Hi, wie im Titel beschrieben möchte ich eine Insel mit etwa 5-6 kwp auf meine ca. 40 m² Flachdachgarage bauen und diese als reine Insel betreiben. Damit lade ich dann tagsüber meinen phev, wenn der voll ist sollen die Poolpumpen laufen und nebenbei wird ein mobiler Akku geladen. Diesen möchte ich dann abends ins Hausnetz anschließen und den restlichen Strom (ohne etwas einzuspeisen) verbrauchen. Das hat natürlich Grenzen (Schuko-Stecker). Ein wirkliches Verbot dieses Setups hab ich bisher nicht gefunden. Lediglich den HInweis von chatgpt. Es handele sich um eine Grauzone. Macht das schon wer so in der Form? Hintergrund: Bisher wollte mir kein Elektriker die Anlage so aufbauen und anmelden. Die wollten alle nur aufs Dach des Hauses, dieses hat aber nur eine kleine Fläche nach Süden (max. 8 Module) , die ab etwa 15-16 uhr auch noch verschattet wird. Lohnt nicht. Die Garage ist nach SO ausgerichtet, steht den ganzen Tag in der Sonne und ist aus dickem Trapezblech mit Stahlträgerunterkonstruktion aufgebaut.
Edit: 2022 hatte ich bereits einen Beitrag verfasst, damals ging es noch um eine "ordentliche" PV Anlage. Nun möchte ich die nicht mehr offiziel betreiben sondern als reine Insel. E ben mit der Option den Akku anzuschließen. Aktuell habe ich ein Balkonkraftwerk auf dem Flachdach, flach aufgeschraubt mit knapp 1,7 kwp und deye Microwechselrichter. bisher war das maximum an komplett wolkenlosen Tagen 1,5 kwp.
und damit hast du einen Erzeuger am öffentlichen Netz.
Mit anderen Worten, willst du sauber bleiben, die ganze Flöte am Bein (Bundesnetzagentur, Anmeldung Netzbetreiber)
Das du keine Eergie einspeisen möchtest ändert daran nichts.
also die Anlage (neu) wird komplett eigenständig sein, separater Kreis. Was ich eben überlege ist einen mobilen Speicher aufzuladen und diesen dann abends ans Hausnetz (regulär im Netz) anzudocken um den Strom aus der Insel selber zu verbrauchen (Nulleinspeisung). Das Balkonkraftwerk ist aktuell normal im Netz angeschlossen und hat mit der kommenden Anlage nix zu tun.
Ok aber da haben wir ja eigentlich schon die Antwort, leider Ich habe gehofft den Amts-quatsch nicht machen zu müssen...ich hatte auch überlegt mir den Garten mit Modulen vollzupflastern bei den albernen Kosten je Modul würde ich mir auf etwa 35 m Länge den Zaun mit Modulen vollhängen. Edit: W mit 90°...ein Zaun eben Das nimmt mir ja so kein Elektriker ab, obwohl es ja auch Solarzäune mittlerweile gibt....
Noch einmal: Nehmen wir an du hast dein System als Insel da stehen. Und jetzt schaltest du einmal abends per Hand um dein Hausnetz vom Stromnetz getrennt und an deiner Insel. Das ginge.
Sorry für die Verwirrung. Der Wechselrichter kann 800W max. Mein Nachbar hat die Leistung der Module gemessen bei voller Sonne gegen 13 Uhr. Es ging darum was auf dem Dach bei Flachmontage möglich wäre. Es sind 4x440 W Module (Bifazial) und die Leistung lag bei etwa 375 W je Modul..
hmm die Aussage passt nur nicht zu dem was Berny geschrieben hat. Ach ne Moment: Du meinst ich darf mein Hausnetz vom Netzbetreiber auf Offgrid manuell umschalten?? Das ist zulässig? Oder verstehe ich das falsch gerade
Um den Akku im Auto zu laden, brauchst du mindestens 6 A bei 230V, also rund 1,5kW. Und du brauchst den passenden Insel WR. Wenn die Sonne nicht scheint, reicht die PV Leistung nicht. Daher rate ich dir zu einem Akku für die Insel, der sammelt den Strom und kann den WR antreiben.
Woher weiß die Poolpumpe, dass der PHEV voll ist? Wie soll die Schaltlogik aufgebaut werden?
Willst du den jeden Tag von der Garage ins Haus tragen?
dann kannst du doch den Akku nachts dort anschließen - Spannung muss natürlich passen. Ein 48V Akku sollte passen.
Legal ist es jedenfalls nicht, wenn du (nur) das BKW anmeldest, aber den mobilen Akku (du meinst ein Fertiggerät, dass in das Hausnetz einspeisen kann?) parallel zum BKW betreibst. 2 mal 800W einspeisen ist nicht statthaft. Mit dem vereinfachten Verfahren (Anmelden im Marktstammdatenregister) ist nur 1 mal 800W erlaubt. Im Register kannst du auch den Akku anmelden. Nirgendwo steht, dass der nur von den PV Modulen geladen werden darf, die direkt angeschlossen sind.
Überlese ich die "interessanten" Ideen dazu und dann ist das Ergebnis - tun
Was nicht zielführend ist, täglich irgendwelchen Handgriffen nachzukommen - das wird nix, die Menge der gespeicherten Energie ist nicht konstant.
Das bedeutet - es sollte möglichst ohne weiteres Zutun laufen - Kram wie händisches Umschalten ist aus meiner Sicht/Anwendung nicht zielführend.....
