OK, mea culpa, wenn er da nach Alternativen am Start hat. Bei mir war der Rauswurf der Gastherme als fall back für die beiden Splitklimas primär durch die beschriebenen verbrauchsunabhängigen Kosten getrieben.
Neue Überlegung und was meint ihr?
Da ich langfristig so unabhängig wie möglich vom örtlichen Versorger (Strom/Gas) werden möchte, habe ich mir verschiedene Varianten angesehen.
Wärmepumpe:
Ich habe lange überlegt und viel verglichen.
Wenn eine Luft/Wasser‑WP, dann wäre es für mich eine Lambda gewesen – natürlich passend zur Heizlast.
Technisch top, aber preislich so hoch, dass mein „Projekt 3“ (Klimaanlage) für Jahre gestrichen werden müsste.
Daher bin ich von der großen Heiz‑WP wieder abgekommen.
Aktueller Stand meiner Überlegungen,
ich tendiere inzwischen zu folgendem Konzept:
Mehrere Split‑Klimageräte (Heizen + Kühlen).
Ich würde das Haus in mehrere Zonen aufteilen und pro Zone ein Splitgerät einsetzen.
Die Geräte sollen sowohl heizen als auch kühlen können, jeweils passend zur benötigten Leistung der Zone.
Damit hätte ich im Sommer eine echte aktive Kühlung und im Winter eine Luft/Luft‑WP‑Heizung.
Warmwasser‑Wärmepumpe:
Für Warmwasser sehe ich mittlerweile keinen Nachteil mehr.
Eine WW‑WP wäre separat und unabhängig vom restlichen System.
Gebäudedaten / Voraussetzungen:
150 m² ebenerdig (Bungalow)
150 m² Keller darunter
Baujahr 1976
1998 wurde ein Dachstuhl aufgesetzt, das gesamte Haus ist seitdem überdacht
Dachstühle sind frei zugänglich
Keine Betondecke → Zu‑/Abluft‑Kanäle oder andere Leitungen können problemlos verlegt werden.
Gasverbrauch bisher ca. 22.000 kWh/Jahr.
Und für diejenige die nicht alles verfolgt haben:
PV‑Anlage (ungefähr 25Kwp) + Victron‑System vorhanden (52 kWh Speicher, 3× Multi 8000)
Meine Frage an euch:
Wie schätzt ihr dieses Konzept ein?
Hat jemand Erfahrungen mit mehreren Split‑Klimageräten als Hauptheizung?
Gibt es Punkte, die ich übersehen habe?
Oder spricht aus eurer Sicht etwas Grundsätzliches gegen diese Lösung?
Ich freue mich (wie immer) über Einschätzungen und Erfahrungswerte.
Beste Grüße
Rainer
Empfehlung zu schauen, ob Du einen Teil der PV Module über AC-out anbindest. Vorteil: die gelieferte Strommenge muss nur durchgeschoben werden, wenn die gleiche Menge al sLast an Ac-out anliegt. Die AC Wechselrichter zB MicroWR sind effizient. Haben teilweise pro Anschluss einen MPPT und man kann sie über größere Entfernungen per NYM 3x1,5/2,5mm2 anbinden.
Der Vorteil einer LWWP ist, dass man Wärme in einem (im Verglech zu Batterie) grossen billigen Tank speichert. Meinen Boiler betreibe ich wie eine Batterieerweiterung, 3 Tage WW vorhalten aus der Sonne. LLWP dürfte etwas effizienter sein, kann aber nix speichern. vieleicht ist beides zusammen von Vorteil: Kleine LWWP die Überschuss in einen Tank ballert, dazu die Klimas
Ja, heize unser RMH mit zwei Splitklimas. ABER: Nur 4000 kWh Heizwärmebedarf nach WMZ hinter der ehemaligen Gastherme. Was ist bei Dir noch an Potential da zur Einsparung? Kellerdecke und Geschossdecke zum Dachboden schon gedämmt oder hier günstiges DIY Potenzial?