Es gibt offenbar ein Firmwareupdate, welches unsere Probleme mit MPI-10k aus 2022 löst. Ich habe diese Version direkt vom MPPSolar Support bekommen.
Damit funktioniert nun die Nulleinspeisung bei mir.
https://we.tl/t-QjkSMtfdkG
Hoffentlich klappts bei Euch auch...
Wie siehst mit den Ertragsdaten aus? Funktionieren die auch mit dieser FW?
@SlingSolar
Ich bin bei den FW-Updates eher vorsichtig, da die verbaute Hardware sich ändern kann.
@riogrande75
Am Montag habe ich einen Termin mit dem Support, der auf meine Anlage Zugriff bekommt. Es geht um die Ertragsdaten.
Ich berichte...
@joerg-t, wenn du einen MPI aus 2022 hast, sollte die firmware passen.
@riogrande75, die ertragsdaten sind leider noch nicht sichtbar. aber ohne „nulleinspeisung“ macht das gerät überhaupt keinen spass.
als nächstes werde ich mal versuchen dein infinipoll script anzupassen um homeassistent mit den daten zu füttern. die integration des
jk-bms via bluetooth funktioniert mit ESPHOME übrigens bestens. damit könntest du dann evtl. deinen akku nachts „wegschalten“ indem
du discharge auf „off“ stellst.
@joerg-t Was ist rausgekommen bei der Remote-Session mit MPP-Solar?
Haben Sie den Feher mit den Ertragsdaten gefunden?
Hallo,
kurzes Update, hatte vor einer Woche die 5h Remote-Sitzung mit MPP bisher noch keine Rückmeldung auf Nachfrage kam, dass es noch dauert.
Denke dass es nochmal eine neue FW braucht. In der Sitzung ging es eher um die Verbindung zwischen PC und Inverter wenn ich mal geschaut habe was die machen glaube aber nicht dass hier das Problem ist...
Es scheint auch so zu sein, dass Nachts der Akku teilweise über das Netz geladen wird dann wieder entladen wird, siehe Grafik von solar assistant.
Mit den Einstellungen die ich gemacht habe sollte das eigentlich nicht möglich sein, hab das aber noch nicht an MPP weitergegeben.
@riogrande75, der Support hat um Zeit gebeten. Was auch immer das bedeutet. In 4 Wochen wollte ich wieder anfangen der Sache mit den Ertragsdaten nach zu gehen.
Ich möchte mich zu der Thematik der DIP Switch bzw. der Abfrage vom WR an den Smart Meter, ob hier "Total System Power" oder die Abfrage der einzelnen Leistung der Phasen 1-3 korrekt ist, äußern.
Ein WR erkennt, ob er gerade den aktuellen Bedarf im Hausnetz ausreichend abdeckt oder nicht durch die Abfrage beim SmartMeter.
Wird extern Strom bezogen, regelt der WR die Spannung entsprechend hoch (leicht höher als das was von extern kommt). Entsprechend wird kein Strom "importiert".
Anderes herum verhält es sich analog.
Daher muss ein 3-Phasen-WR auch ganz genau wissen, auf welche Leitung genau, er wie zu reagieren hat.
Bsb.: Angenommen wir haben eine gleichmäßige Verteilung auf allen 3 Phasen von je 50W. Schalte ich jetzt einen Toaster mit 800W dazu, dann habe ich dies auf genau einer Phase, da ein Toaster idR. einphasig angeschlossen ist.
=> Neue Situation: 2x Phasen je 50W und eine Phase mit 850W (50W+800W).
Woher soll ein 3-Phasiger WR nun wissen, auf welche Phase er mehr Spannung geben soll, wenn er vom SmartMeter nur "Total System Power" bekommt?
Einphasige WRs werden richtig bedient, wenn sie die DIP Switches so konfiguriert bekommen, dass nur "Total System Power" beim Smart Meter angefragt wird.
Dreiphasige WRs werden dann richtig bedient, wenn die DIP Switches so konfiguriert sind, dass die drei Phasen einzelne Werte zurückliefen.
@NGT4u
Im Single-Mode (ein MPI 10K mit Modbus-Karte direkt am SDM630, Bit #1+#2 auf der Modbus-Karte = ON) gibts nur den "EC-ON1" Modus. Das heißt, es wird saldiert.
