Meine Wärmewende , ein Langzeitprojekt

Hallo zusammen ,

ich lese schon länger in diesen Forum mit , kann aber nur begrenz mitreden . Als erstes was zu mir und mein Haus . Bin jetzt 57 und muss mich entscheiden wie ich in der Zukunft heizen möchte . Den Hausbau startete ich Ende 2000 und bin 2003 eingezogen . Die Bauzeit war so lang da ich fast alles selber gemacht habe . Als gelernter Rohrinstallateur auf einer Yachtbau-Werft in Bremen kenn ich mich also mit Rohrbau von klein bis groß sehr gut . Auf Yachten werden Wärmerückgewinnung und Wärmepumpen inzwischen auch verbaut .

Mal einige Daten zum Haus : Erdgeschoss und Obergeschoss bewohnt mit insgesammt ca. 130 m² Wohn und Nutzfläche . Geheizt wird mit einen Holzofen ohne Wasserführung mit einer Max. Leistung von 6 KW . Im Spitzboden steht eine Gastherme mit 18 KW ( reines Heizgerät , kein Brennwert ) aus dem Jahr 1999 . Dies wird zur Warmwassererzeugung genutzt . Ein 300L Warmwasserspeicher mit 2 Kollektoren ist ebenfalls verbaut . Im Winter läuft die Therme in der Regel nur als Antifrostschutz , kaum mehr . Die Wärmedämmung kann man als sehr gut bezeichnen . Die Isolierung des Daches im Obergeschoss ist 500 mm stark , ja Fünfhundert mm . Das Veluxfenster ist innen mit einem 2 Normalen Fenster zusätzlich isoliert . Die meisten Fenster sind als Doppelfenster ausgelegt , die andern werden bis auf das im Gäste-WC noch nachgerüstet . Die Aussenwände sind aus Gasbeton und von Außen nur mit 6 cm Steinwolle isoliert . Auf der Innenseite wo ich die Doppelfenster habe , ist Innenisolierung nachgerüstet worden . Nach Außen kommt die Luftschicht und dann der Klinker . Also eine recht dicke Außenwand mit 55 cm . Die Decke zum Spitzboden ist mit 26 cm recht dünn . Die Dachschrägen im Spitzboden sind mit 200 mm isoliert und die Giebel mit 180 mm Isolierung , Die Trempel sind innen mit 120 mm isoliert . Die Schall-Isolierung ist so gut das man von Außen nichts hört . Eine PV-Anlage mit 36 Platten a 175 Watt ist auf dem Dach .

Zur Heizlast : Je nach Rechner liege ich bei einer Heizlast von 3,55 bis 4,1 KW . Praktisch gerechnet nach der Heizleistung des Holzofen und dessen Nutzung komme ich auf etwar 6000 KW . Das ergibt sich aus der Anzahl der Heiztage x Heizstunden x Heizleistung des Ofens . Also 200 Tage x 6 Stunden x 5 KW im Durchschnitt als Leistung da der Ofen nicht auf voller Leistung genutz wird .

Im Haus ist im Ergeschoss Fußbodenheizung verbaut und Heizkörper . Oben in Obergeschoß ist Badezimmer ( 14 m² ) mit Fußbodenheizuung versehen sowie im Schlafzimmer und im Wohnzimmer je ein Heizkörper . Durch der guten Luftzirkulation heizt der Holzofen alle Räume . Das Haus besitzt ein Anschlußraum in der die Fußbodenheizung ihre Verteilung hat . Die Heizkörper wurden praktisch fast nie genutzt und die Fußbodenheizung nie . Der Natwert liegt bei mir bei ca. -9,4 . Praktisch habe ich in den letzten 5 Jahren grade mal 15 Tage Frost gehabt , davon 11 im letzten Winter .

Was möchte ich machen ? - Eine Monoblock LWWP mit ca . 4 KW Leistung . - BWWP mit max. 200 Liter mit der Möglichkeit die beiden Kollektoren weiter zu nutzen . - ein Splittgerät im Obergeschoss mit 2,5 KW Leistung , Kühlen und ggf bei Bedarf zu heizen . - Wenn ich aus der Solarförderung falle den Strom selber nutzen , ggf Nulleinspeisung . - Ggf ein Splitgerät im EG

Zu diesen Punken schreibe ich so nach und nach was ich mir Vorstelle und warum . Eure Meinung dazu und Anregungen einfach schreiben .

