Meine Wärmewende , ein Langzeitprojekt

Technisch lässt sich das Problem sicherlich lösen, soviel Luft ins Haus zu bekommen, wie raus geht. Immerhin brauchst du ja auch eh einen bestimmten Luftaustausch in Innenräumen.

Die andere Sache ist die energetische Betrachtung, ob sich da eine BWWP überhaupt lohnt. Will man das wirklich richtig bewerten, darf man nicht den COP der BWWP isoliert betrachten, sondern muss schauen, wo die Wärme für die BWWP herkommt. Die wird ja dem Gebäude entzogen und die muss man auch bezahlen.

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Hallo zusammen ,

da mein Warmwasserspeicher vorzeitig das Zeitige gesegnet hat habe ich erst einmal eine Brauchwasserwärmepumpe verbaut . Es ist die Alarko FLR-HWH-190 CSC geworden . Warum diese ? Leider ist meine Bodenlucke im Durchmesser zu klein , ursprünglich war bei Arbeiten am Giebel geplant gewesen ein anderes Model zu verbauen .

Dieses Model hat nicht ganz 190 Liter Inhalt und eine Heizspirale für Solar . Gibt es auch ohne . Wenn man Solar anschließt hat man die Möglichkeit mit eigener Steuerung zu arbeiten oder mit der Steuerung von der BWWP . Ich habe meine Steuerung weiter verwendet das sie Dynamisch arbeitet . Das heißt sie startet mit maximaler Geschwindigkeit und reduziert die Pumpleistung mit abnehmender Temperatur in den Kollektoren . Wie die Steuerung der BWWP arbeitet steht nicht in den Unterlagen . Auch könnte man ein Warmwasserboiler mit anschließen . Wenn man die BWWP mit einer Luftleitung betreiben möchte gibt es eine Tabelle die den Druckabfall angibt . Dann ist im Technikermodus der zu erwartende Druckabfall einzustellen . WLAN ist ebenfalls möglich . Unter der BWWP habe ich eine Auffangwanne verbaut , das ist wegen den Versicherungsvorschriften notwendig . Sie hat einen eigenen Stromkreis bekommen . Wenn alle Rohre vollständig isoliert sind mache ich mal einige Bilder von der Anlage .

Gruß Eckard

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Hallo zusammen ,

ich beschreibe hier mal den Aufbau meiner Splittanlage im Style einer Anleitung . Soll andere ermuntern es selber zu machen .

Montage der Konsole :
Leider fehlt eine Montageanleitung und was bei lag war nur der Hinweis das die Montage nur von Fachkräften gemacht werden darf . Auf dem Pappcarton war was gedruckt , aber nicht besonders informativ .
Im Bild 1 sieht man was alles bei lag , diese Konsole ist von Saukalt.de . 160 Kg Tragkraft inklusive 4 Schwingungsdämpfer . In Farbe des AG . Breite ist 800 mm , also wie das AG .
Im Bild 2 sieht man Gummis , einmal Weich einmal Hart wobei die harten unter der schweren Seite verbaut werden können . Es sind keine echten Schwingungsdämpfer , da die Schraube durch der Konsole dann durch den Gummis und den Füßen des AG gehen würden .
Ich habe die Schwingungsdämpfer vom Bild 3 gewählt . Im Bild 4 sieht man die Libelle in der Grundkonsole , kann man verbauen oder nicht . War bei mir sehr genau . Im Bild 5 sieht man Zahlen , ist wie ein Linial eingestanst und hilft beim einstellen wo die Arme hin sollen . Die Maße kann man vom AG abnehmen .
Im Bild 6 sieht man das Blech was von hinten in der Grundkonsole gesteckt wird , von vorne legt man den Arm und schraubt ihn mit der U-Scheibe und Schraube fest so das es sich nicht verschieben kann . Bei der Endmontage an der Wand zieht man die Schrauben engültig fest .
Im Bild 7 sieht man den Ausleger und die Aussparrung zum verschieben der Gummis bzw, der Schwingungsdämpfer . Hierzu die kleineren Unterlegscheiben verwenden . Wenn man wie ich die größeren Unterlegscheiben verwendet , muss man die Unterlegscheiben von unten im Ausleger einführen . Die Muttern vorziehen , wobei die äußeren Schwingungsdämper ganz nach Außen gezogen werden . Hierdurch bekommt man dann den maximalen Abstand von der Wand zum AG . Somit mehr Luft . Die inneren Schwingungsdämpfer nach den Maßen des AG einstellen .
Im Bild 9 sieht man die Kunststoffteile die zum einstellen der Arme benötigt werden . Im unteren Ende des Arms ist eine Bohrung wo man die Stellschrauben von hinten reindrehen kann und anschschließend drückt man den Teller auf der Kugel von der Stellschraube . Im Bild 10 und 11 zu sehen . Im letzten Bild sieht man die vormontierte Konsole . Die Verarbeitung der Konsole ist einwandfrei und die Lakierung auch .
Benötigtes Werkzeug : 13er Nuss 1/4 " , Verlängerung und Knebel .












