Kannst du unter dem Fliegengitter einhängen. Da geht dann ein wenig Luft durch. Etwas besser als Placebo. Viele bauen es gar nicht erst ein.
Wir haben unsere Anlage jetzt erfolgreich installiert. Eine Frage kam mir zu der Fernbedienung: Man kann einen Timer einstellen. Aber hat das Ding überhaupt eine Uhrzeit als Basis dafür oder kann man den Timer nur wie eine Eieruhr nutzen? Es wäre ja praktisch die Anlage zu programmieren wie eine andere Heizung, diese Temperatur dann und jene dann. Gesteuert nach Uhrzeit.
Schau Mal über die App. An der FB hast du oft nicht alle Features
So, die App habe ich auch installiert und da kann man Zeiten programmieren. Was mir jetzt noch unklar ist, ist wie App und Infrarotfernbedienung sich zueinander verhalten. Wer hat die Macht, welche Einstellung hat das größere Gewicht? Ich habe da schon ein Bisschen rumprobiert, aber keine Logik darin erkennen können. Teilweise wurden Einstellungen auch vom einen Bediengerät auf das andere übernommen, teilweise nicht.
Es besteht keine Verbindung zwischen der Fernbedienung und der App. Es ist besser, die Planungsfunktion nur von einem Standort aus zu nutzen, also sollte dies die App sein.
ja, das ist echt ein Manko bei den Anlagen. Wenn an der Fernbedienung etwas eingestellt ist, dann wird es u.U. immer wieder die App Einstellungen "überschreiben". Ich hatte vor eine jahr mal die Midea App getestet und fand sie ziemlich schlecht, instabil, langsam.. vielleicht ist es inzwischen besser geworden. Ich nutze jedenfalls nur noch eine lokal laufende Steuerung über Home Assistant. Funktioniert perfekt, super schnell ohne Cloud, noch nie ein Verbindungsproblem gehabt.
Es ist auch nicht einfach, diese Steuerungen optimal so zu kombinieren, dass jeder damit zufrieden ist.
Für uns wäre die App hauptsächlich interessant, um aus der Ferne überwachen und ggfs. eingreifen zu können, ob die Höchsttemperatur im Aufstellraum nicht überschritten wird. Das wäre im Sommerurlaub gut, um sicherzustellen, dass es unseren Haustieren nicht zu warm wird.
Grundätzlich finde ich chinesische Geräte mit App auch nicht ideal, zum einen in Sachen Datenschutz, zum anderen in Sachen Netzsicherheit. Über eine mit 16A abgesichterte Leitung kann man ja kurzfristig 80A ziehen, geschickt gesteuert und mit genügend Geräten könnte man aus der Ferne jedes Netz zum Zusammenbruch bringen.
Ich hatte die Midea mal über die App auf Heizen ab 5:30 eingestellt. Morgens 3°C draußen, bis die Sonne so reinschien, dass keine weitere Energiezufuhr nötig war hat sie 1,8 kWh verbraucht, gemessen über den Shelly. Wir haben in dem Raum sonst nur den Kaminofen, keine Zentralheizung. Sonst hätten wir morgens den Kaminofen angemacht und 4 Holzscheite, Kleinholz und wachsgetränkten Eierkarton als Anzünder verheizt. Selbst wenn das Holz wie bei uns umsonst ist, alleine die Arbeit und der Schmutz lohnen sich nicht um dieses 1,8 kWh einzusparen. Den Ofen werden wir also in Zukunft weniger nutzen, eher wenn es kälter ist als heute und vielleicht morgens noch dunkel oder wir es gemütlich haben möchten. Das ist eine willkommene Erleichterung des Alltags, WAF knallgrün!
Ich mach das vergleichbar mit dem USB-Stick ESP32 Steuerung den wir weiter oben Verlinkt habe und Home Assistant. Die Automatisierung in HA stelle ich auf Werktags von 7 bis 17 Uhr ein. Damit ist mein Bürozimmer warm bis ich ab 8 drinnen bin.
