Neue E- Auto Förderung - neu

Ich wäre froh wenn es sowas noch zu kaufen gäbe.
Ohne all den Killefit der nach 10 Jahren anfängt Stück für Stück auszufallen.
und dann zum Teil gar nicht mehr zu bekommen ist oder zu Preisen die den Zeitwert des Autos übersteigen.

Als Beispiel mechanischer Fensterheber ist mir noch keiner kaputt gegangen aber elektrische schon .

Alte Leier....

Ich brauch kein/e
ABS
Servolenkung
Zentralverriegelung
Airbag
Sicherheitsgurt
Kopfstütze
Servobremse
Tempomat
LED Licht
Lenkradheizung
Sitzheizung
Klimaanlage
Selbsttätig abblendender Innenspiegel
Anlasser
Lichtmaschine
Elektrische Blinker
Bremsassistent
Spurassistent
Elektrische verstellbare Außenspiegel
Radio
Lautsprecher
Heckkamera
Rundumsicht
Abstandswarner
Keyless
RDKS
.......

Hat man das aber ersteinmal, rein aus der Praxis, gibt man das nicht mehr her.

Wer will denn die Karre ankurbeln, man gut - es gibt Assistenzsysteme :zany_face:

Es hat aber dann doch eher den Anschein, daß es keine oder so schnell wohl eher nicht mit Förderung zu rechnen ist.

Momentan kommen immer mehr Probleme durch das jahrzehntelange Versagen in fast allen Bereichen des Lebens zum Vorschein und benötigen Support.

Nein der Punkt ist der, dass ein Großteil vorgeschrieben wird, man also dazu genötigt wird. Alternativ: Autos kaufen, die eine Zulassung hatten bevor das alles kam. Die darfst du dann sogar ohne Gurt (!!!) fahren. Vom Sinn oder Unsinn abgesehen, entscheidet man dann selbst.

Genau. Und dieser Support wird von immer weniger Leuten gemacht und kostet daher ein Heidengeld, welches ein Großteil der Leute aber nicht haben.

Für die es unbequem und ohne Schnickschnack mögen, gibt es zB den Dacia Spring....

Der aber nicht günstig ist. Es gibt ja richtig günstige E-Autos. Die müssen aber wegen den ganzen Auflagen umgebaut werden und das kostet dann dermaßen viel, dass am Ende ein doppelter Preis rauskommt. Mini-E-Autos für 5000€ - 7000€ wären locker drin, und auch nicht unsicherer wie Mopedautos oder Moped/Roller etc. pp. Und gerade dann, wenn man einen Umstieg in die E-Mobilität WOLLTE wäre so etwas sinnvoller mit "Notzulassungen" eben mit dem Hinweis auf die anderen Regelungen wie die o.g. Vehikel, als Förderungen oder Regulierungen. Es sei denn, man WILL teure E-Autos bzw. Autos erzwingen. Dann lässt man alles so wie es ist.

Wie geschrieben, du musst ja keinen Dacia Spring kaufen wenn er dir zu unbequem ist. Ich bezweifel auch ernsthaft, ob da Leute größer 1,80m bequem drin sitzen können in der Thunfischdose. Aber genau darum geht es eben nicht. Sondern um die Möglichkeit zu wählen. So hat man keine Wahl, man bekommt es nicht günstiger und das bedeutet, dass auch Gebrauchte nicht günstiger zu bekommen sind. Was das Ganze noch träger macht.

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Ich will chinesische Preise, den BYD Seagull gibt es für 7000 Euro als Neuwagen.

Chinesische Preise - im Gegenzug chinesische Arbeitsverhältnisse/Bezahlung ?

Nein danke

China ist kein Entwicklungsland mehr, die Arbeiter werden von BYD ordentlich bezahlt. Die Firma ist halt sehr effizient und produktiv und könnte ohne weiteres zu europäischen Löhnen in Europa produziert anbieten, wenn man sie denn lassen würde und nicht mit Zöllen überziehen würde.

Sich einen (auch alten) Verbrenner mit einem vergleichbaren BEV schön zu rechnen, muss man schon wollen. Überhaupt zu behaupten, E-Autos müssen subventioniert werden, damit sie sich überhaupt rechnen, hat sich nie wirklich eingestanden, wie viel Unterhalt für einen Verbrenner so draufgeht.

