Netzbetreiber weiß nicht was eine Inselanlage ist

Ja, weil ideologisch gewollt. Ohne sich um die techischen Machbarkeiten zu kümmern.

Jetzt mit Schwungrädern zu argumentieren - aber gut. Du hackst immer auf den bösen fossilen Großkraftwerken bzw. deren Betreibern rum. Schwungkraft (träge Masse) wurde bewußt aus der Energiewende herausgenommen, in der benötigten Größe vermutlich finanziell nicht stemmbar. Aber ach, machen wir einfach Schulden.

Nicht dein Ernst? Aber klar, mit 'ner Erdverlegung wären keine Masten geknickt. Ändert aber am eigentlichen Problem nichts. Auch nicht, daß es ein EE-Park ist. Danach müßte jedes kommunale Fernwärmenetz verteufelt werden. Ja, preislich sind größere Einheiten besser, aus Sicht der Redundanz eher nicht.

Welche technische Machbarkeit? Ich hör das nur immer, aber ich sehe keinen Beleg. Nur "der Netzbetreiber sagt" oder "es ist klar, dass das Nutzungsprofil sich verschiebt". Aber keine Zahlen mit denen man arbeiten kann. Hochskallierte Glaskugelberechnungen....

Bei dem Artikel argumentiere ich mit Schwungrädern, weil Akkus sicherlich noch teurer wären und es nur darum geht, die PV- und Windkraftleistung dort zu glätten.

Wären die Masten auch geknickt wenn die über Strommasten an einem fossilen Kraftwerk angeschlossen gewesen wären? Ich denke schon.... Also an EE liegt auch das nicht. Da steht überhaupt nichts über deren Verbrauch, über deren Erzeugung, Speicherung, Netz, .... Wie soll man da was rausziehen? Letztlich war dann der fehlende Netzanschluss.... na was, schuld? Also war die Stadt dort doch nicht autark. Das besagt, dass autarke Städte nicht gehen oder dass das ohne richtiges Konzept nicht klappt?

PS: Wir heizen mit Split-Klima/Wärmepumpe. Nun sind das am Tag 30kWh verteilt auf 24h. Der Verbrauch schwankt aber marginal. Das heißt wir entnehmen dem Netz pro Stunde 1,25kWh. Eine gleichbleibende Leistung. Eigentlich ist es doch genau das, was der Netzbetreiber möchte. Er hat eine berechenbare Dauerleistung womit er weiss, wie hoch ein Grundlastkraftwerk laufen muss. Nun verschiebt sich also die Grundlast von jährlich auf saisonal. Was entgeht denen denn? Nix.

Das ist völlig nebensächlich. Die Stadt hat dauerhaft mehr Strom produziert, als sie benötigen und den Überschuss exportiert. Ich habe da nicht gelesen, daß das äußere Netz kollabiert ist. Da ist es egal, ob durch EE oder Fossil. Weg ist weg. Hat offenbar nicht geschadet. Diejenigen an der Stromerzeugerquelle, quasi der innere Kreis, die waren ohne den Takt von außen hilflos.

Die Vorstellung einer technischen Machbarkeit, daß man mit EE alleine auskommen kann.
Das sieht man doch an den Inselanlagen, das die in solaren Mangelzeiten gar nicht, mit hohen Einschränkungen oder mit einem wirtschaftlich fragwürdigen Überangebot an solarer Fläche sowie Speicher durch den Winter kommen. Das ist die Kontrollgruppe. Vermutlich wird deshalb alles getan, die Kontrollgruppe Insel zu verhindern, weil daß die Unzulänglichkeit der EE aufzeigt.

Nach dem Artikel, schafft man das selbst im sonnenreichen Land nicht.

Bäääm!

