@win Ich habe hier sowas noch rumliegen und Adapter meiner Pumpe, aber der "Missing Link" fehlt... ?
So, bin nun einen riesigen Schritt weiter gekommen: habe ein Schrader Ventil gekauft und mit dem Adapter in meinem Fundus passte der gut an die Luftpumpe (links). Nun muss ich das Ganze nur noch irgendwie in einer Überwurfmutter (1/4 oder 3/8) unterbringen.
Ein Schraderventil brauchst du doch gar nicht, nur das Rohr, in dem ein Schrader eingeschraubt wird. Weil du doch für die Adaption an deine Pumpe nur das passend Rohr mit Gewinde brauchst, um es anschließen zu können.
Jetzt kann du dir den einen Ventildrückerhahn opfern und den SAE Teil mit Außengewinde absägen. Dann schaust du mal, ob du ein Stück Rohr findest, was sowohl ins Schraderrohr wie auch in den SAE Anschluss passt. Und das würde ich mit Epoxy oder Max Repair einkleben. Was auch gehen sollte: Den abgeschnittenen SAE-Stutzen am Sägeschnitt nochmal sauber feilen, den Schraderadapter stirnseitig kurz anschleifen und beides einfach stumpf miteinander verkleben. Dafür besser Epoxy verwenden. Fertig ist der Adapter.
Klar sollte sein, dass man bei Drücken von 20-40 bar vorsichtig sein muss. wenn dir der Adapter zerreist, kann das schon gefährlich werden. Den würde ich mechanisch noch irgendwie zusätzlich sichern und immer auch Schutzbrille tragen. Ich würde bei solchen Bastelein auch nur bis 20 bar gehen.
Ich stehe buchstäblich auf dem Schlauch: was meinst Du mit Ventildrückerhahn?
Ich sehe gerade, sowas habe ich gar nicht
Hier habe ich noch was gefunden und nun wird mir auch klar, dass das, was landläufig unter "Ventil" verkauft wird, gar kein Ventil ist, sondern in Wirklichkeit ein "Hahn". Das hier sind Ventile die ich vielleicht brauchen kann, oder?
So, habe mir nun ein Adapter aus der Verschlusskappe gebastelt.
In die Verschlusskappe habe ich ein Loch gebohrt und durch dieses Loch ein Stutzen mit Aussengewinde gesteckt welches man direkt an einen Ventiladapter von meinem Nachbarn schrauben konnte. Das hält locker 20 Bar aus, hätte ich vorher nicht gedacht. (Auf dem Bild ist rechts der aufgebohrte Verschluss zu sehen)
Habe dann alles mit Lecksuchspray eingesprüht und auch ein Leck an der 1/4 Überwurfmutter gefunden (bei 20 Bar) die ich nochmal festgezogen habe (Drehmomentschlüsselvon Rothernburg war nicht so der Bringer…)
Nun habe ich noch eine Frage zum Helium mit dem ich nochmalig dem Schnüffelgerät alles auf Lecks testen will: Wenn ich die Rphre evakuiert habe und die Heliumflasche, die ja ca. 20 Bar hat, daran klemme und vorsichtig aufdrehe, haut mir der Überdruck der dann im Gesamtsystem entsteht nicht alles umeinander?
(Vielen Dank an Win für Deine Geduld ?)
Mit Helium und Schüffler wird das nichts. Helium kann man damit nicht schnüffeln. Damit machst du nur einen Drucktest mit Lecksuchspray.
Wenn das Helium für Luftballons ist in Einwegflasche, sollte der Druck vermutlich nicht sonderlich hoch sein. Du musst auf jeden Fall dafür sorgen, dass der Druck in der Anlage nicht über 40 bar geht. Und auch den maximalen Druck deiner Schläuche beachten. Da würde ich mich vorsichtig herantasten. Die Monteurhilfe zeigt dir ja den Druck.
Aber wenn du schon mit Druckluft geprüft hast, macht ein Test mit Helium keinen Sinn mehr.
Interessanter Koffer mit allen wesentlichen Sachen, die man braucht:
Wenn die Qualität stimmt, ist das ein guter Preis für 333 Euro.
Auch bei anderen zu bekommen, z.B. hier:
Ich empfinde das Set (im wesentlichen eine Pumpe + günstige Monteurhilfe und ein Bördelset) als relativ teuer. Hatte meine Pumpe + Monteurhilfe bei vevor für gut 100€ gekauft, das Bördelset für 60€. Das ist man ca bei 50% des Setpreises. Da fehlt dann noch für ca 80€ ein Drehmoment Gabelschlüssel Satz. Und man ist insgesamt immer noch unter dem Setpreis.
Wer allerdings nicht lange suchen und so eine nette Box haben möchte, kann sich natürlich auch das Set kaufen :-).
@indie + @win ich habe hier noch was interessantes? gefunden:
Kein Bördelset und kein Alukoffer, aber ich denke die Pumpe dürften eine Liga besser sein?
Ja, die Pumpe macht einen deutlich besseren Eindruck. Die Monteureinheit wird wohl auch eine Nummer besser sein. Insgesamt finde ich Supersamastore interessant. Was ich bisher dort bestellt habe, war in Ordnung.
Ja, ich denke auch, es geht auch günstiger. Ist aber auch immer schwer einzuschätzen, wie die Qualiät ist. Beispiel: Bei Vevor bekommt man Pumpe + Monteureinheit teils für 90 Euro. Aber wie ist da die Qualität?
Kritisch wirds, wenn einem bei 40 bar die Monteureinheit explodiert oder ein Schlauch platzt.
hat jemand in irgendeinem Shop eine starre, gewinkelte Verlängerung für ein Vakuummeter gefunden. In videos sieht man es häufig, nur finde ich keine.
