Ohne Filter hab ich einen Faktor von 180, mit Filter von 110. Das bedeutet, dass der Volumenstrom mit Filter nur noch 110/180 = 0,61 vom normalen Volumenstrom ist. Normal müsste der Volumenstrom bei 600 m³/h, mit Filter nur noch bei 600 * 0,61 = 366 m³/h.
Sorry Win das ich so nerve. Aber ich finde das Verhältnis 110/180 derart krass das ich es gern verstehen würde.
Deine Anlage hat ein Maximum von 678m3h. So haben wir auch immer den COP mit einem Ausgleichsfaktor von 0,4845 errechnet. Die 2 Werte mit Filter (110) entsprechen auch genau dieser Berechnung. Wenn ich jetzt den Faktor 110 zu 180 auf die 678m3h (rechnerisch ) anwende bin ich bei bei 1109 m3h für ohne Filter. Dann stimmen auch hier die genannten COP Werte.
Aber die Werte sind derart auseinander das es meine Vorstellung wegen des Filters übersteigt.
Wie dem auch sei, ist es sehr interessant. Sobald ich Zuhause bin werde ich es mit der Hantech testen.
Gruß
Ich fand das auch erstmal überraschend, weil ich dachte, der Filter würde gar nicht viel ausmachen. Aber dieser Querstromlüfter sind sehr druckempfindlich, brechen stärker ein bei schon wenig mehr Luftwiderstand.
Diese Faktoren entstanden ja empirisch, also viel messen und vergleichen. Finde das auch etwas überraschend, dass das so viel ist.
Bei der SRC/SRK 20 hab ich es auch mal probiert, da hatte ich die Faktoren ohne Filter von 103 und mit Filter von 150. 103/150 = 0,68, also auch recht ähnlich.
Wichtig: So extrem ist das bei dieser höchsten Lüfterstufe. Bei den niedrigen Lüfterstufen 1+2 sind die Unterschiede sehr viel geringer.
Ich werde demnächst mal eine Anemometer in den Luftstrom packen und es mal vermessen, ob das stimmig ist.
Für MHI und andere stehen grosse Neuigkeiten an. Wie Hier nachzulesen wird an einer 0-100%Steuerung gearbeitet und sogar das direkte Regeln der Kompressorfrequenz ist wohl schon gelungen.
Sehr spannendes Projekt dieser ProArt-Regler .
Ich habe mit dem Entwickler gesprochen und ein Modul bestellt. Bisher bin ich von den Funktionen des Moduls sehr angetan, da die Integration in Home Assistant problemlos funktionierte. Ich habe die Heizung bereits in Betrieb genommen und kann deutlich einen Unterschied feststellen, wenn ich den externen Sensor verwende (vor allem bei dem aktuellen, milden Wetter, das die Heizungssteuerung sonst oft vor Herausforderungen stellt).
Ich habe eine Testfirmware für die „Peak-Cut“-Funktion erhalten, wurde aber darauf hingewiesen, dass diese Funktion möglicherweise nicht mit allen Kombinationen von Innen- und Außengeräten kompatibel ist.
was ist die peak cut funktion?
Ich finde das Modul auch sehr spannend und spiele auch mit dem Gedanken es mal zu probieren. Besonders die Sache mit dem Raumthermometer macht es wirklich interessant.
Auch „Peak-Cut“ ist sicher spannend, besonders wenn es damit wirklich gelingen sollte, die Anlage auf eine feste Maximalleistung zu zwingen. Leider wird es wohl mit meiner SCM40 Multisplit nicht funktionieren und zum anderen sehe ich es bisher noch nicht als nötig an. Meine SCM startet bisher sehr gutmütig mit 450-500Watt und versucht mit dem Auswurf im Bereich 32-36°C zu bleiben, auch wenn sie am Morgen erst mal mehrere Grad aufholen muss.
Meine Vivax ist da ein ganz anderes Kaliber. Die rennt wenn ich sie nicht manuell zügle mit 1000-1400Watt und 55-58°C Auswurf los um schnell auf eingestellte Temperatur zu kommen.
habe jeweils scm 30 mit 2x1,5kw srk und scm 40 mit 2x2kw srk. Die Geräte wurden noch durch ein Poti „gedrosselt“ indem die Innentemperatur immer so um die 17-18 Grad eingestellt werden kann, damit laufen sie mit weniger Leistung. Im Home Assistant läuft ein Hilfszeitplan welches die Innengeräte bei Auswahl „Heizen niedrig“ während des eigentlichen Zeitprogrammes abwechselnd die beiden Anlagen für jeweils eine Stunde einschaltet. Funktioniert gut, nur leider steht ein Aussengerät südseitig auf einem Blechdach. Man könnte meinen im Kühlbetrieb verursacht das Probleme aber dem ist nicht so. Dadurch dass die Umgebung sehr warm ist hab ich bei eigentlichen 13-15 Grad Außentemperatur oft 20 Grad am Aussenfühler und damit läuft die Anlage aufgrund Schutzeinrichtungen bei hohen Aussentemperaturen mit hoher Leistung an. Hat jemand dazu einen Vorschlag? Holztafel aufs Blechgehäuse?