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Naja. Also wir könnten hier ca. 15 000kWh mit der Anlage erzeugen. Verbrauchen tun wir davon ca. 5000kWh. Es bleiben 10 000kWh. Mit einem Wirkungsgrad von 25% von Sommer zu Winter kämen wir durch. Es gibt auch die Anlagen. Nur für eine Person nicht rentabel. Auf eine Stadt runtergebrochen jedoch schon. Das nur mit PV. Niederösterreich erzeugt 125% des eigenen Strombedarfs an EE. Autark? Eher nicht. So jedenfalls nicht.

@jayha
Ich schiebe nichts auf andere wegen "kommoder Bedingungen".
Wenn in Süddeutschland Industrieunternehmen Strom im Überfluss brauchen und die Leitung für den Windstrom aus dem Norden leider nur 4*2,5² dick ist. Ist das dann die Schuld der süddeutschen Unternehmen? Oder haben da Netzbetreiber und auch (insbesondere) die Politik ihre Hausaufgaben nicht gemacht?
Zum Thema verbindliche Abnahme:
Wofür bekommen Bauern nochmal Geld? Für brachliegende Flächen, für produzierte Güter, für verbrauchten Diesel? Von wem?
@roterfuchs
Die Grundlast verschiebt sich von jährlich auf saisonal. Was ist daran das Problem?
Sofern sich die Grundlast pro Monat im Vergleich zu Zeiten ohne EE und ohne WP nicht ändert, also die Leitungen nicht dicker werden müssen, um den Strom zu transportieren, so lange ist es aus Sicht der Infrastruktur kein Problem.
Für deren Besitzer macht es aber sehr wohl einen Unterschied, sofern "pauschalisierte" Netzentgelte erhoben werden, z.B. nach verbrauchten kWh. Dann brechen Einnahmen weg, die für den Erhalt der Infrastruktur nötig sind. Nämlich in den Zeiten, in denen die Halbinsel- oder Einspeiserhaushalte autark sind. Beispielsweise von Mai bis August. Es fehlen dann die Einnahmen von vier Monaten, weil ja an diese Haushalte kein Strom verkauft wird. Ist dann PV im Keller wg. schlechter Belichtung kommen alle wieder "angekrochen" und wollen selbstverständlich volle Versorgung aus dem Netz. Schwierig.
Wird ein Modell verwendet, dass die Netzentgelte nach bezogener Spitzenleistung berechnet und damit den benötigten Netzausbau berücksichtigt, dürften die Netzentgelte steigen. Es macht ja sehr wohl einen Unterschied, ob ich meine 3.600kWh über zwölf Monate oder nur über vier Monate aus dem Netzanschluss sauge.
Um es an einem anderen, absichtlich übertriebenen, Beispiel zu verdeutlichen, nutzungsbezogene Maut für die Autobahnnutzer, wie in Frankreich:
Fährt nun keiner mehr auf der Autobahn, so fehlt das Geld die Autobahnen zu unterhalten, also notwendige Arbeiten, Böschungsschnitt, Frostschäden, Streueinsätze, finanziell abzusichern. Die Infrastruktur verfällt / fährt dann doch mal wer, müsste er unglaublich hohe Summen abdocken, damit es sich für den Betreiber rechnet. Für Luft und Liebe wird das ja keiner machen.

speise ich etwa gas ein?
oder tanke ich mit gas mein auto?

außerdem habe ich mit der splitklima die abhängigkeit halbiert
der gasbezug wird in zukunft noch weiter heruntergefahren so dass staat und konzern an mir so wenig wie möglich verdienen

Es gibt da auch noch einen anderen bekannten Satz: "Freiheit ist Einsicht in die Notwendigkeit. (Hegel)"

Da erlebe ich auch häufig, das Menschen es einfach nicht verstehen, warum bestimmte Dinge nötig sind, damit alles funktionieren kann bzw. Interessen ausgewogen berücksichtigt werden.

Beispiel: Wenn Rückwirkungen ins Netz durch irgendwelche private Basteleien möglich sind, die zu Problemen führen, ist es eben nicht mehr egal, was man nach dem Zähler so treibt.

