Schöner Anblick! Hoffe, die Holzpanelle werden nicht zum Resonsnzkörper.
Dankeschön
Die Wand wo ich die Multis usw. befestigt habe, habe ich "entkernt".
Die Struktur hinter den Multis....12,5mm GK Platten, Putz, dahinter KS und dahinter Beton- Fundament.
Habe mir natürlich auch zwecks Brandschutz einige Gedanken gemacht.
Hinter den Paneelen ist nur Putz, KS und beton, Ausnahme Decke....hier nur Beton
Sollte es Fackeln...es würde sich dann auf diesen Raum beschränken.
Zugang zu diesen Raum (14qm²) ....Stahltür.
Eventuell baue ich mir da noch eine Co² Löschanlage hin, mal schauen.
Um euch etwas auf den laufenden zu halten,
seit gestern ist meine Anlage betriebsbereit und sie funktioniert.
Und zur Erinnerung....ohne jegliche Erfahrung mit Fotovoltaik und erst recht nicht mit Victron.
Nein.. und ich bin deswegen kein Held, sondern nur ein DIY mit etwas technischen Verständnis, der sich zudem bei "einiges" hat einlesen musste.
Also weiter was mein Projekt betrifft.
Da ich nicht einspeisen möchte, habe ich mich für einen Kraus und Naimer Umschalter entschieden.
Das Ding macht was es machen soll, und aufs Netz vom Örtlichen kann ich nun nach belieben, oder wenn "Victron" ein Problemchen hat umschalten.
Alternativ macht er es Automatisch wenn der SoC - Pytes hat hier 20% vor eingestellt, erreicht hat..
Einstellung ist bei mir "Wechselrichter" ...da schaue ich mal, der Speicher hat hat es noch nicht soweit runter geschafft.
Also bis jetzt läuft alles in Inselbetrieb, ein PKW wurde über Nacht geladen (MG HS PHEV) mit einer WLTP Reichweite von ungefähr 100 Km und natürlich auch der komplette restliche Haushalt.
Akku Kapazität heute morgen noch 68% und um 5 Uhr heute morgen ging kamen die ersten Watt schon wieder an.
Momentan ist es bei uns ziemlich (teilweise) stark bewölkt, und die PV Leistung schwankt zwischen 3400 und 3800 Watt (manchmal weniger manchmal auch mehr).
Ist de facto auch egal, unsere AC-Lasten sind weit darunter.
Einige Änderungen an der Anlage liegen trotzdem noch an.
Das betrifft aber hauptsächlich meine PE-Anschlüsse.
Hier habe ich alles mit allen durchgeschleift und habs dann auf der PAS gelegt.
Habe mich aber was das betrifft nochmals belesen und jedes Gerät soll einen eigenständige PE bekommen....na gut ok kann ich machen.
Fortsetzung folgt....
Kleine Anmerkung zur Verkabelung:
Die Batterien sollten am besten über Kreuz verbunden werden.
Also anstatt Plus und Minus von obersten Pack abzugreifen, sollte man stattdessen Plus vom untersten Pack nehmen.
Das sorgt dafür dass sich der Strom aufgrund dem Wiederstände und damit Spannungsabfall der Leitungen gleichmäßiger verteilt.
Wenn das so wie hier betrieben wird, würde das oberste Pack deutlich stärker belastet werden wie das unterste.
Wenn da nur ein einzelner MP2 mit <50A DC dranhinge wäre das fast egal. Bei so ner "fetten" Anlage aber eher nicht mehr.
Wenn du das System schon im Einsatz hast und die Ströme pro Pack auslesen kannst, solltest du das unter Last auch schon beobachten können
Ah ok ganz herzlichen Dank.
Das wird dann auch geändert....
Es schreitet voran und die Pe Leitungen sind jetzt getrennt verlegt und sammeln sich auf einer Potentialausgleichsschiene, also anstatt alles miteinander durchgeschleift.
Speicher sind jetzt über kreuz verbunden (nochmals dank an Ironmaster) - also auch ein Haken dran.
Temperatur vom Speicher - trotz der Hitze draußen - erreicht gerade mal 24 Grad.
