie in Norwegen.
Es gibt es schon für den öffentlichen Zugang. (Umsonst, RFID, EC, Kreditkarte)
Wieviel kWh man lädt, kann man doch einfach belegen und abrechnen.
Ob 10 oder 16A ist nicht die Frage, erst einmal überhaupt. Am Ende sogar nur nachts, abwechselnd oder dynamisch, wie es dem Netz halt gut tut.
Das muss auch nicht von jedem Zähler im Hochhaus in die Tiefgarage separat verlegt werden. Nicht jeder Platz brauch ein eigenes Terminal, Nummer reicht.

Bei uns kommt dann das Eichrecht und eine Förderung dazu.
Schon unbezahlbar ...

Elektrisch der Normallfall wird m.E. noch Jahrzente dauern. Bis dahin ist die Farbe vermutlich verblichen sein

War letztes Jahr in Norwegen in Urlaub. In Norwegen haben die schon viel früher mit Elektroautos angefangen und sind wesentlich weiter als wir.

Außerhalb der großen Städte überwiegen immer noch die Verbrenner. Ladestationen gibt es jeweils da wo auch Tankstellen sind oder dort wo man einkauft. Tesla hat dort viele Supercharger an Knotenpunkten und auch in der Nähe von Supermärkten und Tankstellen. Meist 20 oder mehr Ladepunkte DC. Habe schon 30 Ladepunkte gezählt. Die anderen Anbieter waren zahlenmäßig klar unterlegen und hatten meist nur wenige Ladepunkte. Die Steckdosen, die ich vor 20 Jahren vor Supermärkten zur freien Nutzung noch häufig gesehen habe, konnte ich kaum noch entdecken. Evtl. ist das denen zu teuer geworden. Strom ist in Norwegen zwar günstiger als bei uns, aber auch nicht gerade billig.

Habe mehrfach gezählt wie viele Verbrenner und wie viele Elektroautos vorbeifuhren. Elektroautos waren nur ein Bruchteil der vorbeifahrenden Autos. Gab viele Verbrennerautos die schon älter waren.

Die Verbrenner, die jetzt bei uns fahren, fallen nicht einfach weg. Da werden noch viele fahren bis sie 20 Jahre alt sind. Es sei denn Benzin wird so extrem teuer, dass es sich lohnt die Verbrenner zu verschrotten. Sehe ich derzeit aber nicht. Strom ist auch teuer.

so isses!
und nach Wechsel von eichrechtsrelevanten Bauteilen (das ist fast alles!)
kommt das Eichamt und verlangt die NEU Eichung (und hält die Hand auf)

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Habe mich auf den Vorschlag von hger "Steckdosen" bezogen.

Also dann doch keine Ladeanschlüsse für mehr als 2 Parkplätze? Wäre möglich, aber dann braucht man lange Kabel.

How Norway Built An EV Utopia While The U.S. Is Struggling To Go Electric | CNBC Documentary
LINK Klick
Schau 'mal bei Minute 15:59 oder Minute 16:31 !
Die 86 Stück im Keller und vermutlich auch die Meute entlang der Straße enthält keine besondere Intelligenz, es sind nur Ladepunkte (fest verlegte "Verlängerungskabel").

"Die flächendeckende Verbreitung von Ladestationen der Stufe 1 in Norwegen hat wahrscheinlich einen viel größeren Einfluss (auf die Akzeptanz von E-Fahrzeugen, Anm. d. Red.)", erklärt Lance Noel vom Center for Sustainable Energy in San Diego gegenüber der DW. Level-1-Ladestationen sind Ladestationen mit geringerer Leistung, die in Haushalten, Unternehmen und Schulen eingesetzt werden.
Noel betont, dass andere Länder gut daran täten, "über billigere und sichtbarere Wege nachzudenken, um E-Autos in die Gesellschaft zu integrieren", anstatt sich auf eine schnellere, öffentliche Ladeinfrastruktur, bekannt als Level 2 und 3, zu konzentrieren.

Quelle: Wie Norwegen zur E-Autonation wurde

Damit meine ich aber Ladepunkte und nicht Schuko.

Was gibt es:

  1. In GB gibt es die Möglichkeit ein Kabel im Bürgersteig zu verstecken. Was daran interessant ist: es scheint ohne Reservierung eines Parkplatzes zu funktionieren, Verbrenner Fahrern wird kein Parkplatz genommen.

  2. Es gibt Anbieter, bei denen die Ladeelektronik, Abrechnung etc. alles in einem zentralen Kasten sitzt und dann am Parkplatz nur die bessere Steckdose (für Typ 2 Kabel, nicht Schuko) zu finden ist.