Es geht um so etwas:
Hi,
ich habe mir für meine Splitklimainstallationen vor 4 Jahren folgende Werkzuge gekauft:
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Monteurhilfe DSZH WK-6889 (da sind alle Adapter dabei) -> Aliexpress
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Bördelset WK-806FT -> Aliexpress
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2 Stufige Vakuumpumpe Vevor (gepimt mit Abschaltventil & Manometer) -> Ebay
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1 Satz 3/8 Krähenfüße für Standard Drehmomentschlüssel NoName -> Ebay
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Testo 552 Vakuummeßgerät -> Kleinschmidt
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SAE Adapter für CO2 5/8 W21.8 Rechtsgewinde auf 1/4"" SAE No Name zur Druckprüfung & Lecksuche -> Ebay
Funktioniert einwandfrei. Bisher 3 Splitgeräte in Betrieb genommen, eine Anlage mit Pumpdown umgezogen und bei unzähligen
Kfz Klimas Fehlersuche und Leckagebeseitigung durchgeführt.
Gruß
Ciwa
PS: Allerdings muß ich sagen....die Preise für das Zeug sind deutlich gestiegen.....
Was hast du da für eine CO2-Flasche, die 5/8 hat?
Sodastream auf SAE 1/4 ist auch interessant.
wie hast du da Lecks gefunden? Abdrücken mit CO2 und dann Blasen an den Übergängen oder Kondensator?
Hi,
ich mache bei Kfz Klimas Druckverlusttest mit CO2, (12bar) defekte Kondensatoren pfeifen hier schon ab.
Nach Leckagebeseitigung dann noch mal Druckverlusttest.
Anschließend eine geringe Menge Propan (<20g) gasförmig einfüllen und mit billig Schnüffler absuchen.
Ablassen, CO2 drauf 1-2 bar, ablassen. Dann Vakuumziehen und ab zum befüllen. (Mache ich nicht selbst)
Co2 nutze ich Lebensmittelgas, auch zum Schweißen und für die Zapfanlage
aus der 2kg Eigentumsflasche.
Beim Gewindeadapter ist mir ein Fehler unterlaufen, den habe ich oben korrigiert. SAE Flaschenadapter W21.8 RH für CO2 und LH für Propan.
Bei Splitklimas arbeite ich ohne Druckminderer um 40 Bar Prüfdruck über die Monteurhilfe zu erreichen. Das ist nicht ohne Risiko aber machbar, wenn man das Ventil nicht sinnbefreit aufreißt.
Ich hatte auch mal einen Blog geschrieben zum Thema R290/R600(a) Propan/Butan in Fahrzeugklimaanlagen, wen es interessiert hier zu finden:
Alles was ich schreibe ist keine Aufforderung zum Nachmachen. Ein Schadensrisiko ist vorhanden, vor allem wenn man so etwas noch nie gemacht hat oder die falsche Ausrüstung benutzt. Gerne auch positive oder negative Kritik....aber bitte keinen erhobenen Oberlehrerzeigefinger ![]()
Gruß
Ciwa
Hast du evtl. Zu Testzwecken mal länger CO2 in der Anlage gelassen?
Ich hatte hier Formiergas 10 bar auf Kfz Anlage, H2 Schnüffler zeigt nichts. Vakuum Test und Druckverlusttest über einen Tag unauffällig bzw. Nichts messbar.
Nach 4..6 Wochen ist trotzdem das Formiergas bzw. Stickstoff weg auf Umgebungsdruck.
Frage ist, ob N2 soviel kleiner und Leckage empfindlicher ist wie R134.
Dann war definitiv was undicht. Wasserstoff wäre noch recht flüchtig, aber Formiergas besteht ja fast nur aus Stickstoff und das sollte bei einer dichten Anlage nicht entweichen.
ich würde UV Indikator dazugeben. Gibts als Einwegspritzen mit Adapter. Einfach ins Vakuum auf der ND Seite. Wie sich CO2 langfristig in der Klimaanlage macht weiß ich nicht. 95% der Lecks entstehen am Kondensator.....ich hatte sogar mal einen Neuen der war nach Drucktest dann undicht (12Bar).
Gruß
Ciwa
Die Frage bleibt, ob Stickstoff oder andere Gase eine (wesentlich) höhere Permeabilität als R134 in den (Gummi)schläuchen haben.
Überschlägige Rechnung unter vielen Abschätzungen: 3l Volumeninhalt, 10bar, nur N2: sind auch "nur" ca. 35g.
Ich hatte die Hoffnung, dass der H2 Detector eigentlich anschlagen müsste. Ist ja nichts anderes als der Test mit Propan, sollte aber noch empfindlicher sein.
In Fahrzeugen, auch vermeintlich dichten, geht man schon von gewissen Leckageraten aus, aber eben nur im zweistelligen Bereich (für R134A). Hier irgendwas um 10g/a, Klimaanlagenwartungsgeräte Hersteller geben auch gerne mehr an (Rechtfertigung für den regelmäßigen Check).
Wegen der vermutet hohen Leckagerate sträube ich mich noch dagegen, da wieder mehrere 100g R134 entfleuchen zu lassen, bevor man eine Leckage sieht.
Am Verdichter war ein O-Ring leck, da konnte man die Spuren des UV Mittels deutlich sehen. Das Leck ist aber behoben, andere Bereiche zeigen keine UV Auffälligkeit. (Bis auf Spritzer im Bereich der Füllventile, die sind aber abgeschnüffelt, und vermutlich eher auf Spritzer beim Abkoppeln des Steckers zurückzuführen).
Vielleicht doch mal mit Umstellung auf Propan/Butan beschäftigen...







