Meine regelt mit Standardeinstellung bis auf ca. 150W runter im Sommer, wobei sie da auch noch getaktet hat. Dank PV ist die Anlage da quasi den ganzen Sommer durchgelaufen..
Bin mal gespannt ob die Stummschalt Funktion das Takten beim kühlen verringern kann. Der Test muss aber noch ein halbes jahr warten.
Beim Kühlen 'killt' dich da vermutlich sogar die Effizienz am Ende, weild die einfach so viel Kühlleistung hat dann...Effizienz ist höher, und die Temperaturgradienten ja oft auch noch geringer als beim Heizen. Da wird man ohne Takten kaum durchkommen.
Das erklärt, warum bei mir es erst beim zweiten Anlauf klappte.
Wahrscheinlich hatte ich beim ersten Mal schon die Einstellungen geändert, aber erst bei erneuten Stromlos-stellen bei zweiten Versuch wurden die Einstellungen übernommen.
Gut zu wissen!
Sollten wir in die "Anleitung" übernehmen
Hier nochmal erste Daten zum FP (Frost-Protection) Modus. Er musste nicht anspringen bisher im Sinne von Heizen, die Bereitschaft erfordert aber einen Verbrauch von ca. 11W konstant.
Die Kosten sind also ca. 1.5-1.8kWh pro Woche. Das ist denke ich überschaubar, sollte man aber wissen. Da 11W definitiv mehr sind als 0.8W oder so für einen zusätzlichen ESP, werde ich mir wohl doch mal ein smartes Außenthermometer anschaffen und den FP-Modus nur aktivieren wenn es auch sinnvoll ist, da kann man sich doch ncoh etwas sparen.
Bei mir läuft die Anlage nach dem Neustart auch bis zu 130-170W runter. Also um die Einstellungen zu übernehmen benötigt es dann zwei mal den Neustart. Bei mir waren es ca. 20 Sekunden vom Strom nehmen.
Heute morgen ab 7:30 gestartet mit dem Silent-Modus auf 19 Grad per API.
Ab 8:20 dann an der FB auf 20 Grad und in den Stillen-Modus. Ich berichte später wie es sich verhält.
Bei der Einstellung im CH 12 auf 10 runter höre ich auch ein klacken im Außengerät. Ob das langfristig so gesund für den Kompressor ist frage ich mich.
Sollen wir das gemeinsam testen, ob ein Wert zwischen 10-20 das klacken verringert?
Gerne können wir das machen. Ich würde mal mit 15 probieren Allerdings kann ich das erst morgen machen.
Ich habe ehrlich gesagt kein ganz tolles Gefühl bei den niedrigen Frequenzen. Bei mir modulert die Anlage häufig soger bis 95 W runter. Meistens läuft sie bei ca. 110 W. Jetzt ist mir aufgefallen, dass die Anlage mehrfach am Tag und in der Nacht in den Defrost-Mous (dF) geht. Das dauert so ca. 2 Minuten. Ich finde das etwas untypisch bei den momentanen Aussentemperaturen von ca. 7-11°C. Hat jemand eine Idee, ob das mit den niedrigen Frequenzen zu tun haben könnte?
Ich bin mittlerweile auch wieder weg von dem Stummschalt-Modus. Bei der sehr geringen Lüfterdrehzahl dauert es sehr sehr lange bis ich meinen Raum vollständig aufheize, wenn ich die Temperatur leicht erhöhen möchte. Tagsüber lasse ich normalerweise ca. 20°C im Raum. Am Abend erhöhe ich normalerweise für 2-3 Stunden auf 21°C. Jetzt läuft der Lüfter auf 25%. Da wird die Wärme besser verteilt.
Das darf so nicht sein und dürfte nichts mit der niedrigen Verdichterdrehzahl zu tun haben. Ganz im Gegenteil: Je niedriger die Leistung der Anlage, um so weniger Temperaturdifferenz zur Außenluft am äußeren Wärmetauscher. Unsere MHI geht bis etwa 180W runter, da hat man am äußeren Wärmetauscher nur noch 1 Grad Unterschied, die Anlage fängt also erst ab etwa 1 Grad an, abzutauen.
Wenn du ein IR-Thermometer hast, miss man die Differenz zwischen Außentemperatur und Wärmetauschertemperatur im mittleren Bereich des Wärmetauschers.
95 W ist schon so tief, wo die Effizienz vermutlich wieder nachlässt, weil man den Offset von Lüfter und Elektronik hat, was ja auch immer Strom verbraucht. Ich würde schauen, so im Bereich 120-150 W zu bleiben.
