Mach doch einen schlichten Test:
Eine Woche mit und eine Woche ohne BKW in Betrieb. Zählerstände notieren und vergleichen.
Mach doch einen schlichten Test:
Eine Woche mit und eine Woche ohne BKW in Betrieb. Zählerstände notieren und vergleichen.
hab nicht alles gelesen, gehts hier um ein Haus mit mehreren Parteien? Kommt immer wieder mal vor, dass Zähler zwischen den Einheiten vertauscht werden.
Ich würde immer empfehlen eine eigene Messung im Zählerschrank zu installieren. Der sollte das gleiche zeigen, wie der Zähler vom Netzversorger. Bei mir ein Shelly Pro3EM und das passt unglaublich genau zusammen.
Unwahrscheinlich, er hat nur von einem Zähler geschrieben.
Ist richtig. Es handelt sich um ein Einfamilienhaus.
Hallo,
nachdem nun dank der Nachfragen von @pv757 der Anker gelichtet und das Geheimnis um das Modell offenbart wurde, kann ich das Problem der AVM Messungen auch in die "Tonne kloppen". Der HM600 nimmt max 0,5W aus dem Netz, wenn er so eingestellt ist, dass der die Funkverbindung aufrecht erhalten soll, wenn keine PV Leistung mehr anliegt. Das erklärt niemals 500kWh p.a.
Ja, Dankeschön. Ich lerne gerade wie wichtig all diese Details sind. Seht es mir bitte nach.
Alles gut,
du hast HM600 WR und damit einen WR, der ideal geeignet ist für eine Bedarfssteuerung. Bitte lies dich zum Thema OpenDtu on battery ein.
Ein "Hichi" Lesekopf ist preiswert. Die OpenDtu Einheit mit ESP Controller kann den HM WR ansteuern und den "Hichi" Lesekopf nutzen, um die Null Einspeiseregelung zu verwirklichen. Das Teil gibt es, je nach Ausstattung auch schon ab 30/40 €.
Mit der Null-Einspeisregelung kannst du die verfügbare PV Leistung viel besser nutzen, als bisher. In deinem derzeitigen Setting wird viel PV Leistung gar nicht erzeugt und nicht genutzt. Die Zeitscheiben sind wenig geeignet, den eigenen Bedarf sinnvoll zu decken. Eine Nachführung der Einspeiseleistung gemessen am tatsächlichen Verbrauch ist haushoch überlegen und bei HM WR schon lange sehr preiswert realisierbar.
Das wird schon, Hilfe gibt´s hier im Forum gewiss.
Gute Nacht
Weitere These: Ein Zähler mit Rücklaufsperre saldiert nicht richtig, wenn man auf einer Phase einspeist und auf der anderen bezieht.
Wurde in dem PV Zusammenhang vielleicht ein Heimnetz, Heimautomation aufgebaut bzw. erweitert? Die Menge dieser Mess und Funkzwerge fressen letzten Endes auch einiges. 1000 kWh/ Jahr wäre allerdings heftig.
Dafür durchlaufender Router, Server usw. Da würde ich den ganzen Krempel rauswerfen.
Vergleiche doch Mal eine Nacht mit und ohne Einspeisung durch die Speicher. Also Zählerstand um gleiche Zeiten notieren und möglichst gleiche Lastbedingungen.
Bei 200W Grundlast braucht man bei 4kwh Speicher über Nulleinspeisung nicht nachdenken. Das bekommt man ungeregelt verbraucht. Also wenn das wirklich permanente Grundlast ist.
Leistung am Zähler kann erst angezeigt werden, wenn du den Pin eingegeben hast. Das ist ja gerade der Sinn dahinter. Datenschutz, damit in einem Mehrfamilienhaus keiner den Momentan-Verbrauch des anderen ablesen kann.
Ich hoffe so etwas herausbekommen zu können , sobald ich die PIN vom Netzbetreiber erhalten habe. Dann kann ich konkret den Einfluss des BKW auf den Verbrauch testen.
Ja, du sagst es. Natürlich hat sich in 2 Jahre hier und da etwas geändert. Aber das erklärt diesen Mehrverbrauch nicht.
Im Moment läuft gerade so ein Test mit und ohne AVM Zwischenstecker. Irgendwie muss ich die Zeit ja überbrücken bis ich die PIN erhalten habe. Mal schauen ob ich danach noch mit und ohne BKW teste. Eher nicht mit der Aussicht bald konkrete aktuelle Werte mit der PIN auslesen zu können. Dann kann ich Werte unter ziemlich exakt gleichen Randbedingungen vergleichen.
Hallo @Ullibozz
meinen Vorschlag, die Bedarfssteuerung mittels OpenDtu on Battery zu realisieren, ziehe ich zurück.