Aber es gibt auch gerade bei einer Inselanlage zahleiche Konstellationen, wo man vermeintliche Vorgaben nicht mehr nachvollziehen kann. Beispiel: Wenn eine Insel wirklich getrennt vom öffentlichen Netz ist und nur von dort geladen werden kann, gibt es keine technisch nachvollziehbaren Gründe mehr, warum man das nicht machen können soll. Aber da sind wir ja auch an einem Punkt, wo wir gar nicht wissen, wie das so ganz hochoffziell gesehen wird.

Es wäre da gut, wenn das rechtlich nochmal ganz klar formuliert würde. Dann würde es auch nicht immer wieder Ärger mit dem Versorger geben, die es mitunter problematisch auslegen.

Das Problem ist, dass das behauptet wird, aber nicht belegt.
Zuerst einmal: Der Stromverbrauch beträgt bei Privatkunden 25% des gesamten Stroms. Diese 25% sind alle Privathaushalte zusammen. Von denen haben 50% Eigentum.

Und die machen nun mit Balkon-PV und mit privaten PV-Anlagen das Netz instabil? Die haben ein geändertes Lastprofil? Wo kann man das sehen?

Nicht schwierig. Immerhin schafft man es auch, am Wochenende den Strom zur Verfügung zu stellen. Man schafft es auch, Kraftwerke morgens und abends anders laufen zu lassen. Wo kommt denn da die Schwerindustrie und Industrie "angekrochen"?

Da stimmt, solange du davon ausgehst, dass das, wie oben beschrieben, auf jene 25% runtersolidarisiert wird. Wenn also weiterhin Mengenrabatte möglich sind, oder wie in Deutschland ein großer Teil der Energiehungrigen Wirtschaft von der EEG Umlage befreit wird. Erst dann, also wenn der große Anteil an Menschen, die Grundlasten bezahlen müssen, die sie überhaupt nicht selber benötigen, dann ja.

Aber du ziehst ja nicht vorher 3600kWh und nachher 3600kWh sondern vorher 3600kWh und nachher über vier Monate nur 1200kWh. Jedenfalls als PV-Besitzer. Oder meinst du ein verändertes Lastprofil wegen E-Auto und Wärmepumpe? Aber selbst der Großteil der Wärmepumpen und Split-Klimas kommt nicht über die Schieflastverordnung drüber. Ja, sie kommen drüber was den THEORETISCHEN Netzanschluss anbelangt. Das liegt an deren Leistungsangaben. BIS ZU xyKW kann die Split-Klima aus dem Netz entnehmen. Kauf ich nun 6 Stück dafür für meine Wohnung, werden die nach neustem Gesetzesentwurf zusammengezählt. Dass ich aber bei NAT gerade mal 10KW Wärme, und damit insgesamt nur 3,3KW Leistung mit ALLEN Geräten benötige.... das ist dann wurscht. Und auch da. Das wären 3,3KW für 24h. Das sind am Tag 240kWh Wärme bzw. 70kWh Strom.... keine Ahnung wie groß die Fläche der Hütte da sein müsste....

Wie du selber schon festgestellt hast, verändert sich die Struktur. Es wird also so wie du es schreibst dazu kommen, dass man nicht mehr 3600kWh im Jahr, sondern 3600kWh im Winter benötigt. Das bedeutet, die Kraftwerkbesitzer müssen immer noch exakt genausoviel Strom zur Verfügung stellen wie vorher, nur an anderen Monaten. Eigentlich müssten die Leitungen nun glühen. Immerhin hat man bei einem Gleichzeitigkeitsfaktor bisher nur rechnerisch 9,8kWh am Tag, also vielleicht mal was zum kochen gehabt. Und da das nicht gleichzeitig passiert.... Also reichen die Leitungen aus.
Nun aber wird das in 100 Tagen passieren. Also müssen die Leitungen 3-4 mal soviel aushalten.