Wir haben vor ein paar Jahren unseren 20 Jahre alten Polo entsorgt und gegen einen gebrauchten Smart ED3 getauscht. e-up und Co standen auch zur Wahl, aber die Kinder sind alle aus dem Haus und den Smart gab es als Cabrio :+1:

Allein die vermiedenen Spritkosten haben das halb so alte BEV längst bezahlt, bei einem Up hätte es noch etwas gedauert, aber nicht mehr lang. Die Wartung kostet einen Bruchteil und Steuern sind gar nicht fällig.
Was mich aber wirklich nervt ist, dass gerade mal 7 Jahre nach der Erstzulassung die App für die Kiste abgestellt wurde. Das wird wohl leider für alle anderen neuen Kisten auch so gelten und finde ich abartig.

Auch dieses Argument, E-Autos sind nicht emotional...in meinem Augen nur vorgeschoben. Denn was gibt es denn zur Zeit für BEVs? Zu 90% völlig nutzlose SUV-Bomber mit wahlweise wahnsinnig viel Leistung. Tut mir Leid, aber auch jedes Verbrenner SUV und sei es mit V8 ist tot langweilig. 0-100 km/h in unter 5 Sekunden als "emotionales Erlebnis" interessiert mich schon seit dem ich 20 bin nicht mehr und mehr können die auch nicht, sobald du einlenkst und der Spaß anfängt denkst du du fährst einen Trecker. Porsche bietet da auch was, aber auch das ist nichts weiter als ein flacher Panzer. Überhaupt, welche Alltagskarre ist schon emotional? Ich für meinen Teil will im Alltag keinen Verbrenner mehr und das sage ich als echter Petrolhead. Ich würde auch nie auf die Idee kommen irgendein Asphaltspielzeug im Alltag fahren zu wollen. Als ob es einen Unterschied machen würde, wenn ich morgens völlig verpennt nicht im Smart zur Arbeit fahre sondern in unserem über 600 PS Verbrennerspielzeug...doch, wahrscheinlich habe ich im Verbrenner in der zweiten Woche den ersten Bandscheibenvorfall.

Förderungen, wie sie bisher gemacht wurden, sind doch nur versteckte Subventionen der Hersteller oder Handwerksbetriebe. Es wird, egal ob BEV oder WP, einfach auf den Endkundenpreis aufgeschlagen. Warum nicht früher bei der Versicherung nach Leistung besteuern. Aber bitte nicht so halbherzig, sondern so richtig. Bis zB 150/200 PS nichts und ab dann wirklich deftig. Gern auch nach Autoklassen etwas gestaffelt. 200 PS im ID7 sind was anderes als 200 PS im Smart for two. Wer meint sich dann ein 500+ PS Auto leisten zu müssen sollte auch ein paar tausend Euro im Jahr an Steuern zahlen. Trifft sowieso nur die, die schon auf der Sonnenseite des Lebens stehen.

Warum wird nicht bei der Versicherung aufgeschlagen?
Antwort:
Freie Marktwirtschaft, Prämien richten sich (auch) nach der Schadenshäufigkeit.
Warum nicht die Förderung an die persönliche Steuerlast koppeln?
Je höher die Steuerlast (umso höher das Einkommen) desto niedriger die Förderung.
Wer mehr als 1x0% des Jahresdurchschnittseinkommen nach Hause schleppt, der geht bei der Förderung leer aus.
Wer das BEV aus eben diesem Grund auf den Sprössling zulassen will:
Wer kein Einkommen vorweisen kann, der bekommt auch keine Förderung. Ausnahme von der Ausnahme, der Halter ist schwerbehindert.
Dann weiß der Autoverkäufer /-hersteller nicht, wie groß die Förderung für den einzelnen Kunden sein wird.

Was nennst du denn "ordentlich " ?

Selbst wenn ordentlich auch wirklich ordentlich ist.
Wer möchte denn unter chinesischen Verhältnissen leben? Rundum-Überwachung gegen die sich Menschen Steine in den Schuh legen, um zu hinken, Demonstrations- oder Wahlfreiheit eher ein Grund für lange dunkle Gefängnisaufenthalte sind. Uiguren, Ein.Kind-Politik......
Hat wohl alles nix mehr mit der Förderung von BEV zu tun.
Vielleicht alles nach OT verschieben?

Man kann mir einen Vorschlag machen, wo der faden Themen gerecht getrennt werden kann.

