Schau nach, was du an einem guten Sonnentag eingespeist hast. Ist ja eh noch eigener Zähler. So viel kannst speichern. Vermute das sind <30kWh. Es gibt die Speichergröße 30kWh, kostet aktuell <3000€.
Berechne die Maximallast, die du ausgleichen willst. So groß wird der Wechselrichter. Die 600V 3kW pro String können die allermeisten.
Falls die Panels doch irgendwann erneuert werden, wird sich die Leistung verdoppeln. Daher ist es wahrscheinlich, daß ein 12kW WR passt.
Hallo tageloehner ,
Danke für deiner Einschätzung . Im Mai liege ich oft schon über 20 KW , Juni , Juli und August oft weit über 30 KW . Das höchste was ich mal hatte waren 42 KW , an diesen Tag war sogar der Warmwasserspeicher über seine Grenzen .
Speicher mit 30 KW sind preislich schon recht erschwinglich geworden .
Hallo zusammen ,
ich habe 4 mal 9 Panele a 175 Watt und a 36 Volt also 4 Strings ( ist das die richtige Bezeichnung ? ) . Wenn ich also ein 12 bis 15 KW Wechselrichter verbauen würde der zwei Eingänge und Ausgänge hat ( MPPT ) müsste ich jeweils 2 Strings paralle verbinden und Anschließen . Also mit Y-Stecker verbinden . Hierbei die Kabelstärken beachten . Ein AC-System ist flexibler hat aber ein gerinfügig geringeren Wirkungsgrad wenn ich Google befrage .
Für mich als Armateur bedeutet das ich ein Wechselrichter brauche mit 12-15 KW , 1000V DC und 2 MPPT . Dazu kommt ein Speicher mit 20 bis 30 KW . So wäre ich zumindest für die nächsten Jahre auf der sicheren Seite .
Wenn ich ein Wechselrichter mit 3 MPPT verbaue könnte ich ggf einige zusätzliche Panele verbauen . Sehe ich das richtig ?
Ein WR mit 800/650V reicht. Je 2 Strings in Reihe, beide Reihen parallel auf einen MPPT falls alle Panels gleichmäßig (un)verschattet sind, dann ist noch ein Eingang frei für weiteres
die Panele sind unverschated und es sind immer die gleiche Anzahl auf einem String . Der PV-Umbau erfolgt nach dem Umbau / Einbau der Klimasplitt-Anlagen und Einbau der BWWP . Möchte ja die Förderung noch vollständig mit nehmen .
ich fasse jetzt mal kurz zusammen was aus meiner und eurer Sicht Sinn macht .
Als erstes 2 Mono-Splitt verbauen inklusive einiger Nebenarbeiten wie Isolieren und Tapezieren . Welche Modelle ich nehme weiß ich noch nicht , entweder die Mitsubishi 35/25 HZ . Besser geeignet bei tieferen Temperaturen ab -15 Grad . Auch im Forum bekannter und vermutlich besser Ersatzteile-Versorgung . Alternativ die von Midea , die hat den Nachteil das es keine kleine Variante gibt . Unbekannt und keine gesicherte Ersatzteilversorgung , aber unschlagbar beim Preis . Ich tendiere zur Mitsubishi .
Dann eine BWWP mit Solarkreis ( Bivalent ) mit ca. 200 Liter . Hier kann ich ich meine Kollektoren weiter verwenden und die Stromleitung auch . Für mich im DIY einfacher und günstiger . Von Daikin gibt es günstige Modelle ( unter 1900 Euro ) , alternativ eine Alarko 190 CSC R290 . Das wird im zweiten Schritt entschieden . Durch Nutzung der Kollektoren brauche ich weniger Strom , was aber für mich wichtiger ist das ich die WP dann endlaste sprich geringeren Verschleiß .
Bei der PV werde ich schauen wie der Stand der Technick in 2 Jahren ist , geht auf alle Fälle zu ein etwas größeren Speicher mit 15 bis 30 KW . Mit ein entsprechenden Wechselrichter . Je nach dem wie sich die Gesetzlichen Vorgaben entwickeln als Nulleinspeisung .
Ab Freitag bin ich im Urlaub , danach starte ich mit mein Projekt . Wenn nichts dagegen spricht würde ich das hier dokumentieren , inklusive Bildern .
Hierzu habe ich dann eine Frage : Größe der Bilder ( kb ) und Anzahl pro Treat .
Dazu habe ich keine Angaben gefunden .