Eigentliche wären es jetzt noch ein paar Kleinigkeiten gewesen, aber nein - ein Tracker (MPPT RS 450/200) hat sich - warum auch immer - verabschiedet.
Bleiben noch 7 funktionierende...also ärgerlich, aber das Ding muss dann halt zurück.
Vielleicht noch erwähnenswert: Die Multi 8000 sind erstaunlich ruhig.
Sobald die Lüfter gefordert werden, klaro hörst du sie, aber keinesfalls mehr als ein kleines Standgebläse.
Tür zu und du hört gar nichts mehr.
Vibrationen die dann von den Multis ausgehen( bei Last) - sind noch nicht mal erwähnenswert.
Strombezug Netz ist seit der Inbetriebnahme............ NULL.
Fortsetzung folgt....
Das System läuft bisher sehr Stabil und auch mit 1 MPPT wird der Speicher (Egal bei welchen Witterungsbedingen) problemlos voll.
Bei unseren momentanen Verbrauch wird er auch max. 50% entladen.
Den andere MPPT habe ich eingeschickt (nachdem ich mein Händler aus Osnabrück kontaktiert habe) und das lief vollkommen problemlos.
Retouren Bearbeitung dauert ca. 20-35 Werktage.
Mit ESS auf den Multis spielen (habe ich diese Woche erst erledigt) gab es erst mal Krieg.
Nachdem aufspielen gabs nur Irgendwelche Alarme ... VE.Bus Fehler, Systemalarme und was weiß ich was alle noch mehr........auf jeden Fall kackten die Multis bei jeden Versuch ab.
Also echt nervig...
Na ja, bei ESS hatte ich unter Battery system eingegeben: System uses LiFePo4 batteries with a VE.Bus BMS.
Das war wohl nach 4 oder noch mehreren versuchen nicht ganz richtig.
Aber bei "other type" usw. hat es dann letztendlich doch geklappt.
Frappant war allerdings das ich es auf jeden Multi einzeln aufspielen musste (ESS)..so ala 1 Stück programmieren und die anderen beiden übernehmen die Einstellungen, hat irgendwie nicht geklappt.
Auch nicht wenn ich entsprechende Kreuzchen gesetzt habe....
Auch ein Fehler meinerseits? Keine Ahnung.
Allerdings ist es jetzt auf den Ekrano Sichtbar und die Parameter (welche auch immer) kann ich einstellen.
Jetzt warte ich erstmal auf meinen 2ten MPPT - dass Ding kommt wieder auf seinen zugewiesenen Platz und dann darf der Onkel Elektro-Installateur kommen (Zwecks Eintragung).
Ein paar Bilder werde ich hier dann noch einstellen (wenn nicht erwünscht dann bitte bescheid geben) und dann geht's flott weiter mit mein nächstes Projekt.....Wärmepumpe.
Fortsetzung folgt.....
Klingt, was ich so lesen kann OK. Knapp 30kWP -50 kWh Akku.
Aber lass Dich nicht vom Sommer täuschen- da laufen alle über ![]()
Der Winter, besonders der Vorletzte, wird zäh. Trübe Tage, wenig Sonnenstunden, wo dann der Akku den Strom wie ein Schwamm aufsaugt. Zumal Du da mit PKW und bald auch Wärmepumpe ein paar Schlagkräftige Verbraucher am Start hast bzw. bringen willst.
Was der Sommermonaten betrifft bzw. die Anlage im allgemeinen, war ich selber überrascht wie das "Ding" ballert.
So im allgemeinen denke ich, das ich wahrscheinlich perfekte bedingen habe..
Keinerlei Verschattungen, Ost/West und noch ein bisschen Süd Belegung, also was die Module betrifft.
Aber ich habe meine Konstellation auch nicht für den Sommerbetrieb gebaut (da hätte die hälfte schon vollkommen gereicht) sondern sie soll uns in den Wintermonaten versorgen.
Die Stromversorgung im allgemeinen (noch mit Gasheizung) - hmm - "noch" habe ich keinerlei bedenken... Victron macht was das betrifft wirklich verdammt gute Arbeit und ohne Wärmepumpe wäre ich wahrscheinlich auch im Winter 100% Autark.
