Wobei du in der Regel nicht drumherum kommst, beim Verlegen dann etwas länger abzuschneiden. Man muss ja erst zuschneiden und dann verlegen. Da wirst du Reserve einrechnen müssen, was du später wegschneidest. Ich würde auch noch überlegen, eine kleine Schlaufe am AG zu legen, falls du mal den Bördel wegschneiden und neu bördeln musst. Auch kann so eine Schlaufe verhindern, dass Vibrationen nach innen gehen.
Reststücke kann man evtl. hier übers Forum noch für kleines Geld verkaufen, gibt genügend Leute, die Reststücke zum Bördelüben brauchen.
Du hattest mir in dem anderen Thread auch schon empfohlen, eine extra Schlaufe zu legen, da hinter die Außengeräte im Nachgang (~ in 2 Jahren) noch eine Fassadendämmung kommen soll. So ist das im Moment auch geplant.
Für meine 3 Anlagen hab ich 38m Leitungswege ermittelt und bin sehr froh zwei Ringe mit 50m zu haben. Im arbeiten haben sich einfach ein paar kleine Änderungen ergeben.
Kann ich für unseren Fall nicht bestätigen. Wobei wir 25m Ringe hatten. Ich habs vom AG erst nach oben zu den IGs verlegt und dann unten abgeschnitten. Dabei haben wir die Rohre an der alten Fassade hochgereicht, durch die Kernbohrungen geschoben und dann an den IG angeschlossen. Das ist sicher immer situationsabhängig. Aber man muss nicht zwingend vorher ablängen.
Oh, na dann haben wir ja in unserem Fall noch Glück gehabt. Dann würde mich natürlich auch eine alternative Bezugsquelle interessieren da wir erst die Hälfte aller zu installierenden Anlagen verbaut haben.
Aufgrund einer anstehenden Erweiterung unserer Split-Installation und nach dem Wegfall von Vetall bin ich auf der Suche nach einem neuen, zuverlässigen Shop für Armacell Kältemittelleitungen.
Ich habe schon mehrfach welche bei Pro sa tech gekauft, Meterware, die waren ok.
Allerdings waren die Bördel auch nicht toll, einen musste ich neu machen. Die Bördel-Schutzkappen für den Transport sind bei vielen Anbietern mangelhaft (weil sie nicht fest sitzen, sondern herumwackeln und den Bördel beschädigen.
Einmal hatte ich ein 3m Leitungsset bestellt, da waren die KM Leitungen OVP in einem Karton italienischer Marke, also keine Meterware. Da waren die Bördel tip-top mit richtig guten Schutzkappen. Muss mal nachsehen ob ich die Marke noch herausfinden kann.
Also meine Erfahrung, wenn Bördel benötigt werden, dann ein industriell hergestelltes Produkt kaufen. Wenn der Online Shop Bördel macht, sind die leider meist schlampig und schlecht verpackt.
Spricht was dagegen als Steuerleitung für die Verbindung vom Außen- zum Innengerät eine LAPP 1119879 ÖLFLEX CLASSIC 110 4G1,5 BK (Außendurchmesser 7,2 mm, UV beständig) zu nehmen ?
Die dürfte wesentlich flexibler und kleiner als die H07RN-F Gummischlauchleitungen sein.
Mantel scheint bei der Ölflex aus Weich-PVC zu sein, was erstmal nicht so uv-beständig ist, wie eine Gummileitung. Dürfte aber ausreichen bzw. die ist ja nochmal separat geschützt, weil umwickelt oder im Kabelkanal.
Lt. Lapp sind die mit der Kennung BK oder Black schon UV beständig :
Aussendurchmesser ist übrigens 7,2. mm. Dürfte vlt. die Hälfte von der Gummischlauchleitung sein. Lapp schreibt „mittlere mechanische Beanspruchung“ . . . das sollte für eine Verlegung im Kabelkanal schon reichen.
Ich bin da nur drauf gekommen, weil ich Kondensat (PVC Schlauch 12/16 mm) und 2 Steuerleitungen in einen möglichst kleinen Kanal (20x35) verlegen wollte und das passt
Ich sag mal so, es wird hinreichend sein, aber vom Material her ist die Gummileitung einfach deutlich uv-beständiger, als Weich-PVC. Und "uv-beständig" ist kein genau spezifizierter Begriff, daraus kann man erstmal nicht so viel ableiten.
Dünner Kanal funktioniert, so lange man keinen Richtungswechsel hat. Da bekommst du Probleme mit dem Kondensatschlauch, Stichwort kleinster Biegeradius.
Ich habe Ölflex 4G1,5 in der schwarzen, UV Beständigen Variante, für genau diese Verbindung genutzt. Allerdings liegt die Leitung nicht im Kanal sondern auf der alten Hauswand, mit Schleifendübeln fixiert und von der Fassadendämmung abgedeckt. Der Kurze Teil zwischen Hauswand und AG ist zusammen mit den Kältemittelleitungen in 60mm Wellrohr eingepackt.
Zu den AGs geht pro Haussseite ein 5G2.5 und wird dann in einer IP64 AP Dose auf je 3G2.5 pro Aussengerät aufgeteilt. Möchte damit für insgesamt alle vier AGs (zwei auf Ost und zwei auf West) eine möglichst gleichmäßige Verteilung der Last auf die drei Multiplusse erreichen.
Am Ende ist, gerade im senkrechten Kanal wo das Kabel vermutlich kaum fixiert wird aber u.U. fünf oder mehr Meter frei runter hängt, entscheidend dass die Leitung für das freie Hängen geeignet ist. Das ist bei Ölflex eher nicht der Fall weshalb wir z.B. die 6 DC Leitungen für die Dach-PV dann doch in PV Leitung statt 7G6 Ölflex bei uns ausgeführt haben da die Leitung(en) in einem ungenutzten Schornstein 7m frei hängen. Nur so als Anmerkung