Ein weiteren Punkt den ich beachten werde ist , das icht trotz der Klima-Splitt im Anschlußraum mir die Möglichkeit erhalte einen Monoblock anzuschließen . Falls das Haus mal in 15-20 Jahren verkauft wird und die Monoblöcke tief genug in ihrer Leistung gehen können , soll die Möglichkeit gegeben sein .
Ein E-Auto ist nicht geplant aber hier werde ich mit einem Elektriker Rücksprache halten , das ich nicht mir da was verbaue .
ich habe nun entschieden bei mir im Haus 2 Mono-Splittgeräte zu verbauen .
Es wird die Midea Xtreme Save Blue R290 . Material und Werkzeug habe ich ebenfalls bestellt .
Als erstes wird die Anlage im Obergeschoß verbaut . Nach vollständiger Montage und Inbetriebnahme , wird die zweite im Ergeschoss verbaut . Ich werde darüber schreiben und auch wo ich das Material gekauft habe .
Dann endscheide ich wie ich es mit der BWWP mache und endferne die Gastherme sowie die Heizkörper .
Bin auf Deine Berichte gespannt! Hab heute die abgebaute Gastherme ausgeschlachtet, mal sehn, ob ich mit den Pumpen noch was bastel und ggf. schaue, daß ich den Heizkörperkreis etwas am Laufen/Leben halte und auch mal nen Filter/Abscheider einbaue. Baujahr 1967 ...
An jeder Dusche hängt jetzt ein 15 Liter Warmwasser-Druck-Boiler. Den mache vor dem Duschen über eine Schaltuhr für 15min an. Das heißt, er verbraucht dann 0,5 kWh = 15-20 Cent.
Das genügt für ein Mal Duschen. Nicht "Langzeitduschen" aber schon "Komfortduschen".
An den Waschbecken hab ich nur noch Kaltwasser. Das ist auch ok.
Vorteil: Ich spare mir das ganze Wamwasser-Zeugs. Keine Hygiene-Probleme. Keine Stillstands-Verluste.
Und die Kosten sind völlig ok.
Es gibt ein interessantes Video zum Wärmeverlust einer Brauchwasserwärmepumpe:
Vielleicht müssen wir in Bezug auf die Warmwasserversorgung auch umdenken.
Bisher war das ja der zentrale Gasboiler im Keller.
Mit Strom als Energieträger ergeben sich aber ganz neue "kreative" Möglichkeiten. Strom ermöglicht es "anders zu denken".
Also, vielleicht sollten wir mal einen "Reset" bei der Gebäude-Energieversorgung machen.
Weg von der herkömmliche "Steigleitungs"-Mentalität, hin zur flexiblen, modularen, dezentralen (Aufputz)-Installation.
Bei den 1.5-1,6 kWh die unsere BWWP am Tag braucht, ist mir der Platz für Boiler im Wohnbereich zu schade und ein DLE für die Dusche hat einfach ne zu hohe Leistung für eigene Versorgung und belastet in der Masse dann auch die Netze, wenn früh alle in einem recht engen Zeitfenster duschen. Im MFH Bereich ist die enorme Energieverschwendung durch Dauerzirkulation etc natürlich ein Problem. Da sind dezentrale Lösungen dann vorteilhaft.
Hallo zusammen ,
hallo Jens und Detlef . Im Grunde genommen habt ihr beide Recht . Zur Erklärung .
Also im EG ist das Gäste WC und die Küche . Warmwasser würde ich bei beiden haben wollen .
Technisch und Räumlich könnte ich das Waschbecken sowie die Spüle über einen kleinen Boiler oder einen DLE bedienen , praktisch nur durch einer 17er Mauer getrennt . Als Rohrinstallateur kein Ding . Beide Varianten schaue ich mir an . Der Boiler oder der DLE würden ja im Unterschrank verschwinden .
Im OG ist das Badezimmer habe ich ein Waschbecken , eine Badewanne ( etwas größeres Model ) und eine Dusche . Ein Boiler wäre für der Badewanne leider zu klein . Durchlauferhitzer wäre keine Lösung da ich häufig bade . Die BWWP ( auf dem Boden ) von Daikin scheint für mich die beste Wahl zu sein . 200 Lieter , Spirale für Solar wo ich meine Kollektoren wieder anschließen kann . Bei einen Preis um 2000 Euro eine Lösung . Die kalte Abluft würde ich über einer Endlüfterpfanne ableiten und warme Lüft kommt über einen Kabel / Rohrschacht nach .
