Mitsubishi Electric Splitklima Sammelthread

Unsre Multi (auch MXZ-2F42VF4) und MUZ-LN25VGHZ2 taut auch meist bei ~1,5 kW ab. Meist <5min.
Im Normalbetrieb aber nur, wenn auf 30° gestellt wird. :stuck_out_tongue:

Ich hab den Eindruck, dass der Plasma-Quad-Plus-Filter an der LN25VGHZ2 leicht knistrig zischelnde elektrostatische Geräusche macht, wenn man genau hinhört (nur, wenn Purifier an ist) – das ist bei den andren IG am Multi nicht wahrnehmbar.
Könnte da ein Staub zu Lichtbögen führen o.ä.?

Ausblasen brachte nichts.
Könnte Ausspülen mit Wasser was bringen oder lieber nicht?

Gibt wohl jetzt eine brauchbare Homeassistant Integration lokal und nicht mehr über die Cloud:

Funktioniert wohl mit dem originalen WLAN-Modul, also ohne Hardware-Bastelei.

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Wurde hier bereits über “Econo4MEL” gesprochen, ist das hier der richtige Thread,
gibts bereits Tools, um das bspw. über Hausautomatisierung softwareseitig “nachzurüsten”?

Drüben im PV-Forum wurden bereits Lösungen ohne MELCloud besprochen, bei denen das WLAN-Modul ersetzt wird aber für die Funktion wäre es eigentlich nicht unbedingt nötig (mit der neuen Integration erst recht nicht).

Bei schwankender Heizlast sind statische, regelbasierte Programmierungen kaum zielführend.
Sinnvolle Grundregel dürfte sein:
heizen vom späten Vormittag bis Nachmittag, damit das beheizte Schlafzimmer bis zum abend die Wärme über die offenen Türen in Nachbarräume abgeben kann und abends kaum überheizt ist (Gebläse nachlaufen lassen, zunächst hohe Drehzahl, abends aus),
Solltemp nur schrittweise erhöhen – anfangs nach dem Lüften schneller, gegen Ende nahe der Zieltemperatur asymtotisch langsamer. Überheizte Zieltemp abhängig von Heizlast, damit es sich abends bspw. auf 19°C einpendelt. Bei geringer Heizlast reicht T_soll = T_ist oder sogar 0,5° drunter (weil es bei +1 ausschaltet), wenn T_ist aber zu langsam ansteigt bis zum Ende der heutigen Heizperiode, soll T_soll 0,5–1° über T_ist erhöht werden.

Weitere Optimierung: Lüfterstufe und Ausblasrichtung bei Präsenz anpassen
Im Wohnzimmer bestenfalls mit Präsenzmelder (gibts auch Modelle mit mehreren Sektoren), über den Ausblasrichtung, Lüfterdrehzahl und T_soll gesteuert wird.
Wenn niemand da ist: voll in den Raum blasen (bei uns schräg rechts, gelegentlich mittig in den Flur)
Wenn jemand kommt Lüfter runternehmen, T_soll=T_ist (nicht mehr stark heizen, damit sie weniger ineffizient läuft), Ausblasrichtung von der Person weg richten (allerdings auch nicht immer – wenn es sonst zu kalt würde, weil man lange am Tisch sitzt, doch etwas blasen),
gelegentlich einige Minuten in “optimaler” Ausblasrichtung, um SimpleCOP ermitteln zu können.
Beim Lüften Solltemp 0,5° unterhalb Isttemp. Ob es da auch sinnvoll wäre, das Gebläse zur Lüftungsunterstützung zu nutzen oder den Deckenventilator? Wenn die LLWP ganz ausgeschaltet wird, überheizt sie nach dem Anschalten meist und sollte paar Min später die Solltemp anheben, damit sie nicht wieder überheizt aus geht.
Protokoll von Takten und Abtauen mit Shelly. Ggf. Heizperiode daran anpassen.

