Du machst mit beiden keinen Fehler. Ich habe mich für den EV3 entschieden und habe es nicht bereut. Das Model 3 ist bei zügiger Fahrt effektiver, der EV3 hat für mich die bessere Sitzposition und Ergonomie. Meine Frau fährt den EV6, der ist so ein Mittelding, aber mir ist ein wendigeres Auto lieber.
Klingt nicht schlecht. Ich werde mir den EV3 mal in echt ansehen. Wie ist die reale Reichweite bei dir jetzt im Winter?
Na ja, wenn ich sehe wie die fluchen, von einer zur nächsten Säule fahren um dann weiter zu ziehen an den anderen Säulen neben dem SuC frage ich mich schon was da so nicht funktioniert.
Bedingt durch deren Konstruktion, da sind 5-6 Teilnehmer an einem Ladevorgang beteiligt, klemmt es bei einem oder nur der Verbindung, schon kannst su nicht laden. Hätten sie Add-Hoc Laden genau so günstig gemacht, wäre nur die Hürde Kartenterminal zu nehmen.
Auf Langstrecke kann man sicher mit ionity oder je nach Ziel einen Anbieter sich raus suchen, wo man halbwegs faire Preise bekommt. Dazu sollte aber die Ladeplanung im Auto auch das können... schein bei einigen immer noch zu klemmen, beim EV3 wurde es aber gelobt, ob es wirklich so ist, sollte man sich bei einer Probefahrt mal ansehen. Habe mal im Konfigurator den EV3 konfiguriert... na ja, will man nur ein paar Dinge haben um halbwegs bei M3 MY pari zu sein, musst 100derte Sachen in den Packeten mitnehmen, dann ist der plötzlich nicht mehr so günstig, war beim Elroc auch so. WP und matrixLED und du musst Sachen kaufen die keiner will.
Hast bei M3 als gebrauchten geschaut, da sparst noch mal richtig was an Kosten und die 8 Jahre Garantie Akku/Motor und die geringeren Werkstattkosten...
Heute hätte ich mir auch einen gebrauchten geholt... Neuwagen ist immer ein riesiger Verlust am Anfang, es sei denn man least das Teil.
EVCC hat bei uns den Überblick, der EV 3 kommt mit dem kleinen Akku bei diesen Verhältnissen auf knapp 350 km.
Na ja, es hängt immer davon ab, Langstrecke, Krurzstrecke, viel Vorklimatisieren oder rein und los.
Autobahn 300km und Stadt/Land sicher auch 350km. Da er aber am Stück fährt, ist das immer besser für die Reichweite. Aber selbst wenn im Winter noch 250km drin sind, sind das 120km einfache Strecke.
Bringt mich dazu, muss mein EVCC auch bis nächstes Jahr an den Start bringen...
Wie ist das mit der Wärmepumpe?
Für die Klima braucht ein Elektroauto doch immer eine, oder?
oder geht es da ums heizen? Hat das Model3 da serienmässig etwas, was beim EV3 fehlt?
Im E-Auto wird "Wärmepumpe" als Heizoption oft als Extra benötigt.
Kühlen können eigentlich alle.
Ich hätte sowohl beim Model3 als auch beim KIA EV3 eine minimalistische Variante genommen. Von Wärmepumpe lese ich da beim EV3 auf die Schnelle nichts?
Korrekt, beim EV3 Air kommen 1100,– brutto dazu für Wärmepumpe, Sitz- und Lenkradheizung.
Aha, jetzt habe ich es gefunden:
P1 - Winter-Paket
Sitzheizung vorn
Lenkrad beheizbar
Wärmepumpe zur Verbesserung der realen Reichweite bei niedriger Außentemperatur
Beim Model3 ist das serienmässig?
Wärmepumpe ist beim Model 3 und Y immer serienmäßig. Er heizt immer darüber. Es gibt keinen zusätzlichen Heizstab wie bei anderen Herstellern.
Eine Wärmepumpe macht im Winter eine Menge aus.
Ich fahre seit Oktober einen gebrauchten Mercedes EQV (Schrankwand mit 25 kWh/ 100 km Verbrauch). Zum einen habe ich mir die Lidl App runtergeladen, die Laden mit bis zu 50kW. Ist kein Schnelllader, aber ohne Grundgebühr 44 Cent mit 50 kW ist gut. Mit 11 kW kostet es nur 29 Cent, aber das ist meiner Meinung nach nicht langstreckentauglich. Anfang Dezember habe ich in 3 Tagen 2000 km (Italien und zurück) durchgezogen. Geht. Vorher hatte ich mich bei ENBW angemeldet. Die haben ein riesen Netz. Der EQV lädt nur mit 100-110 kW, aber das war kein Problem. ENBW hat verschiedene Tarife, einmal mit Grundgeführ und auch welche ohne. Du kannst monatlich den Tarif wechseln. Ich finde das flexibel genug. Ich habe pro kWh 39 Cent bezahlt, aber auch 12 Euro Grundgebühr, lohnt sich bei vielen km pro Monat aber schnell. In Österreich habe ich mit dem Tarif auch nur 39 Cent/kWh bezahlt. Andere Ladekarten habe ich noch nicht ausprobiert.