Die einfachste Lösung ist vermutlich ein möglichst großer Akku und ein InselWR, der bei leerem Akku oder zu geringer PV oder beidem auf Netzbezug umschaltet. Dann wird der Akku weiter über PV geladen, und die Energie aus dem Netz bezogen.
Dann fangen aber die Fragezeichen an wie Wirkungsgrad, Leerlaufverluste usw, die InselWR je nach Konfiguration usw. mit sich bringen was zu "interessanten" Zusammenstellungen führt. Das wird dann insgesamt ausufern und Unklarheit wird geschürt.
Anders. Er kann mit seiner PV den Akku laden, 48V Akku. Und das als Insel mit drinnen Steckdose. Abends schaltet er den 48V Akku von der PV-Anlage um auf das BKW. Dann kann er immer noch nur 800W nutzen.
Der erste Schritt - PV max auf das Dach, unter dem Aspekt einer Versorgung der Hauptnutzer.
Das was übrig bleibt zu verwursten ist der nächste Schritt. Ich versuche einen Schritt nach dem anderen. Dabei würde ich nicht mit den letzten Schritt anfangen, sondern dem ersten.
Wenn die 70--80% erfüllt sind, dann Feinschliff.
Das Grobe
PV auf das Dach
Energie in einem Akku lagern
Energie für Hauptverbraucher nutzbar machen
Das includiert aus meiner Sicht, eine automatische Netzumschaltung unter Bedingungen wie oben erwähnt, denn die Karre und das Pool sollen auch genutzt werden, wenn die Insel nicht leistungsfähig ist.
Zusätzlich kann eine händische Umschaltung erfolgen - wie auch immer realisiert - es ist absehbar im Winter zwar der Pool nicht aktiv, aber dennoch der Akku leer und die Insel macht keinen Sinn, außer das bischen Energie über Wochen/Monate im Akku zu speichern. Eine Nutzung wird mit abnehmender Sonne seltener...
Vielen Dank für die Ideen. Ich hab mir das blauäugig sehr einfach vorgestellt....aber wenn tatsächlich nur 800W Einspeisung über einen anmeldefreien bzw. (wie BKW) Akku möglich sind wird es wohl nicht ohne Anmeldung gehen. Manuell umschalten ist auch nicht die Lösung. Das muss alles automatisch gehen, Ich habe mir vorgestellt, dass ich einen großen Akku mit 10 kWh laden und abends einfach umschalten könnte. Das für Akkus ebenfalls Anmeldungen notwendig sind...macht Sinn...wir sind ja in DE Das Problem ist nicht die Hardware oder die Installation der Komponenten (bis auf den Anschluss an den Hauptkasten...aber dafür hätte ich einen Elektriker...nur halt eben nicht für die amtliche Abnahme etc.). Bisher scheiterte es daran, dass die Elektriker entweder keine Anlage die sie selbst nicht gebaut haben abnehmen wollen oder mit Gewährleistung argumentieren. Also bei einer Flachdach-Installation sagte mir ein Elektriker, müsse er mir Gewährleistung von x Jahren auf die Dichtigkeit des Daches geben (Gestell angeschraubt). Selbst wenn ich das ausdrücklich nicht brauche...Ich suche weiter nach einem abnahmewilligen Elektriker. Danke euch!
Nachtrag: Ich glaube im Grunde beschreibt das Ecoflow Stream System das was ich mir vorgestellt habe...nur eben in klein. Ich könnte 16 Module auf die Hauptgarage und noch mal 8 auf die Nebengarage flach hinlegen + 4 Module mit 90° an die Wand nach SO montieren. Dazu halt einen Speicher mit min. 10 kWh. Laut Ecoflow Beschreibung wird hier die 800W Grenze nicht gebrochen.
Warum willst du anschrauben. Es gibt mehrere System die gewichtsbelastet die Panels halten.
Ich würde mir nie zusätzliche Fehlerquellen in die Dachhaut bohren.
OT: Ja, langsam wirds interessant.... 15kwh für 1500€ könnte mein nächster werden. Dann 15kwh für 1000€ und der letzte mit 15kwh für 500€. Dann ist auch Sense was Unsinn/Sinn hier angeht.
@Berny
Weil immer mehr Leuten die Kisten wegfliegen werden wegen Sturm etc. Da wird die Versicherung aussteigen wenn die nur mit Gewichten hingestellt werden. Ich prognostiziere mit meiner Glaskugel dass Stürme etc. zunehmen werden, kann aber nicht prognostizieren ob in 5, 10, 25, 50 Jahren das erste Ereignis zutreffen wird je nach Lage.
so ne kleine Insel wirtschaftlich zu bekommen ist schwer.
vergleichbar mit einem Hochbeet - macht auch ein wenig Gemüse - doch zum Überleben rechts nicht. Da brauchts eben einen Acker.
Hab selbst 86kWp, 120kWh, Insel mit Netz zum nachladen. 1 Family, 2 Häuser, 6 Personen, alles WP, 3x EV, alles auf Strom etc. 30000kWh/Jahr Verbrauch. Das sollt sich bald amortisieren (5 Jahre ca.)
Mit solche micro-Grids/Inseln entgeht man den Netznutzungskosten, man kann bauen was man will. Am besten man bleibt dabei in der Familie dann gibts keinen Streit um Energieverbrauch.