Die Wärmetauscherfläche steht Richtung Norden? Dann kannst du es machen, wie viel Anlagenhersteller es machen: Den Sensor nahe am Wärmetauscher, so dass daran permanent Luft vorbeizieht. Aber auch etwas isoliert gegenüber dem Wärmetauscher. Da reicht es, 2-3 cm Abstand zu halten.
Nach nun ein paar Tagen Einsatz bei 7-17°C Aussentemperatur kann ich dies nicht bestätigen. Egal welche Lüftermodi, oder Temperaturdifferenz im Raum, die SCM40 mit SRK35ZS-WF/20ZS-WF moduliert nur im Bereich 800-460Watt. Ist die Raumtemperatur erreicht geht sie aus und nach 30 bis 60min wieder an.
Habe bisher noch keinen Trick gefunden tiefer zu kommen.
Mir ist aufgefallen, dass es die Regelung die Höhe der Soll-Temperatur berücksichtigt. Bei 18 Grad Soll erreiche ich teils niedrigere untere Modulation, als z.B. bei Soll 23 Grad. Die moduliert also bei 23 Grad dann nicht mehr so weit runter. Aber auch nicht immer, scheint etwas komplexer zu sein.
In die Richtung kannst du mal experimentieren. Falls das wirklich so ist, könnte man den Sensor so umbauen, dass er bei deiner gewünschten typischen Soll-Temperatur 18 Grad zurückgibt.
Auch noch interessant: Hast du Eco eingeschaltet oder SILENT? Das könnte auch Einfluss haben. Also wenn einer dieser Modis eingeschaltet ist, gehts meist tiefer mit der Modulation.
Unter 20,5 Grad soll werden 200 Watt erreicht. Bei meiner Scm41 zumindest.
Wurde aber hier schon öfters geschrieben.
Abstand ist zu soll muss 2.5°C betragen.
Hab ich durch eine Automatisierung realisiert.
Dadurch läuft sie Stundenlang auf 200 Watt.
Ja mit ECO und Silent werde ich auch noch mal probieren. Wobei bei Silent die Handbücher unterschiedlicher Meinung sind ob es Verfügbar ist bei der SCM40.
Noch konnte ich leider nur auf 22°C runter gehen, da aktuell noch alle Türen im Haus offenstehen. Bald kommt aber die Zeit wo die Türen geschlossen werden und die Räume der SCM nur auf 18°C gehalten werden sollen.
Takten ist so auch jetzt nicht das Problem. Die Pausen sind lang. Und am Ende wäre noch die Frage, ob durchlaufen mit geringer Leistung überhaupt sparsamer wäre. Noch heizt sie zusammen mit meiner Vivax das komplett offen stehende Haus. Die Vivax läuft nahezu durch, auf geringerer Leistung, hat aber am Ende des Tages trotzdem deutlich mehr verbraucht.
MHI =1,97kWh, Vivax=2,49kWh
Am Ende werde ich der MHI die 500Watt eh immer abnehmen müssen sobald es noch ein wenig kälter wird. Von daher kein Problem.
Ich kann mir auch gut vorstellen warum die MHI so programmiert ist keine Anstalten zu unternehmen tiefer zu modulieren bei 22°C. Die Entwickler wollten sicher einen zu kühlen Auswurf vermeiden, Stichpunkt “Wohlfühlklima”. Denn bei nur 200Watt kann es sich im Luftstrom schon wie kalte Zugluft anfühlen und würde wohl zu vielen Kundenbeschwerden führen.
Das würde auch erklären weshalb sie bei niedriger Raumtemperatur tiefer geht eurer Erfahrung nach. Im 18°C kalten Raum fühlen sich auch 25°C Auswurf wie Warmluft an.
Ich hab heute mal erste Messungen mit Anemometer gemacht. Da komme ich ohne/mit Filter auf ein Verhältnis von etwa 1,4. Also z.B. ohne Filter 3,1 m/s, mit Filter = 3,1 / 1,4 = 2,2 m/s.
