Das IR Thermometer (ja, ich weiß, misst ungenau, speziell auf den Alu fins) zeigt auch beim zweiten Abtauen bis zum Ende irgendwas mit 4-5°. Zweite Abtauung wie immer mit ganz wenig Wassertropfen, die erste hatte auch nur knapp um 0 gezeigt (was theoretisch schon noch ok ist und die zweite berechtigt ist).
Den Anstieg, der hier gezeigt wurde, ist nicht feststellbar, weswegen mit etwas Sensortoleranz und Fühler im Röhrchen evtl. das Abtauende nicht erkannt wird.
5.2. von 0:00 bis 8:00 ausgeschaltet, da ich keinen Todesloop in der Nacht riskieren wollte
5.2. von 8-12:00 hatte ich etwas mit automatischem Neustart probiert, hat aber noch nicht funktioniert
Mit IR gemessen: bei funktioinerenden Abtauungen wird der Verdampfer 10-11° warm. Wenn die Messungen von oben valide wäre, würde es erklären, warum er bei 4-6° vielleicht nicht die Schwelle für ein Erkennen Abtauende erreicht. Frage bleibt nur, warum funktioniert es jetzt wieder.
AT Unterschied ist vielleicht 1-2°, es gab auch richtige Abtauungen bei tieferen Temperaturen. Es herrscht jetzt auch kein Sturm am Verdampfer.
Die Mehrfachabtauungen treten auf, wenn die Temperatur im Wärmetauscher nicht innerhalb von 10-11 min ca 15° erreicht. Hier ist ein Beispiel von meinem ATXD25.
Warum es bei dir nicht funktioniert, kann ich nicht sagen.
Ich glaube aber nicht, dass Isolierung etwas bringt. Der Sensor sitzt in einer Kupferhülse, die von der Rohrtemperatur nicht stark abweicht.
Ich würde mir ein Außenthermometer besorgen und den Sensor am Rohr befestigen, genau an der Stelle, wo der Sensor sitzt. Dann kannst du besser den Temperaturverlauf beobachten.
Thermoelement mit Ablesemöglichkeit ist im Zulauf.
Für Gebastel mit DS 1820 und ESP hatte ich noch keine Zeit, zumal das AG in 5m Höhe unter dem Dachvorsprung hängt und das Gerüst zur Montage schon abgebaut ist. Langfristig führt kein Weg an vorbei. (hatte auch eher auf eine einfachere Lösung USB gehofft, aber nichts gefunden, vielleicht ist für 15m Leitung WLAN aber sowieso besser, der Rechner steht auf der anderen Hausseite)
Ich hatte eher gehofft, dass irgendein Temperaturbereich von >4°C überschritten sein muss, sieht bei dir aber leider nicht so aus.
Wie auch immer das zu interpretieren ist:
Der Sensor ist schon isoliert, da holt man wohl nichts mehr. Ich wollte evtl. das Heissgasrohr und die Leitung vom 4-Wege-Ventil zum Außen WT isolieren, um da etwas weniger Temperatur zu verlieren.
Sollte das Teil einen software Bug haben und irgendwas an der Ansteuerung des EEV nicht passen, wären sonst die Möglichkeiten fast ausgeschöpft.
Hatte schon über vertrimmen des Temperaturfühlers nachgedacht, aber wenn es nicht 1-2, sondern 10K sind, die fehlen, wird es schwieriger. (sonst einfach 500K parallel schalten, sollte ca. 2K mehr bringen im relevanten Bereich).
Dem Stromverlauf nach (und passend dazu die Temperatur) könnte der erste aber auch wirklich nur fast vollständig abgetaut sein.
Hier sehe ich jetzt häufiger/fast immer einen Einbruch/Wendepunkt der Leistung in der Mitte der Abtauphase, bei deiner scheint er aber bis zum Ende ansteigende Leistung zu fahren und dann auch auszuschalten.