Mein Plan einer Fotovoltaikanlage

Hi Stefan,

wie gesagt habe mich noch nicht für bestimmten Speicher bzw. Hersteller entschieden.

Die von Pylontech sind recht günstig und ob 10 oder 12 stück machen den Pott auch nicht mehr fett.

Alternativ sollen die von BYD recht gut sein - ebenfalls mit Victron kompatibel.

Ich frage dann noch mal nach welche ihr/du kaufen würdet …also wenn euch das Budget egal wäre….

zum Thema Akku, schau dir mal die ganzen DIY Kisten an, da bekommst du die kWh Akku umgerechnet für deutlich unter 100€. Das ist kein Hexenwerk, und die verbauten JK BMS sind ebenfalls kompatibel zum Victron System. Im 48V Kreis würde ich aber generell einen Victron SmartShunt empfehlen, denn egal welcher BMS Hersteller, die haben alle leichte Probleme bei der Kapazitätsberechnung.

1 „Gefällt mir“

Das habe ich auch schon irgendwo gelesen …aber nur was Pylontech betrifft.

Allerdings soll es einen neue Variante geben Pylontech US5000 C.

:battery: Technische Unterschiede US5000 vs. US5000C

Merkmal US5000 US5000C
Offizielle Victron‑Freigabe Teilweise, ältere Firmware Ja, vollständig unterstützt
BMS‑Version Älteres BMS Neues BMS, stabiler & schneller
CAN‑Kommunikation Funktioniert, aber nicht perfekt Optimiert für DVCC, sehr stabil
Parallelschaltung Bis 16 Module Bis 16 Module, aber stabilere Kommunikation
Zyklen ~6000 @ 90 % DoD ~6000 @ 95 % DoD
Nutzbare Kapazität 4,8 kWh 4,56–4,8 kWh (je nach Firmware)
Max. Ladestrom 100 A 100 A, aber besseres Balancing
Max. Entladestrom 100 A 100 A, aber thermisch stabiler
Firmware‑Updates Selten Regelmäßig, besserer Support
Preis Etwas günstiger Minimal teurer

Was meinst du ?

das ist letztendlich eine Preis und Geschmacksfrage.

Ich habe Anfangs auch die Pylontech in's Auge gefasst,
hier meine persönlichen pro und contra zu meiner Entscheidung:

Pro

  • Die Pylontech gibt's seit Jahren und sind bewährt.
  • Die einzelnen Boxen sind nicht so schwer, lassen sich einfacher bewegen.
  • BMS Protokoll wird von vielen Wechselrichtern unterstützt

Contra

  • nur 15S anstatt 16S bei vielen anderen Herstellern
  • mehr Boxen im vergleich zu 16S Prismatisch
  • Pouch Zellen
  • höherer Preis im vergleich zu DIY Boxen mit prismatischen Zellen

das hat mich letztendlich dazu bewegt mir meine Akkus selbst zusammen zu stellen und in eine der vielen Blechkisten die es als DIY Kit gibt zu packen.

Wie gesagt das ist meine persönliche Sicht der Dinge, ich will die die Pylontech keinesfalls ausreden, es gibt sehr viele zufriedene Kunden, und das System läuft bei denen seit Jahren fehlerfrei. Bei mir war es letztendlich eine Frage des Preises und der Möglichkeit selbst Hand anlegen zu können, falls mal etwas gewartet werden muß.

Würde mich an Deiner Stelle beim Verteilnetzbetreiber informieren was die Voraussetzungen bzgl. der Anmeldung angeht, damit Du nicht mit der fertigen Anlage da stehst und Du die nicht anmelden kannst.

Es reicht nicht einfach ein Titel einer Ausbildung oder ein Studium aus. Habe Freunde, die Diplom in Elektrotechnik haben. Das reicht aber nicht aus, um die eigene PV-Anlage beim Verteilnetzbetreiber anzumelden.

Gibt hier einige Threads dazu.

Es soll eine Inselanlage werden, gut daß dieser Punkt geklärt ist.

Dann keimt unmittelbar die Frage auf, wie Verbraucher wahlweise auf das Netz geschaltet werden können.

Diverse Insel WR bietet dazu einige Optionen, ohne weitere Zutaten.

Dazu dann teilweise zwei MPPT usw. Das führt bei Drehstrom oder drei WR zu 6 anschließbaren Strings, mit automatischer Netzumschlag bei leerem Akku.

Mit aktiver Kommunikation zum Akku, wird dieser dann weder über- noch unterladen usw.

Dabei beschränkt sich die Hardware dann immernoch auf drei WR.

Deye ist raus - damit kann keine Insel bei vorhandenen Netzanschluss realisiert werden, da es kein Inselwr ist.

Mit einfachem Handgriff, speist der Deye ins Netz. Die Anlage muss dann dementsprechend als Einspeisende Anlage angemeldet werden.