Gruß Eckard

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Willkommen im Forum! Weitere Bremer freuen mich natürlich besonders :wink:

Hast also bis jetzt alles richtig gemacht! :slight_smile: Schau dir im anderen Faden mal dir 3kW Wolf an vielleicht reicht die zum heizen. Wenns zu kalt wird hast ja noch den Ofen.

Hat deine 300l dose eine Wartungsöffnung unten, seitlich? Es gibt BWWP Einheiten die du da einfach reinstecken kannst (z.B. ältere Ochsner).

Hallo zusammen , hallo tageloehner

die Variante mit der 3 KW Wolf ist zu knapp von der Leistung her . Entweder der Heizstab muss mit heizen oder ein zusätzliches Splittgerät . Außerdem würde die WP oft sehr nah an ihrer Leistungsfähigkeit geraten , was den Verschleiß erhöht . Die Ideale Leistung würde bei 4KW liegen . 4,5 KW ist schon beim Takten problematisch ( dazu später mehr ) . Das ist der Fluch der sehr guten Isolierung . Wenn man das machen würde , müsste ein Splittgerät ab einer bestimmten Temperatur eingeschaltet werden um das Haus warm zu halten und gleichzeitig die Leistung der WP ( ohne Heizstab ) nicht voll auszureizen . Wäre eine Variante .

Den alten Tank weiter zu nutzen und eine seperate BWWP ohne Tank anzuschließen ist zwar im Sinne der Wiederverwendung lobenswert aber wenn der Tank an die 20 Jahre alt ist ?

Monoblock-LWWP : Hier ist die maximale Leistung von ca. 4 KW Sinnvoll . Ein zusätzlicher Heizstab sollte nach meiner Meinung , wenn er vermeidbar , nicht genutzt werden . Aus Gründen des Umweltschutz und Wartung / Reparatur wäre eine WP mir R290 ideal . Aber kein absolutes Muß . Welche Modelle gäbe es dann mit R290 :

Die Midea M-Thermal Artic , R290 , 4,5 KW ( wird teilweise mit 4 KW oder 4,4 KW angegeben ) der Heizstab ist mit 3 KW angegeben . Es gibt aber scheinbar auch welche ohne Heizstab . Also genauer hinschauen . Wäre bei der Leistung schon am oberen Ende angekommen . Die Frostventile sind nicht verbaut . Ein Innenraunfühler gibt es scheinbar nicht . Zumindest habe ich keinen gefunden .

Die Daikin Altherma 4 H EPSKS wird mit 4KW angegeben aber im Kleingedruckten findet man Angaben von über 5KW . Was stimmt nun ? . Der Heizstab ist mit 4,5 KW größer ausgelegt und die WP hat ein besonders leisen Modus für der Nacht . Die Frostventile sollen verbaut sein und ein Innenraumfühler gibt es auch . Das hat die andere ja nicht . In einem Forum stand irgendwo geschrieben das durch den Innenraumfühler das Takten gemindert werden kann . Insgesammt ist die Daikin besser ausgestattet . Hierzu die Ausstattungsmerkmale lesen .

Andere Modelle habe ich bis jetz nicht gefunden . Wenn die beide Modelle zu groß sind , besteht im Prinzip die Möglichkeit entweder 2 Splittgeräte im Haus zu verbauen oder die Wolf kombiniert mit ein Splittgerät . In diesen Fall im Erdgeschoss die Fußbodenheizung und oben ein Splittgerät . Beides ist von der Raumaufteilung sehr gut machbar .

Ich werde mir erst einmal die Wolf anschauen und alternative Wärmepumpen mit andere Kühlmittel . Nur Zukunftsicher ?

Gruß Eckard

Hallo zusammen ,

wenn eine Monoblock-WP kein Sinn machen würde weil sie zu viel Takten würde gäbe es eine Möglichkeit : 2 Mono-Splittgeräte verbaue . Auch hier würde ich bevorzugt Modelle verwenden mit R290 . Auch hier gibt es nur begrenzte Auswahl .

