Marstek VENUS-E 5.12 kWh Erfahrungen?

Ich komme nochmal zurück auf die Notstrom Strategie mit der Venus-E

Im PV Forum gibt es eine "Wissensseite" zu exakt dem Thema

Ist ein BKW-Microwechselrichter an der Notstromsteckdose angeschlossen, wird die erzeugte Leistung (abzüglich eventuell am Notstrom angeschlossener Verbraucher) transparent ins AC-Netz eingespeist. (Ein Aufladen des Venus ist in diesem Fall nur über die AC-Seite möglich!)

Es scheint wohl möglich, den entscheidenden Punkt finde ich aber nicht gut verständlich? Ein Kommentar dazu sagt noch:

Laden über die Notstromsteckdose geht nur, wenn die AC-Verbindung getrennt ist!

Das macht aus meiner Sicht Sinn, würde aber auch bedeuten dass ein BKW nur für einen reinen Inselbetrieb angeschlossen werden könnte. Also eine gute Lösung, um den Venus E im Notfall laden zu können, aber im nicht-Notfall-Normalbetrieb müsste das BKW dann doch an eine normale Steckdose angeschlossen werden.

20% Verlust lese ich auch ab. Habe ich nicht nachgemessen, klingt aber plausibel.

Nach Software Update nur schit

Keine KI Eigenverbrauch früh 3 kW Entladung in Netz Manuel Betrieb Aufladung aus dem Netz obwohl 2kw Photovoltaik Anlagen

Hat schon jemand den Speicher mit einem Bestehenden PV Anlagen Speicher im Einsatz?

Also die Konfiguration PV auf dem Dach, HV Speicher am Wechselrichter und dann + den Marstek?

Hallo selbe Konstellation bei uns hier
Hallo ich habe das Problem bei einem Freund da ich keinen Marstek besitze.
Shelly Pro 3EM und der Marstek sind per LAN Kabel angebunden da es mit WLAN nicht funktioniert.
CT zeigt grün beide Geräte sind im gleichen LAN.
Der Marstek ist auf Eigenverbraucheinstellung, der Shelly zeigt etwas um die 200W an aber der Marstek macht kurz um knapp 800W bricht dann ab und geht auf 0W. Er speist nicht vom Akku ein obwohl ca 200W am Shelly angezeigt werden.

Ist denn der ladestant hoch genug? Unter 11% entlädt der speicher nicht mehr.

Hallo moonsorrox,

ich nehme an du hast das Modell Version 3, da du schreibst Venus mit LAN verbunden.

Die Einstellung im Shelly 1010 hast du gemacht?

Ich habe die Version 2 noch mit Wlan.

Ich schreibe mal ein paar Dinge die ich gemacht oder festgestellt habe um das Teil dauerhaft ohne Probleme zu verbinden/zum laufen zu bekommen, immerhin jetzt schon seit einigen Monaten. Der Anfang war mühsam, was genau das stabile Arbeiten gebracht hat weis ich aber nicht wirklich.

-manuell vollladen

-alle Updates, sowohl App als auch Speicher mitmachen, teilweise ist zwei Tage später wieder ein neues Update da. Immer wieder prüfen.

-Geduld mitbringen und beachten das alles was du machst, ein/ausschalten, ein/ausstecken, Updates und Anpassungen in der App einen längeren zeitlichen Nachlauf haben bis was passiert !!! und auch nicht immer unserer euopäischen Logik entsprechen. Der Venus an sich ist super, wenn er läuft, aber es gibt noch viel Verbesserungspotential. Apptechnisch passiert da leider nicht viel.

-1) wenn manuell voll geladen, verbunden, im Eigenverbrauchsmodus und Schalter gün, jetzt nur Stecker ziehen, 30 Minuten warten, es kann sein das Schalter Grün erlischt, muss aber nicht. Nun Stecker rein, jetzt 10 Minuten warten, der Einschaltknopf sollte alleine auf Grün schalten, dann sollte Verbindung stehen und App Anpassungen möglich sein. bei jeder Änderung eine 10 Minuten Pause einlegen.

-2) wenn 1) nicht funktioniert, dann am Gerät ausschalten, 10 Minuten warten, Stecker ziehen, 30 Minuten warten, Stecker rein, warten ob er alleine auf Grün geht (ja das gibts), falls nein am Gerät einschalten,10 Min. warten. Verbindung sollte stehen, nun mit der App langsam Veränderungen vornehmen.

Meine wichtigste Erfahrung war, dass wenn man nicht wartet und zu spontan ist, der Venus auf Rot/Störung geht und es wird noch schwieriger. Das Teil braucht Zeit zum denken/internen Schalten.