Aber klar, zusätzlich eine Wärmepumpe (Wahrscheinlich wird's eine Midea Arctic HT 12 KW (MHC-V12WD2RN7-ER 90 werden) wird natürlich einiges mehr vom System abverlangen.
Ob die Module dann noch reichen...der kommende Winter (sofern ich das mit einer Wärmepumpe gebacken bekomme) wirds zeigen.
Aber ich denke auch, das wird wahrscheinlich noch nicht reichen, und dann wird halt noch ein bisschen aufgestockt.
Um euch etwas auf den laufenden zu halten,
der neue MPPT (450/200) kam schon vergangenen Freitag an.
Also nicht der, den ich eingeschickt hatte, sondern ein ganz neuer.
Etwas modifiziert ist der neue auch, jetzt mit Ferritkerne rund um die DC Leitungen.
Also 5 Sterne Bewertung für Victron...richtig gut - super Support und Service.
Und so wie es ausschaut, funktioniert bisher alles sowie ich es mir ausgemalt hatte.
Ok, umsonst bekommst du sone Anlage nicht, und ich musste mich schon sehr intensiv mit der Materie "Victron" auseinandersetzen, aber wenn es dann läuft - also meine persönliche Meinung- dann ist das schon eine richtige geile Anlage.
Ach ja...
etwas muss ich wahrscheinlich noch ändern.
Die 3 x Multi 8000 sind schon ganz ok (auf keinen Fall weniger), allerdings was deren Dauerleistung betrifft (6,4 kW) hmm.
Meine Frau kocht, das Hybrid ding lädt, die Gartenpumpe gibt auch noch ihr bestes und dann noch eine Wärmepumpe....
Ich glaube 8 kW dauerhaft ist bedeutet entspannter und dann kann ich mir das "Overload" genudell sparen.
Ich hätte eine Frage an der Community.
Mein Technikraum im Keller (ca. 12m²) - wird bedingt durch meine Installation dauerhaft warm, so um die 20...25 Grad.
Da ich komplett vom Gas weg möchte - wie ich schon schrieb eine WP als Hauptheizung.
Jetzt kam mir folgende Idee:
Die Abwärme im Technikraum aktiv nutzen und Warmwasser und Heizung voneinander trennen.
Meine Gedanke:
Eine Warmwasser Wärmepumpe (z.B. Haier HP250M7-F9 250L R290 direkt im Technikraum installieren
Positiver Nebeneffekt: der Technikraum wird heruntergekühlt, die "Geräte" entlastet und die geplante WP würde sehr wahrscheinlich auch effizienter laufen?
Frage:
Spricht technisch etwas dagegen Warmwasser und Heizung zu trennen und die Brauchwasser WP im Technikraum zu betreiben?
Zusatzinfos:
Die Multi 8000 werden demnächst durch 10000 ersetzt - also wahrscheinlich noch etwas mehr Abwärme - und parallel dazu plane ich eine Zentrallüftungsanlage mit Klimafunktion.
Ziel:
effiziente Heizung - effizientes Warmwasser - Nutzung der Abwärme
Eure Meinung?
Klar macht es für ne effiziente WW Bereitung Sinn, wird Dir aber nur begrenzt Abkühlung verschaffen, abhängig vom WW Bedarf. Überlesen, dass Du auf WP zum heizen wechseln willst, da sind die Meinungen dann wieder verschieden (Wärmequelle im Winter, höhere Effizienz der großen WP).
Wieviel kWh Abwärme fallen bei dir überhaupt an?
Das "Problem" mit der Raumtemperatur wird sich auf die Sommermonate beschränken. In den Wintermonaten fällt nichtmehr viel Abwärme an, da sinkt dann die Raumtemperatur je nach Bausubstanz wieder schneller / langsamer auf das vorher übliche Niveau ab.
Würde da WW eher direkt über die eh schon geplante WP abdecken, außer du verfügst wirklich dauerhaft über genügend Abwärme (manche haben noch Server, etc im Technikraum laufen die entpsrechend Abwärme liefern).
