Da hat die KI aber recht ![]()
Man kann sich da nochmal anschauen, wie weit welche runter moduliert. Denn das ist auch wichtig, weil man beim Kühlen oft sehr wenig Last hast und es nervt, wenn die Geräte dann mit dem Takten anfangen.
Wenn beide Geräte gleich weit runter modulieren, kann man ruhig das Größere nehmen.
Einfach mal Cooling Cond D bei Eurovent vergleichen.
Ich teile hier mal meine persönlichen Erfahrungen. Mir wurde damals auch eine SCM41 angeboten und ich habe selbst gesagt, sie sollen mir bitte die SCM50 einbauen. Die richtige Entscheidung in meinen Augen. Bei diesen Temperaturen und einer 95 m² Wohnung habe ich alle drei Geräte (3 von 7 Räumen mit Bad, Küche, Flur) dauerhaft am laufen auf 24°c. Kühlt die Bude gut runter, sodass es echt erträglich ist. Was mich fasiziniert ist, dass ich eigentlich meistens 300 - 400 Watt sehe und wenn es draußen 40°c ist in Richtung 700-800 Watt geht. Das ist Bombe! Daher würde ich immer eine Nummer größer Wählen, einfach um noch etwas Reserve zu haben. Solltest du natürlich grundsätzlich nur einen Raum kühlen und die drei auf einmal eher weniger, dann wäre die kleinere Anlage natürlich eine Option.
Das hätte doch aber auch eine SCM41 problemlos geschafft. 700-800 W, da bist du noch deutlich weg von der Maximalleistung.
Ich will im Arbeits- Schlaf- und Kinderzimmer im Dachgeschoss Innengeräten installieren lassen die dann tagsüber durchlaufen. Wenn es heiß ist haben wir mehr als genug PV Strom. Tagsüber bleiben die Türen dann offen, sodass dadurch hoffentlich auch die anderen Räume im Dachgeschoss etwas gekühlt werden. Laut dem Profi soll es sogar dafür reichen das die kalte Luft auch noch durch die offene Treppe ins Erdgeschoss gelangt und dort zumindest dafür sorgt das es dort nicht zu heiß wird. Ob das klappt bleibt abzuwarten.
was unterscheided das von dem Technischen Datenblat
Durch offene Türen kühlen funktioniert eher schlecht außer du kannst direkt in den Raum hineinblasen.
Warum:
Kalte Luft ist unten, warme Luft steigt auf. Die wärmste Luft, die eigentlich vom Klimagerät gekühlt werden müsste, steht unter der Decke. Dummerweise auch noch eingeschlossen im Raum da Türen meist nicht raumhoch sind.
Es wird teilweise funktionieren, aber die Physik sagt: Keine gute Lösung.
Mir haben all Klimabauer immer gesagt, Lieber auf zwei Projekte aufteilen wenn es finanziell zu eng wird, aber jeder Raum der kühl sein soll braucht sein eigenes Innengerät.
Gut - ich habe jetzt eine recht große Aktion am laufen, aber lieber einmal richtig.
Wir haben eine zentrale Lüftungsanlage. Die Luft in allen Räumen ist daher ständig in Bewegung, sodass sowohl die kühle als auch die warme Luft nirgendwo einfach stehen sollte. Natürlich gelangt die kühle Luft nicht mit der gleichen Temperatur in die Nachbarräume aber wenn sie denn abgesaugt wird landet sie im Wärmetauscher der eine Kälterückgewinnung hat und so vielleicht noch 1 bis 2 kühlere Luft in die Räume pustet, die nicht aktiv gekühlt werden. Über die Wärmepumpe können wir auch die Fußböden kühlen, was auch 2 Grad bringt. Das sollte dann alles in allem schon reichen und sonst lebt man eben an den ganz heißen Tagen nur in den drei aktiv gekühlten Räumen.
Hoffentlich ist das so. Vorausgesetzt du hast auch in den Räumen eine Abluft. Wir haben nur wenige Räume die sowohl Zu- als auch Abluft haben. In den Schlafräumen Zuluft, in Feuchten Räumen wie Bäder, Technik, Küche, Speisekammer dann Abluft.
Wohnzimmer hat tatsächlich beides…
Aber das die Lüftungsanlage da signifikant hilft kann ich mir nicht vorstellen.
Wir haben auch nur entweder oder aber die Luft wird ja unter den Türen durchgezogen in die anderen Räume. Viel wird das nicht bringen, aber die Luft steht so nicht und wenn die kalte Luft in den Wärmetauscher der Lüftungsanlage gelangt, sofern sie dort dann überhaupt noch kalt ankommt, heizt sich dieser hoffentlich etwas weniger stark auf.
Mir ging es um minimalen Geräuschpegel. Daher die Stufe größer. Hat sich rentiert denke ich mal. Rennt immer am absoluten Minimum und taktet (auch dank den ProtoArt Modulen) fast gar nicht mehr.