Hast Du jetzt schon abgetrennt? Dein erster Beitrag mit Tenor "BEV ist nicht so gut" hat schon nur noch marginal was mit E-Auto Förderung zu tun.
Meine Meinung jedenfalls.
Die Frage wie das BEV gefördert werden soll, dass scheint mir die Kernfrage zu sein, hat nichts mit der persönlichen Einstellung zu BEV zu tun.
Vielmehr wären Ideen gefragt, wie das BEV, wenn es denn gefördert werden soll, möglichst sinnvoll gefördert werden kann.
Verbreitere ich die Ladebasis und vereinfache die Tarife steigt vielleicht die Neigung sich eines zu kaufen.
Bei den aktuell aufgerufenen Preisen, für alles was mehr bietet als ein Spring oder Twizzy, wäre aus meiner Sicht eine individuelle Förderung unter Berücksichtigung von Kaufpreis und Einkommen wesentlich sinnvoller.
Ich muss nicht dem Zahnarzt den Erwerb eines >100K€ Flitzer noch pampern.
Der Familienmama aber die Golfklasse elektrisch sehr viel lieber.

Naja, zu der Zeit hat der Faden längst nichts mehr mit dem Thema zu tun.

Es war der dritte Beitrag, am 13.01. und Du hast gefragt.
Ist schon abgetrennt? Ich habe den Überblick verloren.

Lach.... Ich auch.
Wenn es die dritte post ist... Und eun bereits abgetrennter (wegen OT) Faden, dann lassen wir es doch dabei ..

Stimme Dir da vollkommen zu!

Das Thema haben wir auch bei der Wärmepumpe, das ist derzeit einfach für die Tonne, da die Fördersätze bei 4 Wohnungen sich ganz schön summieren, und die HB sich auch in diese Richtung dann preislich orientieren! Das ist einfach die falsche Herangehensweise.

Ich hoffe das die Förderung für das vergünstigte Laden beim Arbeitgeber kommt.
Allein schon die Lademöglichkeit bei unserem AG zum Grundversorgertarif von 0,34€/kWh wird super angenommen. Viele Kollegen haben als nächstes Fahrzeug ein BEV in Planung, alleine nur wegen dieser Möglichkeit, und da unser AG wirklich nicht gespart hat bei den Ladeanschlüssen.

Ebenso fände ich ein Sozial Leasing wie in Frankreich einen super Ansatz, sowie steuerliche Absetzbarkeit für private Käufer, am besten gestaffelt nach Haushaltseinkommen, bis zu einer gewissen Obergrenze, wobei nur eine Förderung pro Person dabei greifen darf, privat oder Firmenwagen, sozial Leasing oder private steuerliche Absetzbarkeit.

Das in Summe mit einem vergünstigtem Ladestrom beim AG wäre eine faire und zielorientierte Förderung.

Ebenso beim öffentlichen Ladestrom, da sollte der Gesetzgeber mMn aktiv werden, alleine schon der Unterschied beim Laden mit App oder EC Karte von bis zu 0,20€/kWh finde ich absoluten Wucher.

Wir haben 09/2023 auf unser BEV gewechselt, die ersten 8 Monate waren wir auf das Laden beim AG angewiesen, und Unterwegs bzw am WE eben auf die Supercharger von Tesla oder andere wie VKW, EnBw oder EWEGo.

In diesem Zeitraum lagen wir bei ~6,60€/100km, dazu muss man aber sagen, das wir da einen Ø kWh Preis von 0,33€ hatten, dank Minutentarif beim Grundversorger am 300kw Charger (diesen Tarif gib es heute leider nicht mehr).
Heute würden wir dort 0,478€/kWh bezahlen, womit wir dann locker bei 8-10€ auf 100km wären.
Selbst der Tesla SuC direkt daneben wäre nur etwas billiger.
Alternative wäre dann noch bei uns Lidl, mit Lidl Plus App, für 0,44€/kWh.

Jetzt Zuhause, mit PV Anlage und unserem Haustromtarif von aktuell 0,256€/kWh, liegen wir bei ~3,17€/100km im Zeitraum von Juni 24 bis Ende April 25 (inkls. 2.500km Urlaubsreise, Ladeverluste und gegengerechneter EEG von 0,08€/kWh). Aber diese Möglichkeit hat eben nicht jeder...

Hoffen wir mal, das die jetzige Regierung die Weichen besser stellt, und die Förderungen sinnvoll für alle umgesetzt werden.