Bei manchen Raumzuschnitten und Möblierung könnte auch eine angepasste Steuerung der Ausblasrichtung vorteilhaft sein, bspw. wenn in einer Seite oder unter dem Gerät Möbel stehen.
Nice wäre, wenn auch der Ausblaswinkel stufenlos angegeben werden könnte, damit es optimal über das Möbel unterhalb strömt aber das geht wohl leider nicht.

Würde der Aufwand lohnen? Ich denke, dass dadurch einiges Effizienz gesteigert werden könnte und Monitoring des SimpleCOP ließe sich Wartungsbedarf oder Optimierungsoptionen ablesen, bspw. vereisen nachts vermeiden.

Vllt. wäre das Thema im anderen Thread besser aufgehoben…

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Frage an Leute mit Mitsu-Multis:
Unsre MXZ-2F42VF4 scheint unterhalb ~0–3°C zu takten, statt zu modulieren. Sie geht gleich auf 1,1–1,4 kW, statt zu modulieren und geht dann überheizt wieder aus.
Woran könnte das liegen, wäre das ein Reklamationsgrund, wie kann man das angehen? Die Geräte werden bekanntlich als effiziente Inverter verkauft, (ältere On/Off-Geräte solle man durch solche ersetzen) ohne dass ein ‘Thermofenster’ angegeben wäre, für das das zutrifft.

Der Klimatechniker antwortete lediglich, dass es einen Grund habe, warum sie letztes Jahr kaum noch MEL verkauften (dafür Daikin) und seine auch häufiger spinnen würde.
Schade dass alle Hersteller ihre Vor- und Nachteile haben, aber das finde ich ziemlich nervig (neben dem fehlenden Econo-Modus, der für zyklischen Betrieb wichtig wäre).

Es gibt Anlagen, die unterhalb einer bestimmten Temperatur nicht mehr so tief herunter modulieren können. Aber deine 1,1-1,4kW finde ich schon heftig viel. Hast du mal genauer geloggt, wie die Leistungsaufnahme ist? Wie lang läuft die im Ein-Takt, bis sie wieder ausgeht?

Hab (noch) keinen Logger,
die Hysterese geht bis +1° Solltemperatur. Hängt also von der Heizlast und Temperaturniveau ab, wie schnell es so warm wird.
Damit sie nicht gleich wieder ausgeht, stelle ich es dann oft stufenweise hoch. Wobei wohl abwarten, bis es wärmer wird effizienter wäre :stuck_out_tongue: Mittags ist es dann oft warm genug zum Modulieren.

Oft lüfte ich das OG gegen 9–11 Uhr durch, stelle dann zunächst auf 15°, bis Mittag dann zunächst zügiger /asymptotisch auf 19–20°, bis Nachmittag vllt. auf 20,5–21°, zwischen 15:30–18:00 dann vllt. noch 2–3h Gebläse, um die Übehitze in Flur+Bad zu blasen, damit es bis abends wieder auf 19° abkühlen kann im Schlafzimmer und im Bad Grundwärme von vllt. noch 17–18° ist, die sich mit Heizlüfter schnell anheben lässt. Mit Ventilator oben in die Tür gehängt an einer Latte zwischen den Türen kommt mehr Wärme ins Bad, vllt. 18–19°, die dort dann auch länger vorhält.

Vielleicht kannst du meinen Wunsch für einen Workaround für Econo4MEL nachvollziehen xD

Nach meinen (recht frischen) Erfahrungen liegt das Takten vor allem an der Temperaturmessung der Innengeräte.

Mutmaßung dazu: Bei Einschalten besteht große Temperatureffizienz, der Kompressor läuft auf sehr hoher Drehzahl. Das ist so gewünscht, da der Raum schnell warm werden soll. Die hohe Auswurftemperatur heizt aber das Gehäuse und den Temperatursensor im inneren ebenso stark auf. Die Soll-Temperatur wird überschritten und die Anlage schaltet aus (+1K scheint für die Steuerung gerade noch ok zu sein). Sensor kühlt wieder aus und das Spiel beginnt von vorne.

