Neue Anlage kleiner Problemfall

Nicht verwechseln mit dem Baumarkt Baloknkraftwerkgeraffel. Das ist eine Anlage 3 phasig mit 5 kwh Speicher der mit 800V läuft. All inclusive. 5Kwh Speicher sollen aber 3200€ kosten. Ist in 5kWh Blöcken erweiterbar. Das sind/wären >20 kWh Deye oder Pylontech...

Wow 3'200€? für den Betrag bekommt man ein 12K-12.5 kWh Set und das ist dann richtig erweiterbar....

Ja ok, ist eine andere Liga, aber immer noch die selbe Firma, die nach meinem Eindruck immer wieder viel zu früh ihre Produkte auf den Markt werfen, wo noch jede Menge Fehler drin sind. Das ist für mich in der Kategorie Bastelware für Leute, die Spaß haben, ständig Workarounds für Probleme zu finden und fieberhaft auf jedes neue Update warten.

Nebenher scheint das System bisher wenig verbreitet, man liest nur selten davon.

Also jetzt macht mal die Powerocean nicht so schlecht, sie hat auch viele Vorzüge (Löschsystem, nach x Jahren noch erweiterbar da jede Batterie eigenes BMS u.s.w) Aber das ist ein anderes Thema
Im übrigen kostet die zweite Batterie deutlich weniger weil das obere Anschlussfeld wegfällt.

man bekommt heute schon 25 kWh Batterie die auch nur ein BMS haben für unter 3000€ die 32 kWh Modell werden vermutlich bald auch aufschlagen.

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Krass, wie sich die Preise entwickeln. Müßte mir wohl ne Rutsche bauen, um die 220 kg in den Keller zu bekommen ... Und vorher mit Flaschenzug die Treppe zur Haustür hoch? War bei meinen 14 kWh Selbstbau-Akku einfacher :wink:

muss nicht überall passen... ich könnte mir einen Treppensteiger mieten wenn ich sowas bräuchte oder beim Heizungsbauer um die Ecke fragen, die haben öfter solche Probleme.

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Wahnsinn das Gewicht. Würde ich auch nicht so einfach ins Haus bekommen. Selbst mit Treppensteiger wird das schwer das um die Ecke zu bekommen.....
Und was macht man, wenn einzelnen Zellen kaputt sind? Wie Bekommt man den Akku ohne Kran wieder aus dem Haus?

Hat schon Gründe, warum viele Hersteller wie BYD, Huawei, SUngrow, ... die Akkus aus einzelnen Modulen aufbauen, die man zu einem Akku zusammensteckt. Im Garantiefall muss man dann meist nur ein Modul tauschen. 38 kg pro Modul sind besser zu transportieren als 218 kg der Akku bzw 248 kg Versandgewicht.

Deswegen gibt es auch Stapelbatterien in Niedervolt Technik. der Mehraufwand in der Hardware kostet halt auch mehr am Ende.
Oder Leute schrauben sich die 130 kg Batterie selber zusammen wer nicht gerade zwei Linke Hände und 10 Daumen hat schafft das.
Jetzt hat die Produktion von 1175 AH Zellen begonnen, da könnte man sich auch mit 20 kg schweren Zellen ein schöne 16 S Batterie mit 60 kWh im Keller bauen die dann 550 kg wiegt.

Hallo blaues Electron,
Ich habe so einen 5kWh Deye Akku.
Trotzdem er in einem fertiges 19Zoll Gehäuse steckt, bleibt es eine Bastellösung. Deye Support kann man vergessen.
Vergesse die Sicherheit nicht, auch ein LiFePo4 Akku kann explodieren. Kauf nur was, was Deine Versicherung auch absegnet.
Und kauf nichts ohne Support durch einen Solarteur vor Ort.
Wenn ich nicht mehr bin, kann meine Frau die Anlage nur noch abschalten. Der Vergleich mit einer Modelleisenbahn in einem der Beiträge hier ist schon treffend.
Und Ecoflow ist keine schlechte Firma, aber die Fachleute sitzen ganz weit weg.
Sonnige Grüße
Peter
PS: ich bin Elektronik Ingenieur in Ruhestand :slight_smile:

Wo genau soll das Teil montiert werden?

Abwärme könnte auch noch zum Thema werden.

Die Chance das der Solateur vor Ort (sobald der aktuelle Boom beendet ist) die Tore schiesst und den nächsten Boom abreitet ist viel viel grösser als das Du Deine Frau alleine lässt.

