Mein Weg zur Panasonic Monoblock Wärmepumpe - Generation J - Geisha

noch nicht, vielleicht kommendes jahr :grinning_face:

Selbst in meinem kleinerem Altbau mit viel weniger Wasservolumen und Heizkörpern, kommt die 5kW Geisha problemlos ohne Puffer klar. KISS eben.

Nachdem ich vor kurzem den YT-Kanal “Denkender Mann bekannt als dirk” entdeckt habe, habe ich mal meine VL/RL Spreizung von 3k auf 4k erhöht. Der Stromverbrauch der internen Pumpe ist, nach einigen Stunden Einschwingzeit, deutlich runtergegangen. Von rund 20 L/min auf ca. 10 L/min. Mal sehen wie sich das bei anderen Temperaturen als 3-4° Außen verhält.

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Ah, Danke für die Antworten. Pufferspeicher steht bei mir schon länger und wird, falls mal Sonne scheint, auch von der Solarthermie beheizt. Deswegen bleibt der drin

Bei den 32er Rohren reden wir aber über die Steigleitungen, bzw. von der LWWP zum Heizkreisverteiler?

Ja, ich habe vom Wärmepumpenausgang zum Heizkreis 32-mm-Kupferrohre verwendet. Direkt vor der Wärmepumpe habe ich etwa 1 m Flexrohr eingebaut, ich glaube 43 mm Außendurchmesser (innen 33 mm), um die Anlage von möglichen Schwingungen oder sonstigen Geräuschen zu entkoppeln.

Dito. 1 1/4” als Panzerschlauch zur Jeisha. Danach 32x3 Aluverbundrohr zu den später 7 Heizkreisverteilern.

Vielen Dank für das Teilen der Informationen.

Wenn ich es richtig interpretiere, hast Du eine 7 kW WP verbaut, mit oder ohne "Nachbrenner" bei tieferen Temperaturen ? Oder steigt dann der Kamin ein :wink:

Vielleicht auch eine Frage für weitere Interessenten: Wie bist Du bei der Abschätzung der erforderlichen WP Leistung vorgegangen ?

Der solare Anteil ist natürlich abhängig u.a. von der Lage, der Größe der PV Anlage, der Ausrichtung und den weiteren Stromverbrauchern im Haus. Kannst Du noch einige Informationen dazu teilen.

Wir nutzen seit November ebenfalls eine LWWP (LG Therma V) und für den November liegen erste Daten vor, aber ich bin noch am Lernen und Justieren.

Grob zusammengefaßt, läßt sich aber schon sagen: Der Umstieg hat sich aber gelohnt.

@wolfe

Der Heizstab ist angeschlossen und aktiv. Aktuell würde er bei etwa –6 °C automatisch zugeschaltet werden. Der Kamin dient als Backup sowie zum zusätzlichen, gemütlichen Heizen.

Die Auslegung der Anlage habe ich auf zwei Wegen vorgenommen:
a) anhand der Verbrauchswerte der letzten zwei Jahre, basierend auf den monatlichen Abrechnungen des Wärmemengenzählers der Fernwärme,
b) zusätzlich über eine Berechnung, die sowohl auf verschiedenen Annahmen als auch auf exakten Daten zum Gebäude und dessen baulichen Gegebenheiten basierte.

Aus beiden Herangehensweisen wurde anschließend ein Mittelwert gebildet.
Das Ergebnis war eine Heizlast von etwas über 8 kW. Daher habe ich mich für das kleinere Panasonic-Modell entschieden – die 9-kW-Variante wäre ebenfalls möglich gewesen. Heute würde ich mich allerdings für die größere, doppelstöckige 9-kW-Ausführung entscheiden (Details dazu,warum/wieso folgen später).

Die Solaranlage hat eine Nennleistung von 10 kWp, installiert sind jedoch 12 kWp an Modulen. Die Ausrichtung ist nahezu genau nach Süden, sehr flach geneigt und fast schattenfrei. Standort ist der Kreis Wesel/NRW. Die geringe Neigung wurde bewusst gewählt, um im Winter möglichst viel diffuses Licht zu nutzen. Im Sommer ist der Ertrag dadurch etwas geringer, jedoch besteht in dieser Zeit ohnehin ein Energieüberschuss und die Panasonic-WP ist dann ausgeschaltet.

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@ all

Heute würde ich statt der 7‑kW-Panasonic-Anlage die 9‑kW-Variante wählen – allerdings nicht in der einstöckigen Ausführung, wie ich sie aktuell habe, sondern als zweistöckiges Modell, die WH-MXC09J3E8. Nicht, weil die 7‑kW-Variante zu schwach wäre, sondern aus folgenden Gründen:

Beide Geräte können nahezu gleich weit heruntermodulieren, bis etwa 19 Hz. Ursprünglich hatte ich die 7‑kW-Version gewählt, um häufiges Takten zu vermeiden. Dass beide Modelle jedoch so weit heruntermodulieren können, war mir damals nicht bewusst.