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Montage an der Wand :

Es gibt 3 Grundarten von Klinker für der Fassade . Den Vollstein , dieser ist Stabil .
Den Geschlitzten , wenn man in den Schlitz bohren würde hätte man kein Halt .
Den Warbenstein , ein leichter Stein aber in den man nicht bohren sollte . Die Waben bieten kein Halt . Dann gibt es noch den Unterschied Hart oder Weich und noch die Variante wo die Oberfläche geflammt ist . Meine Klinker sind die mit Schlitze und Hart gebrannt mit geflammter Oberfläche . Sehr schlecht zu Bohren und auf Grund der Schlitze wäre der Halt nicht Garantiert .
Daher wird in der Fuge gebohrt . Hierbei auf den Dübel schauen wie groß die Endbohrung sein soll . Bei mir waren es 10 mm Bohrungen . Wo ihr die Konsole hin baut ist von den Gegebenheiten abhängig . Man sollte darauf achten das man immer gut Luft hinter dem AG bekommt . Im Idealen Fall Oben und Unten sowie links absolut Frei . Da macht jeder Hersteller unterschiedliche Angaben . Den Abstand von der Wand gibt die Konsole vor . Wenn man stattdessen auf dem Boden baut mit einem Fundament , hat man da mehr Möglichkeiten mit den Abstand von der Wand .

Ich habe mir ein Klebeband ( Für Malerarbeiten ) über der Fuge geklebt und die Konsole an der Wand gehalten , Hierbei mit der Eingebauten Wasserwaage ausgerichtet . Die ovalen Löcher anzeichnen , Bild 13 + 14 . Dann mit einen kleinen Bohrer vorgebohrt , man merkt wann man durch ist . Mit den großen Bohrer nachbohren , Bild 15 . Ich würde versuchen nicht über einer Senkrechten Fuge zu Bohren , da helfen die ovalen Löcher beim anzeichnen . Die Dübel bündig mit der Fuge einstecken , ein kleiner Hammer kann helfen . Nun die Konsole an der Wand schrauben , wobei sie nur leicht angezogen wird . Prüfen ob die Konsole wagerecht ist , wenn ja fest anziehen . Im nächsten Schritt die Abstände der Arme und ihre Senkrechte prüfen . Diese dann nachziehen . Anmerkung : Falls mal das Gewinde in den Blechen hinter der Grundkonsolle defekt ist , kann man sich mit einer Flanschenmutter oder Nutter mit K-Scheibe behelfen . Nun von den Schwingungsdämpfer die Muttern entfernen und die Lage des Auslegers mit den Abstandshalter einstellen . Hierzu diesen belasten und eine Wasserwaage auf den Gummidämpfer legen . Im Nächsten Schritt die Abständer der Dämpfer prüfen . Bilder hierzu 16 + 17 +18 . Falls die Schrauben die die Konsole halten kürzer als die Breite der Klinker sind und man nicht durchbohren möchte , dann macht man sich eine Markierung mit Klebeband am Bohrer . Hierzu das Bild 19 .

Benötigtes Werkzeug bei mir : Bohrmaschine , Bohrer Groß + klein , Kabeltrommel , Wasserwage , Klebeband + Schreiber , 13er Nuss + Knebel + Verlängerung ( 1/4 " )







Aufsetzen des Außengerätes .