Ein Abtauzyklus ist besonders schlimm, da das IG dabei noch stärker auskühlt und dann erst recht mit voller Leistung geheizt wird.

Ich teste derzeit nen externen Temperatursensor (ClimaControl von ProtoART), das scheint der Anlage sehr gut zu tun. Ich schreibe zur Optimierung mit der Steuerung + Mitrurunner wahrscheinlich mal einen eigenen Beitrag. Ich bin aber noch in der Beobachtungs- und Erforschungsphase :slight_smile:

ebenso wichtig bei der Multisplit (habe die selbe als VF3): Beide IG einschalten. Bei mir ist es so, dass ich normalerweise nur 1 von 2 Räumen beheizen möchte. Es scheint es sich positiv auszuwirken, wenn die Soll-Temperatur in der Nähe der Ist-Temperatur liegt. Also den Raum der +16°C hat und nicht beheizt werden soll, nicht auf +14°C stellen sondern auf +16°C. Nach meiner Beobachtung geht die el. Leistung dann deutlich weiter runter.

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Genau das war auch meine Intention, weshalb mich interessiert hat, wie lange die Anlage im Ein-Takt auch läuft. Ganz oft hat man genau den von dir beschriebenen Effekt. Die Anlage hat gar keine Zeit, sich zu regulieren, weil der Raum zu schnell überhitzt wird.

Was ich so lese: Du bist sehr viel am täglichen nachjustieren an der Anlage. Bei Mulitsplits führt das gerne mal dazu, dass die Regelung sich nicht vernünftig einschwingt.

Multisplits sollte man erstmal komplett in Ruhe lassen. Also eine Soll-Temperatur einstellen und sie dann auf allen IGs durchheizen lassn. So kann sich alles sauber einschwingen und dann ist die Regelung nicht mehr überfordert. Zumindest sollte man es erstmal so probieren und Erfahrungen sammeln, wie das Gerät sich verhält. Und zwar über mindestens 1 Woche, weil die ganze Bausubstanz Zeit braucht, um sich einzuschwingen.

Ohne Logger ist das eher ein Ratespiel.

Wir haben dasselbe AG (VF4) mit 2 IG, einmal MSZ-LN18VG2V und 25VG2V.

Bei den momentanen Außentemperaturen liegen wir irgendwo bei 700-900W, abgetaut wird derzeit alle 2,5h.

Wenn sich die Mitsubishi öfter mal eine Pause zum abtauen gönnt, dann maximal alle 45 Minuten. Dann muss aber die Luft schon arg feucht sein.

Hier mal die Graphen von heute:

Der drop in der leistungsaufnahme gegen 21:00 rührt daher dass ich das innengerät im EG auf die hohe Lüfterstufe gestellt habe, normalerweise laufen beide auf „Mittel“ (das obere IG war zu dem Zeitpunkt aufgrund erreichter Temperatur aus). Das möchte ich mittelfristig noch mit mmWave Sensoren nach Präsenz automatisieren. Mehr Luft = weniger Strom.

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Hallo, was ist da los bei Mitsubishi. In meinem jetzigen Ferienhaus in Spanien steht eine MUZ-HJ35VA. Letztes Jahr in einem anderen war auch eine Mitsubishi Split, Model ist mir entfallen. Beide haben beim Heizen genau gleich reagiert. Unmengen von takten.

Aussentemperatur 19° und soll (was sie auch macht) auf 24° Heizen. Das muss doch eine Split Klima anders regeln können. Da wir zu Hause das ganze Jahr unser Wohnzimmer auf 24° Heizen würde diese in den Übergangsmonate zigmal in der Stunde Takten. Das ist doch nicht Normal?

Gruß

Jede Klimaanlage ist anders und hat andere Modulationsspezifikationen. Diese hier wurde so programmiert. Man muss sich damit abfinden oder eine andere kaufen, die besser regulieren kann.

Leider ist das eines der großen Schwächen bei fast allen Herstellern. In der Übergangszeit wird extrem getaktet.