Nur obacht! Die 50% Mieter können TROTZDEM alle ihr Auto nicht an der privaten Ladesäule laden, weil die haben kein Eigentum die Dinger dahin zu stellen weil sie kein Eigentum haben... Das heißt die 50% sind generell einmal von einer neuen Infrastruktur abhängig. Dann der Gleichzeitigkeitsfaktor. Fahren denn ALLE gleichzeitig nach der Arbeit zum tanken? Dann bräuchten wir doch eine unsagbare Menge an Tankstellen. Oder ist es so, dass da nur immer ein Teil von hinfährt? Müssen die auch ALLE vollgetankt werden?

Genau, das hängt davon ab, wieviel die fahren, wann die tanken, wo wie was. Und alle diese Daten zu E-Autos haben wir nicht, wir haben die Infrastruktur nicht.

Und jetzt müssen ALLE solidarisch eine Infrastruktur für genau jene bezahlen? OHNE das Lastprofil zu kennen? Ohne Daten und Fakten, einfach nur aus dem Ärmel heraus? Und zwar NUR die privaten Endkunden?

Das ist das, was mich ärgert. Aber andersherum, wie immer, auch. Wenn ICH z.B. einspeise fände ich es nur recht und billig, wenn ich ebenfalls Netzgebühren zahlen müsste. Und zwar KEINE MENGENRABATTE! Nicht der Grundlastkraftwerkbetreiber bekommt sein Geld, ich werde abgeregelt. Ne. DER wird AUCH ABGEREGELT. Nur dann investiert der aktiv. So wie man hier ja auch überlegt zu investieren weil einem sonst was entgeht und das Netz zu entlasten. Soll der Kraftwerkbesitzer auch das Netz entlasten. Siehe oben, ich bezweifel ganz stark, dass die privaten PV-Anlagen überhaupt eine Signifikanz haben.

Herr Schmitz hat in seinem Video schon angemerkt, auf ganz Deutschland glättet sich das raus. Und genauso denke ich glättet sich das auch im Niederspannungsnetz raus. Nur nicht, wenn dort ZUSÄTZLICH dicke PV oder dicke Windkraftanlagen dranhängen. Denn genau dann ist es zuviel. Und abgeregelt werden sollen dann Tausende und Abertausende und neue Gesetze und Regelungen. Für etwas, was der mit der privaten PV gar nichts kann.

Und wenn doch, dann GÄBE es sie doch. Die Daten und Tabellen und Grafiken nach denen ich frage. Übrigens auch im PV-Forum frage. Auch dort bisher keine wirklichen Daten. Zu Österreich gibt es bei der e-control (für die Netzanbieter in Österreich die übergeordnete Stelle) den Hinweis, dass die Lastprofile für private Haushalte BERECHNET werden. Es gibt also entweder keine Daten, oder man WILL sie bewusst nicht nutzen. Wenn mir als Energieunternehmen, welches weiterhin PV, Wind, Erneuerbare Energien zubaut, der Netzanbieter gehören würde, ICH würde die Kosten des Netzausbaus, für den ich selbst verantwortlich bin, auch auf die kleinen Anlagen und auch auf die Verbraucher runtersolidarisieren. So mache ich die PV-Anlagenbesitzer auch noch passiv zum Buh-Mann. "Guck mal, weil DER ne PV hat müssen WIR ALLE mehr bezahlen! Der Asoziale Arsch der!"