Beim Aufsetzen des Außengerätes ist es besser mit zwei Peronen zu arbeiten . Schaut euch bitte die Füße des AG mal an . An der Midea ist es so das auf der Rückseite die Füße offen sind , also wie ein U . An der Vorderseite ist die Öffnung für den Schrauben Oval , Ausrichtung in Längsrichtung . Das hilft falls man die Füße nicht richtig voreingestellt hat .
Wenn man das AG aufgesetzt hat , sollte man mit der Wasserwaage die Lage prüfen .

Bei mir war es so das auf der Seite wo der Kompressor und so ist , die Füße mehr zusammen gedrückt wurden . Was nun ? ich konnte durch K-Scheiben das ausgleichen . Der eigendliche Fehler ist / war das man die Gummidämpfer mit unterschiedlicher Härte nehmen sollte . Zum Beispiel 2 mit Shorehärte 40 und 2 mit 50 . Habe aber sowas nicht als Satz gefunden . Falls einer von euch weiß wo sowas zu finden gibt , bitte schreiben . Die Muttern und sichbaren U-Scheiben werde ich noch durch Modelle aus nichtrostenden Stahl ersetzen .

Werkzeug : Knarre mit 13er Nuss und Verlängerung , Gerüst .

Innenseite .

Das ist eine Herrausforderung gewesen . Ich musste / wollte das IG an der Dachschräge ( 45 Grad ) verbauen . Links ist unter dem Gips eine 21 mm Verlegeplatte . Das ist schon mal eine feste Unterlage . Rechts habe ich ein " Schrank " für den Staubsauger . Da habe ich ebenfalls Möglichkeiten dran zu schrauben . Habe mir eine Grundkonstrucktion gebaut und so gestaltet das das Stahlblech vom IG auch auf Holz hinter dem Gips verschraubt werden konnte .

Die Leitungen , sprich 2 Kühlmittelleitungen , Kondensat 16mm Innen und E-Kabel 5 x 1,5 sollten durch ein Rohr geführt werden . Ich habe von Toom HT-Rohr gehollt sowie 3 x 15 Grad-Bögen . Durchmesser 75 mm . Ist sehr aufwendig gewesen da das Dach sehr aufwendig und stark Isoliert worden ist .

Strom habe ich ebenfalls zum AG gezogen . Ich habe ein Außenanschluss für 400 V mit Unterverteilung . Auf Grund der zu erwartenden Länge der Leitung , habe ich Kabel H07RN-F 5x2,5 genommen . In der Bedienungsanleitung ( Kurz BA ) steht ebenfalls geschrieben das man die Kabelstärke entsprechend der Länge wählen soll . Über 10 Meter Länge 2,5 . Im Dachkasten ist das Kabel in einen Kabelkanal verlegt .

Im Normalfall wird das Innengerät Links , Rechts oder nach hinten raus angeschlossen , auch hier bin ich ein anderen Weg gegangen . Ich bin durch den Blech des IG mittig raus gegangen .

Werkzeuge bei mir : AKU-Schrauber mit Bits , Wasserwaage , Holzsäge , Katter / Messer , Maler und Spachtelwerkzeug .



Das Rohr einziehen .

Die Kühlmittelleitungen habe ich vorbereitet , sprich die Länge ermittelt + Überlänge . Dann habe ich das Rohr ausgerollt und abgeschnitten . Dazu kommt dann der Kondensatschlauch . Diese 3 Leitungen habe ich dann mit dem Wickelband in den Bereich der umwickelt sein soll umwickelt . Dabei ging eine Rolle mit 25 Meter drauf , das bei einer Nettolänge von 4, 5 Metern . Das bedeutet das man ggf mehr als einer Rolle kaufen sollte . Der Anfang vom Rohrbündel habe ich leicht angeknickt und mit Klebeband verklebt . Nun konnte ich so das Rollenrohr leicht durch den Leerrohr drücken bzw ziehen .