These solutions are most effective where a resident can park on-street by their property at least once per week.

The installation of a cross-pavement solution does not give the resident ownership or priority to the parking space outside their home, and this should be made clear to the resident.


(Auf dem Bild ist es ein fest angeschlagenes Kabel, statt nur der Dose und es ein Punkt pro Parkplatz, beides schlage ich anders vor)

Nach Sichtung dessen, was es gibt, und Überlegung, was gebraucht wird, bin ich darauf gekommen, dass wir eine Kombination dieser 2 bestehenden Optionen brauchen.

Und dazu DC am Supermarkt und elektrifizierte Tiefgaragen und Garagenhöfe.

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Bin bei dir, aber genau das finde ich ideal. :frowning:
Selbst meine Frau würde das nutzen.
Nicht nur sie ist von dem Typ2 Kabel rein, Kabel raus, dreckig, nass, kein Frunk, fliegt rum so genervt, dass sie einfach nicht machen will.

SolarHeini

Ok, das ist in Oslo. Das wird immer als positives Beispiel genommen. Der größten Stadt in Norwegen. Da war ich beim letzten Urlaub nicht. Aber in der zweitgrößten Stadt in Norwegen: Bergen. Da sieht es bzgl. Laden auch nicht besser als bei uns aus. Als ich dort geparkt habe, habe ich in der Tiefgarage keinen Ladeanschluss gesehen. Und bei der Stadtbesichtigung nur wenige Ladeplätze. Was ich gesehen habe, war eine elektrische Autofähre. Tolle Fahrt. Die anderen waren normale Fähren mit Diesel betrieben.

Zum Video und Oslo: Habe gesehen, dass da normale Typ2-Ladestationen auch in der Mitte von 2 Parkplätzen angebracht sind. Ähnlich wie bei uns. Eben viel viel mehr als bei uns. Die Typ2-Ladekabel der Autobesitzer schienen die normale Länge zu haben.

Die Lösung wie von hger vorgeschlagen ("Wir stellen sechs Steckdosen mit Lastmanagement auf und haben für jede der Steckdosen/Ladepunkte zwei oder sogar vier Parkplätze erreichbar."), habe ich auf dem Video nicht gesehen. Würde ziemlich lange Kabel erfordern.

Oslo hat dafür auch viel Geld ausgegeben. Und reduzierte Parkgebühren und die Möglichkeit Busspuren zu nutzen. Bei uns gibt es einen Volksaufstand, wenn man das vorschlägt. Gibt es in ganz wenigen Städten bei uns, aber nicht durchgängig, sondern nur auf explizit ausgewiesenen Stecken. Teilweise wurde das wie in Düsseldorf auch wieder aufgegeben.

So viele Typ2-Lader habe ich so außerhalb von Oslo in den kleineren Städten nicht gesehen.

Mein Fazit: Das Modell Oslo ist selbst in Norwegen nicht skalierbar. Die Ausgangssituation ist dort auch eine andere. Norwegen ist ein sehr reiches Land (Bodenschätze, Energie über Gletscher, etc.). Damit in den Städten bei uns viele Ladestationen aufgebaut werden, muss man Anreize schaffen, dass Elektroautos attraktiv sind. Und Geld in die Hand nehmen.

Bei der jetzigen politischen und vermutlich auch künftigen Landschaft und Einstellung der meisten Bürger, dass es Unsinn ist Elektroautos zu fahren, man diese eher nicht fördern sollte und diese eher umweltschädlich sind, wird das schwierig.

Ich kann dir nicht genau sagen wie, aber drei von diesen Säulen wären sechs Ladepunkte. Oder in dieser Höhle haben nicht alle 86t großartig was drinnen. Das sind Buchsen und Kabel. Irgendwo braucht es ggf einen Kassenautomat zum Anmelden, Leistung Verwalten und Bezahlen.

Bei den Kosten könnte man vor "unser" Rathaus auch 14 Buchsen oder Kabel machen. 44/14 wird es zur Zeit noch so gut wie nie geben.

Die Lösung in GB ist zwar nicht für öffentliche Ladestationen, aber ich sehe da halt etwas, was man kopieren kann:

  1. Keine Reservierung für das Elektroauto und damit Entschärfung des Parkplatz Wegnehm Kampfes

  2. Da sind es mit normaler Kabellänge typisch zwei oder drei erreichbare Parkplätze.

Auf einem größeren Gelände wie dem in meinem Beispielbild, hat man vier Parkplätze mit einer gemeinsamen Ecke.

