Kann was mit Kosteneinsparung zu tun haben. Die 35er ist ja etwas teurer, da hat man vielleicht etwas mehr Spielraum, die 2,50 Euro mehr für einen zusätzlichen Sensor zu spendieren. Ich hab die 20er und 25er Single-Split, die haben beide keinen Hygrosensor.
Vermutlich braucht man den nur für das Entfeuchtungsprogramm, wir nutzen das gar nicht, weil ja das Kühlen auch schon gleichzeitig entfeuchtet.
Ich habe fast die gleiche Anlage im April verbaut bekommen, 2,0kW im Schlafzimmer und 3,5kW im Wohnzimmer an 4,5kW Außengerät. Die Innengeräte haben beide WiFi ab Werk. Bezahlt habe ich 5200€.
Find ich ok den Preis.
Ich habe nun diese Woche mein SCM41ZS mit drei Innengeräten SRK-20ZS-WF eingebaut bekommen.
Die Handwerker waren sehr ordentlich und haben auch dafür gesorgt, dass in keinen der Innengeräte eine Kondensatpumpe verbaut werden musste. Das Außengerät wurde auf dem Dach montiert. Auf meinen Wunsch hin haben sie die von mir besorgten Gummipuffer von Wagner Technik mit Shore45 auf dem Träger verbaut.
Soweit läuft die Klima wirklich sehr gut. Überraschend leise. Auch von dem Außengerät, was sich direkt an der Seite der Wandschräge des Schlafzimmer auf dem Dach befindet, hört man nichts. Hätte ich nicht gedacht. Ich habe auch gleich die App Smart-M-Air auf meinem Handy installiert um die Innengeräte damit zu steuern.
Was mir jedoch auffällt, ist die in der App angezeigten falschen Angaben zur Innentemperatur von den Innengeräten. Mir kam von Anfang an die gezeigten Werte komisch vor. Trotz stark schwankender Temperaturen in den jeweiligen Räumen, wurden in allen drei Räumen immer Werte von 25-26 Grad in der App angezeigt, was nicht sein kann, da die Fenster eigentlich ständig gekippt sind und die Temperaturunterschiede von Tag und Nacht gerade jetzt von 13 bis 28 Grad schwankt und alle drei Räume tagsüber gerade überhaupt nicht genutzt werden. Nur das Schlafzimmer wird von uns halt des nachts genutzt.
Zum Test habe ich mal im Schlafzimmer direkt neben dem Innengerät, auf dem Kabelschachtkanal ein Thermometer hingestellt. Dieses hat heute realistische 22 Grad angezeigt. Außentemperatur waren 23 Grad. Da das Fenster, wie gesagt ständig offen ist, passt das dann schon. Das Innengerät zeigte in der App aber 26,5 Grad an.
Jetzt gerade aktuell: Außentemperatur 15 Grad. Thermometer 20,5 Grad im Schlafzimmer. Innengerät in der App 25,2 Grad. Da stimmt doch was nicht. Woran liegt das? Zumal, wenn die Klima dann mal auf 20 Grad runterkühlen soll, wird der doch dann tatsächlich auf 15-16 Grad den Raum bringen, wegen dem um 4-5 Grad zu hohen Wert des Innengerätes. Alle drei Innengeräte waren die letzten 3 Tage nicht im Betrieb.
Bei mir lagen die Temperaturen der Innengeräte heute bei 25-26 Grad bei vergleichsweise 21-22 Grad in den Räumen.
Ich habe allerdings die Raumthermometer auf 1,5m Höhe hängen. Kann mir nur vorstellen, dass unter der Decke wärmer ist & die Innengeräte vielleicht minimale Wärme erzeugen (Wifi-Modul etc.) Viel kann das allerdings nicht sein.
Steht die Temperatur konstant fest, oder hat diese sich schonmal geändert?
Ich habe den Temperaturfühler von einem Außenthermometer direkt neben dem aufgehängten Innengerät plaziert. Daran liegt es nicht. Die angezeigten Werte von den Innengeräten schwankte immer so um die 1 Grad, was real nicht sein kann.
Ich habe eben mal in einem der Räume mal einfach das Gerät eingeschaltet. Die reale Temperatur direkt neben dem Innengerät sind 20,7 Grad laut Außenfühler, der ziemlich genau ist. Das Innengerät zeigte 25,7 Grad an. Nach dem Einschalten, habe ich nun die angezeigte Temperatur auf der App beobachtet. Innerhalb von nicht mal 3 Minuten änderte sich die Anzeige in der App von 25,7 Grad auf 20,5 Grad. Der Außenfühler zeigte weiter 20,7 Grad. Also scheint es so zu sein, dass das Innengerät die Innentemperatur im ausgeschalteteten Zustand wohl entweder gar nicht oder nur sehr sporadisch meldet oder misst.