Würde in der Realität bedeuten das die Warmwasserkollektoren weiter verwendet werden und das Warmwasser erwärmen können , das ca 7-8 Monate im Jahr . Die 4-5 anderen Monate würde dann über der internen WP das Wasser erwärmt .
Auch möchte ich soweit wie möglich mich Netzdienlich verhalten , wir wissen ja nicht wie die Regierung in der Zukunft die Grundgebühren verändern will / wird . So scheint mir die Möglichkeit die Kollektoren weiter zu nutzen Sinnvoll .
Ich würde es so ähnlich machen wie Detlef aber ich möchte gerne duschen und keinen Waschlappen erwärmen.
In der Küche einen Untertischboiler mit 10-15Liter. Da dran einen Mischer und damit auch die Spülmaschine anschließen. Im Badezimmer einen Boiler für Warmwasser fürs Händewaschen, davon abhängig, wieviel Strom zur Verfügung steht.
Und für Warmwasser haben wir jetzt eine BWWP. Ich würde wahrscheinlich ein anderes System nehmen. Und zwar eine BWWP als kleines Gerät wie die Ochsner und einen dazugehörigen, horizontalen Boiler über der Badewanne. Der nimmt dann nämlich kaum Platz weg (@jensdecker ) und den würde ich mit einem Drehstrom-Heizstab verbinden wegen PV-Überschüsse. Dazu eine Frischwasserstation. Für unsere Zwecke ist das sowieso nicht möglich, weil ich das System für 4 Duschen ausgelegt habe und der Durchfluss nicht ausreichen würde mit einem normalen Frischwassersystem. Daher haben wir eine große BWWP. Auch wegen der Badewanne.
Aber wenn ich es irgendwo einbauen würde, nachrüsten oder Neubau, dann würde ich die BWWP und den Speicher trennen. Und damit der Speicher nie getauscht werden muss, weil das Wasser im Speicher immer dasselbe ist, die Frischwasserstation. Auch um Ablagerungen zu verhindern.
Kann ich mir nicht so richtig vorstellen, wie der aussehen soll. Gibts die plattgedrückt auf sagen wir mit Dämmung 30cm, so daß man es halbwegs unauffällig unter der Decke platzieren kann/es in einer Abhängung verschwindet? Die klassischen Boiler über der Badewanne in der man dann auch geduscht hat finde ich einen echten Graus.
Warum willst Du in der Küche die Spülmaschine an den WW Boiler anschließen? Die ist doch genauso effizient/ineffizient wie der Boiler?
Weil ich vorgehaltenes Warmwasser habe und es dann egal ist, wann ich die Spülmaschine einschalte. Lasse ich sie selber das Warmwasser bereiten wird direkt 1:1 Strom entnommen. Es benötigt also weniger Strom während des Waschgangs, mehr und auch mit Verluste aus dem Boiler. So sieht es generell aus. Wenn ich z.B. 1 Liter heißes Wasser brauche kann ich noch was aus dem Boiler nehmen und das erwärmen anstatt Kaltwasser zu entnehmen um es zu erwärmen. der Boiler ist sozusagen ein Akkuspeicher auf Wärmebasis zur Vorhaltung der Überschüsse.
Ja, wenn du in der Badewanne stehen musst zum duschen dann ist ein Boiler darüber blöd. Wenn du aber dort drin liegst, stehst du normal nicht in der Wanne sodass das darüber quasi keine Rolle spielt.
OK, der Zeitversatz macht ggf. Sinn für die Spülmaschine, wenn man nur ein BKW mit kleinem Akku hat und der Boiler mit entsprechend geringer Leistung langsam heizen kann. Bei meinen 8.5 kWp+14 kWh Akku sehe ich keinen Nutzen und der Platz unter der Spüle wäre auch ein Problem.
Manchmal fehlt mir in unserem RMH mit relativ kleinem Bad ne Wanne, aber 95% der Zeit ist ne richtige Dusche halt schon deutlich schöner. Kopffreiheit müßte schon gegeben sein, klar. Ggf. gehts ja in ner anderen Ecke oder wie bei uns theoretisch möglich nen Stock tiefer im "Gäste" WC, wo die Decke vermutlich auch für Rohre des Bads abgehängt ist.
Das Konzept verstehe ich noch nicht ganz. Wenn Luft aus dem Haus geht, muss sie auch irgendwo wieder ins Haus reinkommen. Spekulierst du da auf undichte Fenster?
