Die SIND aber günstig. DIE darf man aber nicht günstig fahren. Sondern soll die “Einheimischen” teuer kaufen oder eben gar nicht.
Problematisch wirds eher dann, wenn Verbrenner langsam verboten werden oder im Unterhalt sehr viel teurer, weil Sprit und Steuern extrem hoch gehen.
Ich sehe es als problematisch an, wenn wir einerseits den Spagat zu einem E-Auto für Alle gehen wollen aber das andererseits verhindern.
Wenn langfristig gesehen das Autofahren deutlich teurer wird, dann wirds in meinen Augen kritisch. Denn dann heißt die Aussage: "Autofahren ist nur was für Besserverdienende." Und so eine Entwicklung fände ich problematisch.
“E-Autofahren ist nur was für Besserverdienende und Hausbesitzer”. 
Nebenher: Wenn ich die Preise für gebrauchte E-Autos sehe, die hier im Forum teils diskutiert werden, sind wir gar nicht so weit vom Verbrenner entfernt.
Richtig. Die Diskussion in Fachforen zu Technik, oder PV-Anlagen, Energiesparen im Haus etc. pp. Also jenen, die durch Eigentum privilegiert genug sind, um zu sagen: “Och, probierste mal. Wenns nicht klappt kannst du immer noch mit 8000€ Verlust verkaufen und steigst wieder um auf Verbrenner.”
Diejenigen mit Maserati wird man nicht antreffen. Und die mit dem Trabbi sind auch selten. Das ist eine ganz ander Liga. Jemand der die ganze Zeit zusammenkratzen muss um sein Auto zu finanzieren (und zwar die letzte Kraxn, und dafür dann ebenfalls im Jahr ein Monatsgehalt ausgibt), die sind sehr schwer in Foren anzutreffen. Unzufriedene waren in den letzten Jahren auch ganz Wenige anzutreffen. Liegt in der Natur der Dinge. “Gewinner” präsentieren sich nach außen hin immer als Gewinner. Niemand ist gern ein Verlierer, weil er eine falsche Entscheidung getroffen hat. Stattdessen wird der Gewinner ganz spontan andere Ansprüche haben, oder das Auto ist ihm doch zu klein, oder oder oder. Wie auf Social Media: Lob und +1, juchu! Kritik: Maulen und Jammern der “Neider”. Ich kenne diese Argumente aus ganz vielen Foren. Das liegt einfach an der Zielgruppe.
Wenn sich also der Akkudoktor für 30 000€ ein gebrauchtes E-Auto kauft, und die Akkus können auch per Zellreparatur repariert werden anstatt einen Totalschaden beim vollständigen Akkutausch zu haben, dann ist auch das nur die Momentaufnahme für diese Zielgruppe.
Diejenigen, die nämlich wirklich wollen, aber Angst um ihre emsig zusammengesparten Kröten haben, weil sie sich vielleicht doch nen kleinen ZOE, oder MIEV o.ä. kaufen würden, da kosten die gebraucht 5000€. Wenn der Akku da nach und nach degeneriert, DAS wäre interessant, also für BILLIGE E-Autos auf dem Gebrauchtmarkt. Aber man hört und liest davon nichts. Nur, dass man keine Angst haben bräuchte. Wer das “Risiko” von 5000€ für einen gebrauchten E eingehen will, der ansonsten nur die letzten Gurken fährt, weil er ein Vehikel braucht, für den ist das unsagbar wichtig, ob er im Falle des Falles wieder 5000€ ausgeben muss, und sich daher lieber ein anderes gebrauchtes E-Auto kauft, oder ob der sich weiterhin für 500-1000€ ne neue Kraxe kauft. Lässt sich der Akku für 3000€ austauschen, ok, “neuer” Akku drin, wunderbar. Für 1500€ Zellerneuerung: Auch noch akzeptabel. Aber mehr als der Gebrauchtpreis: No-Go. Dieses Argument wird man in jenen Kreisen, in denen 30 000€ für ein Gebrauchter, oder 50 000€ aufwärts für nen Neuwagen diskutiert wird nie kommen.
Siehe hier die Diskussion in dem anderen Faden. Man sucht ein günstiges Einstiegs-E-Auto. MEINT aber was Anderes….