Hallo zusammen ,
ich lese schon länger in diesen Forum mit , kann aber nur begrenz mitreden . Als erstes was zu mir und mein Haus . Bin jetzt 57 und muss mich entscheiden wie ich in der Zukunft heizen möchte . Den Hausbau startete ich Ende 2000 und bin 2003 eingezogen . Die Bauzeit war so lang da ich fast alles selber gemacht habe . Als gelernter Rohrinstallateur auf einer Yachtbau-Werft in Bremen kenn ich mich also mit Rohrbau von klein bis groß sehr gut . Auf Yachten werden Wärmerückgewinnung und Wärmepumpen inzwischen auch verbaut .
Mal einige Daten zum Haus : Erdgeschoss und Obergeschoss bewohnt mit insgesammt ca. 130 m² Wohn und Nutzfläche . Geheizt wird mit einen Holzofen ohne Wasserführung mit einer Max. Leistung von 6 KW . Im Spitzboden steht eine Gastherme mit 18 KW ( reines Heizgerät , kein Brennwert ) aus dem Jahr 1999 . Dies wird zur Warmwassererzeugung genutzt . Ein 300L Warmwasserspeicher mit 2 Kollektoren ist ebenfalls verbaut . Im Winter läuft die Therme in der Regel nur als Antifrostschutz , kaum mehr . Die Wärmedämmung kann man als sehr gut bezeichnen . Die Isolierung des Daches im Obergeschoss ist 500 mm stark , ja Fünfhundert mm . Das Veluxfenster ist innen mit einem 2 Normalen Fenster zusätzlich isoliert . Die meisten Fenster sind als Doppelfenster ausgelegt , die andern werden bis auf das im Gäste-WC noch nachgerüstet . Die Aussenwände sind aus Gasbeton und von Außen nur mit 6 cm Steinwolle isoliert . Auf der Innenseite wo ich die Doppelfenster habe , ist Innenisolierung nachgerüstet worden . Nach Außen kommt die Luftschicht und dann der Klinker . Also eine recht dicke Außenwand mit 55 cm . Die Decke zum Spitzboden ist mit 26 cm recht dünn . Die Dachschrägen im Spitzboden sind mit 200 mm isoliert und die Giebel mit 180 mm Isolierung , Die Trempel sind innen mit 120 mm isoliert . Die Schall-Isolierung ist so gut das man von Außen nichts hört . Eine PV-Anlage mit 36 Platten a 175 Watt ist auf dem Dach .
Zur Heizlast : Je nach Rechner liege ich bei einer Heizlast von 3,55 bis 4,1 KW . Praktisch gerechnet nach der Heizleistung des Holzofen und dessen Nutzung komme ich auf etwar 6000 KW . Das ergibt sich aus der Anzahl der Heiztage x Heizstunden x Heizleistung des Ofens . Also 200 Tage x 6 Stunden x 5 KW im Durchschnitt als Leistung da der Ofen nicht auf voller Leistung genutz wird .
Im Haus ist im Ergeschoss Fußbodenheizung verbaut und Heizkörper . Oben in Obergeschoß ist Badezimmer ( 14 m² ) mit Fußbodenheizuung versehen sowie im Schlafzimmer und im Wohnzimmer je ein Heizkörper . Durch der guten Luftzirkulation heizt der Holzofen alle Räume . Das Haus besitzt ein Anschlußraum in der die Fußbodenheizung ihre Verteilung hat . Die Heizkörper wurden praktisch fast nie genutzt und die Fußbodenheizung nie . Der Natwert liegt bei mir bei ca. -9,4 . Praktisch habe ich in den letzten 5 Jahren grade mal 15 Tage Frost gehabt , davon 11 im letzten Winter .
Was möchte ich machen ? - Eine Monoblock LWWP mit ca . 4 KW Leistung . - BWWP mit max. 200 Liter mit der Möglichkeit die beiden Kollektoren weiter zu nutzen . - ein Splittgerät im Obergeschoss mit 2,5 KW Leistung , Kühlen und ggf bei Bedarf zu heizen . - Wenn ich aus der Solarförderung falle den Strom selber nutzen , ggf Nulleinspeisung . - Ggf ein Splitgerät im EG
Zu diesen Punken schreibe ich so nach und nach was ich mir Vorstelle und warum . Eure Meinung dazu und Anregungen einfach schreiben .
Gruß Eckard