So ein wenig liegt es an einem Zielkonflikt. Die Hersteller stellen Komfort in den Vordergund und wollen die Temperatur auf 0,5 Grad genau permanent halten. Und die Physik ist halt leider oft so, dass die Temperatur recht schnell >0,5 Grad abfällt, wenn die Anlage ausgeschaltet ist.

Manche Hersteller verknüpfen die Eco-Funktion damit, dass diese Hysterese höher gesetzt wird, womit die Anlage dann weniger taktet.

Du könntest es evtl. reduzieren indem du auf einen Remote-Temperaturesensor umbaust und diesen abseits platzierst, wo die Temperatur etwas träger auf die Klima reagiert.
Meine MSZ-RZ35 würde ohne diesen auch takten ohne Ende. So liegt er einfach einen Raum weiter und das Problem ist quasi gelöst. Problem bei der MSZ-RZ35 ist halt, dass sie minimal bei ~470-500w läuft und somit in der Übergangszeit zu viel Leistung bringt. Wenn ich jetzt alle Türen im Haus offen lasse, geht es allerdings :smiley:
Ich habe die Eigenbaulösung aber angeblich soll das hier auch funktionieren.

Aber die Lösung hilft dir nicht weiter, falls die Anlage nicht weit genug heruntermodulieren kann und Du Dich gleichzeitig in dem Raum aufhältst, denn dieser ist dann einfach etwas wärmer, da sich passiv die Wärme nur begrenzt im Haus verteilt.
Allerdings könnte es dennoch das Takten reduzieren, da der “thermische Kurzschluss” beim Heizen durchaus auch da mit rein spielt.
Also es könnte zumindest einen Tick besser werden, aber los wirst Du das Problem nie.
Ich lebe in der Übergangszeit mit einem größeren Temperaturfenster und deaktiviere die Klima bei 24 °C und aktiviere sie bei <20°C, solange die Außentemperatur über 16 Grad liegt. Das führt dazu, dass morgens noch geheizt wird und ab Mittag spätestens die Anlage bis Abends aus bleibt.

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Hallo, genau das ist der Punkt den ich nicht verstehe. Mir ist die Erklärung von #Win und #sunnyPete schon klar. Nicht klar ist mir warum man das einfach so hinnimmt. Es müsste doch versucht werden den Hersteller (nicht nur Mitsubishi) in die Pflicht zu nehmen. Der größte Teil der Heizsaison ist (zumindest bei mir) die Übergangszeit. Warum muss man die Kisten dann so bauen?

Es geht doch leicht und Preiswert anders. Keine meiner 3 Hantechs hätte bei dem Beispiel oben auch nur einmal getaktet. Das hab ich hier im Forum schon zigmal bewiesen. TCL, die Mutter von Hantech, hat die so gebaut, das sie problemlos bis 120W Modulieren. Eine meiner dreien (im Bad und offene Türen) hat im März durchgehend geheizt, 744Std davon 742Std > 100W. Im Schnitt 192W. Bei Modulation von 350 wie oben würde die Taktfrequenz ganz schön hoch sein.

Bitte nicht falsch verstehen, die Mitsubishi hält die von ihr Verlangte Innentemperatur ganz genau ein. Nur halt mit 3 min an 3 min aus, das stört schon ein “bisschen”.

Gruß Carlos

Ich denke, wenn der Markt dafür sorgt, dass nur noch LWWP die vernünftige runter modulieren und die Raumtemperatur gut steuern gekauft werden, dann passen sich auch die Hersteller an.
Aber das würde wiederum bedeuten, dass auch dieses Problem den Leuten vor dem Kauf bewusst ist.

So wie es aktuell ist, ist der Markt träge. Meine nächste Klima sollte <200W können, wieder R290 sein, einen Remote Temperatur Sensor unterstützen und lokal ins Smarthome einzubinden sein.

Aktuelle Kaufoptionen: 0 ^-^ ;

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