Dem Holzofen nutze ich nur am Montag wenn das KartenHaus (Büro) recht ausgekühlt ist.
Mit HA und einem externen Thermostat könnte man noch genauer regeln, aber wenn ich eh im Bergwerk (Büro) hocke kann ich alles per HA-App oder über die Oberfläche von HA oder der FB nachregeln.
Auf Home Assistant bin ich auch schon öfter gestoßen, da kann man offenba eine Menge mit machen. Vor allem wäre ich die China-App auf dem Smartphone wieder los. Theoretisch gäbe es hier eine Menge zu steuern, E-Auto laden, Wärmepumpe und Klimakiste, Heizstab im Warmwasserspeicher steuern usw.. Was mich bremst ist, dass meine Frau damit auch alleine zurecht kommen soll. Unsere Energiekosten sind auch schon so gering dass sich Investitionen eher für den sportlichen Ehrgeiz lohnen als für den Geldbeutel.
du kannst in Home Assistant viele verschiedene Dashboards einrichten, und kannst für jeden User ein Standard-Dashboard definieren. Somit hätte z.b. die Frau eine extrem simple und übersichtliche App mit nur wenigen Funktionen.
Home Assistant ist absolut genial, kann man nur empfehlen.
Ich muss einige Meter Kältemittelleitung entlang um einen Mauervorsprung zum Außengerät führen. Die Leitung verläuft von oben nach unten und 360° um den Vorsprung. Das ist eine Betonwand und ich hab keine Lust eine Kernbohrung setzen zu lassen. Also geht es halt drum herum.
Ich wollte keine starren Kanäle verlegen, sondern die Leitung in ein M63 Wellrohr verpacken und dann die Leitung dorthin legen. Das Wellrohr hat 50mm Innendurchmesser und dort passen dann die beiden Kältemittelleitungen und die Stromleitung gut rein.
Hat jemand Erfahrung mit der Verwendung von solchen Wellrohren zum Schutz der Kältemittelleitung?
Oder habt ihr andere Ideen?
Wellrohre funktionieren sehr gut im Außenbereich und sind auch gängig. In der Regel für das letzte Stück zum AG. Ob die 50mm reichen, würde ich da nochmal testen, eigentlich ist das etwas wenig. Vor allem, wenn du die Kälterohre da über längere Strecke durchziehen musst.
Hey vielen Dank für deine Ausführungen, bin am überlegen, mir so eine Klima ins Schlafzimmer zu montieren - also nur zum Kühlen
Liebe Grüße
Jörg
Hallo zusammen. Ich habe mein Midea All Easy Blue (3,5 KW) jetzt ein Jahr und eine Heizsaison in Betrieb. Ich bin bisher sehr zufrieden mit dem Gerät.
Ich bemerke jedoch, dass die Anlage bei Aussentemperaturen von 0°C bis +8°C regelmäßig alle 35 Minuten für ca. 3 Minuten in den Abtauzyklus geht. Vereist ist das Aussengerät dann normalerweise bei Temperaturen über 0°C nicht. Was denkt ihr, woran könnte das liegen? Ich hatte ja im Herbst die Kompressorfrequenz (CH12) per Engineering Mode auf 14 begrenzt, um die Modulation auch unter 250 W zu ermöglichen.
Die Software wurde nun mal so programmiert. Da muss man sich eben damit abfinden. Alle anderen Midea-Geräte verhalten sich genauso.
Ich kann mich sehr gut damit abfinden, wenn das rein softwaretechnisch so vorgesehen ist. Ich bin ja auch sehr zufrieden mit der Anlage. Ich wollte mich im Wesentlichen informieren, ob auch andere diese Abtauvorgänge haben, die die gleiche Anlage in Betrieb haben.
Wie gesagt, es handelt sich nicht um ein gerätespezifisches Verhalten. Ich habe das bei meinem Oasis Plus beobachtet und Berichte von Nutzern mit verschiedenen Midea-Geräten gelesen.