Bei dem Verhältnis des Faktors ist es mehr 180 / 110 = 1,64. Da ist irgendwie ein Unstimmigkeit drin. Eigentlich würde man erwarten, dass beides gleich sein sollte.
Allerdings: Der Luftstrom ist sehr inhomogen, man müsste die ganze ausgeblasene Luft messen, was schwierig ist. An der Inhomogenität könnte einiges hängen, wären dann als Messfehler.
Ob es noch irgendwo systematische Fehler gibt, da müsste man nochmal tiefer drüber nachdenken.
Ein systematischer Fehler könnte sein: Ich habe die Effizienz mit Filter empirisch recht genau bestimmt. Und dann hab ich den Filter runter genommen und bin davon ausgegangen, dass ich hier nahezu die gleiche Effizienz habe und habe danach den Faktor gesucht. In Wirklichkeit wird die Effizienz bei dem hohen Luftdurchsatz aber deutlich besser sein. Muss ich nochmal genauer durchdenken.
Kann ich auch wieder bestätigen. Die SCM41 läuft gerade wieder zum ersten Mal.
Solltemperatur 19 Grad, gemessene Raumtemperatur 20-21 Grad (je nach Zimmer), die Anlage läuft zwischen 200-220W durch.
Habt ihr es schön kühl im Haus.
Hier wie jeden Tag 22,5°C Soll / 22,3°C Ist und die SCM40 werkelt mit 460-560Watt durch, nachdem sie zum Hochheizen des offenen Flur ausgehend von 19°C 40min mit 1000Watt gearbeitet hat.
Außentemperatur in der Nacht waren 2,7°C, Spitze am Tag 12°C. Heizen muss sie ca. 80m² über 2 Etagen im 1890 Altbau.
Weiter als 460 geht sie unter diesen Bedingungen nicht runter und ab dem späten Nachmittag geht sie auch 2-4 mal für 20min aus.
Rein von der Raumtemperatur her könnte sie ab spät Nachmittags durchaus mit noch ein paar Watt weniger durchlaufen, tut es aber wohl nicht damit die Ausblastemperatur nicht zu stark sinkt und als kühle Zugluft wahrgenommen wird.
Bei uns heizen die Anlagen (Single-Split SRK25) jetzt wieder bei 5-15 Grad Außentemperatur so etwa 5-10 Stunden am Tag. Die laufen fast immer auf Mindestmodulation von 160-180 W und takten dann auch mal. Durch Sensorumbau etwa 15-20min Austakt und 10-15min Eintakt. Es wäre durchaus noch etwas optimierbar, weil 15min pro Stunde heizen völlig reichen würde. Wir heizen etwa auf 20-21 Grad.
Gestern haben wir nur 1,1 kWh verheizt, da lief nur eine Anlage für etwa 10 Stunden.
Das sind bei den Temperaturen ja Top Werte. Aber eins ist mir nicht ganz klar.
Angenommen ich will 21° im Zimmer und meine Anlage pendelt sich darauf ein und verbraucht x kwh. Wenn jetzt die 21° exakt bis aufs zehntel genau über die gesamte Dauer einhalten wird kann aus meiner Sicht nichts mehr verbessert werden. Jeder Eingriff zugunsten der kwh würde dazu führen, dass die 21° nicht mehr genau eingehalten werden. Liege ich da richtig?
Gruß
Ich denke da liegst du richtig. Es sei denn die Regelung der Anlage läge vollkommen daneben. Z.Bsp. extremes Takten oder Ausblastemperaturen jenseits der 40°C.
Sofern die Anlage also recht lange Laufzeiten/h erreicht, die Ausblastemperatur im Rahmen bleibt und sich die Luft gut verteilt, dürfte der Wirkungsgrad über den Tag recht gleich ausfallen.
Ob da nun dauerhaft 200Watt oder halbstündlich 400Watt aus dem Netz kommen um z.Bsp. 21°C zu halten. Auf dem Zähler stehen dann nach 24h beide male zu bezahlende 4,8kWh.
Es geht da immer nur ums Takten. Wenn die Anlage durchläuft und du 21 Grad willst, kannst du nur noch wenig optimieren, also nur noch mit höherer Lüfterdrehzahl.
Bei uns taktet die Anlage in der Übergangszeit, weil das Zimmer nur 16m² hat, die Anlage nur bis 180W runtermoduliert und gleichzeitig der COP noch sehr hoch ist, ich schätze so bei 6-7.