Für das Erdgeschoß könnte eine Mitsubishi MSZ-RZ 35 WIFI VU als Innengerät und eine MUZ-RZ 35 VU HZ als Außengerät in Frage Kommen . Mit fast 3000 Euro beim Deutschen Händler nicht gerade günstig : Dazu kommen die Rohre , Verschraubungen , Kondensatschlauch usw. Die Kühlleistung liegt bei 3,5KW und die Heizleistung von 4 KW . Der Luftstrom würde von der Angedachten Position den unteren Teil des Hauses gut durchströmen . Zwar nicht perfekt aber mehr als ausreichend . Laut Angaben soll die Kombination bis -25 Grad ohne Probleme laufen . Am Kürzel HZ zu erkennen . Die Ausstattung und das mögliche Zubehör lässt eigendlich keine Wünsche offen . A+++ bei Kühlen und Heizen sind schon sehr gut . Ein Arbeitskollege von mir hat diese in der Werkstatt .

Für das Obergeschoss könnte die kleine Schwester mit 2,5 KW Kühlleistung und einer Heizleistung von 3,2 KW in Frage kommen . Bei A+++ beim Kühlen und Heizen keine schlechte Wahl . Die maximale Länge der Leitung ist bei 20 m und die maximale Höhenunterschied ist 12 m . Also recht flexibel bei der Platzwahl . Die Antifrostfunktion heizt auf 10 Grad .

Alternative : Midea Xtreme Save Blue 3,5-3,8 von breeze 24com . Hier ist der Preis von 1040 Euro gegen der 35er Mitsubishi von 2945 Euro natürlich unschlagbar . Bei der Midea ist die Antifrosttemperatur nur 8 Grad . Bein Kühlen hat sie ein A+++ aber beim Heizen nur ein A++ . Dafür gibt es ein vom Preis her sehr günstiges Installationspaket . Negativ ist das es keine kleinere Variante gibt .

Weitere Alternativen : Modelle von Kältebringer die aber aus verschiedenen Gründen ausscheiden . Dann gibt es noch einige besonders günstige Chinakracher die aber sehr laut sind und noch schlechtere Energieklassen haben .

Wenn einer von euch noch weitere Alternativen mit R290 hat , immer schreiben .

Gruß Eckard

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Was ist Antifrosttemperatur? Sagt mir jetzt nichts.

Frostschutzfunktion.

Hallo ,

ich kenne nicht immer die richtige Bezeichnung. Bei meiner Gastherme ist es Antifrost . Wenn die Temperatur draußen unter 6 Grad geht , schaltet sie sich Automatisch ein .

Viele Splittgeräte können das auch , aber viele ältere Geräte haben höhere Temperaturen . Teilweise 12 oder 14 Grad . Da ist eine Temperatur von 8 oder 10 Grad wesentlich besser .

Stelle man sich vor , man verreist und das Splittgeräte kann nur auf 14 Grad runter geregelt werden . Das ist nicht so gut . Wenn es sich aber selber Regelt mit 8 Grad , hat es einiges an Strom gespart .

Gruß Eckard

Ah ok, jetzt verstehe ich auch den Anwendungsfall, was du vor hast.

Braucht man aber nicht wirklich, weil: Viele Häuser kühlen gar nicht so stark aus, wenn man im Winter mal eine Woche weg ist. Und so lange du massive Wände hast, die viel Wärme speichern, kannst du auch ganz simpel die Klimaanlage auch ganz ohne Frostschutzprogramm laufen lassen, dann aber einfach timergesteuert z.B. 2 Stunden am Tag. Darüber pumpst du genug Wärme ins Gebäude, dass keine Frostschäden mehr zu befürchten sind. Die genaue Zeitspanne kann man experimentell ermitteln.

Interessanter finde ich, wie weit die Anlagen im Normalmodus von der Soll-Temperatur runter gestellt werden können. Viele Anlagen gehen nur bis 18 Grad runter, was für uns oft zu wenig war. Beispiel Schlafzimmer, was wir typisch auf 16 Grad im Winter halten. Daikin Geräte können fast alle bis 12 Grad runter. MHI meist nur bis 18 Grad.

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Hallo Win ,
dein Einwand das Geräte von Dakin bis auf 12 Grad runter gehen können ist sehr interessant . Bei mir ist das aber so das ich diese Anlage/n selber installieren möchte . Rohrbau ist ja mein Beruf , dann bleibt bei mir letztendlich nur R290 als Kühlmittel über . Somit habe ich ganz klar den Nachteil das ich bei der Auswahl eingeschränkt bin . Ein wichtiger Punkt ist das ich im Winter oft 3-4 Wochen im Ausland bin , als Rentner in 7 Jahren vermutlich länger . Da muss man sich was überlegen , so das das Haus beheizt wird aber im möglichst niedrigen Bereich und gleichzeitig nicht feucht wird . Temperaturbereich vermutlich 8 bis 10 Grad .

