Mit der Sonne durch den Winter

Privater Wind ist kompletter Unsinn. Das geht nur über Beteiligung an einem großen Windrad/park.

Lach. Wenn du den Trafo bezahlst... Und selbst dann haben solche Trafos jahrelange Lieferzeiten.

OÖ? Schau wer dir das Geld aus der Tasche ziehen will

Der Trafo steht doch 1km von uns entfernt im Umspannwerk!

Ich bezweifle stark, dass der an der 380k Leitung hängt.
Und auch wenn das so wäre, ist wohl genau DER der begrenzende Faktor.

Eben!

Also musst du doch nen neuen Trafo kaufen. :slight_smile:

Kein Problem. Wenn ich dann die Gebühren die für den Netzausbau bezahlt worden sind wieder zurückbekomme gerne!

Ich glaub du unterschätzt, was so ein Trafo kostet :slight_smile:

Nein ist ganz simpel. Hier im Dorf und Umgebung gibt es einige Riesen-Anlagen. Die hängen m.u. an diesem Trafo und gehören zum einen Landwirten und zum Anderen einem Energieversorger. Der "blockiert" hier sozusagen den Trafo, dafür werden private Kleinanlagen beschränkt. Die Argumentation der Trafo wäre überlastet stimmt. Von diesen Großanlagen. Nun möchten die kleinen Kacker sich da anschließen, aber geht nicht. Ist ja schon Limit. Da sollen wir kleinen Kacker nun den Trafo bezahlen...

Also entweder bezahlen wir den alle, dann will ich aber sehen was die kwp JEDEN kostet, oder keiner. Aber die klemmen sich dran und wir blechen ist einfach unverschämt. Und wird genau das bringen. Ein Ende des Zubaus. Da warten auch wir lieber noch ein paar Jährchen bis man wieder was in den Hintern geschoben bekommt und bauen unseren Hof voll. Denn dass ausgebaut wird steht außer Frage. Einzig ob nun legal/illegal/netzdienlich/egoistisch steht im Raum.

Und wie geschrieben, in 1km Entfernung einer der größten Knotenpunkte. Das ist nur noch lächerlich absurd, denn hier ist es noch nicht einmal regional begrenzt, da könnten wir das ganze Dorf überdachen und es hätte (auf dieser Netzebene!) keinen Einfluss mehr lokal. Will man (klarerweise) nicht. Aber dann gehts auch nicht voran. Bin übrigens nicht der Einzige hier mit dem Problem. Nächstes Jahr werde ich mich da wirklich mit der Gemeinde und dem Ortsvorsteher zusammensetzen und eine Lösung überlegen. Auch was einen größeren Speicher angeht um Überschüsse speichern zu können und das mit Landesfördermitteln. Dann können wir, eben WEIL wir an dem Umspannwerk hängen, von allen umliegenden Dörfern und Gemeinden was zur Entlastung beitragen. Und ggf. eine gewisse Autarkie erreichen.

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Und was hat das alles nun mit der 380kV Leitung zu tun?

Dass der Netzbetreiber die einfache Möglichkeit hat das Netz hier zu ertüchtigen und somit eine schier unendliche Einspeisemenge bereitstellen könnte, dies aber nicht macht. Denn hier hängen eben noch mehr Gemeinden dran als nur wir.

Ortsnetztrafos werden aber nicht direkt an 380kV Leitungen angeschlossen.
Da sind noch mindestens 2-3 Umspannwerke dazwischen.

Die da sind!

Alles sehr seltsam.
Andrerseits, weshalb bist du so scharf aufs Einspeisen dass du da Geld investieren willst?

Weil ich im Sommer ca. 3000-5000kWh über haben werde die ich sonst wegwerfe. Und später werde ich noch mehr haben die ich nur wegwerfen kann.

Bei mir wurden die Straßen aufgerissen, unter der Hauptstraße ist jetzt gefühlt mehr Alukabel als Schotter im Unterbau. Es kamen mehrere trafos dazu, auch der 110kV Trafo wurde getauscht. Das ist alles in den letzten 5 Jahren passiert. Auslöser hier waren paar Schnelladesäulen, aber der Aufwand zur Ertüchtigung bei Solar ist vergleichbar.
Wenn dein Dorfkaiser genug Kompromat oder genug Parteifreunde in der Landesregierung und der Raika hat, kann er versuchen, das Problem mim fetten Speichercotainer zu lösen.
Voraussetzung dafür ist aber, daß das Ortsnetz noch nicht verscherbelt wurde und daß eine Messung am Trafo möglich ist. - Hier in Telfs sind die Gemeindeschwarzen los und haben sich mit dem Verkauf des Verteilnetzes an die Tiwag ein paar Luxusbauten hingestellt. Jetzt wird rumgeweint daß das mim strom alles so kompliziert ist

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Was mein Punkt ist. Ich bezweifel nämlich ganz stark, dass wir überhaupt ein Problem HABEN. Hier haben schon alle den digitalen Zähler, man könnte also wunderbar sehen was mittags, nachmittags, vormittags umgesetzt wird. Einspeisung wie auch Verbrauch. Weil wir eben so nah sind.

Ich bin davon überzeugt, dass unsere Gemeinde sich vollständig mit den Überschüssen versorgen könnte.

Ja eh. Speichercontainer dürfte sich recht schnell rechnen, aber dann muss man halt zum stündlichen Marktpreis ein- und verkaufen. Des kriegst bei den Grossbauern aber nur durch, wenn die sich beteiligen.

Hab den Schnelltest bezüglich der Aufständerung, und damit Verlust bei Bewölkung, nun nochmal gründlich gemacht.

Diesmal mit Referenzanlage 0° dicht neben der Drehanlage zur Fehlerreduzierung.
Ausgangslage immer noch 170°S zwischen Berlin und Ostsee.

0-10° Neigung hat keinen meßbaren Ertragsverlust gegen 0°

20° Neigung verliert nur knapp über 1%

35° Neigung verliert im Mittel 7,5%

57° Neigung verliert schon heftige 27%

Werde nun die nächsten 16 Module also nicht mit ca. 5% aufbauen, sondern so dicht wie örtlich möglich, Richtung 20% Neigung nach Süd gehen. Wenn dort die Sonne durchkommt (9-12:30 Uhr im Kernwinter möglich) lohnt sich das ordentlich.

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