Noch ein Tipp, es gibt unterschiedliche Meinungen zum Anmelden. Je nach Region wiehert der Amtsschimmel/Netzbetreiber ziemlich stark und verlangt einen Anschluss durch einen eingetragenen Elektriker. (Steckernetzgerät) du darfst zwar eine Kreissäge mit 12kw einstecken aber anscheinend keinen Schukostecker. Eine Anmeldung an sich ist sicher nicht das Thema, aber der Elektriker für einen Schuko, an einer separaten Leitung? Das ist D.

Viel Glück,

Und arbeite nur mit der max. 800 Watt Eigenverbrauchs Einstellung. Ich könnte mir vorstellen das ist schonender für die Zellen und den Anschluss wenn ohne separate Leitung sowieso.

Die Verbrauchsspitzen über 800 lasse ich durchs Netz abdecken.

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@Tobi2

Super und vielen Dank für diese tolle Vorgehensweise, ich werde hier berichten was ich alles gemacht habe.
Bin am Samstag bei meinem Kumpel und werde alles schritt für Schritt machen.

Zum Akku der war währen unserer Test zu knapp 60% geladen, aber er lädt ihn nachts immer aus dem Netz voll weil er zwei Tarife hat, der Tarif der um 22 Uhr beginnt ist ein steinalter Nachtstromtarif daher lohnt es sich bei Ihm den Akku voll zu laden.

Der Marstek hängt an einer einzelnen Steckdose wo nur er dran ist. Den Shelly habe ich angeschlossen. Habe selber zuhause 2 Shelly 3EM Pro im Gange einen für alles gesamt und einen für meine Wärmepumpe.

Den Port 1010 habe ich eingetragen so wie im Video von Christian gezeigt, auch habe ich die IP vom Router eingetragen so wie es auch hier im Beitrag weiter oben bei jemanden geklappt hat.

Im Marktstmmd. ist alles eingetragen und hier bei uns beim Netzbetreiber ist auch alles als BKW eingetragen.
Der Elektriker bin ich jetzt aber a.D. :wink:

EDIT:// hier nun meine Rückmeldung zum Marstek. Am Samstag alles so gemacht, wir hatten nur 50% im Akku hat aber funktioniert.
Allerdings hat es so um die 5-7 Versuche gedauert bis dann die Diagnose mit dem Shelly nicht mehr fehlgeschlagen ist.
Vorrausetzung das es erstmal läuft, ist wohl das bei der Diagnose angezeigt wird verbunden, damit meine ich nicht das er Online ist sondern das er die 3 Phasen anzeigt.
Es hat immer gewechselt zwischen Diagnose läuft und fehlegeschlagen gewechselt.
Danke nochmal für den Hinweis man soll immer etwas warten das haben wir vorher nie gemacht. Und eben mehrmals Diagnose anklicken, irgendwann geht es dann.

Ich beabsichtige auch, den Marstek Venus E 3.0 an einem Fronius Symo 5.0-3-M einzusetzen. Möchte den Anschluß aber lieber anstatt mit Schuko mit einer CEEblau 16A verwirklichen. Hat das schon mal jemand gemacht? Oder lieber gleich fest verdrahten in einem Mini-Unterverteiler. Wobei ich vielleicht doch lieber den CEE Stecker hätte, zum Tauschen, Service, Notfall,…

Mit 2,5qmm natürlich.
Danke.

Ich habe dieses Thema gerade erst in enger Abstimmung mit einem Elektriker "durchgekaut" und habe mein Bestes getan, die Venus wirklich komplett regelkonform anzuschließen. Und da gibt es durchaus ein paar Themen:

  • Benötigter Leiterquerschnitt: 2500W Lade- bzw. Entladeleistung bedeutet Ströme bis etwa 10,87 A. Nun darf man Leitungen mit 1,5 mm² aber nach gängiger Auffassung (v.a. VDE) nur für Dauerlasten bis 10A verwenden, auch wenn eine Absicherung mit 16A (u.a. für kurzzeitige, höhere Lasten) gemeinhin akzeptiert wird. Genau deswegen verlegt man zum Küchenherd auch generell 2,5mm² Leiterquerschnitt, auch wenn der ebenfalls nur mit 16A abgesichert wird. Es sind eben längerfristig fließende Ströme. Die Venus kann auch mal über 2 Stunden mit 2500W laden - also Dauerlast >10A. Heißt für mich: Anschlusskabel mit 3x2,5 mm² nötig! Ich habe das mitgelieferte Anschlusskabel der Venus (3x 1,5 mm²) daher verworfen und ein eigenes mit einem H07RN-F 3G2,5 Kabel konfektioniert.
  • SchoKo-Stecker: Gleiches Thema wegen Dauerstrom. Auch da kursiert mitunter die Auffassung, dass der nur bis 10A Dauerstrom ausgelegt ist. Wir sind hier bei 10,87A. Also: Kein SchuKo! Ich habe hier zum (beim VDE allseits beliebten!) Wieland-Stecker gegriffen, der darf (je nach Ausführung) 16A oder mehr. Abgesehen davon ist beim SchuKo-Stecker die Anordnung von Phase und Neutralleiter willkürlich, beim Wieland wohldefiniert. Aus Betteri BC01-Stecker, H07RN-F 3G2,5 und Wieland-Stecker habe ich also ein neues Anschlusskabel gebaut. Hausseitiger Anschluss: Wielandsteckdose über NYM-J 3x2,5 mm² an B16-Automat (hinter FI natürlich).
  • Zusatzerdung: Die Venus E hat einen zusätzlichen Erdungskontakt im Anschlussbereich. So wie bei PV-Wechselrichtern eine Zusatzerdung Vorschrift ist, dürfte es sich da vermutlich auch verhalten. Ich habe von dort daher eine 4 mm² Ader zur Potentialausgleichsschiene des Hauses gelegt.

Es kann durchaus sein, dass ich da heiliger als der heilige VDE war, aber bei strenger Auslegung der Regeln, fürchte ich, muss man es eigentlich so machen, wenn man eine Venus offiziell anschließt. Auch wenn das in 95% der Fälle wahrscheinlich keiner macht. Jedenfalls hat der Elektriker so dann nicht herumgezickt, sondern das Teil brav angemeldet.

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Hallo @mgo

ich habe ein ähnliches Setup wie du: Tasmota IR-Lesekopf (www.wattwächter.de) mit uni-meter direkt per REST abgefragt (polling-interval 331ms!) und per emuliertem Shelly an meinen Marstek Venus E 3.0 wietergereicht (SW-Version 139). Im uni-meter debug habe ich gesehen, dass, der Marstek ca. 2,5 mal pro Sekunde den CT abfrägt, daher habe ich das polling-interval von default 1s auf 331ms angepasst. Ohne min-sample-rate oszilliert der Marstek wie wild mit extremen Amplituden (+/- 600W teilweise sogar mehr). Mit min-sample-rate=3000ms oszilliert er nur noch relativ stabil mit ca. +/- 300W - das ist aber viel zu viel! Wieder ohne min-sample-rate und dafür den power-factor auf 0.3 (wie bei dir) oszilliert er nur noch mit ca. +/- 100W. Das ist zwar schon besser, aber mir immer noch zu viel - vor allem hört die Oszillation nie auf!

Nun zu meiner Fragen: Hast du für dich optimale Einstellungen gefunden, und könntest du die hier bitte mal kundtun? Und hast du noch einen Venus E 2.0 oder auch schon die Gen 3.0, und mit welcher SW-Version? Danke schon mal für deine Infos.

Hi. Also, ich habe das soweit in den Griff bekommen, als dass es nach Lastabfall oder -anstieg langsam geregelt wird (Power Scale). Ich ändere die Sample-Rate nicht. Das ist Venus Gen 2 mit EMS 152 und BMS 215.

power-scale = 0.45
volständige uni-meter.conf
uni-meter {

  http-server {
    port = 8001
  }

  output = "uni-meter.output-devices.shelly-pro3em"

  output-devices {
    shelly-pro3em {
      port = 8002
      udp-port = 1010
      udp-interface = "0.0.0.0" # default, can be omitted
     # min-sample-period = 2500ms
      power-offset-l1 = 0
    }
  }

  input = "uni-meter.input-devices.tasmota"

  input-devices {
    tasmota {
      url = "http://192.168.1.233"
      # username=""
      # password=""
      power-json-path = "$.StatusSNS.E320.Power_in"
      power-scale = 0.45
      energy-consumption-json-path = "$.StatusSNS.E320.Total_in"
      energy-consumption-scale = 1.0
      energy-production-json-path = "$.StatusSNS.E320.Total_out"
      energy-production-scale = 1.0

      # The Marstek storage needs input data on a single phase. This can be controlled by
      # the configuration options below
      power-phase-mode = "mono-phase"
      power-phase = "l1"
    }
  }
}

Das alles natürlich auf Kosten der Trägheit, also hier geht mehr Strom ins Netz, als notwendig und exakt so sieht es auch in die andere Richtung aus. Aber ich komme damit zurecht. Ich hatte in einer sonnigen Septemberwoche insg. 0.8kWh Netzbezug.

