Mitsubishi Heavy Multi-Splitgeräte

So groß, wie normale LWWP sind, da kann man auch 2 Single-Splits nebeneinander und nochmal 2 darüber bauen. Oder Duosplits, dann hätte man schon 8 Innengeräte. Oder so eine Kombination an 2 Stellen vom Haus.

Wer will, verkleidet diese Kombination dann noch.

Ich halte Mutisplits für eine technische Entgleisung, weil es ahnungslose Kunden cool finden und sehe nur ganz wenige Anwendungsmöglichkeiten, bei denen Multiplits wirklich Sinn machen. Wenn Single-Splits zu viele werden, dann gleich (Mini-)VRFs.

Gestern war noch ein dritter Kältebauer hier. Hat von sich aus genau die gleichen Mitsubishi Geräte angeboten wie der Erste (1x SCM50ZS-W, 3x SRK20ZS-WF) und kommt auf 10400€ statt 7600€ wie der Erste. Alternativ hat er Daikin angeboten (1x 3MXM40A, 3x FTXA20CW) für 12100€. Das kann ich nach den anderen Angeboten die mir vorliegen dann nur freundlich ausgedrückt als völlig überteuert ansehen.

Wir warten mal die Hitze dieser Woche ab. Wir haben z.B. den Wechselrichter der PV Anlage nach draußen verbannt, evtl. reicht das auch schon um das Haus kühler zu halten. Falls nicht, bestellen wir dann.

Durchaus möglich, dass die Angebotspreise sich stärker erhöht haben durch den heißen Sommer. Angebot und Nachfrage regeln den Preis. Viele Kältetechniker werden stark beschäftigt sein und können so auch die Preise erhöhen.

Klar aber so stark? Der günstigste, bei dem Klimaanlagen nur einen Teil der Dienstleitungen ausmachen, hat mir sogar noch einen Rabatt angeboten.

Gibt immer solche und solche...

Gibt auch Abwehrangebote.

Das war kein kleines Unternehmen wie die anderen, die haben extra Verkäufer und nicht nur die Techniker die auch gleich die Angebote schreiben wie die anderen. Denke nicht das sie sich die Mühe machen ein Abwehrangebot zu schreiben, dann hätten sie den Termin hier doch gar nicht wahrnehmen müssen. Die Bewertungen von denen sind jedenfalls durchweg positiv.

Finde ich keinen falschen Preis aktuell. Ich habe selbst letztes Jahr ca. 6.600€ + 600€ elektriker gezahlt. Fast die selbe Konfig (1x SCM50ZS-W, 2x SRK20ZS-WF, 1x 2x SRK25ZS-WF).

In 2024 hatte ich mir 4 Angebote eingeholt. Drei Angebote für SCM41 + 3x SRK20ZS-WF und einmal war es eine Toshiba 052 TXJ3KG/EU + 3x AR 09 TXFCAWKNX/EU. Die Preise für die Mitsubishi schwankten von 7.300 Euro bis 9.600 Euro. Das Angebot für die Toshiba lag mit 8900 Euro dazwischen.

Auch der Aufwand spielt ja eine Rolle.Ich habe mir das Außengerät auf das Dach setzen lassen und die 3 Innengeräte sind auf zwei Etagen verteilt und so haben die Installateure 2,5 Tage gebraucht. Da kann man sich mit den 7.300 Euro nicht beschweren.

Ich hatte am Ende für MHI 3 Angebote und die haben sich um +/- 500 Euro unterschieden. Lokaler Fachbetrieb war mir wichtig. Am Ende war es eine Bauchentscheidung. Alle lokalen Kältetechniker mit denen ich gesprochen habe, haben einen wirklich soliden Eindruck gemacht. Ich war bereit hierfür mehr zu bezahlen. Ich bin mal mit einer Überregionalen PV Bauer auf die Nase gefallen.

Wir haben für SCM41 mit 3x SRK15ZS-WF + SCM60 mit SRK35ZSX-WF und SRK50ZSX-WF inkl Comptrol Gateways und ca. 50 Meter Kupferleitung knapp um 19.000 Euro bezahlt.

Preistreiber: Comptrol, lange Kupferleitung, ZSX Geräte.

Installiert war alles in knapp 3 Tagen.