Noch eine Merkwürdigkeit ist, dass in der App-Anzeige "Übersicht Innengeräte" bei "Ist-Raumtemperatur" 23 Grad angezeigt wird, aber geht man dann auf Konfiguration für die Einstellungen des Gerätes, dann steht da Innentemperatur 20,5 Grad. Ja, was denn nun?
Obwohl ich nun 22 Grad kühlen vorgegeben habe, schien es mir so, dass das Innengerät wohl dann immer noch kühlt obwohl die Temperatur 20,5 Grad im Zimmer gemessen wurden. Das liegt vermutlich daran, weil ich "Kühlen" vorgegeben habe und ich vermute, dass dann das Gerät mit Minimallast weiterläuft. Aber sollte sich nicht dann das Innengerät nicht einfach abschalten?
Darf ich mal fragen, ob sich hier jemand die Werte erklären kann? So wie ich es verstanden habe ist die SCM30 und SCM41 ja neuer und soll effizienter laufen (weit runter modulieren / weniger takten). Vergleicht man die nun bei Eurocent, scheint die SCM30 tatsächlich ganz oben mit einem SCOP von 4,8 und die SCM41 eher weiter unten mit einem SCOP von 4,5 (kann natürlich auch immer mit der Innengeräte Kombi zu tun haben). Laut der Liste wäre die alte SCM40 sogar effizienter.
Dann habe ich versucht nach der Heizleistung bei -10 Grad zu schauen, weil die für mein Projekt wichtig wäre. Da schneidet die SCM30 mit 3,3kw super ab für Ihre Größe und die SCM41 hat wiederum nur 0,1 kw mehr (3,4kw). Die alte SCM 40 und SCM45 haben jedoch eine höhere Pdesign Angabe (ich hoffe das ist auch der entsprechende Wert für die Heizleistung bei -10 Grad) von 4.1kw. Also alles in allem erscheint mir von den technischen Daten die SCM30 besser als alle anderen, die SCM41 dagegen eher schlechter als die Vorgänger. Seht ihr das auch so? Woran könnte das liegen?
Kann man nicht allgemein sagen. Die SCM41 kann eben für eine 3er Multisplit enorm weit herunter modulieren (~180W), d.h. praktisch pro Innengerät 60W Aufnahmeleistung, wenn man alle drei Geräte an hat. Die SCM50 kommt zum Beispiel nur bis 280W herunter und würde somit in kleineren Räumen oder wenn du wenig Heizleistung benötigt wird deutlich mehr takten.
Wenn man mehr als 4kw Heizleistung braucht, ist die SCM41 natürlich "schlechter", da es nicht warm werden wird ;).
Alles eine Sache der Auslegung und Einbausituationen
@runwithin Ok danke, das hatte ich schonmal überlesen dass die scm41 für 3 IGs ist. Kannst du mir sagen, wo man die minimale Leistungsaufnahme der Ausengeräte ablesen kann / findet? Ist die scm30 dann genauso leistungsstark wie die 41er nur halt auf 2 IGs ausgelegt ?
Und weiter oben: Wo sind die technischen Daten her? Shop 5,4-5,6 wäre ja echt extrem gut. Die multisplits sind ja eigentlich eher mit 4,7 angegeben.
@mitsu_hoy das kann man auch bei Eurovent ablesen. Zumindest scheint es für die meisten Anlagen zu passen, was Nutzer berichten. Für meine beiden Anlagen passt es praktisch auf das Watt genau.
Mann muss sich "Heating PL CondD" anschauen. Das ist praktisch der kleinste Heizwert (minimale elektrische Leistung) die die Anlage bei (+)12 Grad erreichen kann.
Zum Beispiel die SCM30 ist ja auf eine Heizlast bei 3.3kw bei -10 Grad ausgelegt. Die Heizlast ist eine Lineare Funktion abhängig von der Temperaturdifferenz (Innen - Außen).
Bei 12 Grad Plus sollte, die Heizlast also nur noch weniger als ein Drittel der 3.3kw sein -> unter 1kw.
Wegen des Extrem guten COPs (teilweise 8 und mehr) bei 12 Grad sind die meisten Anlagen jedoch hoffnungslos überdimensioniert. Deshalb eignet sich meistens der Betriebspunkt "Heating PL CondD" um abzuschätzen wie weit die Anlage runter modulieren kann. Da die Hersteller natürlich versuchen möglichst genau die Heizlast zu treffen für ihre Auslegung.