Als Elektro-Ingenieur i.R. bist Du in der Lage die tollste Eigenkonstruktion ordentlich zu dokumentieren (in der Hoffnung das zukünftige Anlagenbetreuer noch des Lesen mächtig sind)

Vorab: Ausdrücke wie 'Solarfritze' und 'Solarfuzzi', wenn auch nur hier getätigt, finde ich wenig hilfreich, weil es eine [negative] innere Einstellung gegenüber demjenigen erkennen läßt, dessen Wohlwollen man sich erhofft.

Konkret: [freiwillig geschlossene] Verträge sind einzuhalten. Wenn du eine Änderung möchtest, rede mit deinem Vertragspartner über deinen Sinneswandel und frage ihn, inwieweit er dir entgegenkommt bzw. zu einer Änderung bereit ist. Je eher, desto besser. Wenn ein Entgegenkommen nicht möglich oder gewollt ist, mußt du wohl das System wie bestellt abnehmen. Lehrgeld mußten schon viele zahlen. Die Anlage wird ja kein Neuschrott sein - du wirst durchaus einen Nutzen haben.

Wenn dir Dinge wie z.B. 'Cloud' partout keine Option sind, schließ das Ding so nicht an, bau was anderes und versuche die nicht benotigten Teile anderweitig loszuwerden.

Hallo Auric,
Danke für Deine aufmunternden Worte. Ja, ich hab alles dokumentiert, aber es ist doch sehr komplex geworden. Ich hab darauf geachtet, dass es auch bei einem Internet-Ausfall funktioniert, dass keiner es aus der Ferne abschalten kann. Aus diesem Forum hab ich die Idee bekommen, einen Entlüftungs-Ventilator einzubauen, der schon bei erhöhter Akku-Temperatur startet und erst recht bei Rauch. Ich habe eine 2000Wp Balkonsolar Anlage mit 7kWh Akku und sie verhält sich netzdienlich und drosselt die Einspeisung bei vollem Akku auf 100W.
Natürlich muss es ein solider Solarteur sein, hier in Freiburg gibt es Firmen die schon sehr lange im Geschäft sind.
Blaues Elektron soll sich nicht durch billige Akkupreise verunsichern lassen, es kommt auf das Gesamt-System an. Andreas hat ja ein super Tool um die beste Akkugrösse zu berechnen, weiss nicht ob Blaues Elektron es schon benutzt hat.
Sonnige Grüße
Peter

Hallo Peter
das mit dem Entlüftungs Ventilator ist ein Gedanke der mir auch schon zwischen den Ohren herumgeschwirrt ist.
Ich bin da aber eher auf einen externen bodennahen Belüftungsventilator gekommen der den Raum "druckbelüftet" und eine vorhandene obenliegende Entlüftung nutzt.

Der für mich kritische Aspekt eines durchgehenden Akkus ist die Möglichkeit das der Akku Wasserstoffgas produzieren kann.
Und den Kram will ich nicht durch ein NICHT-EX-GESCHÜTZTEN Ventilator absaugen lassen
(Wegen Knallgas & Bum)

Ventilatoren sind doch eigentlich immer bürstenlos. Mir fällt da keine Stelle ein, wo ein Funke entstehen könnte. Also zumindest nicht direkt im Ventilator. Wenn überhaupt, dann ein Relais, was den Ventilator einschaltet, z.B. ein Shelly.

Hallo Win und Auric,
Das waren auch meine Gedanken, es geht um das Knallgas.
Deshalb starte ich den Ventilator bei 30 Grad gemeldete Temperatur vom BMS und schalte gleichzeitig das Laden und Entladen ab.
In der Hoffnung, dass sich da noch nicht viel angesammelt hat.
Was meint Ihr ?

Der Wasserstoff entsteht beim thermischen Durchgehen der Zelle. Wenn das mal losgegangen ist, hältst du das mit keiner Maßnahme mehr an. Verhinderst du das thermische Durchgehen von vornherein (was allerdings fast unmöglich ist), dann entsteht gar kein Wasserstoff.

Der einzige Sinn eines Wasserstoff-Warngerätes ist der Evakuierungsalarm.

Oliver

Das wäre ja auch nicht das Ziel des Ventilator-Einsatzes. Ziel wäre, die Wasserstoff-Konzentration so niedrig zu halten, dass nichts explodieren kann.

Da ist deine Einschätzung, dass das ein Ventilator nicht schaffen kann?

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ich habe wegen H2 und so mir auch schon "Bilgelüfter" angeschaut, bei Benzinbetriebenen Motorbooten ist das ja auch ein wichtiges Thema.

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