ich habe vor ein paar Monaten eine PV Anlage von der Stange geordert all inklusive.
Ecoflow Powerocean und 5 kW Speicher .IT 10,56 kwp auf dem Dach.
Nun hab ich leider irgendwie viel über die Themen gelesen und Stelle fest, ich will so eine Anlage eigentlich gar nicht. Mich interessiert viel mehr was flexibleres, Niedervolt Speicher, kein China Server, mehr Kontrolle etc und auch Kosten. So ein 5kw ecofloelw Speicher kostet fast 3000 Euro. 5kw deye liegt bei 800 Euro....nur als Beispiel. Und natürlich das Gefühl nix von der Stange zu haben. Das ganze Ecoflow Zeug ist halt nur mit Ecoflow kompatibel.
Ein Teil der Anlage ist schon aufgebaut, die Module sind auf dem Dach, ist ein Neubau. Wechselrichter und Speicher stehen noch aus
In der Kombination kann ich wohl auch eine Erweiterung knicken, z.b. mit victron und nv speichern. Das würde nicht mit dem ecoflow nicht gehen . Victron erkennt den Hoch-Volt Speicher nicht.
Der Lieferant hat auch Fronius im Angebot. Und könnte mir ggf einen Fronius mit byd Speicher anbieten.
Wäre das gleiche Problem wie mit dem ecoflow nur anderer Hersteller.
Eigentlich wäre es doch am besten, die Anlage ohne Speicher zu nehmen, mit dem Fronius und dann mit victron auf nv Speicher zu gehen,oder?
Wie seht ihr das Thema?
Ich ärgere mich etwas, weil ich gefühlt etwas gekauft habe, wovon ich jetzt nicht mehr überzeugt bin und ich eigentlich auf was ganz anderes Lust hab. Und jetzt ist es zu spät.
Kauf halt was anderes, und warte, bis du darauf auch keine Lust mehr hast. Oder bild dir halt vorher deine Meinung....
Zu dem Ecoflowgedöns sag ich mal nix.
Ein Fronius mit BYD wäre eine ganz normale PV-Standardlösung. Einbauen, und fertig. Läuft.
Willst du dagegen einen Modellbahnersatz zum basteln und spielen, nimm ein 48V System. Ja, da sind die Akkus billiger. Dafür brauchts halt etwas Eigeninitiative.
Sprech halt mit Deinem PV Anbieter, ob der Dir auch nen Fronius Symo und Victron verkaufen/installieren/anmelden kann/mag. Mit Victron haben sicherlich die wenigstens Erfahrung und ist halt die Frage, ob er mit leben kann, daß Du da drauf die volle Freiheit hast und er letztlich für die Installation unterschreibt. Wenn er dann wie bei mir noch die anderweitig durchgeführte DC Installation und meinen DIY Akku akzeptiert und Interesse hat, da was neues zu lernen, dann ist das wie ein Lottogewinn.
Der Anbieter kann maximal einen Fronius verbauen. mit Victron und NV Batteriespeicher hat der nix am Hut leider. Hab leider den Fehler gemacht zu schnell zu entscheiden. War etwas Druck mit dem Neubau und na ja. Jetzt Habe ich Lust auf die "Alternative" PV Welt bekommen und bin da irgendwie gefangen. Er ist ja beauftragt. Fronius mit BYD kann er noch anbieten.
Und wenn ich die Fronius BYD Lösung erweitern möchte? Bei BYD liegt der Preis für 5kW Speicher bei über 2k€, bei Deye 48V Speicher bei ~800€. Oder weniger. Mal von Bastellösungen abgesehen. Die will ich da nicht reinbringen.
Welchen Fronius würdet ihr empfehlen wenn ich flexibel bleiben möchte, und der nicht zu laut ist.
Und falls ich aus der Bestellung gar nicht raus kann. Was wäre eher zu nehmen dann:
Das EcoFlow PowerOcean System?
Oder Fronius mit BYD?
Jens, das wäre ein(mein) Plan. Bestellt ist ja mit Speicher. Aber würde gern da raus und eine normale PV mit Wechselrichter, ohne Speicher anstreben, dann mit Fronius Symo (Gen24?)Wechselrichter-.
Stell aber vorher sicher, daß Du eine alternative Lösung fürs Speichern umgesetzt bekommst bzgl. Elektriker für den Anschluß und Anmeldung. Sonst hast Du Deinen jetzigen Solateur für die Reduktion des Auftragsvolumens entschädigt und niemand, der Dir ne Alternative realisiert ... Gen24 sind meines Wissens die hybriden Fronius, Symo die dreiphasigen ohne Speicher (wie ich einen habe, Symo 6.0 für 17 Module, 10 Ost/7 West).
Kann ohne Speicher ohne Probleme mit einem Victron Multiplus und VenusOS betrieben werden. VenusOS bzw. GX erkennt den GEN24 oder auch den alten Symo mit Datamanager (sofern man den überhaupt noch kaufen kann)
Alternativ GEN24 und BYD-Speicher funktioniert auch gut. Ist halt teurer als 48V Speicher.