Panasonic gibt zudem an, dass die Geräte eine hohe, sechsstellige Anzahl an Start-/Stopzyklen über die Lebensdauer vertragen – Takten ist also unkritisch.

Preislich liegt nur ein kleiner Unterschied von ein paar Hundert Euro zwischen den Modellen. Die doppelte 9‑kW-Version liefert bei höheren Vorlauftemperaturen, die für unsere Heizkörper nötig sind und bei niedrigen Außentemperaturen die besseren Leistungswerte.

Abgesehen davon bin ich bisher sehr zufrieden mit der Anlage – sie ist in puncto Kosten und Betrieb wirklich nicht mit Fernwärme zu vergleichen.

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Die wird doch vermutlich auch einen deutlich größeren Wärmetauscher haben und mehr Luftdurchsatz bzw. sie ist leiser bei gleichem Luftdurchsatz, weil man ja 2 Lüfter hat. Das alles ist dann günstig für Effizienz, auch die Abtauzyklen reduzieren sich. Und wenn die gleich weit runter modulieren, würde ich da auch die größere nehmen.

ja, der WT ist nahezu doppelt so groß… , leiser ist sie leider nicht :worried:

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Dann meinst du die T-CAP. Die auch 9KW liefern kann. Die hat aber dann auch andere Werte als die “normale” Jeisha mit 9KW. Hatte mir übrigens extra die 9KW geholt. Weil sie exakt so runter modulliert wie die 5er und 7er.

Moin! Ein schönes Projekt schön beschrieben. Danke!

Machst du Warmwasser auch über die LWWP? Hast du Zahlen zu den WW Kosten?

@C-3PO

nein, die Pana-WP ist nur für die Heizung da. WW über eine Seperate Ariston Warmwasser-Wärmepumpe Nuos Evo, 110l

ich mache WW mit einer Panasonic Jeisha 5kW. Sie arbeitet mit einem COP von 3,5 bis runter auf 2,7. Durchschnittliche COP = 3. Den Rest kann man sich nun selbst ausrechnen. Ich habe derzeit einen Strompreis von 0,25€/kWh und noch einen Gaspreis von 0,15€/kWh. Aus 0,25€ Strom also 3kWh Wärme mit der Wärmepumpe. Mit der Gastherme müsste ich 0,45€ dafür zahlen.
Heizen tut sie diesen November mit einer MAZ von 4,86. Ich zahlen also bei einem Strompreis von 0,25€/kWh für 1 kWh Wärme 0,052€. Das wären die Kosten wenn ich keine PV hätte, die im November defakto keinen Ertrag liefert.

Ich würde jedem empfehlen die Wärmepumope die auch heizen soll zur Warmwasserbereitung zu benutzen, also nur ein Gerät. Statt einer WP zum heizen und eine weitere BWWP für das Warmwasser zu installieren. Die Kombination aus WP→heizen + BWWP→WW ist deutlich ineffizienter.

Das funktioniert wenn die WP genug Leistungsreserven hat. Während sie Warmwasser macht kann sie die Wohnung nicht heizen. Zudem im Übergang bzw. im “Turboloch” (+3°C bis -2°C bei hoher Luftfeuchte) kann es dann zu vermehrtem Takten kommen. Ist auch wieder Effizienzkiller.

@anon42653724

Ja, warum nicht.

Ich verfolge aber einen anderen Ansatz: Redundanz und Einfachheit der Systeme

Redundanz:
Bedeutet in meinem Fall, dass, wenn ein System ausfällt, dass andere unabhängig weiterläuft.

Einfachheit:
Kein 3-Wege-Ventil & keine entsprechende Steuerung (Panasonic).

Strom habe ich genug, und die 240 W, die die Warmwasser-WP im Betrieb zieht, sind völlig in Ordnung.

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Redundanz wären nach meinem Verständnis wenn beide Systeme heizen und WW produzieren könnten. Also zusätzlich noch eine andere Wärmequelle. Gas / Pellets….. für beides.

Wenn die Heizung nicht mehr läuft hilft mir das WW doch auch nicht weiter?

Aber deinen Umbau finde ich sehr spannend und ich kann mir da wohl einiges abschauen. Auch ich denke über den Einbau einer WP nach, auch wenn das nicht eilt, da bei mir eine Pelletheizung zu meiner Zufriedenheit und auch preiswert arbeitet.

@holgers

… deshalb ja der Kaminofen … :grinning_face:

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