Ich hab mich eigentlich darauf bezogen das beim regulären Service die Dinge repariert werden die Autos durch den Tüv fallen lassen. Das kostet dann extra. Bei Tesla passiert das nicht, dafür ist die Tüv Statistik dann schlecht.
Ich vermute du fragst was die Schwächen an dem Model 3 sind. Das ist vor allem das Fahrwerk das schnell verschleißt. Insbesondere die vorderen Querlenker. Fahrwerk kam bei mir nach 80k im Rahmen der Garantie neu. Ich gehe davon aus das ich das auch nochmal tauschen muss. Dann werde ich Meyle Teile einbauen lassen. Die anderen Sachen sind eher Kleinigkeiten: Licht Einstellung und Bremsscheiben verrostet (weil diese wegen der Reku kaum verwendet werden)
Wir fahren das Teil über 30tkm im Jahr. Bin auch von E-Autos überzeugt. Der Durchzug ist einfach viel besser. Das merkt man erst mal wenn man sich dann wieder in einen Verbrenner setzt.
Schau evtl. auch mal wie weit das nächste Tesla Servicecenter weg ist. So wie du deine Wohnsituation beschreibst könnte das einen Einfluss haben. Ansonsten ist Tesla halt in manchen Sachen halt einfach anders. Bei mir war mal eine Verkleidung am Sitz defekt. Da kam dann ein Ranger bei mir zuhause vorbei und hat das auf dem Garagenhof repariert. Das hat unglaubliche 58€ gekostet (also alles zusammen)
Im Grunde denke ich das sich unterschiedliche Autos nicht furchtbar viel nehmen. Ich würde auf folgendes achten:
- Konnektiviät (da willst du wissen wie weit die Ladung ist und auch die Heizung schon mal anmachen können)
- One Padel drive - nie wieder ohne
- Wie geht Ladeplanung mit unterschiedlichen Ladestationsbetreibern?
- Gibt es bekannte Schwächen? (Deswegen und wegen Wertverlust würde ich gebraucht kaufen)
Ach so: SoH ist nach 90k jetzt so 92%. Das fällt am Anfang am stärksten. Die Prognosen gehen so in Richtung 400tkm für 70% SoH (das wird wohl oft als Grenze genutzt)