Zu Hause laden ich schwer bei mir, weil mein Haus in zweiter Reihe liegt und ich auf der Straße parken muss. Ich müsste 30m Kabel legen…
Eine Warnung mit zu Hause laden: Ich hatte mal mit einem mobilen Ladegerät bei einer Nachbarin mit 3,5 kW für 12 Stunden geladen. Aus dem Verteilerkasten liegt ein Kabel mit 2,5mm² zum Carport. Draußen ist in einer Verteilerdose ein Übergang von 2,5mm² Kabel auf 1,5mm² mit Wagoklemme in eine Schuko-Dose. Die Klemme ist so heiß geworten, dass die komplett weggeschmolzen ist und ein Loch in die Verteilerdose gebrannt hat. Kabelisolierung auf 5 cm weggeschmort. Das war ziemlich unschön. Ich weiß ja nicht, wie Du zu Hause laden willst… Aber das ist ein Risiko. Ich war der Meinung, dass 3,5 kW kein Problem sind, weil ja die Dose mit 16 A gesichert ist.
3,5 kW nie auf Dauer !
und wenn dann nur mit durchgängig 2,5 mm². Mit möglichst wenig Klemmstellen.
Je nach verbautem Material und Außentemperatur kann das bereits nach 1 - 2 Stunden kritisch werden
( wir sitzen hier gerade 10 Mann hoch in der EFK Jahresunterweisung bei einer IHK und beschäftigen uns mit den "Grenzfällen der Praxis...."
)
wir haben Spass🍻
Auf Langstrecken ist das Tesla-Supercharger-Netz extrem praktisch. Die haben an den Autobahnen sehr viele Lader pro Standort. Meist so zwischen 12 bis 20 Stalls = Ladepunkte während die Konkurrenz daneben häufig nur 2 oder 4 Lader hat. Musste in DE noch nie warten.
Man braucht vorher nichts zu planen und fährt einfach los.
Man kann sich aber auch beim Tesla-Ladenetzwerk mit Fremdauto gegen monatliche Gebühr einkaufen. Viele Supercharger-Standorte sind freigegeben,
Das habe ich durch den Vorfall auch gelernt. Wusste ich vorher aber nicht.
Krass, wobei deine Geschichte schon ein wenig nach einer fehlerhaften Wago Klemme bzw. Installation klingt? Da gibt es auch für Abzweigdosen einige Regeln.
Wenn ich mich recht erinnere, habe ich da wo die Wallbox hin soll ein 14m langes 5x4mm2 Kabel liegen. Die Autos laden 3-phasig, oder?
Was mich auch noch umtreibt, sind die Inspektionen. bei KIA haben sie gesagt, es braucht regelmässige Inspektionen für die Gewährleistung + Garantie. "Die würden dann aber nur 200-300 Euro kosten"
Bei Mercedes & Co habe ich da schon krasse Inspektionskosten gesehen, der YT Kanal Elektrotechnik in 5min hatte da mal eine über 600 Euro glaube ich.
Dass Tesla da nichts vorschreibt, ist mir schon sympathisch.
Die problemloseste und wirtschaftlichste Anschaffung ist ein Tesla Model 3 oder Y. Der Verbrauch ist um 20% geringer als beim ID4 und es ist technisch den anderen ein paar Jahre voraus.
Würde momentan zu einem 3 oder Y mit Baujahr ab 2022 raten und dann einfach bei den Gebrauchtwagen bei Tela schauen was es gibt. Die sind vielleicht 2000€ teurer als ein schlapper im Netz, aber da gibt es eine Garantie dazu und die Fahrzeuge werden eigentlich schon reel eingestuft. Es sei den, Du willst einen Einjährigen, dann würde ich dort nicht bei Tesla kaufen.
Die so ab 10/2022er+ haben schon die letzte Technik und neue Federung. Problemlos und extrem wartungsarm. Muss kein Long Range sein, weil mit dem LiFePo Akku (Standard) kommst Du fast genauso weit und musst nicht nur bis 80% laden. Mit 20-25k bekommst Du ein sehr gutes Auto (M3) mit 45-75K Kilometern.
Eins von den Tesla Modellen hatte von Haus aus Konstruktionsmängel und mangelnden Rostschutz oder so.
Die anderen waren wohl recht "normal".
Weiß nicht ob die Quelle gut war?
(Gebrauchte Teslas: Das sind die Hauptprobleme von Model 3 und Y
Ich konnte nicht mehr prüfen, ob die Wago Klemme richtig installiert war. Die war danach ja weg ![]()
5 x 4mm² ist auch jeden Fall groß genug für mit 11 kW. 22 kW weiß ich nicht. Und es ist dreiphasig.
Schlecht abisolierte (verjüngte / zerkratzte ) 1,5mm2 Leitungen können nach meiner Erfahrung schlechten Kontakt in Wagosteckklemmen zur Folge haben.
Ein hoch auf die Wärmebildkamera (und offene Dosen zum kontrollieren)