In deinem Fall wird bei 50+50+850W Verbrauch mitgeteilt, dass der WR 950 Watt mehr einspeisen muss (SDM630 Register 30053 - Total system power). Das funktioniert unabhängig von der Phase, alles zusammengerechnet (L1+L2+L3) wird auf 0 ausgeglichen. Da kann es durchaus vorkommen, dass auf L1 1000W bezogen, auf L2+L3 dann z.b. je 500W eingespeist werden.
Ich kenne keinen EVU (in AT) der pro Phase abrechnet, daher scheint mir dieses Setup sehr vernnünftig zu sein.
Mit dem Modbus-Server hat man die Option, jede einzelne Phase auf 0 ausgleichen zu lassen:
In diesem Fall werden nun vom SDM630 die Register 30013 bis 30017 (Phase1/2/3 power) explizit abgefragt und entsprechend dem/den WR übergeben. Im Display vom WR sieht man dann "EC-ON2".
Mit etwas Scripting könntest du dieses Verhalten natürlich auch einen einzelnen WR "vorgaukeln".
Das stimmt so nicht ganz.
Das Problem hier ist, dass es zu viele Anleitungen für die Modbus Karte im Netz/in den Foren gibt, die oft falsch zugeordnet werden.
In der entsprechenden Anleitung auf der MPPSolar Seite, steht genau beschrieben, wie die Karte im Falle eines 3 Phasen WR zu konfigurieren ist.
DIP1 muss in diesem Fall auf "OFF" stehen. Dann wechselt der WR in den EC-ON2 Modus und die Phasen werden einzeln abgefragt und entsprechend vom WR behandelt.
Dieses Setting hat erstmal nichts mit dem Modbus-Modus zu tun.
Ein WR "muss" die Info über jede einzelne Phase kennen. Ansonsten kann die Nulleinspeisung und auch die zero-consumtion nicht "zuverlässig" funktionieren.
Mit zuverlässig meine ich, dass ein 3-Phasen WR im EC-ON1 Modus nur dann vernünftig regelt, so lange alle Phasen gleichmäßig belastet sind.
Bei unterschiedlicher Belastung, ist dies auf Grund der Art und Weiße, wie ausgeregelt wird, nicht möglich.
Ich habe gestern mal den "Allow to feed-in to the Grid" zum Testen entfernt. Und siehe da, es wird sofort nichts mehr eingespeist.
Bzgl. der Abrechnung durch den Energieversorger auf Basis einzelner Phasen, habe ich mich wohl falsch ausgedrückt. Das meinte ich so nicht. So etwas gibt es nicht.
Ja, diese Info in der neueren Version des Manuals (v1.3) war mir entfallen. Brauch selbst ich zu selten :o
Wenn ich deinen Aussagen ganz folgen kann, dann gebe ich dir recht: Der WR müsste im EC-ON2 Modus betrieben werden um wirklich Nulleinspeisung zu machen.
Ob das wirklich so funktioniert? Da sind die gefordert, die das brauchen.
-leer-
Gilt nur für 3 Phasen WR wie zb. der MPI10k oder 15k...
Wenn der Stromverbrauch auf allen Phasen exakt gleich ist (was so gut wie nie vorkommt) und dein WR nur den saldierten Wert aus dem SmartMeter ausliest, dann gibt er eben 1/3 dieses Wertes pro Phase zurück.
Wenn der Stromverbrauch auf allen Phasen unterschiedlich ist, wird eben auch hier nur auf jede Phase 1/3 eingespeist.
Angenommenes Szenario:
Leistung vom Dach: 2700W = EC-ON1 = 2700/3=900W
1. Phase 500W => 500W - 900W = (-)400W (Export in Grid)
2. Phase 600W => 600W - 900W = (-)300W (Export in Grid)
3. Phase 1000W => 1000W - 900W = 100W (Import aus Grid)
Summe Phasen: 2100W
Export = 400W+300W=700W * Einspeisevergütung (dann natürlich auf kWh)
Import = 100W * Strompreis (dann natürlich auf kWh)
Technisch gesehen ist es egal, wie viel du exportierst und importierst.
In DE ist es aktuell so, dass du deutlich mehr für den Strombezug bezahlst als du bei der Einspeisung bekommst. Daher macht dies wirtschaftlich schon einen Unterschied!
(Edit: Wobei ich jetzt erst verstanden habe, was Riogrande damit meinte, das der ENV nicht auf einzelne Phasen abrechnet. Dies gilt es zu verifizieren, was hier genau bei dem Zwei-Wege-Zähler abgerechnet wird. Immerhin gibt es einen Export. Und da die ENVs auf Maximalgewinn ausgelegt sind...)