Habt ihr die in einem gut gedämmten Neubau einbauen lassen oder im schlecht gedämmten Altbau? Wir haben unsere Hauptwärmequelle ja rausgeschmissen, der Wechselrichter hängt nun draußen. Es ist aktuell auch deutlich kühler im Haus, ich lasse aber auch die Fußbodenkühlung laufen und es war jetzt noch keine Woche am Stück richtig warm, sodass der wärmste Raum gerade 23,1 Grad warm ist anstatt vorher bis 28 Grad. Hab hier sogar eine der begehrten Midea Portasplit stehen, sehe aber aktuell keinen Anlass die einzuschalten und heute Nacht soll es draußen wieder auf 16 Grad abkühlen.

Klar, spätestens im nächsten Jahr, bei der nächsten Hitzewelle, wird man sich ärgern wenn man dann keine Klimaanlagen hat. Also werden wir die wohl installieren lassen, auch wenn aktuell kein akuter Bedarf mehr besteht. Auf Dauer wollen wir ja auch nicht den ganzen Tag im Dunkeln sitzen wenn die Rollläden unten sind.

Bei mir ist es eine Doppelhaushälfte von 1995. Aber immerhin schon 8cm Styropordämmung und Wärmeschutzverglasung mit U-Wert 1.3. Das Dach wurde später mal auf 18cm aufgedoppelt und mit Zellulosedämmung eingeblasen. Die Stirnseite steht nach Osten und Seite mit dem Schrägdach nach Süden. Also von morgens bis späten Nachmittag volle Sonne drauf. Wir haben die 3 Innengeräte einmal im ausgebauten Giebelzimmer und zwei im OG (Schlaf- und Gästezimmer). Ohne Klima waren es auch schon mal 28 Grad warm im Schlafzimmer, wenn es mehrere Tage heiß war. Nun können wir entspannt bei eingestellten 21 Grad uns oben aufhalten. Wir lassen die Zimmertüren oben und unten allerdings auch auf, so dass die kühle Luft nach unten in den Flur und die Küche fällt. Das macht sich doch erheblich bemerkbar. Unten sind es dann so 1 Grad wärmer als oben. Von daher haben wir im Wohnzimmer noch keine Klima vermisst.

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Im Prizip ist es so:

Haus: Baujahr 2018. Holzständer, KfW 55.

Gerät
SRK50ZSX-WF an SCM60 EG komplett; Hauptwohnbereich ist schnell gekühlt. Angrenzende Räume dauern, aber pendeln sich auch gut ein.
SRK35ZSX-WF an SCM60 OG Wohnbereich (Galerie) offener Flur und offenes Treppenhaus. Läuft in der Regel gemeinsam mit dem 50er unten.
SRK15ZS-WF an SCM41 Schlafzimmer nach Bedarf; Meist Boostkühlung vor dem Zubett gehen
SRK15ZS-WF an SCM41 Büro; Nach Bedarf.
SRK15ZS-WF an SCM41 Kind; Nach Bedarf.

Bei um 30 Grad laufen die Geräte auf niedriger Modulationsstufe und sind somit sehr effizient. Wird es wärmer geht es nach oben. Aber alles noch unter 1kW.

Ist es früh noch weitestgehend kühl, wird die nur die Minimalstufe erreicht. Verdichterunterbrechungen kommen bis jetzt quasi nicht vor im Kühlbetrieb. Verdichterstrom beim SCM60 liegt zwischen 300 und 700 Watt. Pendelt je nachdem was im Haus passiert. (Kochen, Trocker, Bügeln etc...)

Die Konfiguration erlaubt uns:

  • Schatten mittels Rollladen --> Geräte laufen auf sehr niedriger Stufe im Teillastbetrieb.
  • Alles offen --> Gerät laufen auf mittlerer Stufe aber noch immer im Teillastbetrieb.

Also alles in allem können die Hitzewellen kommen. Die Anlage hat genug Leistung. Mal schauen wie es zum Heizen wird. Als ergänzendes System sicher überdimensioniert.

Hab jetzt das 7600€ Angebot für 1x SCM60ZS-W und 3x SRK20ZS-WF angenommen. Einbautermin wird im Frühjahr 2027 sein, da der Klimabauer gut gebucht ist und wir es ja auch nicht eilig haben. Der Elektriker mit Kälteschein, der nicht ausschließlich Klimaanlagen montiert, war bei der gleiche Gerätekonstellation am Ende sogar 600€ teurer als der reine Klimabauer. Er begründet dies mit schlechteren Einkaufskonditionen, da der sonst keine Mitsubishi verbaut.

Stimmt die Aussage des Kältebauers, dass die Klimaanlagen auf dem freien Markt andere Services Codes haben und er dafür dann keine Ersatzteile von Mitsubishi bekommen würde und deshalb nur welche verbaut die er selbst verkauft? Klar wollen die den Umsatz selbst machen und ich könnte auch nachvollziehen wenn er keine Gewährleistung dafür übernehmen will wenn er die Anlage nicht selbst liefert, aber eine unterschiedliche Ersatzteilversorgung für das gleiche Gerät je nach Bezugsquelle?