Der Anker Version 1 kann nicht gleichzeitig be- und entladen. Er hat nur eine Bypass Schaltung, die den Modulstrom zum HM WR durchschleift (z.B. wenn der Akku voll ist).
Würde der HM je nach Bedarf weniger Strom ins Hausnetz einspeisen als Modulstrom zur Verfügung steht, kann der Überschuss leider nicht zur Ladung des Akkus genutzt werden. Daher macht das keinen Sinn.
Deinen derzeitigen Aubau könntest du optimieren, indem du die beiden Anker als Kaskade an nur einen HM600 klemmst. Das ist in der Bedienunganleitung gut beschrieben. Es erhöht den Wirkungsgrad, da der eine HM dann einen besseren Wirkungsgrad erreichen wird und der Ruhestrom des zweiten entfällt. Nebenbei wird die Anlage dann auch regelkonform.
Ciao
Simpeler und effektiver Vorschlag
Der AVM-Zwischenstecker kann nicht zwischen Verbrauch und Einspeisung unterscheiden. Er misst Verbrauch, auch wenn eingespeist wird. Er kennt nicht die Richtung des Stromflusses.
Würde statt dessen Shelly einsetzen.
Ein messender Zwischenstecker hat im Strompfad einen Ferritring zum Messen mit homöopatischer Induktivität in Serie zur Last/Erzeugung und eine Kontakt.
Eine Induktivität kann maximal Phasenverschiebung 90° bewirken, dann wird die Wirkleistung 0. Damit Einspeisung in einem korrekt arbeitenden Zähler voll als Verbrauch gezählt wird wäre eine Phasenverschiebung von 180° nötig. Das kann kein Ferritring.
Es gibt aber auch Zähler, die nicht exakt Wirkleistung zählen, sondern den Betrag der Leistung (ohne Vorzeichen, das ist billiger). In Ländern wo das zulässig ist, wurde die Nulleinspeisung erfunden.
Bei uns in D ist das meines Wissens nicht erlaubt, das ist Betrug.
Schalte alle Sicherungen bis auf eine aus und prüfe, dass der Zähler steht. Dann schliesse einen WR an diesem Stromkreis an und speise ein. Wenn dann der Zähler vorwärts läuft, hole Dir einen Sachverständigen der das dokumentiert und verlange die bezahlten Stromrechnungen solange dieser falsche oder falsch konfigurierte Zähler drin war und die Kosten zurück.
Oder einen Strommesswiderstand (z.B. Shelly), was deutlich billiger ist, mit allen Vorteilen und Nachteilen.
Das ist aber für einen Energiezähler völlig irrelevant, weil der nicht so funktioniert, wie Du das annimmst.
Dieser Ferritring ist ein Stromtrafo/Stromwandler (gerne mal googeln) und der transformiert den Strom einfach auf einen Wert, der mit dem Rest der Elektronik besser zu verarbeiten ist.
Ein Energiezähler misst den Strom UND die Spannung und multipliziert diese beiden Werte ständig, im Abstand von z.B. 100µs oder 1ms. Je nach Phasenlage des Stroms (0° oder 180°) kommen da positive oder negative oder gemische Werte (bei Blindleistung) raus. Der Energiezähler mittelt dann die Ergebnisse über mindestens eine Sinusvollwelle und hat dann als Ergebnis die aktuelle Wirkleistung mit richtigem Vorzeichen.
Habe ich vor ein paar Jahren genau so mit einem Raspberrypi Pico und einem Stromwandler selbst gebaut, um für die meine DIY-Anlage die Nulleinspeisung umsetzen zu können.
Ich kenne keine technischen Gründe, die verhindern, dass ein Zwischenstecker keine negativen Leistungen messen kann. Das ist ja Wechselstrom und Wechselspannung. Wenn ein Zwischenstecker das nicht macht, ist das mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ein Softwarethema.
zum Thema ebz-Zähler, der nicht auf Taschenlampen-Lichtimpulse reagiert:
Ich habe auch einen ebz-Zähler, der mich mit diesem Verhalten ziemlich geärgert hat. Mit einer klassischen Glühbirne geht es perfekt! Der Grund wird wohl sein, dass eine Glühbirne ein breites kontinuierliches Lichtspektrum hat, und eine billige LED nur einzelne Linien. Und darauf hat der Sensor im ebz wohl gerade einfach keine Lust.
Wenn dir der ebz dann den Live-Verbrauch in Watt anzeigt, kannst du einfach den Wechselrichter an- und ausstecken und nachvollziehen, ob ein Fehler in der Berechnung vorliegt oder nicht.
Ok, danke. Dann probiere ich es mal mit einer anderen Leuchte. Vielleicht geht es dann einfacher als mit dem Handylicht.