Würde der WR im o.g. Bsp. auf EC-ON2 laufen, wird der komplette Überschuss ebenfalls ins ENV exportiert. Und dazu nichts importiert => zero-consumption.
In meiner Anleitung steht beschrieben, wie der WR elektrisch an ein 3 Phasennetz angeschlossen wird. Für die Modbus-Karte habe ich eine separate Anleitung. Hier werden beide Fälle behandelt.
Und wo steht, dass der WR im EC-ON2 Modus nur max. 1/3 der Gesamtleistung pro Phase abgibt?
Und wo steht, dass der WR im EC-ON2 Modus nur max. 1/3 der Gesamtleistung pro Phase abgibt?Der 10K kann doch 14,5A pro Phase liefern: 230V x 14,5A = 3,335KW
Gruß
-leer-
Dem wird wohl so sein. Wenn meine Anlage in Betrieb geht werde ich auf jeden Fall einen zusätzlichen Energiemesser direkt vor dem Wechselrichter montieren. Das wollte ich ursprünglich machen um den Eigenverbrauch der Anlage zu ermitteln aber so kann ich an den Momentanwerten auch sehen wie er genau regelt.
Gruß
-leer-
Moin zusammen,
ich habe meinen FSP 10K und das SDM630 jetzt auch installiert. Zunächst noch ohne Akku, der ist noch im Bau.
Die Anlage habe ich im 3-Phasen- Betrieb mit EC-ON 2 eingerichtet.
Grundsätzlich funktioniert die Regelung auch, allerdings ist sie teilweise zu langsam.
Das bedeutet, wenn richtig Leistung vom Dach kommt (ich habe insgesammt 10 kW peak an Modulen, in 2 Strings)
und ich habe dann Lasten wie z.B. den E-Herd oder eine E-Heizung (beide mit mechanischen Thermostaten) angeschlossen,
dann schiebt der Wechselrichter, wenn die Thermostate die Last abschalten, noch jeweils für ein einige Sekunden Leistung ins Netz,
bevor die Regelung dieses wieder ausgleicht.
Ist das normal oder gibt es noch Parameter, an denen man dieses verbessern kann?
An den Werten für "Feeding grid power calibration" für R S T habe ich schon Werte von -100 bis - 1.000 W eingegeben.
Derzeit steht der Wert jeweils bei -600W.
Auch habe ich den Eindruck, dass wenn ich den Wechselrichter täglich vormittags wieder in Betrieb nehme, er erst einige Minuten braucht,
bevor die Regelung richtig arbeitet und die Phasen einzeln ausgleicht.
Sonnige Grüße
Chris
Morgen,
möchte mich einigen Vorschreibern hier anschließen. Besitze einen MPI 10K welchen ich im August direkt von MPP bezogen habe.
U1 22-04-28
U2 22-04-19
Serial: 961622071000XX
Eastron SDM630MCT V2 ist vorhanden und die Verbindung zum MPI steht da der Hörer im Display leuchtet.
So weit so gut.
Der unten auf dem angehängtem Foto sollte der gewünschte Betriebsmodus sein.
Nun zum immer selben Problem. Der MPI rührt den Akku nicht an. Wird zwar bei ausreichender Sonneneinstrahlung geladen aber bei zu wenig Sonnenenergie rührt er diesen nicht an. Auch nachts nicht. Spannung vom Akku liegt an (gemessen und erkennt er auch da diese im Display und auf SolarPower abzulesen ist). Ledeglich einmalig für ein paar Stunden zog er zwischen 10-15 Ampere aus dem Akku und auch der Zähler stand in diesem Fall still (In dem Fall war es ziemlich bewölkt. Jedoch bei Einbruch der Nacht zog er den Strom wieder aus dem Netz. Akkuspannung war da aber noch bei ca. 52V.)
Was die Vorschreiber so erwähnt haben habe ich bereits durch und schafft keinerlei Abhilfe. Lediglich das Firmwareudate habe ich noch nicht durchgeführt da ich die jetzige Firmware nicht habe falls das welches hier zum Download steht nicht funzt. Den Support von MPP Solar habe ich bereits angeschrieben, nur höre ich von denen seit Tagen nichts :sad:
Gibts hier jemanden der einen MPI 10K neuerer Bauart hat und diesen im Grid-Tie with Backup II zum laufen gebracht hat und könnte evtl Hilfestellung geben?
Vielen Dank schon einmal
-leer-