Wenn es Dir um den Preis geht und der Lieferant nur den GEN24 mit BYD anbietet, könntest Du das nehmen und den Speicher später wieder verkaufen. Das funktioniert dann ohne Bastelei out of the box.
Oder Du betreibst sowohl den GEN24 mit BYD Speicher und zusätzlich einen Multiplus mit Speicher als Erweiterung. Dann muss man allerdings etwas basteln, um zu verhindern, dass der Multiplus den Speicher lädt, wenn die Sonne nicht scheint. Der GEN24 ist standardmäßig so konfiguriert, dass er über AC den Speicher nicht lädt. Wenn Du das so lässt, musst Du nur verhindern, dass der Multiplus den Speicher nicht lädt, wenn kein PV-Überschuss beim GEN24 ist. Kann man mit NodeRed auf VenusOS hinbekommen. Wenn Du gerne per NodeRed programmieren willst, kann ich Dir da ein paar Tips geben. Bist aber im Prinzip auf Dich gestellt und musst Dich in NodeRed, VenusOS und Modbus/TCP einarbeiten. Wenn Du nicht gerne als Hobby programmierst, ist der Verkauf des BYD-Speichers die einfachste Lösung.
generell sind das die einzigen Optionen, wenn sie den von dem Solarfritzen umgesetzt werden wollen. .
Ich fange gerade auch an minimalst zu zweifeln, warum dieses ganze 48V und Victron und so weiter da ist. Und die Solarfritzen aber davon nix wissen wollen. Meiner hat auch ne klare Meinung zu diesen 'Bastellösungen. Kennt sie teilweise gar nicht.
Ich habe auch ein Problem damit, dass der Solarmensch die ganze Zeit zugriff auf die Anlage hat. Und alles über China Server läuft. Gefühlt möchte ich der Herr meiner Anlage sein. Will keinen der mir da rumguckt oder überwacht "ob auch alles in Ordnung ist" ...
Gründe wären bei mir die Lösung wie sie häufig im der "Hardcore-PV-Szene" umgesetzt wird folgende:
Ich bin der Meister der Anlage
Unabhängigkeit vom Speicherhersteller
Ein bisschen auch das: haben wollen einer Alterbnativlösung und keine von der Stange
Preis (aktuell will mein Solarfritze 3200€ für den 5Kw Powerocean Speicher, dafür bekäme ich 20KW Deye oder so)
Ausbaufähigkeit
Bastelinteresse (Als alter Solarzellenforscher packt es einen schon immer wieder mal. Und hier bitte nicht Verwechseln. Ich habe (sehr) viel Ahnung von der Solarzelle, aber wenig vom Installateur-Handwerker-Anlagengeschäft.)
Ich schätze einen BYD Speicher bekomme ich eher verkauft als den Ecoflow PwerOcean.
Von dem Ecoflow PowerOcean Zeug scheint hier keiner was zu halten.
Irgendwo kann ich die Solateure schon verstehen. Die wollen damit schließlich Geld verdienen und nicht im Nachhinein die großen Serviceanfragen haben, weil der Kunde dann doch nicht mit seiner Victron-Lösung klar kommt. Und mit dem Verkauf von Speicher läßt sich auch gut Vertriebsmarge machen, die leichter verdient ist als auf dem Dach rumzuklettern.
Du kannst und darfst tatsächlich machen, was du willst. Mal irgend eine PV-Anlage bestellen, die ein paar Tage später doof finden, und was anderes wollen.
Du bist Meister deiner Entscheidungen und musst mit deren Konsequenzen leben.
Die Standardlösungen wie Fronius mit BYD sind technisch völlig in Ordnung und funktionieren. Dafür haben die ihren Preis.
All das DIY-freundliche 48V-Gedöns ist eigentlich für andere Anwendungen gedacht. Das ein normaler PV-ler sowas nicht verkauft, ist nachvollziehbar.
Also zahl deinen PV-ler aus, bau deine Traumanlage, und werde glücklich, oder kauf die Anlage mir Fronius und BYD, und ärger dich den Rest deines Lebens da drüber.
Ja Du hast schon recht.
Und die BYD Fronius Lösung kommt mir einfach besser vor, da etwas flexibler, etabliert und vom Markt geprüft. Falls ich mich doch mein Leben lang nicht ärgern will kann ich von da aus besser "umbauen" als vom PowerOcean System. .
Ich glaube die schlechte Entscheidung war das Ecoflow-Gedöhns. Da wenig Flexibel, Teuer ....
Solateure/Elektriker konzentrieren sich auf wenige Hersteller, die sie verstehen können. Da ist einerseits wichtig, dass die Systeme einfach aufzubauen sind, man wenig Arbeit auch nach der Installation hat und der Support der Hersteller gut ist. Da sind Hochvoltsysteme mit dünnen Kabeln (da kann man einfach die gleichen Solar-Kabel 6mm auf für den Akku verwenden) und Cloud basierte Lösungen (da hat der Solateur die Kundenanlage jederzeit auf dem Handy im Überblick und weiss schon was das Problem ist bevor er hinfährt) im Vorteil.