DC-Strings mit höherer Spannung und Wasserinstallationen im gleichen Raum würde ich nach Möglichkeit vermeiden. Lieber Zu- und Abluft aus dem Technikraum holen und die BWWP im Heizungsraum betreiben.
25° im Technikraum unterstützt ein wenig den darüberliegenden Raum. Es wird sich wahrscheinlich keine extra BWWP rechnen
Vielen Dank erstmal dafür, wie ihr das einschätzt.
Da gibt es (nun auch aus meiner Sicht) sehr gute Argumente, eine BWWP nicht im Technikraum zu installieren.
Allerdings tendiere ich weiterhin klar zur Trennung, weil nach allem was ich bisher gelesen habe, die Haupt-Wärmepumpe dadurch (angeblich) effizienter läuft, wenn sie nur Heizung macht und nicht zusätzlich Warmwasser auf höhere Temperaturen bringen muss.
Daher noch eine Frage an euch:
Was spricht technisch dafür und was dagegen, Warmwasser und Heizung zu trennen?
Beste und Sonnige Grüße
Dafür hast du dann ein zusätzliches Gerät, dass ebenfalls einen Verbrauch hat.
BWWP ist eine gute Lösung für einen alten unbeheizten/ungedämmten Keller der etwas hohe Luftfeuchte hat.
Im beheizten Bereich würde ich das WW mit der Hauptwärmepumpe machen. Die läuft zwar etwas ineffizienter und wird etwas mehr zum Heizstab greifen, insbesondere in Zeiten in denen die eh schon Probleme hat die Wärme zu liefern.
Deine Hauptwärmepumpe wird bei Temperaturen um die ~0°C desöfteren vereisen und abtauen. Insbesondere die hohe Luftfeuchte ( ua Nebel) im Herbst bei relativ niedrigen Temperaturen wird da zu Problem. Da kommt bei höherem Wärmebedarf dann schneller der Heizstab zum Einsatz. Gleiches gilt für längere Frostperioden oder auch mal zweistellige Minusgrade.
Woher kommt die Wärme für die BWWP im Winter?
Abwärme der PV scheidet schon mal aus. Also direkt/indirekt über die Haupt-Wärmepumpe?
Und bedenke, dass nach einer längeren Frostperiode dei Speicher immer noch deutlich > 5°C haben möchte.
Persönlich würde ich für WW mittlerweile zu Pufferspeicher + Frischwasserstation tendieren. Damit muss man nicht dauerhaft hohe Temperaturen erreichen und halten. Als Plan B noch 2 Heizstäbe (oben + unten) montieren. Einerseits für den Notfall, anderseits gibt mittlerweile eine Lösung die Heizstäbe direkt per PV zu versorgen.
Würde dem Technikraum eher eine Split-Klima verpassen als eine BWWP. Die kannst du bei Bedarf auch zum Heizen nutzen.
Mit was heizst du den aktuell?
Der erste Winter wird für dich ziemlich bitter werden. Die Erträge werden im herbst rapide weniger sobald nicht nur die Tage kürzer sondern auch die Sonnenstunden erheblich weniger werden ((Hoch-)Nebel). Gleichzeitig steigt der Wärmebedarf je nach Witterung rapide an.
Da kommt es jetzt auf den Zustand und den Wärmebedarf deines Gebäudes an, aber es kann Sinn machen nicht alles direkt mit der Wärmepumpe abdecken zu wollen. Schadet nicht der WP in kalten Wintern auch mal 2-4 Wochen mal etwas unter die Arme zu greifen um den Netzbezug etwas einzudämmen.
Kommt jetzt natürlich auch auf den Strompreis an ob das Sinn macht. Aber mit >10 MWh landest du im Fall der Fälle nicht in der Grundversorgung sondern erstmal in der deutlich teureren Ersatzversorgung. Mich hat es zum Jahreswechsel 22/23 mit ~65ct/kWh erwischt ...
Aber doch nicht mit ner Gastherme, die extra Grundgebühr, Wartung und Schorni kostet. Sehe nicht, daß sich das rechnet.
Bei 9-11ct/kWh wird man wohl kaum komplett mit Gas heizen. Schlichtweg viel zu teuer.
Daher auch die Frage, mit was den derzeit alles geheizt wird.