Hallo zusammen ,
wenn ich bis jetzt meine Möglichkeiten betrachte , tendiere ich beim Heizen Richtung zwei Mono-Splittgeräten . Einmal weil eine Monoblock-WP bei mir in den Übergangzeiten zu viel Taktet und dann zu Unwirtschaftlich wird . Bei zwei Mono-Splittgeräten kann ich in den Übergangszeiten Teilweise sogar eins Ausschalten und Splittgeräte können tiefer runter regel wenn ich das so richtig gelesen habe .
Dazu kommt das ich ja im Sommer und in den Übergangszeiten Strom aus meiner PV-Anlage in der Zukunft nutzen könnte zum Heizen und Kühlen . In wenigen Jahren falle ich aus der PV-Förderung raus , das muss ich hierzu auch sagen . Die PV-Anlage hat eine Leistung um die 6000 KW im Jahr .

Welche Vorteile haben die MIT : Zwei Unterschiedliche Größen , bessere Werte beim Heizen , im Forum besser Hilfe bei Problemen , besser Ersatzteilversorgung .
Welche Vorteile hat die Midea : Sie ist 1900 Euro billiger und hat die kleinste Antifrosttemperatur laut Beschreibung .

Betrachten aus der Kostenseite beim heizen sollte man auch mal machen . Ich heize zur Zeit mit Holz und habe einen Energiebedarf von 6000 KW im Jahr . Welche Kosten habe ich beim Holzheizen ? Traktor ( Versicherung , Steuern , Wartung und Diesel ) , Kettensäge , Schonsteinfeger . Realistisch 600 Euro . Die Gasterme kostet auch mindestens 300 Euro , Grundgebühr + Verbrauch für heizen + Schonsteinfeger . Letztendlich will ich auf Mittlerer Sicht weg von Holz . Mein Schonsteinfeger sagt das heizen mit Holz durch Vorschriften in Bezug auf Feinstaubfilter und den dann zu erwartenden öfteren erscheinen des Schonsteinfegers erheblich teurer wird . Auch werde ich ja nicht jünger , sollte man nicht vergessen . Zeit hat auch einen Wert .

Würde ich auf die Modelle von MIT zurückgreifen würde ich mal Vorsichtig veranschlagen das ich 8000 KW Wärme-Bedarf habe und ein Faktor 4 rechne mit einen Strompreis von 30 Cent , dann habe ich Heizkosten ohne Wartung von ca. 600 Euro . Veranschlagen wir noch Wartung von 100 Euro so komme ich auf 700 Euro .
Wenn ich das Modell von Midea dagegenrechne mit einen Faktor von 3,5 dann komme ich Richtung 800 Euro .

Die Modelle von MIT kosten ca 2500 Euro mehr , bei gesamt günstigeren Stromkosten von 100 Euro . Bei einer Lebenserwartung von 10 Jahren ist das ein Unterschied von 1500 Euro ohne Zinsgewinne .

Frage an euch : Wie hoch ist bei den die mit Splitt heizen denn der Reale Scop von Oktober bis März ? . Eigenstrom lasse ich mal aus .

Gruß Eckard

Ich hab diese Heizperiode von drei Tagen mit etwas Gas abgesehen (Test ob sie noch geht, Sohn war da und hat sich bei uns angesteckt) komplett mit zwei Splitklima geheizt, siehe

Gas ist jetzt seit zwei Wochen stillgelegt. "JAZ" nach den Wärmemengen der Daikin Perfera App (OneCTA) und Strom selber gemessen mit Shelly 3 em war 4.73. Mit dem Strom nach der App, der vermutlich nur das Außengerät erfaßt wäre es 5.06

Die Zahlen der App kann man natürlich in Frage stellen, aber es deckt sich doch recht gut mit den Wärmemengenzähler Daten vorheriger Jahre.

Was ist MIT? Sagt mir als Kürzel nichts.

Mitsubishi Electric? Das wäre dann MEL als gängiges Kürzel.

Wenn nur die Selbstinstallation das Argument ist: Das macht doch auch irgendwie keinen Sinn. 2000 Euro mehr ausgeben für ein Gerät, nur um 500 Euro zu sparen, wenn man die Inbetriebnahme an jemand Externen abgibt. Dann würde ich doch lieber eine gängige R32 Anlage nehmen und die 500 Euro bezahlen. ist immer noch deutlich billiger.