Bei der grossen Hitze hat bei mir das SCM41 in 50° heißer Luft gearbeitet. Die 3x 20er IG liefen innen. Da waren es dann so 1.5kw Leistungsaufnahme. Das ist dann vermutlich Vollast.
War innen aber kühl.
Die Innengeräte sind alle gleich groß.
Ich habe selber eine SCM41 mit 3 IG`s mit SRK-20 im Giebelzimmer und OG verbaut. Die beiden Räume im OG sind 16 und 12qm groß, das Giebelzimmer 25qm. Bei der großen Hitze bei uns bis 39 Grad, habe ich aber alle Türen offen gelassen und die kalte Luft nach unten fallen lassen. Die Anlage hat es geschafft, unsere 125qm Hütte im Giebelzimmer und OG auf 23 Grad zu halten und unten waren es gerade mal 24 Grad. Eingestellt waren für die Räume 21 Grad. Aber aus den IG`s kamen dann gemessene 17 Grad raus. Bei Temperaturen um 30 Grad waren es sonst immer so um die 13 Grad. Wenn ich die Türen geschlossen hätte, wäre das Herunterkühlen auf 21 Grad mit Sicherheit kein Problem gewesen. Aber 3 IG`s mit 2kw für ein ganzes Haus, ist dann wohl doch zu wenig.
Und das Thema Multisplit als Heizungsersatz hat mich nun auch umgetrieben, da unsere Gastherme 17 Jahre alt ist und ich wegen der Förderung in 2029 eigentlich eine Wärmepumpe einbauen lassen wollte. Mit den max. 16500 Euro Förderung wären das wohl etwa 15.000 Euro Eigenanteil für eine neue Wärmepumpe gewesen. Aber zack, das wurde alles von der Bundesregierung über den Haufen geworfen, da ich zuviel verdiene und keine Kinder mehr da sind, die zählen würden, falle ich nun auf 8400 Euro in 2027 und 2029 wären es noch 7300 Euro. Dann würde der Eigenanteil bei 30.000 Euro Gesamtkosten auf ca. 23.000 Euo hochschnellen.
Da kam mir in den Sinn, warum nicht die Multisplit auch zum Heizen nutzen und statt Wärmepumpe eine weitere Multisplit mit 5 IG`s installieren lassen. Die müsste dann das UG mit 35qm Wohnzimmer, 16qm Küche, 8qm Flur, OG noch 12qm Arbeitszimmer und 8qm Bad abdecken und das Haus ist komplett abgedeckt. Aber ich habe ein wenig Angst wegen der Heizgrenze bis -15 Grad. Ob das gut geht? Lieber wäre mir dann eine Multisplitt mit 5 iG`s, die bis -20 oder -25 Grad heizen kann. Ob das sinnvoller und kostengünstiger, als eine Wärmepumpe ist, kann ich nicht sagen.
Hinzu kommt natürlich noch, dass ich derzeit einen 300Liter Warmwasserspeicher mit Solarthermie habe. Und Warmwasser muss ja auch irgendwoher zuverlässig kommen. Auf die Solarthermie, die noch wunderbar funktioniert, würde ich nicht verzichten. Warum abklemmen, wenn sie noch da ist. Zumal ich die überschüssige Wärme auch für die Waschmaschine und Geschirrspüler nutze. Wir kommen mit unseren Haus aus 1995 mit Nachdämmung auf einen Verbrauch von gerade mal 9000kW/h mit Warmwasser im Jahr. Rechnerisch liegt die Heizlast gerade mal bei ca. 4,5kw.
Und gerade Wärmepumpen tun sich in der Übergangszeit, was einen großen Teil der Heizsaison ausmacht, schwer mit kleinen Heizlasten deutlich unter 2kw thermisch. Da ist dann dauernd das Gerät am Takten. Aber beides zu installieren halte ich kostentechnisch für unsinnig.
Mach das besser nicht. Das Forum hier ist voll mit Erfahrungen, dass Multisplits sowieso nicht so optimal fürs Heizen sind, aber bei Multisplits >3 IGs gibts noch deutlich mehr Probleme.
Strategie ist deshalb: Wichtige Haupträume mit Single-Splits, da gerne auch Nordic-Geräte, die bis -25 Grad heizen können, wenn man diese Sicherheit haben will. Und ansonsten 2-3er Multis, insofern nicht überall Single-Split möglich ist.
Als Besitzer einer 5er Multisplit (Daikin) kann ich das bestätigen. Die Verwendung von 5 Räumen ist einfach zu unterschiedlich.
Es ist nicht so, als ginge es nicht. Heizen und Kühlen geht auch, wenn nur 2 oder gar 1 Innengerät eingeschaltet ist, aber unsere 3er ist einfach flexibler und leiser.