Die meisten Kunden haben auch keinerlei Probleme mit Clouds. Nutzen täglich Ihr iPhone/Android mit diversen Cloud-Apps, haben Ihren Rasenmäherroboter in der Cloud, Alexa zu Hause, etc. Da stört es nicht, wenn der Wechselrichter auch in der Cloud ist, zumal es die Kunden schätzen, auch unterwegs und bei der Arbeit den Status der Solaranlage prüfen zu können. Die meisten dieser Kunden kennen sich auch nicht mit VPNs, etc. aus, um das ohne Cloud aufzubauen. Die Hersteller haben auch kein Interesse ein System ohne Cloud bzw. Anbindung an die Firmenserver anzubieten.
Victron-Systeme kommen eigentlich aus dem Bereich des Bootsbau und Inselsysteme. Dafür sind sie optimal ausgelegt und insbesondere im Bereich Boote Marktführer. Aber Sie bestehen aus vielen Komponenten und es ist viel zu beachten. Auch die Konfiguration der SW ist nicht einfach Plug and Play. Ein ESS zu konfigurieren inkl. der BMS-Parameter ist nicht so einfach.
Solateure nutzen gerne Software, die Ihnen die Arbeit abnimmt. Da kommt PVSOL ins Spiel. Damit kann man die komplette Anlagenplanung machen. 3D-Darstellung des Kundendachs, Platzierung der Module auf dem Dach, Verkabelung, Auswahl Wechselrichter und Akku, Ertragsprognosen, Renditen, etc.
Der Kunde bekommt die komplette Analyse mit Bildern, Prognosen, etc. Tolle Info für den Kunden. Alles aus einem Programm. Victron-Komponenten sind da nicht konfiguriertbar. Würde auch kaum in das Programmsystem so einfach passen, da MPPTs und Wechselrichter meist separat sind und es unzählige Optionen gibt.
So ein Multiplus ist da in wenigen Minuten angelegt. Daran wirds nicht scheitern.
Ich habe ja auch einen im Keller. Der war mit Akkus schon da, bevor die PV-Anlage aufs Dach kam.
Gleich der erste PV-ler, der fürs Angebot vorbeikam, sagte: ah, Victron. Da ham wer gerade für eine Waldhütte eine Inselanlage mit gemacht. Der hat den Auftrag bekommen, seine PV gebaut, und meinen Victron völlig problemlos mit angeschlossen und angemeldet.
Gibt's also auch.
Habe bei meiner Angebotseinholung für meine Anlage niemanden gefunden, der Victron unterstützt. Die Angebote, die ich bekommen habe, waren durchweg mit PVSOL aufbereitet (PVSOL unterstützt Victron nicht) und als Wechselrichter wurde die normale Kollektion wie SMA, Kostal, Fronius, etc. angeboten. Victron konnte mir auch keinen Solateur bzw. Elektriker in meinem Gebiet nennen und auch die Suche in Foren war ergebnislos.
Es ist echt kein Hexenwerk , Victron rules einfach ....in meinen Augen zumindest noch .... Aber wo ist nun Dein Problem ? Sinds wirklich ca 10 kW PV geworden ? Welche Stringspannung ? Oder bist Du noch frei bei der Entscheidung , .... Victron arbeitet jamit Fronius recht eng zusammen sodass da wohl was sinniges zu verstricken wäre ,... nur als Ansatz ! Ich kann nur anraten dich nicht nur auf Verkäufer und Anbieter zu verlassen , und dich mit dem Systhem welches Du Dir hinstellst , Dich dann auch selber auskennst ... deshalb bist Du hier genau richtig aufgehoben
Du willst eine Ersatzstromlösung (USV Anlage) für das ganze Haus
kein Internet, kein PC, kein Handy, ohne Cloud?
Nimm einen Deye 12K für 1800€ und soviel Niedervolt batterien wie Du dir leisten willst, die kannst Du später problemlos erweitern.
Dann hast Du ein Gerät mit Display und Touchscreen mit dem alles eingestellt werden kann.
Der ist natürlich mit VDE& Co also absolut legal am Gridanschluss und bestimmt schon 100'000 mal in Europa installiert.
Klar, wenn er neu installieren läßt, ist das eine Alternative.
Ich habe aber verstanden, dass @Blaues_Elektron bereits den Solateur beauftragt hat, die Module schon auf dem Dach sind und die einzige Alternative zum bestellten EcoFlow-System ist, dass ein Fronius GEN24 installiert werden kann.
wenn die Module auf dem Dach sind, die Strings unter 800V sind und im Aufstellraum liegen kann der Solateur abfahren. (frei nach Friedrich Schillers Drama "Die Verschwörung des Fiesco zu Genua" )