Das Beispiel mit 3600kWh in 12 oder 4 Monaten sollte nur verdeutlichen, dass eine andere Netzbelastung bedeutsam ist, im Gegensatz zu einem gleichbleibenden monatlichen Verbrauch. 4 x 300kWh ist ebenso anspruchsvoll oder -los wie 12 x 300kWh. Für die Leitung.
Du heizt aber doch mit Splitanlagen, die dann viel Strom brauchen, wenn PV-Strom eher dürftig ist. Dein Eigenanteil im Winter liegt wahrscheinlich <20% und gleichzeitig ist doch Dein Verbrauch zu Vor-Splitzeiten deutlich gestiegen. Da ist das BEV noch nicht drin.
Und was soll das mit dem Gleichzeitigkeitsfaktor zu tun haben? Der dürfte sich nicht zum Positiven verändern, wenn ich mehr WP und BEV ausrolle. Egal wo ich mein BEV lade, was auch für die Frage ob ich mir eines anschaffe oder nicht, ziemlich Latte ist. Die Netze werden durch den Strombedarf belastet und nicht durch die Frage private oder öffentliche Lademöglichkeit.
Durch die Abregelung / das Dimmen der dicken Verbraucher wird der VNB gezwungen in den Netzausbau zu investieren. Da braucht es keine Extragebühren für Einspeisung.
Jetzt zahlt auch (in D) der Nachwuchs ohne Auto über die allgemeinen Steuern für den Ausbau / Erhalt der Autobahnen. Obwohl er selbst nicht fahren kann oder der Bürgergeldempfänger ohne Auto über Mwst. Stromsteuer......
Wie reizvoll es ist für erzeugten Strom bezahlen zu müssen, dass kannst Du mal die Leute fragen, die sich den Eigenverbrauch (in D) steuerlich anrechnen lassen mussten.
Auf meine Tomaten aus meinem Garten, die ich alle alleine aufgefressen habe, musste ich auch keine Steuern zahlen. Führst Du Netzentgelte für PV-Einspeiser ein, werden bestimmt alle aufstehen und sagen:
Danke Fuchs, das war ja jetzt echt fuchsig. Vorsicht Ironie.

Mein Verbrauch ist nicht gestiegen, ich hatte erst die Split-Klimas und später die Wärmepumpe und dann die PV.

Generell stimmt das. Aber mein Fall ist nicht wirklich aussagekräftig. Meine Verbräuche sind vorwiegend 10-15:00. Weil bei uns eben einer zu hause ist, ich. Nun kann ich das kaum hochrechnen und sagen "da uns die Lastprofile fehlen, gehe ich nun einfach mal von mir aus".

Das ist usus. Die Kraftwerke stellen jetzt schon aus fossilen Energien Strom her. Das können sie dann bei BEV auch. Dann wird das, was vorher im Tank war, im Kraftwerk verheizt.

Es geht ja um Gerechtigkeit. Wenn ein Netz genutzt wird von Vielverbrauchern, müssen die viel bezahlen. Wenn ich also eine Wärmepumpe habe, und da ist der Verbrauch gradlinig, dann belastet das weniger das Netz als Spitzenlastzeiten. Wo wir bei der Akkulösung zu hause wären. Wenn ich ein E-Auto mit 2KW lade und das 12 Stunden lang kommen auch 24KWh in den Akku. Auch weniger netzbelastend als 1 Std. mit 24KW.
Und wer mit 100KW einspeist oder mit 10KW einspeist, da muss der mit 100KW MEHR bezahlen und nicht weniger. Weil wegen dem eher das Netz ausgebaut werden muss.

Um das weiter runter zu rechnen: Wie viele von den privathaushalten haben denn eine PV Anlage und wie viel kwp haben diese Anlagen ?

Das ist alles verschwindend gering. Die grossen solaranlagen der supermärkte zählen nicht zu den privaten haushalten.
Wir kleinen pv anlangenbetreiber mit unseren unbedeutenden Anlagen, da wird gegängelt und reguliert.

Wer schreibt nochmal die gesetze ? Ach ja, die mit dem grossen pv Anlagen.

Das ist mir gerade übern weg gelaufen:

Laut diesem bericht gibt es massig rechtsstreitigkeiten mit einspeiseanlagen.
Wohlgemerkt alles personen, die brav einspeisen. Alle erbsenzähler hier finden das auch in ordnung. Aders als unser bundeskanzler kann sich der landwirt nicht auf vergesslichkeit und erinnerungslücken berufen.
Alle personen, die hier gegen inselanlagen schreiben sollten in die welt ziehen und den braven leuten mit rat und tat zur seite stehen. Denen steht Ärger ins haus, nicht den leuten, die eine pv Inselanlage betreiben, die keine verbindung zum öffentlichen Stromnetz hat.