Zum Rohr muss ich sagen , das ich die Variante mit der Wandstärke von 1mm gewählt habe . Die Isolierung ist 10 mm . Das günstige Standartrohr hat eine Wandstärke von 0,8 mm und eine Stärke von 6 mm bei der Isolierung . Warum habe ich das so gewählt ? Rein aus Sicherheitsgründen , da es ein Gerät mit R290 ist , ist das mir so lieber . Auch beim ziehen durch den Leerrohr besteht keine Gefahr das es Abknicken könnte . Hier nur ein Bild vom Rohr .
Gekauft bei Saukalt und ist zur Zeit Ausverkauft . Auf der Rolle sind 20 Meter .

Werkzeug bei mir : Rohrschneider dieser liegt den Bördelgerät bei , Katter , Maßband . Klebeband .

Kabel , Kabelkanal und Halterungsmaterial.

An der Außenwand hatte ich einen Kabelkanal mit ca 70 mm Breite verbaut . Zu diesen Kanal gibt es als Zubehör ein Halterungspaket . Dieses enthält Dübel und Schrauben sowie Kabelbinder mit Halterungsgrundplatte . Die Grundplatte wird mit den Kanal gleichzeitig an der Wand verschraubt . So kann man zum Beispiel Kabel und Rohre mit Kabelbinder halten , wenn die Leitungslänge größer wird . In diesen hatte ich das Rohrbündel und das Steuerkabel zum IG verlegt . Das System gibt es bei eBay oder Saukalt mit verschiedenen Zubehör und Farben . Einfach mal anschauen .

Beim Steuer und Stromkabel fürs IG habe ich eine Schlaufe oberhalb des Kanals gemacht , falls ich mal neue Länge brauche . Beim Kabel vom AG habe ich die Schleife ebenfalla oberhalb des Kanals gemacht und einmal eine Schleife im Carport beim Stromanschluß . Man weiß ja nie was kommt . Das blaue Kunstoffteil kann anstelle der Kabelbinder verwendet werden , hat den Vorteil das die Isolierung der Rohre nicht gedrückt wird . Kann man ebenfalls bei eBay , Amazone oder Saukalt bezogen werden .

Werkzeug bei mir : Akuschrauber mit Bits , Bohrer , Säge und Katter zum endgraten des Kanals


Rohr verlegen bzw. Biegen .

In der BA bzw IA vom Hersteller des Klimagerätes steht der Mindestradius der eingehalten werden muss , da sonst die Leistung sinken kann . In diesen Fall auf Seite 42 , wo der Radius mindestens 100 mm sein sollte . Ich habe mir eine Halbschale einer Kälteschelle genommen als Biegehilfe und habe so ein Radius von 120 mm . Wenn man keine Biegehilfe hat oder dafür kein Platz , dann hilft eine Biegeselle . Diese gibt es für alle gängigen Klimaleitungen . Wenn man sehr kleine Radien braucht , kann man ein Handbiegegerät verwenden . Langgezogene Bögen sind kein Problem und können ohne Hilfsmittel gemacht werden . Den Schaden an der Isolierung ( Bild 25 ) ist ein Marderschaden .





Bördeln :

Erst einmal ein aufrichtigen Dank an den Admin Win .
Er hat zu jeden Bereich einer Installation eines Splittgerätes eine sehr detalierte Anleitung geschrieben . Ohne diesen wäre es für viele nicht möglich sowas zu machen oder sich daran zu wagen . Ich sage hier Danke für deiner Arbeit die du hier geleistet hast .

Bevor man anfängt an den Klimarohren Bördel zu machen sollte man erst einmal einige Probebördelungen zu machen . Hierzu kann man die Anfangsstücke die beim IG sind verwenden . Bei meinen Bördelgerät ( von Saukalt ) lag ein Rohrabschneider bei und eine Spraydose ÖL . Der Rohrabschneider ist von guter Qualität und hat kein Axiales Spiel wie die Rohrabschneider von vielen Baumärkten . Bei Axialen Spiel beim Schneidrad kann es bei weichen Rohr leicht passieren das der Schnitt schief wird oder zu einen Gewinde wird . Noch schlimmer wenn dann der Grad sehr groß wird .