Hallo zusammen ,
Mitsubishi = Mel , dann habe ich das falsche Kürzel verwendet . Endschuldige das bitte .

Warum zwei Splitt-Geräte ? Mit nur einen Splitt-Gerät könnte ich nicht das ganze Haus beheizen , da werde ich kalte Bereiche bekommen . Geht also nicht . Und Im Sommer habe ich auf Grund der starken Isolierung es schnell sehr warm im OG . Kühlung wäre da schön , brauche ich aber dagegen nicht im EG .

Ein Klimatechniker zu finden der DIY ( selbstbau ) unterstützt ist , auf dem platten Land schwer . Allein ein Elektriker bei mir aus der Region zu bekommen ist fast unmöglich . Der müsste dann aus Bremen oder Bremerhaven kommen . Ich wohne dazwischen . Fachkräftemängel ist hir ein echtes Problem geworden . Ein Handwerksbetreib nach dem anderen macht dicht da es keinen gibt der Übernehmen möchte .

Ob ich jetzt die zwei Mitsubishi oder zwei Midea nehme ist noch nicht entschieden . Selbst wenn es ein Monoblock-WP gäbe die weit genug runter regeln könnte , würde ich ein Splitt-Gerät im OG haben wollen .

Gruß Eckard

Ein Hallo an die Admin , ab wann darf man Bilder zu seinen Projekt hochladen und gibt es da andere Einschränkungen ?
Dann eine zweite Frage : Wenn ich das Forum Unterstützen möchte , geht das auch ohne Paypal ?

Hallo zusammen ,
die Warmwasserproduktion ändert sich ja auch da die Gastherme raus soll . Welche Varianten habe ich ?

Variante 1. Elektrische Durchlauferhitzer wäre eine Möglichkeit . Im EG ein in der Küche und ein im Gäste-WC . Im OG müsste dann aber ein 400 V Durchlauferhitzer für der Badewanne und Dusche verbaut werden . Eine Kabelverlegung für den 400 V Durchlauferhitzer ist kein Problem . Dafür müssten aber die Warmwasserkollektoren dann entfernt werden , da sie dann über wären . Würde aber Platz für 2 bzw. 6 zusätlichen PV-Platten schaffen , brauche ich denn aber den zusätzlichen Strom ? Einen Elektriker brauche ich dann aber auch .

Variante 2. Statt den vorhandenen Warmwasserspeicher eine BWWP auf dem Spitzboden stellen und mit den Warmwasserkollektoren verbinden . Würde die BWWP entlassten und den Stromverbrauch kleiner halten , auch besteht die Möglichkeit das die Lebenserwartung steigt . Die Größe würde ich eher auf 200 Liter festlegen , da ein zwei Personenhaushalt in der Zukunft . Den Stromanschluß muss ich wenn ich das richtig sehe auf 2,5 mm Kabelstärke umrüsten . Wenn der Heizstab nicht genutzt wird , könnte der alte Stromanschluß der Gastherme weiter genutzt werden . Oder gibt es da Alternativen ? . Ein Kondensatablauf ist kein Problem . BWWP mit Spirale für Solarunterstützung und 200 Liter Wasserinhalt starten bei 1600 Euro inklusive Versand . Eine Daikin mit Solarunterstützung liegt bei 2000 Euro inklusive Versand .

Variante 3 : Die BWWP nur mit einem Elektrischen Heizstab , wobei der PV-Überschuß genutzt werden kann . Hier muss die Stromversorgung angepasst werden . Rein der Optik wegen müssten anstelle der Kollektoren dann 2 PV-Platten verbaut werden .

Ich tendiere zur Variante 2 . Hierbei werde ich auch eingeschränkt durch der Höhe im Spitzboden . Daher Richtung 200 Liter . Wie ich das mit der Kalten Abluft mache weiß ich noch nicht . Idealer Weise nach draußen abführen .

Anmerkung : Auf dem Dach sind zwei Warmwasserkollektoren verbaut . Verbunden mit ein 300 Liter Warmwasserspeicher und Dynamischer Pumpe . Von Mitte März bis Mitte Oktober wird damit zZ. das Warmwasser hergestellt . Dazu kommen dann 36 PV-Platten mit 175 Watt und je 36 Volt auf zwei Wechselrichter . Keller habe ich nicht und Garage auch nicht . In zwei Jahren falle ich aus der Förderung und kann dan über mein PV-Strom selber verfügen .

