Mein Weg zur Panasonic Monoblock Wärmepumpe - Generation J - Geisha

Kannst du etwas zur Lautstärke der Panasonic sagen? Die Werte in den technischen Daten lassen nichts gutes erwarten und für die neueren mit R290 werden deutlich niedrigere Werte angegeben.

@holgers

s.o.

Sorry, hatte ich wohl überlesen :wink:

ja ich kenne die Argumente. Meine Redundanz heißt dann einfach eine zweite Wärmepumpe als Ersatz. Habe eine Jeisha 5kW Monoblock, diese auszutauschen schafft nun auch meine Frau in 3 Stunden.

Aber warum ist WP + BWWP so ineffizient?

  1. man hat doppelte Gerätekosten
  2. die meisten BWWP stehen in der thermischen Hülle des Hauses
  3. damit können sie mit besseren Arbeitstemperaturen arbeiten, sie haben nie eine Außentemperatur von -15 °C wie normale LWWP im Außenbereich
  4. deren COP ist aber denoch nur 3, warum? trotz besserer Arbeitsbedingungen!
  5. weil sie schlechter konstruiert sind
  6. sie sind oft teurer als eine normale WP + WW-Speicher im Vergleich zu WP + BWWP
  7. da sie in der thermischen Hülle stehen entziehen sie dort Energie die zB. durch andere Heizsysteme erst eingebracht werden muß

Mir ist bewusst das einige der obigen Argumente nicht auf alle BWWP’s zutreffen, es gibt auch BWWP mit Anschlüssen zur Außenluft, oder Sole-BWWP’s. Aber schaut man sich die Preise, die Wirkungsgrade im Vergleich zu normalen LWWP’s für den Außeneinsatz genauer an so erkennt man das man für mehr Geld weniger Leistung bekommt.

Einfachheit ist kein Grund, denn eine LWWP ist, wenn man eh schon ein Heizsystem mit LWWP nutzen möchte, nicht komplizierter als eine BWWP. Ich habe bei mir alles DIY eingebaut (WP, FBH, Wandheizung, WW-Speicher, komplette Hydraulik), das ist viel einfacher als man denkt. Verglichen mit einer BWWP ist das auch nicht komplizierter.

Kostentechnisch macht es einen Unterschied. Meine J5 + Tesy 300L hat mich 3800€ gekostet. Eine BWWP für 300L ist günstiger zu bekommen. Heizt aber dann nicht mein Haus. Weiterer Vorteil ist das eine BWWP an Orten eingebaut werden kann die keine Probleme mit eventuellen Nachbarn verursachen oder als Mieter möglich sind. Eine LWWP kann man als Mieter eher selten einbauen.

Es gibt also schon Vorteile der BWWP. Aber im Zusammenhang mit einer LWWP als Heizung ist es eine ineffiziente und teure Lösung und die nicht weniger komplex = einfacher oder redundanter ist als wenn man gleich eine 2. LWWP auf Vorrat kauft.

Aber! am Ende muß das jeder für sich selbst entscheiden und auch glücklich mit der eigenen Entscheidung sein. Man wird in jedem Falle glücklicher mit einer BWWP sein als mit einer Öl oder Gastherme. Die Betriebskosten für WW sind auch günstiger als mit DLE’s.

Also alles gut am Ende :wink: und danke für deinen Erfahrungsaustausch.

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:joy: :+1:

Ich biete eine 5kW Geisha, die es bei -15 Grad über ein paar wenige Tage, sogar ohne Heizstab geschafft hat ein 115m2 teilsaniertes Neubauernhaus (SBZ) zu temperieren.

Und da ich auf KISS stehe übernimmt ein billiger und nachgedämmter 100L E-Boiler das wenige warme Wasser was ich brauche (hab eine FKK-Badestelle in Laufnähe). Kostet gute 500 kWh im Jahr die inzwischen zu 100% aus der auf 26 kWp gewachsenen Solarinsel kommen (Kinder aus dem Haus). Die Geisha würde die ganz kalten Tage vermutlich kaum inkl. WW schaffen.