Im ersten Schritt wird endgratet , das geht mit einem Akuschrauber und 60 Grad Senker sehr gut . Mit eine kleinen Schlitzschraubendreher prüfen ob der Grad wirklich weg ist . Dann spannt man das Rohr in den Rohrhalter . Je nach Durchmesser steht das Rohr etwas durch . In der BA / IA steht bei meinem Modell auf Seite 41 das mindest und das maximale Maß . Ich versuche immer in etwa bei der Mitte zu sein . Gemessen habe ich mit einem Tiefenmesser . Das eigendliche Bördelgerät hat eine Feststellung die auf den Halter in der richtigen Position gestellt wird . Wichtig ist das der Taumelkegel mit den Spray eingesprüht wird , man erkennt sofort ob Dreck auf dem Kegel ist . Beim Anziehen des Kegels drückt der Spannhebel nach oben bis man durchdrehen kann . Nun dreht man einfach zurück . Probiert das bitte 2-4 mal pro Durchmesser aus . Bei mir war Grad im Halter beim 1/4" vorhanden den ich entfernt habe , dieser drückte eine Nut ins Rohr . Nach jedem Bördeln den Kegel reinigen und mit Spray behandeln , Sauberkeit ist das A und O dabei .
Erst wenn man sich sicher ist beim Bördeln dann macht man dann an der Kühlmittelleitung die Bördel . Aber immer zu erst die Überwurfmutter auf dem Rohr schieben , ich sicherer sie mit ein Stück Klebeband . Die Dichtflächen an den Flächen wie am Bördel prüfen .

Werkzeug bei mir Bördelgerät mit Spray , Akuschrauber , Schraubendreher , Taschenlampe und Lupe zur Kontrolle der Dichtflächen .








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Verschraubungen anziehen .

Um Verschraubundgen anzuziehen braucht man sowas wie Rothenberger Drehmomentschlüssel sowie anständige Rollgabelschlüssel . Ich habe NYLOG BLUE als Gleitmittel / Dichtmittel genommen . In der BA / IA auf Seite 42 stehen die Anzugsmomente . Im ersten Schritt macht man einen Hauch vom NB auf der Dichtfläche und der Rückseite vom Kegel . Auf dem Gewinde macht man nichts , da das Drehmoment dann verfälscht wird . Bei den Verschraubungen an den IG auf der festen Seite ein Rollgabelschlüssel und auf der losen Seite den Drehmomentschlüssel . Achtung ! Auf den Drehmomentschlüssel ist eine Drehrichtung angegeben , das beachten ( siehe BA ) . Beim AG sollte man sich an der BA / IA halten , das ist gut beschrieben und bebildert . Bei mir Seite 43 .

Werkzeug ist genannt .




Abdrücken mit Stickstoff .

Die Kühlmittelleitungen werden mit Stickstoff abgedrückt . Hierbei werden die Leitungen auf 20 Bar mit Stickstoff gefüllt , dieser ist getrockent sprich ohne Wasser . Hierzu braucht man ein Ventildrücker , bei der Midea 1/4" . Ein Schlauch von einer Monteurhilfe , eine Einweg Stickstoffflasche ( 110 Bar ) und ein Manometer das für Einwegflaschen geeignet ist . Das Manometer hat sowas wie ein Ventildrücker verbaut . Das Monameter kann in der Praxis etwas über 30 Bar bringen , ist aber nicht sehr fein regelbar . Im ersten Schritt füllt man die Leitung bis zum Ventildrücker und prüft alles auf Dichtigkeit . Hierzu kann man mit einer kleinen Spritze mit Nadel ein Gemisch aus Neutralreiniger und Wasser ( 1:1 ) auf alle Verbindungen Blasenfrei auftragen . Wenn alles dicht ist , füllt man die Kältemittelleitungen . Auch diese prüfen . Am besten 10-20 Minuten nochmals prüfen ob sich irgendwo kleine Blasen gebildet haben . Taschenlampe und Zahnarztspiegel sind unverzichtbar . Ich habe die Stickstoffflasche nach den füllen der Leitungen genauso wie des Ventildrückers geschlossen . Aber alles dran gelassen .
24 Stunden stehen lassen .

Wenn die Leitung zum Ventildrücker undicht wäre , sinkt auch der Druck auf diesen Manometer.
Der Flaschendruck wird aber nicht angezeigt , das bitte nicht vergessen .
Im nächsten Schritt dreht man den Ventildrücker auf und sieht ob der Druck in den Leitungen steht oder gefallen ist . Falls der Druck vom Monometer zum Ventildrücker gefallen ist , den Druck wieder auf den ursprünglichen Wert bringen und erst dann den Ventildrücker aufdrehen . So kann man das System auf Dichtigkeit prüfen . Werkzeug ist genannt .