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Und weil Strom bekanntermaßen per WLAN-Kabel ins Haus kommt, macht das in Summe auch nichts aus?
@alter-hase
Massig Rechtsstreitigkeiten?
Es gibt bundesweit ca. 3,4 Mio. PV-Anlagen. Wie viele solcher Verfahren gibt es?

Ich weiss nicht. Ich würde sagen: Wir brauchen Daten! :wink:

Keine ahnung.
Wenns aber stimmen sollte, dass es schon 1.000 in schleswig holstein sind . . . . .
Ja, ja ja . . .es hat ausser @voltmeter und mir je keiner eine inselanlage. In deutschland können maximal 2 verfahren zu inselanlagen eröffnet werden.

Was hat der Ausflug in die Rechtsprechung mit Inselanlagen zu tun? Da hat wer gegen Vertragsbedingungen verstoßen und die eine Partei nimmt die andere quasi in Regress.
Kommt schon mal vor. Zahl mal die Versicherung für Dein Auto nicht. Dauert nicht sonderlich lange und Du bekommst Post vom Straßenverkehrsamt: Betriebsuntersagung und obendrein leistet der Versicherer im Schadenfall nicht mehr.
Im konkreten Fall ärgerlich, aber kein Beleg für irgendein niederträchtiges oder überraschendes Vorgehen.
Da Du wieder mit dem die guten Insulaner und die bösen Inselgegner Gequatsche angefangen hast:
Mir ist das völlig Latte, ob hier irgendwer eine "Insel", wie auch immer ausgestaltet, aufbaut und bei der Gelegenheit vielleicht gegen die TAB seines VNB verstößt.
Ich rege nur an, sich vorher zu überlegen, was man macht, wenn das doch mal aufkippt. Und so wie hier der ein oder andere Insulaner argumentiert, geht den VNB nix an, also Konfrontationskurs, könnte ich mir vorstellen, dass der VNB es auf den gerichtlichen Schwanzlängenvergleich ankommen lässt und die "Insel" (mit Umschalter...) einfach von seinem Netz abstöpselt und der Insulaner oder so gehypte Nulleinspeiser plötzlich Robinson Crusoe im Stromland ist. Vielleicht kommen dann Freitag oder Don Quichote zur Hilfe. Mir wäre das nur zu stressig im Falle des Falles.

@roterfuchs Wir brauchen Speicher und Netzausbau. Sonst kommt der Windstrom von der Nordsee nicht oder nur schlecht nach Süddeutschland. Und die Netze werden stärker belastet als gut ist.

Aber nicht durch private PV. Außer du könntest dazu mal ne Grafik oder eben Daten bringen.

Hab ich geschrieben, weil hier massiv der grosse Ärger heraufbeschworen wird, wenn man eine inselanlage betreibt. Wie man sieht ist die gefahr, Ärger zu bekommen, bei Einspeiseanlagen grösser. Gut, man muss das ins verhältnis setzen, es gibt ja nur zwei inselanlagen in der BRD. Und die, die die betreiben, verstehen was sie tun.
Warum der landwirt nicht einfach die Anmeldung nachreichen kann ? Das genau ist es doch, diese erbsenzählerei. Ich kann da überhaupt nix positives erkennen.
Genau das läuft hier doch auch. Was bitte hat ein stromanschluss auf einem grundstück mit einer inselanlage zu tun ?
Energiewende voran bringen ? Der mann wird vor gericht gezerrt obwohl die gerichte überlastet sind, viele betrüger ohne strafen davon kommen weil die gerichte vieles nicht zur rechten zeit verhandeln können.

Das ist noch viel bekloppter. Als ob der die Anlage selber dort angebracht hätte. Der hat jemanden bezahlt dafür und dann wurde das riesen Ding dort nicht angemeldet im Register? Ist doch vollkommen absurd.....
Vielleicht hat er auch vergessen ne Baubewilligung einzuholen?