Wenn man nicht mehrere AG an der Fassade anbringen kann, ist es besser als keine Klima. Ganze Fassade mit AG ist auch nicht schön
Danke für die Infos. Dann stellt sich natürlich die Frage nach dem Sinn einer 5er Splitanlage, wenn man das nicht richtig in den Griff bekommen kann. An ein Haus 3 oder mehr Außengeräte zu installieren kommt wohl für die meisten allein schon wegen der Optik nicht in Frage. Auch würde man damit 3 oder mehr Geräuschquellen gleichzeitig betreiben. Wer will das schon?
Somit ist der Gedanke als Alternative für eine Wärmepumpe obsolet. Obwohl einer hier gerne auf youtube das als gute Alternative darstellt.
Dann stellt sich natürlich die Frage nach dem Sinn einer 5er Splitanlage, wenn man das nicht richtig in den Griff bekommen kann.
Bei uns war es zum einen natürlich günstiger, zum anderen habe ich unser Nutzungsverhalten anders eingeschätzt. Kann auch gut sein, dass ich im Dezember sage, dass das doch alles gut so ist und nur in bestimmten Monaten suboptimal ist.
An ein Haus 3 oder mehr Außengeräte zu installieren kommt wohl für die meisten allein schon wegen der Optik nicht in Frage. Auch würde man damit 3 oder mehr Geräuschquellen gleichzeitig betreiben. Wer will das schon?
Heißt ja nicht, dass die Single-Split-Außengeräte alle irgendwo hängen/stehen, wo es groß stört. Die Kältemittelleitungen müssen auch bei einer 5er-Split durch die Gegend gelegt werden, den Aufwand kann man ja auch mit Single-Splits betreiben.
Somit ist der Gedanke als Alternative für eine Wärmepumpe obsolet. Obwohl einer hier gerne auf youtube das als gute Alternative darstellt.
Es wird auch erwähnt, dass es nicht für jeden ist. Ich kenne Leute, die einfach unbedingt Fußbodenheizung haben wollen (hatten wir zu "Gas"-Zeiten auch) und daher halt nur ein passendes Heizsystem in Frage kommt. Das finde ich auch völlig in Ordnung. Inzwischen bin ich froh, dass wir die Kühlmöglichkeit haben (hätte vorher nicht gedacht, dass mir das mal so wichtig wird).
Daher: Wenn unbedingt nur ein Außengerät und 5 Innengeräte nötig: Ruhig machen, es funktioniert. Wenn kleinere Einheiten mögich: Besser das machen.
Multsplits sind ein ganz kleiner Markt, vor allem in Europa. Weltweit werden die eher selten verbaut. Und dann werden die zu 90% ausschließlich zum Kühlen verwendet.
Insofern ist man beim Heizen mit Multisplit in einem Bereich, der oft wie "experimenteller Prototypbetrieb" wirkt. Das gilt zumindest für Geräte mit 4-5 IGs.
Wenn man wirklich alle IGs 24/7 durchlaufen lässt, wird es wohl noch am besten funktionieren. Dann schwingt sich das System irgendwann sauber ein und es gibt genug Wärmeabnahme.
Problem ist aber: Kauft man sich für viele tausend Euro ein System, wo zum Schluss unklar ist, dass das hinreichend gut heizen wird? Und will man ggf. viel Lebenszeit damit verbringen, dass System zu optimieren, wie es hier im Forum schon einige gemacht haben?
Der Vorteil einer Multisplit gegenüber einer Wärmepumpe ist ja, dass sie einen eigenen geschlossenen Kreislauf haben.
Bei Wärmepumpen muss die in den vorhandenen wassergeführten Heizkreislauf integriert werden und wenn die Voraussetzungen aufgrund der gänzlich anderen Eigenheiten der Wärmepumpe schlecht sind, wird es entweder sehr teuer oder es läuft eben sehr schlecht. Da gibt es dann zwar Möglichkeiten eventuell einen anderen Hersteller zu nehmen, bei der die Wärmepumpe besser passt, aber dazu muss man das leider selbst herausfinden. Der normale Heizungsbauer verkauft das, was er immer verbaut. Die sind ja leider nicht neutral und sagen, bei dir passt besser der und der Hersteller, weil die etwas anders arbeitet.
Die meisten sind ja sehr bequem. Da wird der Heizungsfrickel genommen, der ja immer die Wartung an der Gastherme gemacht hat. Der kommt dann, guckt und fummelt sich irgendwas zurecht mit Hersteller XY und läuft ja,.. Wenn dann nach dem ersten Winter gefragt wird, ja warum verbraucht die soviel Strom und die geht ständig an und aus, kommt dann, das ist eben so.
Darum wäre eine brauchbare Alternative gegenüber einer Wärmepumpe schon sinnvoll.