Interessanter Druckminderer. Hast du einen Link?

Hallo Win ,

mein war das : https://www.ebay.de/itm/227022101513 , leider Ausverkauft .
Dann habe ich noch ein anderes gefunden : werkstattausruestung-service.de
Bitte prüfen ob es SAE Anschluss hat .

Zur Zeit ist vieles im Bereich Klimasplitt ausverkauft oder man muss sich alles über viele Anbieter zusammen suchen .

Gruß Eckard

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Vakumieren

Das ist ein schwierigen Unterfangen . Warum ? Ich hatte insgesammt 4 Ventildrücker für 1/4 " SAE . Nur einer hielt einigermassen dicht . Ein anderer hielt nur in einer Drehstellung bei Vakum dicht . Die anderen zwei taugen nichts .

Also am bessten an der Vakumpumpe ( das Modell das Andreas mal in einen Video genannt hat ) ein Ventidrücker oder ein anders Ventil verbauen . Nun ein Schlauch zum Testo 552 legen und ein Schlauch zum nächsten Ventildrücker legen . Das kann am AG angeschlossen sein . Die Überwürfmuttern nur mit der Hand anziehen . Das letzte Ventil schließen falls es nicht geschlossen ist und die Vakumpumpe starten . Testo starten . Nun beobachtet man den Testo . Im ersten Moment kann die Anzeige immer wieder rauf und runter gehen . Das ist das Wasser das sich in Dampf verwandelt . Also nicht wundern . Wenn das aber nicht aufhört stimmt schon mal was nicht . Wenn das Vakum aber nicht tief genug geht , stimmt ebenfalls was nicht .
500 Mikron sollten erreicht werden . Ventil an der Vakumpumpe schließen und schauen was beim Druck passiert . Wenn der Druck nur langsam ansteigt ist im Grunde genommen alles dicht . Wenn der Druck schnell ansteigt liegt eine Undichtigkeit vor . Also prüfen

Achtung !!! Der Testo kann kein Druck ab , ist nur für Vakum ziehen geeignet .

Ich hatte die Kühlmittelleitung bevor ich sie mit Drehmoment angeschlossen hatte mit Stickstoff gespüllt . Das hat den Vorteil das kein Wasser bzw. viel weniger in den Leitungen ist .
Wenn also alles dicht ist , kann man die die Ventildrücker öffnen und Vakum ziehen . Mindestens 15 min , so das das vorhandene Wasser verdampft ist . Ventile schließen und halbe Stunde warten . So kann das Restwasser verdampfen . Im nächsten Schritt mindestens auf 500 Mikron runter ziehen . Wenn das erreicht ist , Ventile schließen . Ruhig eine Stunde oder länger warten . Nun die Vakumeinheit bis zum Ventil des AG auf den ursprünglichen Wert bringen , Vakumpumpe abschalten und dann den Ventildrücker am AG öffnen . Wenn der Wert annähernd gleich ist . Ist der Vakumtest bestanden .

Die Ventildrücker und die Schläuche sind leider nicht zu 100% dicht , darüber sollte man sich im klaren sein . Deswegen ist die Druckprobe besonders wichtigt . Vakum ziehen ersetzt nie eine Druckprobe !

Ich habe bei mir das Vakum auf 380 Mikron runter gebracht . Ist aber ja auch nur eine 1Phasen Vakumpumpe . Profigeräte können sicher Richtung 200 Mikron .
Bitte die Anleitung von WIN lesen .

Werkzeug bei mir : 2 Ventildrücker , 2 Schläuche und den Testo 552 ( Über Idealo den günstigsten Preis gefunden ) .

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Leitungen bei einem vorgefüllten AG füllen

Wenn man sich sicher ist das die Leitungen und Anschlüsse dicht sind und man nun die Leitungen füllen möchte sollte man vorher die BA / IA lesen . Bei mir steht es auf Seite 45 und ist mit einem Bild versehen .