Zum Vergleich: Ich hatte für meinen Vater ein Angebot eingeholt, 2MXM40 plus 3,5 und 2,0 Perfera und unkomplizierte Installation => 6800 EUR (östliches Ruhrgebiet)

Unwahrscheinlich. Viel wahrscheinlicher, dass solche Dinge falsch behauptet werden. Man braucht ja irgendwelche Gründe.

Es hat gute Gründe, warum Kältebauer auf S-Klima statt auf günstigen Online-Grauimport setzen – spätestens bei Gewährleistung und Reparatur trennt sich die Spreu vom Weizen.

Aus eigener Erfahrung mit einer überregionalen Firma bei meiner PV-Anlage weiß ich: Wer billig kauft, kauft zweimal. Ein lokaler Fachbetrieb mag auf den ersten Blick teurer sein, liefert aber entscheidende Vorteile:

  • Kompetente Vor-Ort-Beratung & exakte Kühllastberechnung

  • Individuelle Anlagenspezifikation & hochwertige Montagematerialien

  • Zuverlässiger Service dank Lagerhaltung, Backoffice und festem Ansprechpartner

Am Ende zählt die Qualität: Mein Fachbetrieb hat eine Multisplit-Anlage mit 2 Außengeräten und 5 Innengeräten in 2,5 Tagen von zwei Mann absolut perfekt montieren lassen. Gute Arbeit kostet Geld – und ist es auch wert.

Und ich bin mir sicher, dass jemand ohne Fachkenntnisse mit Sicherheit in 3 Tagen eine top Leistung abgeliefert hätte.

Wenn ich dir meine Installation zeige, wirst du große Augen machen.

Sogar die Firma die zu mir gekommen ist meinte, dass sie noch nie so eine gute Installation gesehen haben.

Ich bin kein Kältemitteltechniker. Das einzige was ich nicht gemacht habe ist, die Kältemittelleitung selbst zu verlegen .

Im Nachhinein war es keine große Kunst. Hätte ich wahrscheinlich auch doppelt so gut hinbekommen. Ob ich in 2.5 Tagen fertig gewesen wäre ( ich mache es ganz alleine) ist fraglich.

Ich liefere alleine besser ab als zwei Leute zusammen.

Das gilt für jeden, der ein Eigenheim hat. Ich Wette mir dir, dass die Firma , die bei dir war, Zuhause im Eigenheim deutlich besseres Ergebnisse abliefern wird als bei dir. Ist halt so

Beim Kunden juckt einem nichts. Hauptsache es sieht halbwegs ok aus

Habe hier in der Nähe zwei Installationen gesehen bei Freunden, da kam eine deutsche Firma. Wir reden hier nicht von Wanderarbeitern. Firma existiert seit mehr als 15 Jahren.

Installation ist grottenschlecht. Kabelkanal draußen nur halb geschlossen. Kältemittelleitung zu viel Abisoliert. Innen schreckliche und hässliche Kanäle benutzt.

Ist einfach die Wahrheit :wink:

Meine Erfahrungen waren da komplett gegenteilig. Da ich zu dem Zeitpunkt Urlaub hatte, konnte ich den Monteuren die ganze Zeit über die Schulter schauen.

Was mir besonders im Gedächtnis geblieben ist:

  • Wände wurden vorab abgeklebt, Laufwege und Arbeitszonen komplett mit Malervlies geschützt.

  • Keine störenden Kabelkanäle im Wohnraum. Im OG läuft alles elegant direkt über die Decke oder durch die Außenwand. Im EG durch die Außenwand. Ein Steigkanal, der alles beinhaltet.

  • Selbst auf dem Dachboden wurden alle Kanäle akkurat auf Gehrung geschnitten.

Die beiden Bilder zeigen diesen Qualitätsanspruch ganz gut:

  • Bild 1: Perfekt geführte Verrohrung bis ans Gerät – ohne Flickwerk oder Klebeband.

  • Bild 2: Nahtlose Dacheinführung schräg übers Deckbrett, bei der der Kanal quasi unsichtbar wird.


Diese Detailverliebtheit zog sich durch das gesamte Projekt. Schade, dass es bei dir nicht so gut lief – ich bin mit der Arbeit absolut zufrieden.

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Es gibt aber genauso viele Leute, die ohne Fachkenntnisse absoluten Pfusch da hinlegen.