Das ist auch richtig. Meine Jeisha 5kW hört man im Abstand von 4 Metern und Außentemperaturen von -5°C deutlich. Nicht störend aber unüberhörbar. Dabei leistet sie nur ca. 60% der Maximalleistung, ich gehe also davon aus das das noch lauter wird. Eine L Variante mit R290 würde ich dir nicht empfehlen, suche im Photovoltaik Forum danach und deren Probleme. Dann eher eine Wolf CHA07.

EDITH: gerade mal gemessen, es regnet/tröpfelt in 5m Entfernung 54db(A) in 2m 53db(A). Mit anderen Worten die Regentropfen sind lauter. Ich höre sie aber trotzdem laufen. Aktuelle Leistung 800W Stromverbrauch, 5090W Wärmeabgabe, Kompressorfrequenz 29Hz, Lüfter 480U/min, Außentemperatur 13°C, Rel.LF 89%, COP 6.6

Nein, die 5, 7 und ,9 kW sind Baugleich und nur Softwareseitig gedrosselt.

Bei Frost wird die Drosselung aufgehoben.

Er meint die T-CAP, die gibts auch als 9KW und hat nen doppelt so großen Wärmetauscher.

@roterfuchs

ja genau, hier mal die Specs.:

Interessant zu sehen, dass die 9-kW-Variante über alle Temperaturbereiche hinweg zuverlässig 9 kW per Wärmepumpe (ohne Heizstab) liefern kann – und dabei durchgängig höhere COP-Werte erreicht. Die 9er als doppelstöckige Ausführung wäre heute ganz klar meine Wahl.

Das sehe ich… anders. :wink:

Und zwar muss man hier von 2 Dingen ausgehen.
Die 5er kann bis -15°C 5KW liefern.
Die 7er kann bis -7°C 7KW liefern. Bei -15°C sind es ca. 5,6KW.
Die 9er kann bis -15°C 7,5KW liefern.

Für mich ist also die ganze Serie eine 7er CAP. Die anderen beiden sind Softwareseitig (z.T. Elektronikplatine) beschnitten. Sieht man sehr schön am Leistungsverbrauch hier:
https://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/236062/Dimensionierung-Jeisha-Waermepumpe-mit-5-7-oder-9-kW-im-Altbau
Fast linear bei der 9er.

Also ist die 5,7,9 Einser ne 7er CAP. Die Doppel ist dann schon ne 9er CAP. Als ich die 9er gekauft habe hätte die 9er CAP aber fast doppelt soviel gekostet. Zudem musst du über die minimale Modulation nachdenken. Die 9er T-CAP liefert bei A10W35 schon 5,3KW Heizleistung….

https://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/251015/Panasonic-Aquarea-LT-oder-T-CAP-9-kW-

Bei 19Hz. Das bedeutet, dass das die untere Modulationsgrenze ist mit ungefähr 1KW elektrisch. Runter kann sie nicht, der Kompressor ist größer. Die normale 9er J kann runder bis auf ungefähr 500W el. und daher 2,5KW thermisch.

Und das bedeutet, wenn draußen 10°C sind liefer die T-CAP minimal 5KW. Bei wenig Verbrauch muss man dann schon wieder nen Puffer zwischenklemmen und dann ist der etwas bessere COP von der 9er T-CAP zur 9er Jeisha dahin.

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ich hab hier ne 12er t-cap im Altbau , auch ohne Puffer aber mit 1/3 FussbHZ und 2/3 Heizkörpern (meist grössere t22) , ±300m²
Heizkurve -10/44 , 15/33
drunter passiert nicht viel bei den Heizkörpern
keine Wanddämmung aber neue Fenster und Dach neu mit satt Aufsparrendämmung

ich denke du bist mit der 9er aus genannten Gründen gut bedient, ab 4° AT schaltet die t-cap auf Kompressor min Frequenz von 35Hz !! => 2kW elektrisch bei der 12er

bei schnellem Temperaturabfall taktet unsere dann , weil das Haus die Wärme nicht abnehmen kann. Workaround war AT Fühler um 2° nach oben kalibrieren (mehr geht nicht) - so passts nun halbwegs