Genau das explizit unerwünscht, laut TE.

Akkus mit 16kWh fertig aufgebaut kosten pro Stuck ab 1250€. Mit bekannten Zellen dann um 1400€. Dabei mit 10A Balancer usw.

Dann noch selber frickeln - ernsthaft????

Eventuell wäre an dieser Stelle interessant - also was die Anmeldung betrifft - das ich seit ich dieses Handwerk angeblich beherrsche, zum einen in der Handwerksrolle eingetragen - Mitglied in der Elektro Innung bin. Bis heute jedes Jahr brav meine Beiträge bezahle. Selbständig bin und es mir somit erlaubt jegliche Elektroinstallationen durchzuführen. Vielen Dank aber trotzdem für den Hinweis. Wobei “Fragen” bei den Örtlichen wahrscheinlich auch nichts kostet und ich eh wissen möchte was die eventuell von mir wollen.

1 „Gefällt mir“

Schôn...

Und was soll es nun werden ?

Als Spezialist - wie erfolgt bei der zunächst angedachten Insel die unterbrechungsfreie Netzumschaltung bei leerem Akku ?

OK. Danke für die Info. Wenn Du diese Voraussetzungen hast und Dich bei Deinem Verteilnetzbetreiber eintragen lassen kannst (als Gast oder permanent) sollte das gehen.

Generell spricht nichts gegen den Aufbau eines Victron basierten Systems. Tolle Systeme, wenn man die Lust hat sich dort einzuarbeiten. Habe selbst eines mit einem Multiplus II im EInsatz und bin super zufrieden.

Würde an Deiner Stelle vor Kauf die entsprechenden Unterlagen von Victron ansehen (zumindest überfliegen), bevor man etwas bestellt:

Und generell ist das Victron-Forum https://community.victronenergy.com/ sehr hilfreich, da sich neben erfahrenen Victron-Usern dort auch Victron selbst tummelt und Tipps sowie in besonderen Fällen sogar bilateral klärt (in einem Fall bei mir der Fall).

Jörg hat tolle Anleitungen und Video zum Aufbau von Victron-Systemen veröffentlicht. Er hat ein sehr großes System aufgebaut. Einer der Beispiele von vielen Erläuterungen: Victron MultiPlus II als ESS konfigurieren - meintechblog.de

Wenn Du Dir die Anleitungen von Jörg anschaust, werden bereits viele Fragen beantwortet.

Keine Ahnung ob du mir das gefragt hast, allerdings habe ich besagtes Szenario auch bedacht.

Victron hat da wohl - nicht nur eine - sondern bietet was das betrifft mehrere Optionen an.

Eine davon - und mit mein beschränktes Wissen und kurz zusammengefasst, wenn ich z.B. im ESS Minimum SOC 20% einstelle, übernehmt das Netz automatisch.

Und genau so habe ich das Vorerst geplant.

Speicher hätte ich dann noch einige KW zur Verfügung (so um die 10 KW) und ich denke (also ich “denke” ich bis ich Erfahrungswerte habe) das dass die Multis am Leben hält. Und wie gesagt, dass ist/war einer meiner persönlichen Gedankengänge bzw. Überlegungen.

Damit sind wir dann wieder bei einer ganz gewöhnlichen EEG Anlage.

Ob Nulleinspeisung oder nicht ist dabei bedeutungslos.

Auch wenn ich selber viel mit Victron (und Studer) arbeite, sehe ich bei Dir keine Notwendigkeit dafür.

Du must Dich da gründlich einarbeiten und lernen. KI vergiß am besten.

Ein fetter Hybrid-WR würde Dir sehr viel Arbeit und Geld sparen. Der etwas schlechtere Wirkungtsgrad gegenüber einer Victronanlage ist bei einer EEG Anlage (mit 0-Einspeisung) ziemlich nebensächlich.

Ah ganz großen Dank “wihz”.

Final bestellen werde ich nachdem ich persönlich bei Victron vorstellig war.

Eventuell habe ich die Möglichkeit (Solar Solutions Amsterdam…wo ich sein werde) oder aber hier hier gibt es schließlich auch eine sehr hohe Kompetenz.

Schauen wir mal.

Ich bleibe drann und halte euch auf dem laufenden.

Stand momentan: 120 Dachhaken angebracht, 6 Schienen. Also 6 Befestigungspunke pro Modul - oben/mitte/unten (natürlich nicht ganz oben oder ganz unten). Gesamtlänge 15,5m pro Schiene und das nur für die Ostseite (Und keine Bäume oder sonstiger kram der mir den spaß verderben könnte).

Natürlich (bis vielleicht hier und da weinige mm, alle Schienen auf einer Höhe.

Nächster schritt ist die Westseite… und hier habe ich heute die ersten Dachhaken angebracht.

27,5 Grad Dachneigung und Tondachziegel.