Dies geschieht in der Regel, wenn das Gerät die Abschalttemperatur erreicht hat und anschließend darauf wartet, den Heizvorgang wieder aufzunehmen, während die Temperatur sinkt. Wenn die Außentemperatur bei etwa 10 °C oder darunter liegt und das Gerät den Heizvorgang wieder aufnimmt, wird meist ein Abtauzyklus eingeleitet.
Es kann auch passieren, wenn Sie die Zeitplanfunktion genutzt haben und das Gerät im Standby-Modus darauf gewartet hat, dass die Temperatur sinkt, um dann wieder mit dem Heizen zu beginnen. Wenn es draußen kalt ist, leitet das Gerät einen Abtauzyklus ein.
Da steckt ein kleiner Denkfehler drin. Der Wärmetauscher am AG muss immer niedriger als die Außentemperatur sein, um Wärme aus der Außenluft aufnehmen zu können. Je mehr Wärme man aus der Außenluft holen möchte, um so tiefer muss die Temperatur des Wärmetauschers sein oder man erhöht die Lüfterdrehzahl.
Die Tempraturdifferenz bewegt sich typisch in einem Bereich von 1-5 K. Eine Anlage kann also je nach Leistungsaufnahme noch bis 5 Grad vereist sein.
Problem ist, dass die Anlagen nicht ganz so sicher erkennen können, ob ein Wärmetauscher vereist ist. Mit Vereisung steigt auch die Temperaturdifferenz, weil der Wärmetauscher an Leistungsfähigkeit durch die Vereisung einbüßt. Allerdings kann eine Anlage das nicht sehr genau messen. Da braucht nur mal etwas Sonne auf die Anlage zu scheinen und schon stimmt der Wert des Außensensors nicht mehr.
Insofern neigen einige Anlagen dazu, öfters abzutauen, als nötig. Manche Hersteller optimieren da mehr, andere weniger. Aber generell bleibt die Abtauerkennung schwierig. Wenn allerdings abgetaut wird, kann die Anlage durch den Verlauf der Abtauung recht gut erkennen, ob sie vereist war oder nicht. Und wenn nicht, ist für einige Geräte dann auch ein Indiz, den nächsten Abtauzyklus dann zeitlich zu verlegen. Meine MHI meint dann, dass der nächste Test-Abtauzyklus dann erst in 4 Stunden wieder nötig wäre.
Auch hochwertige Anlagen von Daikin und MEL sind schon öfters dadurch aufgefallen, dass die zu viele unnötige Abtauzyklen machen. Teils gibts Bauanleitungen, was man dagegen tun kann.
Alle 35min bei deiner Anlage ist allerdings nicht stimmig, da gabs oben schon andere Beobachtungen.
Hallo,
danke für die Aufklärung
Genauso wie Beschrieben verhalten sich meine Klimas.
Hier ein Auszug davon. Links ein Tag mit mehreren Abtauzyklen, rechts ein einzelner herausgegriffen.
Man sieht ab 4-5° keine Vereisungen, darunter fallen meistens im 1-2 Std Rythmus welche an. Übrigens hab ich bei keiner der drei Hantechs je ein “unnötiges” enteisen gesehen. Immer sind die Anlagen total zu, die Lamellen sind alle weiß belegt. Die 80 Zyklen sind seit dem 1. März angefallen.
Auf der Rechten Seite ist der Ablauf eines Zyklus abgebildet. So sehen alle aus. Je nach Temperatur und Feuchtigkeit dauert er zwischen 5 und 12 Minuten. Entsprechend geht dann die Auswurftemperatur weiter runter. Der COP pausiert beim zyklus bis wieder geheizt wird. Für JAZ wird die Wärme pausiert, der Verbrauch läuft aber weiter.
Gruß Carlos
P.s. Sorry, ich habe die Watt Zahlen abgeschnitten. Da wo der horizontale Strich beginnt sind es 250 Watt, die Ausschläge sind bis 600Watt![]()