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Guten Abend an alle Toleranten Leute hier.
Naja, die Überschrift hat ja schon lange nichts mehr mit der Diskussion hier zu tun.
Ich hab hier im Forum sehr gern gestöbert und versucht nen guten überblick über die Hardware zu bekommen und bin zu dem Endschluss gekommen das eine Inselanlage genau das Richtige für mich ist.
Dank diesem Thread, der schon lange nix mehr mit der Überschrift zu tun hat, weiss ich auch warum ich hier im forum eigentlich recht wenig info finde.
@win hat`s oben erwähnt, das man wohl nen Spiessrutenlauf durchmacht sobald man nur damit anfängt.

Mir Egal.
Entweder ich entscheide mich für eine Einspeise Anlage oder
ich entscheide mich für eine Insel, von mir aus auch "Pseudo", Anlage!
Nicht mehr und nicht weniger.
Wenn ich mich entscheide mir einen Ferrari zu kaufen und den als 25kmh Auto anmelde und son Aufkleber hinten drauf mache und jeden Tag damit zur Arbeit schleiche, ist das meine Entscheidung.
Über Sinn oder Unsinn kann man gerne Diskutieren aber es bleibt meine Entscheidung.
Und wenn ich mich Sauber vom Netz getrennt, Selbst Versorge solange es geht und dann die Dienstleistung eines Dienstleisters einkaufe, dann ist das immer noch meine Entscheidung!
Wissen den jetzt alle NB`s was ne Inselanlage ist oder nicht?
Cya, tollen Tag

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Nix. Hättest Du schon nachlesen können, dass ich das in den TAB "meines" VNB bereits ausgiebig beguckt habe. Für Dich nochmal im Klartext:
STROMANSCHLUSS DES VNB AUF DEM GRUNDSTÜCK SCHLIESST EINE INSEL AUF DEM GLEICHEN GRUNDSTÜCK NICHT AUS.
Warum kann ich das nicht nachmelden? Warum zahle ich Säumniszuschläge, wenn ich meine Steuererklärung zu spät abgebe? Und tröste Dich, die Strafgerichte, die auch schwer belastet sind, die verhandeln keine Zivilrechtsstreitigkeiten. Das ist wieder eine andere Abteilung.
Also selbst wenn keiner mehr Scheidungen, Mietstreitigkeiten... verhandelt haben will, das rettet die Strafgerichte nicht. Der letzte Halbsatz stand wann genau in der Blödzeitung? Das tatsächlich eine Verfolgungsverjährung auf Grund überlanger Verfahrensdauer / Schludrigkeit eintritt, mag vorkommen, aber das ist der Ausnahmefall. Viel häufiger werden Verfahren eingestellt, weil der Angenagte so viel Scheiße am Hacken hat, dass der 50€ Kleinanzeigenbetrug den sprichwörtlichen Braten nicht mehr fett macht und der Staatsanwalt kein Bock auf PillePalle-Verfahren hat oder sich die Vorwürfe schlicht nicht beweisen lassen.
@roterfuchs
Wenn er jemanden mit der Installation beauftragt hat, dann hat er bestimmt die Anmeldung mit in Auftrag gegeben und jetzt einen Ansprechpartner für die Schlamperei. Stichwort Gerichtsverfahren.
Um Deinen Einwand der EEG-Umlage zu beleuchten. In Deutschland seit über zwei Jahren abgeschafft. Von den Netzentgelten kann sich befreien lassen, wer mehr als 10GWh im Jahr verbraucht. Also 10.000MWh oder 10.000.000kWh. Durch den hohen Verbrauch wären das natürlich trotzdem große Summen, bei ca. 10ct./kWh immerhin eine Mio. €. Politische Entscheidung um Standortnachteile zu vermeiden / auszugleichen?
@t-u-mac-fly
Dann mach. Du hast es auf den . gebracht. Deine Entscheidung, dein Risiko.

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