Ist auch ineffizient. Höchste Effizienz hast du bei höchster Lüfterdrehzahl. Ein guter Hinweis auf die Effizienz ist die Auswurftemperatur. Wir haben an allen Anlagen ein Thermometer mit externem Sensor, der mittig im Auswurfkanal sitzt. Im Moment läuft die Anlage mit 170 W und bläst bei höchster Lüfterdrehzahl 26 Grad Luft raus. Das ist in einem sehr effizienten Bereich.
Wobei ich auch schon gelesen habe, dass Anlagen teilweise recht "dumm" abtauen, also eventuell die Verdichterdrehzahl oder Wärmetauschertemperatur gar nicht gross berücksichtigen?
Wir haben heute zwischen 3 und 6 Grad hier, die TCL hat heute vormittag 2x abgetaut (als sie nach dem Start auf hoher Leistung gelaufen ist)
Auch die letzten 2 Wochen war ca. 1-2 Liter Tauwasser in der Auffangschale, also hat sie auch bei 5-10 Grad hin und wieder abgetaut.
Bei der Midea war weniger Wasser aufgefangen, die lief aber auch kaum.
Irgendein Parameter muss es aber geben, wann sie anfängt mit dem Abtauen. Sich nur auf den Außentemperatursensor zu verlassen, ist auch kritisch, weil der mitunter in der Sonne hängt. Und ein Sensor am Wärmetauscher muss sowieso immer verbaut sein.
Kann natürlich schon sein, dass gar nicht so genau geschaut wird, wann Abtauung wirklich Sinn macht und die Anlage dann deutlich früher abtaut, als nötig wäre.
An dem Punkt wird es auf jeden Fall interessant, wie gut die Abtauregelung der Midea ist.
Da habe ich aber wenig Einfluß drauf. Wie sollte ich das einstellen?
Das ist schon klar, deshalb habe ich ja auch die Lüfterdrehzahl wieder erhöht. Ich habe zwar noch keine Auswurftemperaturen gemessen. Allerdings liegen die garantiert zwischen 25 und 30°C. Das fühlt sich schon fast kühl an.
Zum Thema "De-Frost":
Meine Midea geht auch zwischendurch in das Abtauen. Zum Beispiel heute morgen bei 8°C und nur 600Watt. Da war nix mit "Frost".
Meine "teure" Mitsubishi taut auch ab, wenn die Lamellen trocken sind. Z.B. bei trockener kalter Luft ohne Kondensation außen wird trotzdem abgetaut.
Die Anlagen müssten ja auch die relative Feuchte der Außenluft kennen um dann zu entscheiden, ob Kondensation auftritt und das Kondensat gefrieren kann.
Also... die Anlagen sind ziemlich "dumm" und gehen regelmäßig "vorsorglich" in die Entfrostung.
Ich weiß auch nicht, ob die teureren Monoblöcke hier intelligenter sind.
Ich glaube ich kann deiner Meinung zustimmen. Ich vermute das auch, zumal heute die Luftfeuchtigkeit sehr hoch ist und es häufig regnet. Mir fällt das möglicherweise erst jetzt auf, nachdem ich die Anlage praktisch durchgehend beobachte.
Du kannst doch in der Konfiguration den Wert konfigurieren, wie weit die runter moduliert. Dort einfach herausfinden, welcher Wert dann passt, dass die nicht unter 120-150 W geht. Wo genau das Optimum liegt, müsste man nur noch herausfinden.
Es ging mir hier nur darum, die unterste Modulationsgrenze auf 120-150 W zu limitieren.
Das geht technisch so: Erstmal muss die Temperatur des Wärmetauschers im Gefrierbereich sein, besser so ab 1 Grad, um Ungenauigkeiten des Sensors zu kompensieren. Und dann schaut die Anlage, wie stark die Temperaturdifferenz zwischen Wärmetauscher und Umgebung ist. Die steigt mit Vereisung immr weiter an. Und erst, wenn die weit genug angestiegen ist, wird abgetaut. So machen es Anlagen, die eine gute Abtauautomatik haben.
Einige Anlagen tauen sicherheitshalber auch z.B. alle 4 Stunden mal ab, wenn die Temperatur unter 0 ist und die Bedingung Wärmetauscher deutlich zu kalt nicht erfüllt ist. Dies kann den Grund haben, dass manchmal nur an den untersten 2-3 cm sich hartnäckiges Eis bildet, was auch mal abgetaut werden muss.
Insgesamt ist ein ausgeklügeltes Abtauverhalten ein komplexes Thema, wo die Hersteller sich stark unterscheiden, wie effizient sie das machen bzw. wie stark sie in Richtung Sicherheit optimieren.