1.55kw Heizleistung und COP von 8.3 -> Ergibt eine elektrische Leistungsaufnahme von ~186W.
Ich hoffe das war ein wenig verständlich, die Sache mit den SCOPs und Co. ist nicht ganz so intuitive.
Manche Anlagen erreichen diese Betriebspunkte aus dem Prüfstand in der Realität jedoch nicht (bei Panasonic liest man des sehr oft, teilweise wohl auch bei den MHI Single-Splits, da der Regler nicht so schnell runterregelt, wie der Raum überheizt). Bei der SCM41, habe ich diese Werte aber schon oft gesehen. Daikin bekommt das wohl auch i.d.R in der Praxis hin.
Ich denke, du meinst SCOP. Nicht zu verwechseln mit dem COP, der mitunter angegeben wird. Die SCM41 hat einen SCOP von 4,8. Das ist für diese Baureihe schon recht gut, besser sind die Single-Splits auch nicht.
@win Dankeschön, da war wirklich noch eine Verwechslung mit Scop und COP.
@runwithin Deine Erklärung konnte ich nachvollziehen. Aber wie finde ich jetzt bei allen Geräten die Heizleistung bei -10 Grad heraus? Ich dachte es wäre der Pdesign wert. Bei Mitsubishi kommt das auch hin, weil es mit TOL und bivalent Point gleich ist. Wenn ich jetzt aber bei einer Daikin schaue https://www.eurovent-certification.com/de/catalog/program/certificate/participant/model/show/202104126 steht dort Pdesign mit 3,3kw und der bivalent Punkt ist mit -7 Grad und 2,8kw angegeben. Dann wird bei -10 Grad ja nicht auf einmal mehr Heizleistung gebracht als bei -7 oder?
Das kannst du oft nur abschätzen. Heating CondA ist ja 88% der Maximalleistung bei -7 Grad. Du kannst also den Maximalwert bei -7 Grad berechnen. TOL ist dann auch Maximalwert bei z.B. -15 Grad. Male dir beides auf und ziehe eine Linie durch. Dann kannst du die Zwischenwerte ablesen, weil der Zusammenhang in dem Temperaturbereich fast linear ist.
Allerdings musst du etwas überdimensionieren, weil die Abtauzyklen nicht mit eingerechnet sind. Würde da mit 20-30 % überdimensionieren, falls du keine zweite Heizquelle hast.
demnächst sollen bei mir 2 Multisplitklimaanlagen SCM71ZS-W installiert werden.
Hat jemand diese Anlagen schon in Betrieb und kannst du mir sagen, welche Sicherung du/dein Elektriker dafür genommen hat?
Ist ein FI dafür notwendig oder reicht ein LS 16A dafür vollkommen aus. Oder gibt es Vorteile von einem FI?
Als Kabel sind 3*1,5m2 gefordert. Das sollte doch auch ausreichen, oder? Hat einer mal gemessen, was bei 2,5kw Geräten als maximal Last in Watt rauskommt?
Wieso 2,5kW, du hast doch eine SCM71. Die Last hast du doch am AG und nicht an den IGs.
Schau dir im Datenblatt den maximalen Strom bzw. die maximale Leistung an, die das Gerät ziehen kann. Dann weißt du auch die Absicherung. Oft steht in der Installationsanleitung auch eine Vorgabe für die Absicherung, die allerdings oft deutlich höher als nötig angegeben ist.
Bei deiner Anlage würde ich zu den IGs die 1,5mm² nehmen, zur Versorgung des AGs eine 2,5mm² Leitung. FI ist nicht unbedingt nötig, wenn du ein separates Kabel zum Verteiler ziehst, aber ich würde immer einen reinsetzen. Schafft mehr Sicherheit.
@win Die Absicherung soll mit 16A pro AG erfolgen laut Datenblatt und es reicht 3*1,5mm2 pro Außengerät.
Mich hätte es nur mal Interessiert was anderes im Real Life haben? Oder haben Sie nur ein LS 16A drin? Was für einen FI würde man dann benötigen? 32A für Beide über einen FI?
Die Daten können ja mit Gründe vom Datenblatt abweichen.
evtl. über zwei 16A FI/LS Kombiteile nachdenken. Dann haut einem ein möglicher Defekt nur genau die eine Klima raus, aber weder die andere noch den Rest des Hauses. Fehlersuche gestaltet sich auch einfacher.