Nach den Vakumtest bei 500 Mikron hatte ich die Leitungen runter auf 380 Mikron gebracht . Mehr ging leider nicht . Danach hatte ich die Ventildrücker geschlossen und die Pumpe abgeschaltet . Am AG die beiden kappen entfernt . Nun mit einem Imbuss das Ventil ( auch Hochdruckventil genannte ) auf der Druckseite , das ist die dünne Leitung 1/4 Umdrehung öffnen . Hierbei die Drehrichtung beachten . An der Midea Xtreme bedeutet es gegen den Uhrzeigersinn zu drehen .
In der Anleitung steht das man 5 sec das Gas strömen lassen soll und dan das Ventil schließen soll . Nun soll man das Manometer der Monteureinheit beobachten . Das habe ich nicht gemacht da ich den Testo verwendet habe .
Ich habe das Gas in den Leitungen strömen lassen . Jetzt wird der geschlossene Ventildrücker am Serviceport entfernt . Hierbei kommt eine kleine Menge Gas raus . So verhindert man das Luft ins System kommt . Nun öffnet man die beiden Ventile ( Hoch und Niederdruck ) vollständig bis zum Anschlag . Bitte keine Gewalt einsetzen . Anschließend werden wieder alle drei Kappen an den Ventilen montiert . Hierhabe ich zwei Rollgabelschlüssel verwendet . Beim anziehen der Kappen stützt man die Ventile mit einem Schlüssel und zieht mit den zweiten an .
Bei mir waren in den Kappen keine zusätzlichen Dichtungen .

Mindestens 30 Minuten warten bis man das Gerät startet .

Noch was zur Vakumpumpe : Bei mir kam sie mit Öl gefüllt zusätzlich in einer Plastiktüte an .
Nach dem ersten Vakumziehen hat sie Ölverlust gehabt . Die Entleerungsschraube war nicht dicht . Da das erwärmte Öl wesentlich dünnflüssiger ist , sieht man Undichtigkeiten erst beim Betrieb . Also einen Putzlappen bereit halten .
Die Vakumpumpe sollte tiefer als das AG stehen . Falls der Strom ausfällt kann kann dann kein Öl ins System . Ich habe den Testo so hoch wie möglich aufgehängt so das hier mehr Sicherheit erreicht wird . Bevor die Vakumpumpe abgeschaltet wird , immer das Ventil an der Pumpe verschließen .

Werkzeug bei mir : Zwei Rollgabelschlüssel und ein 5er Imbuss .

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Ja, leider eine blöde Schwachstelle bei vielen Ventildrückern. Das ist echt Mist.

Tipp: Mitunter kann man es in den Griff bekommen, wenn man die Dinger zerlegt, von Spänen befreit (die oft drin sind) und dann gut mit Nylog alle Dichtungen einschmieren.

Hallo Win ,

damit werde ich mich mal demnächst befassen . Es gibt die Schläuche mit Kugelhahn , würde zumindest zwischen Pumpe und Testo eine Möglichkeit . Hast du schon Erfahrungen damit . Ich habe mir auch ein Kugelhahn besorgt den ich mal getest habe und scheint absolut dicht zu sein .

Wollte mir heute die zweite Midea bestellen aber der Preis ist grob geschätzt über 25 % angestiegen . Da warte ich lieber auf dem Herbst ggf Winter bevor ich die kaufe . Mich treibt ja keiner und habe ja noch immer den Holzofen im Haus . Vorbereiten werde ich trotzdem alles für das zweite Gerät .

Das Gerät läuft auch schon . Die Kühlleistung ist schon ein Hammer .

Gruß Eckard

Kugelhähne waren bei mir immer sehr gut dicht. Kann aber keinen Ventildrücker ersetzen. Oder könnte schon, aber dann braucht der Schlauch einen Ventildrückerpin und dann darf man den erst abschrauben, wenn die Kältemittelventile schon offen sind. Dann verliert man ein klein wenig Kältemittel beim Abschrauben. Nicht optimal.

Man müsste mal einen hochwertigen Ventildrücker finden, den man empfehlen kann und der auch längerfristig verfügbar ist.

Danke für die Information , werde mich mal auf der Suche begeben .