Lautstärke >60Hz sehr laut, darunter absolut OK

tolle Installation deinerseits
kannst du beschreiben womit du die Dämmung aussen finalisiert hast, unter dem Aluband? Pampe .. ? :smiley:

hab unsere mit 35er CU angebunden, der Pana Techniker zur IBN meinte, 28er wäre auch OK gewesen (6m Fernwärmeleitung PUR 42/35)

beim nächsten Mal würde ich mit HK im ungedämmten Altbau WW über separate BWWP machen, mit 2 Abtauzyklen während WW (worst case) fehlen schonmal ne gute Stunde Heizleistung drinnen, und das spürt man dann schon sehr deutlich

@euro

Ich habe hier Zugriff auf eine Doppel-9 kW Panasonic, die ich zusammen mit einem Bekannten aufgebaut habe. Wenn die Leistung hochgefahren wird, ist sie lauter als meine 7 kW PW in halber Bauhöhe. Bei minimaler Taktung haben wir etwa 31 Hz gemessen bei Ihm (meine erreicht 19 Hz). Der Strombedarf liegt dabei bei rund 850 W, alles inklusive (meine bei etwa 650 W).

Ja, bei mir ist es ähnlich: Beide Systeme sind getrennt. Die Heizung läuft über die 7 kW Panasonic PW, dass Warmwasser über die BWWP. Jedes System ist so für sich sehr simpel aufgebaut, leicht austauschbar und nicht voneinander abhängig.

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Danke !

Auf den Bildern ist das zu sehen, das ist geschlossenzelligem Schaumstoff auf Basis synthetischen Kautschuks. Die Wärmeleitfähigkeit des Materials beträgt 0,040 W/(m*K) und die Dämmstärke etwa 50 mm. Der Außendurchmesser des isolierten Rohrs liegt bei ca. 148 mm. Zusätzlich ist die Dämmung dann direkt mit Aluklebeband stramm umwickelt, grundiert und gestrichen.

die 12er J geht bis auf knapp 1kW elektrisch runter, bei 19Hz
ich fahre FM3 bis ca 3° AT
die H ging wohl noch wegen anderem Kältemittel bis 850 runter :slight_smile:

Danke

https://akkudoktor.net/uploads/default/original/3X/0/5/054d7358233b2a02c67418f8f93ae1b9e8371e63.jpeg

das war dann die angestrichene Kautschuk Dämmung?

Ja, Aufbau: Flexrohr, Kautschuk, Aluband, Grundierung, Sockelfarbe.

“Die Isolierung wird über den Edelstahlflexschlauch gezogen. D.h. die Isolierung kann nur angebracht werden, wenn ein Ende des EFS nicht angeschlossen ist.
Die Isolierung ist nicht dauerhaft UV- und witterungsbeständig. Wir empfehlen die Isolierung gegen UV Strahlen (Sonnenlicht) und Witterung zusätzlich mit einer starken Alufolie oder anderen Mitteln zu schützen. Dieser zusätzliche Schutz hält auch meistens Tiere und Insekten davon ab, die Isolierung zu zerstören.”

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exakt so habe ich das auch gemacht. Aber welche Grundierung hast du benutzt? und meinst du das das dann dauerhaft auf dem ALU Band hält? Ich habe das einfach mit dem ALU Band so belassen.

EDITH: und hast du eine Lösung für die Übergänge, von Isolierung zum Gehäuse der WP?

so habe ich die übergänge geschaffen:

Sehr dicht an die WP geschoben, dann mit stramm Kautschuk-Klebeband umwickelt zum Fixieren.

Danach Aluklebeband…

Jaja, so ähnlich habe ich das ja auch gemacht. Armaflex Kautschukklebeband um die Isolation und dann ALU-Klebeband mit Faserverstärkung. Aber worauf ich mich bezog ist der Fakt das der Anschluß an das Gehäuse der Wärmepumpe bei mir eben nicht gut ist. Laut Wärmebildkamera ist das bei mir die deutlichste Schwachstelle. Und exakt diesen Bereich möchte ich noch verbessern, weis aber nicht wie!?

Ich möchte halt nicht die Schlauchisolierung direkt an die Wärmepumpe verkleben oder mit Kleber/Silikon abdichten, denn das ist die einzige Lösung die ich bisher hätte.

ich habe es halt press ans gehäuse gedrückt, die beiden PE Rohrisolierungen (Bögen 90 Grad) da ist kein spalt mehr. hoffe das hält so dauerhaft.