Es würde ja schon viel ausmachen, wenn die heutigen 2*22 kW AC Ladesäulen vom Innenleben unverändert wären, aber die Dosen dann in ein paar Metern Abstand stehen und es vier wären, mit einem einfachen Umschalter dazwischen.

Wenn da 8 Parkplätze nebeneinander sind kommt Dose 1 zwischen Parkplatze 1 und 2, Dose 2 zwischen Parkplatz 3 und 4 etc.

Kommt ein Auto an Dose 1, wird die freigeschaltet. Kommt eins an Dose 2, kann es schon anstöpseln, muss aber warten, bis Nummer 1 fertig ist.

Das ist eine Art vereinfachtes Lastmanagement.

Klar ist, ohne Lastmanagement ist 22 kW ein Problem für das Verteilnetz. Der typische Ortstrafo hat meines Wissens Größenordnung 150 kW. Da kann man nicht viel mehr als eine 2*22 kW Ladesäule dransetzen und schon müsste man Verteilnetz zubauen.

Einfach sieben 2*22 kW Ladesäulen ohne Lastmanagement an eine Reihe mit 14 Parkplätzen setzen, dürfte, wenn massenhaft so gemacht, schnell zu sehr teurem Netzausbau führen. Außerdem sind diese Ladesäulen selber bisher auch nicht besonders billig, weil jede einzelne Säule den Bezahlvorgang abwickeln können muss.

Oder vielleicht stattdessen lieber auf günstige Lösungen setzen.

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Das geht aber einfacher.
Die Autos sagen schon wieviel sie maximal abnehmen können.
Die Lader geben schon nur was sie wollen.
Die können von Haus aus brüderlich (ver)teilen.

Hans Gier freut sich wenn einer wegfährt oder ein Verbrenner blockiert.
Mehr für mich.

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Muss er ja nicht bleiben. Elektroautos sind eigentlich ideal um lokalen Überschuss abzugreifen. Kurzfristig haben wir da viele Hindernisse, aber so 2035 kann man doch durchaus einen Supermarkt Ladepark mit hundert 350 kW Anschlüssen haben. Hört sich viel an, aber mit Lastmanagement und wenn man ein paar MW PV, 20 MW an Wind, eine dicke Batterie und einen Back-up Biomethan Motor hat, passt das gut und man braucht fast kein Netz.

In meiner Gemeinde Niederzier ist im Moment am Supermarkt in Huchem Stammeln (Aldi, Rewe, DM) ein DC Standort von EnBW. Bei den 8 Säulen ist bisher immer mindestens eine noch frei und mit Grundgebühr sind die Preise vage erträglich (39 Cent pro kWh bei 17,99 Grundgebühr).

Das Ding stand aber einige Monate, genau habe ich es nicht mit gehalten mit Flatterband da, anscheinend wegen Verzögerungen beim Netzanschluss.

Auf dem Parkplatz gibt es bisher keine PV, allerdings schon auf ein paar Industriehallen in der Nähe und es gibt vier Windräder in etwa einem Kilometer Entfernung und eine Kläranlage mit riesigen Faultürmen in unmittelbarer Nähe.

Da würde es sich zukünftig anbieten, den Wind-Strom direkt lokal zu verticken ohne teures Netz und noch viel mehr PV in unmittelbarer Nähe aufzustellen.

Nicht nur ist das eine gute Lösung, um beim Netzausbau zu sparen, es bietet sich auch als Alternative für Laternenparker an.

Und wenn man so auf 5 Cent für Überschuss Strom kommt, dann ist der 2025 gekaufte Verbrenner 2040 ganz schnell entsorgt, nicht weil Benzin oder der Verbrenner so teuer gemacht worden sind, sondern weil Elektroautos zu chinesischen Fahrzeugpreisen mit Überschuss Strom zu 5 Cent unschlagbar günstig sind.

In anderen Ländern, wie z.b. Frankreich, gibts PV-Pflicht für größere Parkplätze. Da kommt der günstige Strom im Optimalfall direkt von der PV-Überdachung, die das Auto vor der Sommerhitze schützt.

17,99€ pro was? Monat? Jahr?

Pro Monat. Dass das nicht besonders attraktiv ist, wenn man nur 20 kWh im Monat extern lädt, ist mir auch klar.

Für die Grundgebühr von 216€ im Jahr werden wir wohl das ganze Jahr über zu hause laden wenn wir nur übers Netz laden würden. 4800km fahren.

Eher unter 100kWh pro Monat noch uninteressant.
Da würde ich Ionity empfehlen
Da gibt es satt Strom und kurze Vertragslaufzeiten.

.... das sind die denen man LADEKARTE in die Stirn gemeiselt hat, Dummheit muß abgezockt werden, völlig richtig

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