Ich gehe mal davon aus, dass Kabel/Rohrschacht meine eine Verbindung in den beheizten Wohnraum.
Wenn du die Wärme aus den Wohnräumen dafür nutzt, dann ist das Konzept BWWP nicht mehr sonderlich sinnvoll, da kann man gleich über Boiler direkt mit Strom das Warmwasser machen. Aus 1kWh Strom macht man mit WP erst 3,5kWh Wärme für die Wohnräume. Um diese 3,5kWh Wärme ins Warmwasser zu bringen, brauchts nochmal etwa 1,5 kWh Strom. Also hat man 3,5kWh Warmwasser mit 2,5 kWh Strom gemacht. Dafür lohnt keine BWWP.
Wir werden eine Badewanne und 2 Duschbereiche mit je 2 Duschen haben. Also 4 Entnahmestellen zum duschen. Kopffrei wie geschrieben, normalerweise sitzt oder liegt man in der Badewanne, wenn man nicht drin steht und nicht gerade 2m Raumhöhe hat sollten sich 50cm Boiler ausgehen.
der Dachboden hat eine Nettohöhe von 2,0 m , die Länge ist 9,6 m und die Breite wäre 4 ,0 m ( alles ca. Maße ) . Vollständig isoliert 180 mm und die Außenhaut sind DWD Platten .
Die Problemstellung ist , das ich keinen Keller habe und somit die BWWP auf dem Boden in der Nähe der Solarstation von den Kollektoren stellen möchte / muss . Wenn die BWWP in den Wintermonaten arbeitet da keine Sonnenenergie zur verfügung steht , kühlt der Boden stark ab.
Die Bodendecke ist mit 260 mm isoliert , es kommt also keine Energie nach . Was nun ?
Im Energie zu bekommen muss also wärmere Luft nachkommen und kalte Luft muss raus .
Kalte Luft raus wäre über einer Endlüfterpfanne kein Problem , der Wirkungsgrad der BWWP würde schon sinken auf grund der Luftwiederstände der Leitungsführung . Würde ich eine Luftzuführung von Außen verbauen , sinkt der Wirkungsgrad weiter .
Ich bin Holzheizer , der Holzofen bekommt seine Luft nur noch über der Haustür die nicht dicht ist . Würde ich die Haustür 100% schließen hätte ich ein Problem im Haus . Ich habe ein Rohrschacht vom Boden zum Anschlussraum . In dessen Tür würde ich ein Lüftersieb verbauen , so kann die BWWP Luft ziehen , indirekt über der Haustür . Die Luft würde sich vermutlich etwas mischen durch Undichtigkeiten im Haus .
Ich kann es zwar versuchen ohne die kalte Abluft nach draußen zu führen , Warmwasser zu produzieren . Aber ich denke das der Bodenraum sich so weit abkühlen wird das es nicht geht , gerade an den sehr kalten Tagen . Ein Boiler bei häufigeren nutzen der Badewanne , ist auch nicht die beste Lösung .
Ok, Holz ist nochmal ein anderes Thema, wo man rechnen muss, was dich die kWh aus Holz kostet. Wenn die sehr viel billiger ist, als über Strom, wirkt sich das günstig aus.
Dein System, den Holzofen und die BWWP über eine undichte Tür zu versorgen, kann man richtig gefährlich werden. Dein Schornsteinfeger wird das sicherlich auch sehr kritisch sehen. Eine Tür ist ein sehr undefinierter Lufteinlass. Stell dir vor, die BWWP springt an und Rauchgase ziehen dir ins Haus...
Das ist eine nüchterne Rechenaufgabe. Kann sein, dass die BWWP im Invest so viel mehr kostet, dass es sich in 20 Jahren nicht amortisiert hat. Auch wenn du regelmäßig badest. Bei einem Gesamt-COP von 1,x wird es einfach schwer. Noch dazu, wenn die nur ein halbes Jahr für Warmwasser sorgt.
um das Problem mit der Luftversorgung bei der BWWP zu lösen könnte man eine Unterdruckklappe verbauen . Bei mir dann im Giebel . So kann ich vermeiden das ein Unterdruck im Haus entsteht . Gleichzeitig habe ich keine Leistungsverluste durch Rohre , Bögen usw als wenn man eine Luftzufuhr bauen würde . Sowas wird im Lüftungsbau verwendet .
Holzheizung wird ab diesem Winter weniger , da die Splittgeräte die Heizung zum Großteil übernehmen sollen. Das Holz im Wald wird vermutlich verkauft .