Allerdings kann ich die Reaktionsgeschwindigkeit wie von manchen auf YT gezeigt nicht erreichen. Das liegt vllt. auch am Tasmota, den ich aber unbedingt dafür nutzen möchte. Ich denke, ich habe es schon geschrieben: Es gibt auch Tasmota Firmware, die direkt den Shelly emuliert. Vllt. ist das besser?

LG, mgo

edit: hier nochmal ein Lastanstieg und wie der Marstek das mit dieser Konfig abfängt:

Hi, vielen dank für‘s teilen deiner Infos. Ich hab das Gefühl, dass die Gen 3.0 da möglicherweise anders reagiert als die Gen 2.0. Nachdem ich jetzt ca. 3 Wochen mit dem Marstek-Support korrespondiert hatte, habe ich gestern endlich ein FW Update auf EMS 144 für die Gen 3.0 bekommen! Seitdem kann ich den Speicher mithilfe dieser HACS-Integration ( GitHub - jaapp/ha-marstek-local-api: Home Assistant integration for Marstek energy storage systems using local API ) halbwegs vernünftig monitoren. Ich experimentiere aktuell noch mit den Parametern power-factor und min-sample-rate des uni-meter. Mit einer min-sample-rate von 5000ms gelingt es mir, dass die Marstek-Regelung ca. 3 Min nach einem Lastwechsel den Netzbezug/Einspeisung in einen niedrigen zweistelligen Schwankungsbereich hält. Das ist allerdings sehr langsam, und stellt mich noch nicht wirklich zufrieden. Bei schnellen Lastwechseln, wie z.B wenn ein Herd, Backofen oder Bügeleisen durch Pulsmodulation eine Temperatur regelt, ist das viel zu langsam, und der Marstek beginnt nach kurzer Zeit mit +/- 800W oder mehr gegenzuregeln - das belastet doch den Akku sicher sehr stark und sollte nicht sein, oder? Ich beobachte das jetzt mal eine Weile und justiere die Stellschrauben noch etwas. Und wenn das alles nicht fruchtet, überlege ich, mich doch noch in die Steuerung per Modbus einzuarbeiten. Dazu habe ich aktuell nur leider nicht genügend Zeit…

Hallo liebe Akku Gemeinde.

Mein Marstek Venus 3.0 ist seit zwei Monaten im Einsatz. Habe diesen mit dem Shelly 3 Pro in Betrieb und betreibe dieses auf Eigenverbrauch 800Watt, mit eigener Steckdose in der Garage. Wird auch täglich einmal gefüllt und entleert. Bisher wirklich sehr zufrieden damit.

Seit zwei, drei Tagen habe ich keine Verbindung mehr zu dem Speicher. In der App auf der Startseite, bevor man den Speicher Auswählt, wird mir noch was relativ genaues an Ladestand und Ladestrom angezeigt. Bei der eigentliche Seite aber nichts mehr. Sobald ich mit Bluetooth verbunden bin, bzw in der Nähe die App öffne, zeigt er alles an. Ich habe schon den Repeater versetzt, wobei das Signal vorher auch schon mittelmäßig gut war.

Und komisch ist auch, dass beim Starten der App ja der Speicher angezeigt wird.

Weiß einer, woran das liegen könnte?

LG Henrik

Das Problem kenne ich.
Der Marstek sucht sich bei Repeater Betrieb wegen eines Bugs ohne Grund irgendwann den Zugangspunkt mit dem schlechtesten Empfang.
Schreibe über die App den Marstek Service an.
Die haben eine angepasste Firmware, die das Problem dauerhaft behebt.
Bekommt man innerhalb von 24 Stunden über die App zugespielt.

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Für einen Programmierer kein Problem … einfach den Speicher über ein Script mit dem Zähler (shelly, eco, …) verbinden und im Script die Power einstellen, d.h. den Hausverbrauch/Einspeisung nach oben/unten regulieren. Wenn z.B. die Power auf 0 steht, hört er auf zu laden oder einzuspeichern.
(ich habe das Gerät bestellt, aber noch nicht geliefert, habe aber diese Lösung schon begonnen zu programmieren … konnte es deshalb noch nicht verifizieren)

kooperiert der auch mit diesem shelly:

oder diesem hier:

?

Nativ mit beiden nicht.
Soweit ich weiß hat der Bitshake aber eine Emulation.

Welche Emulation soll das sein ?

uni-meter ist kompatibel mit den meisten Metern. Meiner läuft via Home Assistant, geht aber auch direkt mit einem ESP8266.