Kennt ihr noch eine Mögliche Variante ?

Gruß Eckard

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Schwierige Frage ... Ein Repowering der PV ist erstmal nicht geplant, vermute ich? Die Option erwogen, den aktuellen Speicher zu behalten und eine BWWP ohne eigenen Speicher anzuschließen? Wenn die Abluft außerhalb der ST Zeit nach außen soll, muß warme Luft aus dem Haus nachströmen, aber bei uns BWWP-"Kellerkindern" kommt die Wärme ja auch zum größten Teil durch die Wände/Decke nach und in der Übergangszeit sind die Dachflächen ggf. gewisse Wärmekollektoren. Und lüften mußt Du ja auch. Spitzboden ist gedämmt oder nackte Ziegel?

DLE kriegst nicht eingefangen mit Batterie und PV. Variante 2 ist ideal. Abluft raus. Heizstab bis 2kW geht 1,5

Hallo zusammen ,

eine neue PV-Anlage ist nicht geplant . Ggf würde ich nur den Überschüßigen Strom verkaufen , aber wenn ich dann nur noch 3,3 Cent bekomme und vielleicht darauf auch noch Netzendgelte Zahlen soll macht das kein Sinn .

Den aktuellen Speicher weiter zu verwenden ist kritisch zu betrachten . Er ist ein Emalierter Stahlspeicher und bald 20 Jahre alt . Eine seperate BWWP an diesen anzuschließen wäre möglich aber die Gesamtkosten aus Pumpe , Rohre und Isolierung sind genauso hoch wie eine Komplette neue Einheit . Auch ist zu bedenken das auf den Spitzboden von der Versicherung eine Leckwanne mit Ablauf gefordert wird . Wenn eine seperate BWWP verbaut wird muss diese ebenfalls eine Wanne bekommen .

Nachströmende Luft habe ich so geregelt das ich vom EG ein Rohr / Kabelschacht verbaut hatte . Wenn ich die kalte Abluft nach draußen über einer Endlüfterpfanne führe , würde Luft über diesen Kanal nachströmen . Im Anschlussraum wo die Luft herkommt würde ich gebenfalls Lüfterschlitze in der Tür machen .

Der Spitzboden hat eine Flächen von ca 36 ²m und ist mit 180 mm nach Außen Isoliert . Ein Fenster ist ebenfalls im Giebel vorhanden .

Gruß Eckard

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Klingt doch alles sehr gut, was ne BWWP angeht. Unser 15 Jahre alter 120 Liter WW-Speicher und seine Opferanode waren auch keine "Augenweide" mehr, als ich den entsorgt und gegen ne BWWP mit Edelstahlspeicher ersetzt habe. Hab meiner Frau mal lieber keine Bilder gezeigt :wink:

Du kannst Bilder hochladen, das wurde nur ganz am Anfang deines Accounts gesperrt.

Hallo zusammen ,

jetzt kommt der für mich schwierigste Teil : Die PV-Anlage .

Verbaut sind 36 Platten a 175 Watt und 36 V. Im Haus im Anschlußraum sind 2 Wechselrichter . Die Wechselrichter haben je 2 Ein- und Ausgänge , also pro Wechsrichter 18 Platten . Bis jetzt kann ich kein merklichen Leistungsverlust feststellen . Auf den Wechselrichtern steht 3000 Watt und 600 Volt wenn ich mich nicht täusche .
Einen seperaten Schaltschrank mit Digitalenzähler habe ich auch schon .
Die Platten möchte ich behalten und den Strom möglichst selbst nutzen . Bei Altanlagen , wenn sie aus der Förderung fallen werden nur noch sehr kleine Beträge gezahlt . In der Zukunft müsste ich ggf sogar Netzendgelte bezahlen .

Was würde ich gerne haben ? . Ein Relativ großen Speicher so das ich auch mal ein oder zwei Tage überbrücken könnte . 5 KW wäre schön . Notstromfähig ist kein muss aber wäre ein nettes Gimick . Ich gehe jetzt mal davon aus das ich Nulleispeisung mache .

Jetzt eine Frage an den Profis : Nach was richte ich die Auswahl des Wechselrichters aus ? Nach den Volt oder den Watt oder beiden ? Wenn ihr mal Beispiele geben könntet wär ich dankbar .

Gruß Eckard