Und das macht richtig Laune die herauszuholen und zu bearbeiten, also diese F……Tondachziegel (Das Wort schreibe ich mal lieber nicht aus hehehehehe).

Aber nun ja, wer sparen will muss dann halt leiden….

Hallo Uschi,

ob das eine gewöhnliche Anlage wird kann ich an dieser Stelle nicht beurteilen.

Defacto möchte ich etwas installieren was auch bei diffusen Lichtverhältnissen - eine Ladung erzeugt. Das zum einen und zum anderen (und wo bekomme ich das sonst?) absolute Modularität.

Ja……und ein bisschen außergewöhnlich wird meine Anlage trotzdem, oder wer hat schon solche Monstermodulle auf sein privates Dach?

Ja, natürlich vollkommen nachvollziehbar, dass ich mich in Victron einarbeiten muss.

Aber irgendwo muss ich ja schließlich anfangen um gewisses “Wissen” zu bekommen.

Zudem finde ich: Ein fetter oder etwas kleinerer Hybrid ist der Standard.

Allerdings habe beim mich schon beim ersten hinschauen in Victron verguckt/verliebt….wie auch immer und dachte mmm schon geil, eine Anlage mit vielen Möglichkeiten.

Ob sich das dann irgendwann amortisiert, etwas teurer ist….ist Egobedingt (mit deinen Worten) ziemlich nebensächlich.

Na ja und ab und an mal Frage an eine KI (überwiegend spiele ich die aber gerne gegeneinander aus) also mehrere KI’s (mindestens 3) und das kann nicht nur sehr unterhaltsam sein, sondern manche können manchmal auch sehr Lehrreich sein.

Dir vielen Dank für deine Einschätzung.

Ok, dann kann ich Dich verstehen … ich habe meinen Hybriden auch ausgebaut und bin zu Victron (+Studer) gewechselt. :slightly_smiling_face:

Die sind nicht unbedingt dafür bekannt, engen Kontakt zu Privatkunden zu wollen. Dafür haben die ihre Händler.

Oliver

Na ja, verständlich - mir ist schon klar das ich nur ein kleines Fischi bin - ebenso auch das Victron nur über seine Großhändler verkauft.

Das mit den Victron Mitarbeitern “interviewen” wird wohl eher ein Schuss im Ofen, da habe ich mich wohl etwas zu weit aus dem Fenster gelehnt.

Aber Messen finde ich grundsätzlich interessant, sofern dann nicht jeder Stand Tupperware oder Staubsauger an den Mann bringen möchte. Und eine Messe mit Schwerpunkt Fotovoltaik…das ist momentan genau mein Ding.

Für die die es eventuell interessiert, Eintrittskarten (wert 75 Euro) gibt es für nob im Netz.

Also die kommende Messe in März in Amsterdam.

Wie gesagt muss ich mich in Fotovoltaik einarbeiten,

somit habe ich noch Fragen an der Community.

Von meinem Dach (ich nenne das jetzt mal mein Hauptdach) kommen 6 Strings, die getrennt bleiben müssen.

Als Lasttrennschalter würde ich die Hager SB432PV 4P 1000V DC kaufen.

Hiervon 3 Stück und somit ist das nach VDE Regelkonform……richtig?

Zudem muss ich auch noch Überspannungsschutz gewährleisten…

Zum einen natürlich um meine MPPTs ( 3 x 450/200) gegen Überspannung zu schützen - und zum anderen regelt irgendeine Din das dies Pflicht ist.

Jetzt hierzu ein Frage,

welchen ÜSS würdet ihr mir empfehlen und wo bringe ich die am besten an?

Vor allem aber welche?

Besten Dank im Voraus für antworten.

Die VDE schreibt keinen ÜSS PV seitig vor.
Es ist regelkonform dort gar keine zu installieren.

Aber Standard ist so ein GAK mit ÜSS schon, oder?

Das ist davon abhängig, was man als seinen persönlichen Standard definiert :wink:

Dann gleich die Frage, und was ist mit einem Feuerwehrschalter ?

Was ist mit Blitzschutz/Blitzableiter?

.......

Welches Ziel setzt man sich - das definert das Vorgehen.

Ich persönlich hege eine gesunde Ablehnung von kaufbaren GAK. Das Rumgehampel mit den überflüssigen MC4 ist nicht meins. Neben Unfug das steckbar zu machen, ist das klobig, verschwendet Platz und Geld, bringt nur zusätzliche und überflüssige Kontaktstellen.

Hier erkennbar - eine Vermischung von direktem Anschluß und Feuerwehrschalter über MC4 IM SCHALTSCHRANK :rofl::rofl:

Das ist für meinen Standard Panne.

Die Feuerwehr muss zuert den Schaltschrank finden um den zu öffnen um dann die!! Schalter betätigen zu können.

Das ist aus meinem Standard am Ziel vorbei.